Lotte Kinskofer Schwarzer Schnee

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Schnee“ von Lotte Kinskofer

Laras Bruder Simon ist verschwunden. Als im Keller eines Abbruchhauses Blutspuren gefunden werden, beginnt ihre bisher heile Welt zu bröckeln. War Simon eines der Opfer? Oder war er etwa der Täter? Als die Gerüchte unerträglich werden, macht Lara sich allein auf die Suche nach ihrem Bruder. Eine erste Spur führt direkt ins Drogenmilieu nach Frankfurt und schnell wird klar: Falls Simon noch lebt, schwebt er spätestens jetzt in Lebensgefahr! Aus der Reihe dtv pocket crime. Nichts für schwache Nerven! Alle Bücher der Reihe unter www.dtv-pocket-crime.de

Ein Buch über Geheimnisse, das mir leider viel zu vorhersehbar war und durch abgehackte Sätze auffiel.

— jujumaus
jujumaus

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  • Ein einfach gestricktes Jugendbuch

    Schwarzer Schnee
    jujumaus

    jujumaus

    08. October 2016 um 12:42

    "Schwarzer Schnee" von Lotte Kinskofer stand nun schon sechs Jahre in meinem Bücherregal, nachdem ich es als Leseexemplar geschenkt bekommen habe. Ich muss sagen, dass mir die Aufmachung schon nicht ganz so gut gefiel, weil die roten Cannabis-Pflanzen dem Ganzen etwas Plakatives verleihen, das auch, wie ich jetzt sagen kann, nicht so richtig zum Inhalt passen will. Natürlich geht es auch um Drogen, aber das erfährt man im Buch zum Beispiel erst sehr spät, obwohl man durch den Klappentext und durch das Cover als Leser schon längst darauf gestoßen ist. Und genau das wäre mein größter Kritikpunkt an dem Buch: die Vorhersehbarkeit. Wenn die Protagonistin Lara erst ab Mitte des Buches schockierenderweise darauf stößt, dass ihr vermisster, jüngerer, eigentlich total lieber und unscheinbarer Bruder vermutlich mit Drogen zu tun gehabt hat, ist es für den Leser alles andere als eine Überraschung. Ebenso die vermeintliche Wendung zum Ende des Buches, die Lara an ihrer Menschenkenntnis zweifeln lässt, war mir bereits nach wenigen Kapiteln bewusst. Mir ist vollkommen klar, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, aber ich finde, auch Jugendlichen kann man so viel Denkvermögen und Intuition zutrauen, dass Hinweise auf geheime Lebensumstände nicht so deutlich gemacht werden müssen, dass man als Leser schon gar nicht mehr drum herum kommt. Dagegen erscheint die Protagonistin sehr erwachsen in ihrer Denkweise. Sie hat für die jeweiligen Situationen die richtigen Sprüche parat und kann im Allgemeinen sehr gut mit allem umgehen. Dagegen ist ihre Handlungsweise wieder weniger nachzuvollziehen, wenn sie ihren Eltern zum Beispiel nicht Bescheid gibt, dass sie für mehrere Tage weg ist. Auch kann sie nicht nachvollziehen, dass sich ihre Eltern sorgen, obwohl sie ja bereits ein Kind vermissen… Zuletzt muss ich noch zu dem Schreibstil etwas sagen. Dieser ist sehr stark abgehackt und zu Beginn bin ich damit gar nicht warm geworden. Mit der Zeit gewähnt man sich daran, aber auch hier habe ich den Eindruck, dass es dem Leser so einfach wie möglich gemacht wird, das Geschriebene zu verstehen. Man muss überhaupt nicht nachdenken und wird ohne Umschweife von einer Situation in die nächste getragen. Was mir an diesem Buch gefallen hat, war die emotionale Seite, die durch das Verschwinden eines Bruders oder Kindes angesprochen wurde. Ich konnte die unterschiedlichen Facetten sehr gut nachvollziehen und oft fragt man sich ja auch, wie Familien in solch schweren Zeiten dann auch noch miteinander streiten können. Das wurde hier in meinen Augen sehr gut eingebracht. Aber auch hierzu muss ich anmerken, dass dieser emotionale Kampf sehr viel Raum eingenommen hat und fast die erste Hälfte des Buches kommt deshalb kaum Handlung zustande. Aus diesen Gründen kann ich dem Buch leider nur 2 von 5 Sternen geben.

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  • Let's talk about ... what ?

