Lotte Ingrisch liest aus Reiseführer ins Jenseits

von Lotte Ingrisch 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Lotte Ingrisch liest aus Reiseführer ins Jenseits
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Inhaltsangabe zu "Lotte Ingrisch liest aus Reiseführer ins Jenseits"

Der Tod ist ein Märchen

„Haben Sie keine Angst! Der Tod ist ganz anders, als wir immer glaubten. Er ist einfach und leicht. So leicht, dass Sie ihn womöglich gar nicht spüren.“ Kann man ein so ernstes Thema wie das Sterben und das Leben danach mit Leichtigkeit und Charme und dennoch seriös behandeln? Genau dieses Kunststück ist Lotte Ingrisch mit ihrem Reiseführer der besonderen Art gelungen.
„Niemand lehrt uns zu sterben. Dabei sterben wir alle. Und nur wenige können es, weil sie dafür begabt sind, von selbst. Statt den Tod bis zuletzt aus unserem Bewusstsein zu verbannen, sollten wir ihn als Partner unseres Lebens begreifen. Denn Leben und Tod sind zwei Figuren eines einzigen Tanzes, und die Tänzer sind wir.” (Lotte Ingrisch)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783784442297
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Langen-Müller
Erscheinungsdatum:25.06.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.06.2010 bei Langen-Müller erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Waldviertlers avatar
    Waldviertlervor 5 Jahren
    Inspirierend und tröstend

    Eines der empfehlenswerten Bücher der großartigen Lotte Ingrisch als Hörbuch, der Reiseführer ins Jenseits. Dieses Buch ist ernst und heiter zugleich und auf jeden Fall tief. Zum Vorgeschmack für mögliche Leser ein paar Gedanken der hervorragenden Autorin darüber, wenn es zum Sterben geht: "Oft gesellt sich zur Gelassenheit Witz und Humor. „Schlechtes Wetter“, meinte die Kaiserin Maria Theresia, als am Abend vor ihrem Tod kalter Regen fiel, „für eine so weite Reise.“ Am nächsten Abend stand sie auf und fiel auf die Bettkante. Der spätere Kaiser Joseph, ihr Sohn, bemühte sich, sie bequemer zu betten: „Euer Majestät liegen schlecht.“ Sie verschied mit den Worten: „Ja, aber zum Sterben gut genug.“ Mich hat immer die Geschichte der achtundneunzigjährigen Josephe Brillat-Savarin entzückt, die gerade ihr Diner im Bett einnahm, als sie einen Schwächeanfall erlitt. „Ich fühle, dass es zu Ende geht“, rief sie aus. „Schnell das Dessert!“ Als bei der Hinrichtung des jungen russischen Offiziers Michel Bestuschew, der wegen eines Komplotts gegen den Zaren gehängt wurde, der Strick riss, sagte er nur: „Bei mir geht auch alles schief.“ Und der sterbende Beethoven, dem die Freunde Wein schickten, keuchte: „Schade, schade, zu spät!“ Während der Verleger Ernst Rowohlt es gerade noch schaffte. „Gebt mir“, waren seine letzten Worte, „ein Glas Doppelbock!“"

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