    Schwarzer Schnee
    simonfun

    simonfun

    06. September 2016 um 01:56

    Verdammt. Potenzial verschenkt. Die knappen Sätze, die zum Teil aus einem Wort bestehen, wurden von Rezi-Kollegen als negativ und lästig bezeichnet. Ich fand sie, gerade weil sie von einer Frau formuliert wurden, genial. Nicht falsch verstehen - andere Autorinnen schreiben im Barbie-Format... Hier beschreibt ein Wort einen Satz, bzw. einen Gefühlskomplex. Dennoch hätte die Autorin mehr aus der Geschichte rausholen können, weil sie ein Problem aus unserer heutigen Zeit behandelt, das ein Riesenproblem unserer Zukunft werden wird. Nicht könnte, sondern wird.  Dennoch ist die Geschichte latent.Wie auch immer - verdammt, Potenzial verschenkt! 

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  • Spannung, Drogen und Gewalt - Karussell der Angst

    Schwarzer Schnee
    987654321

    987654321

    08. July 2016 um 08:48

    Schon die Worte des Titels zogen mich in den Bann. Als ich dann aber zu lesen begann, war jedes Wort ein Geschenk. Liebe, Drogen, Gewalt und Hass prägen dieses Buch von der ersten Seite an. Simon ist fast jedes Wochenende bei seinem Freund Yannik. Als er lange nicht nach Hause kommt machen sich die Eltern Sorgen. Sie rufen Yannik an, aber er bestätigt ihre Befürchtungen. Simon war das ganze Wochenende nicht bei ihm. Nun sucht die Familie nach Hinweisen und seine Schwester und ihr Freund entdecken in seinem Zimmer 300 Euro, eine Playstation 4, ein neues Handy, eine Flasche Wodka und ein Shooter-Game auf dem Laptop. Nach diesem Geschehnis schalten sie die Polizei ein. Wo ist Simon? Was ist mit ihm geschehen?Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen weil es immer spannender wurde. Ich wurde regelrecht zum Weiterlesen gezwungen. Das Buch empfehle einfach allen Jugendlichen. Es ist sehr spannend und die Geschichte reisst einen mit. Es ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.

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  • Simon ist ein braves Kind....

    Schwarzer Schnee
    abuelita

    abuelita

    07. April 2015 um 19:47

    Laras Bruder Simon ist verschwunden. Als im Keller eines Abbruchhauses Blutspuren gefunden werden, beginnt ihre bisher heile Welt zu bröckeln. War Simon eines der Opfer? Oder war er etwa der Täter? Als die Gerüchte unerträglich werden, macht Lara sich allein auf die Suche nach ihrem Bruder. Eine erste Spur führt direkt ins Drogenmilieu nach Frankfurt und schnell wird klar: Falls Simon noch lebt, schwebt er spätestens jetzt in Lebensgefahr! Kurz, prägnant, klar und deutlich und nicht nur für Jugendliche ! Zum Inhalt mag ich nichts weiter sagen, da erzählt der Klappentext ja schon das Wichtigste. Ich hab das Buch in einem Zug durchgelesen; es ist auch nicht sonderlich lang, aber sehr beindruckend. Die Schwester Lara und auch die Eltern sind sehr überzeugend dargestellt – die Verzweiflung, die Sorge, der Schock, dann aber auch was alles daraus entsteht........ Natürlich war mir als langjährigem geübten Krimileser bald klar, mit wem hier etwas nicht stimmt und wie das zusammenhängen könnte (der Schluss gab mir recht…) aber: auch das hat der Spannung keinen Abbruch getan.

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  • Schwarzer Schnee

    Schwarzer Schnee
    Seitenfetzer

    Seitenfetzer

    20. October 2013 um 13:41

    Schon der Klappentext des Buches stimmt so gar nicht. Vielmehr war bei besagter Gerüchteküche von Familiendrama, Drogen und Abenteuerlust die Rede, aber wie dem auch sei, dies wäre ja noch zu verzeihen. Jedoch fiel mir schon gleich zu Beginn des Buches der Schreibstil ins Auge. Ziemlich abgehackter Schreibstil. Ist sowieso nicht mein Fall. Hat mich gestört. War auch alles sehr simpel geschrieben. Jugendbuch halt. Trotzdem irgendwie nervend. Wenn man das in ein paar spannenden Situationen macht, okay, aber wenn mehrere Kapitel mit einer so ruckelnden sprachlichen Gestaltung ausgerüstet sind, vergeht mir ziemlich schnell die Leselust – und das schon zu Beginn. In der Mitte des Buches besserte sich der Schreibstil, meiner Meinung nach. Ob es allerdings daran lag, dass ich mich an die kurzen Sätze, die nie mehr als einen Nebensatz beinhalten durften, gewöhnt habe, oder aber, ob die Autorin nicht chronisch Spannung erzeugen wollte, kann ich nicht beurteilen. Auch gefiel mir die Wahl der Perspektive für die Geschichte nicht. Die Ereignisse werden aus Laras Sicht erzählt. Da sie, deren Charakter für mich im Übrigen sehr schwer einzuschätzen war, wozu ich aber gleich noch komme, nicht die Einzige der Familie war, die unter dem Verschwinden Simons litt, und scheinbar auch die Emotionen ihrer Eltern deutlich werden sollten, muss sie teils wie Speedy Gonzales von einem Ort zum nächsten flitzen, um wichtige Ereignisse wie den Streit ihrer Eltern um Simons Zahnbürste zu nennen, und kurz darauf wieder an einem anderen Ort ist. Zu Laras Charakter ist zu sagen, dass sie auf mich schlichtweg platt wirkte. Am ehsten hätte ich sie ja noch als naives Mauerblümchen einordnen können, jedoch würde das nicht zu dem Mädchen mit den vielen Cliquen, die ihrem älteren Freund Max und ihrem Freund aus Kindertagen, der nur um ihr zu helfen nach Jahren wieder auftaucht, mit links den Kopf verdreht, die mal eben beschließt, allein nach Frankfurt zu fahren oder in Notsituationen Fensterschreiben einschlägt, das sie ja sein soll, passen. Außer in jenen “coolen” Momenten ist sie eher ein naives Ding, das wirkt als würde es ihren großen 15-jährigen und nicht ihren kleinen 15-jährigen Bruder suchen und müsste sich dabei stets von anderen bevormundne und an der Nase herumführen lassen. Vielleicht gibt es Mädchen, die sich mit ihr identifizieren können – mir fiel es schwer, zumal sie erst unmittelbar vor dem Ende eine der großen Lügen durchschaute, während mir beim Lesen schon ab der Hälfte klar war, wer denn nun gut und böse ist. Insgesamt hat es mich auch ziemlich genervt, dass die Liebesgeschichten Laras, die zugegeben durchaus eine Rolle für die Geschichte spielen, den eigentlichen Mittelpunkt  darstellten, sodass mich das Ganze eher an eine Mischung aus “Die Drei ???” und “Freche Mädchen”  als an einen Jugend-Thriller ab 13 erinnert hat, denn selbst mein jüngeres Ich hätte die Protagonistin für unfähig und nervig gehalten. Das einzig Gute war, dass sich, wenn auch nur durch die Liebesgeschichte vermittelt, eine kleine Moral erkennen ließ. Man könnte es ungefähr so formulieren: “Egal, wie Jemand sein Leben führt, es zählt nur, wie er mit dir umgeht.” Auch wenn das ein wenig nach Facebook-Moralspruch klingt. Alles in Allem betrachtet sagte mir “Schwarzer Schnee” also überhaupt nicht zu, wegen der Protagonistin, die sich herumschubsen lässt, des abgehackten Schreibstils und der Vorhersehbarkeit der Handlung. Für die kleine versteckte Moral kriegt das Buch aber zumindest noch einen von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Schwarzer Schnee" von Lotte Kinskofer

    Schwarzer Schnee
    gurke

    gurke

    15. June 2011 um 09:57

    Lara hat eigentlich ein tolles Leben. Sie wächst behütet auf, hat einen liebevollen Freund und einen netten kleinen Bruder. Sie ist glücklich mit sich und der Welt. Das ändert sich allerdings schlagartig, als ihr fünfzehnjähriger Bruder von einen auf den anderen Tag verschwindet. Die Eltern sind verzweifelt. Max - Laras Freund - ist sehr besorgt und das Mädchen selbst am Boden zerstört. Simon hatte doch bisher nie Problem, ihm kann doch nur etwas schlimmes passiert sein!! Auch die Polizei tappt im Dunkeln. Als das Mädchen dann seltsame Dinge in Simons Zimmer findet, beginnt sie auf eigene Faust nachzuforschen und das scheint ihr den Boden unter den Füßen wezureißen... "Schwarzer Schnee" ist aus der Sicht von Lara in der Gegenwart geschrieben . Die Autorin Lotte Kinskofer hat einen wundervollen Schreibstil mit einfachen und kurzen Sätzen. Das Buch liest sich in einem Rutsch weg und wird zu keinen Zeitpunkt langweilig. Außerdem hat die Autorin das Talent die Emotionen und Handlungen der Protagonisten richtig authentisch rüberzubringen. der Leser merkt deutlich die Verzweiflung der Eltern und fühlt auch mit Lara sofort mit. Positiv fällt auf, dass die Geschichte ohne große Einleitungen und Erklärungen sofort losgeht. Es fängt direkt beim Verschwinden von Simon an. Der Leser weiß am Anfang noch gar nichts über die Familie, erfährt aber schnell alles, was man wissen muss. Dabei werden aber keine umfassenden, abschweifenden Geschichten von früher erzählt, sondern alles so ganz nebenbei. Das ist für den Leser sehr angenehm. Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich war von der ersten Seite an mitten im Geschehen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert. Aufgrund der gerade mal 270 Seiten, hatte ich den Jugendroman innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Ich kann "schwarzer Schnee" nicht nur jungen Lesern empfehlen und freue mich auf weitere Bücher von Lotte Kinskofer.

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