3 Zimmer, Küche, Mord

von Lotte Minck 
4,7 Sterne bei47 Bewertungen
3 Zimmer, Küche, Mord
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erfrischende Ermittlungen mit der raffinierten Loretta

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Wie immer wurde ich nicht enttäuscht- eine tolle Reihe! 💛

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Inhaltsangabe zu "3 Zimmer, Küche, Mord"

Neue Wohnung, neues Glück: Loretta wünscht sich nichts sehnlicher als ein Leben „mit ohne Morde“. Dumm nur, wenn nach kaum einer Woche im neuen Haus ein Toter im Hof liegt, dessen Ableben augenscheinlich keine natürliche Ursache hat. Da die Polizei schon bald wieder auf den Holzweg gerät, bleibt dem unschlagbaren Ermittlerduo Loretta und Erwin nichts anderes übrig, als der Mietergemeinschaft in dem nach außen so ehrenwerten Haus selbst mal richtig auf den Zahn zu fühlen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770020195
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Droste Verlag
Erscheinungsdatum:12.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    ejtnajvor 4 Tagen
    Neuanfang mit Hindernissen

    Loretta wollte nach dem letzten Fall einen Neuanfang wagen und ist deshalb umgezogen.
    Eine neue Wohnung und bitte keine Morde mehr in ihrem direkten Umfeld. Als Loretta aber kurz nach ihrem Einzug eine Leiche im Garten findet kommt ihr Vorsatz sich aus den Ermittlungen der Polizei herauszuhalten ins Wanken.
    Auch Erwin zieht Loretta mit ins Boot und die Zwei ermitteln was das Zeug hält um den Tod des neuen Nachbarn aufzuklären.

    Da ich bis auf zwei Fälle aus der Loretta Luchs Reihe alle gelesen habe war ich recht neugierig was wohl im inzwischen 10. Fall alles passieren wird.
    Mir ist der Einstieg wieder mehr als leicht gefallen und ich bin auch mehr als zügig durch den Krimi durchgekommen.
    Wie immer war auch dieser Fall wieder vollständig aus der Sicht von Loretta erzählt, da aber auch die anderen Figuren zu Wort kamen war die Handlung klar verständlich für den Leser.
    Der Spannungsbogen war wirklich bis zum Schluss gespannt und so konnte man sich so seine Gedanken machen ob wirklich alles so ist wie es scheint oder alles doch eher ganz anders ist.
    Dem Handlungsverlauf an sich konnte man sehr gut folgen und so konnte man auch alle Entscheidungen verstehen und nachvollziehen.
    Auch die Figuren des Romans egal ob bekannte oder unbekannte waren alle sehr anschaulich beschrieben und man konnte sie sich sehr gut während des Lesens vorstellen.
    Bei den Handlungsorten ist es wie immer, diese sind sehr gut beschrieben und es könnte überall im Pott sein.
    Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen und ich vergebe sehr gerne alle fünf Sterne für den Krimi und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall mit Loretta Luchs und Freunden.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: erfrischende Ermittlungen mit der raffinierten Loretta
    Und sie sollte doch nicht mehr ermitteln

    Loretta Luchs zieht um, sie hat eine tolle Wohnung für sich und ihren tierischen Mitbewohner gefunden.

    Gleich an ihren ersten Tagen lernt sie sämtliche Hausbewohner näher kennen als ihr lieb ist, denn einer von Ihnen sitzt tot auf der Bank im Garten und ausgerechnet Loretta musste ihn finden.

    Wie sie natürlich so ist, behält sie einige Details, die sie beobachtet, hat für sich. Sehr zum Ärger der Ermittlerin des Falles. Immer wieder kommen sich die beiden in die Quere und Loretta gerät durch ihre Alleingänge immer wieder in Gefahr. Ihren Freunden hat sie versprochen, sich nicht mehr in solche Dinge einzumischen, doch die Dinge finden Loretta eben immer und überall.

    Zur Freude der Leser war dies schon der zehnte Fall für Loretta und ich hoffe Lotte Minck ist gut am Schreiben und es hört nie auf.


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    Nele75s avatar
    Nele75vor 5 Tagen
    3 Zimmer, Küche, Mord ... von Lotte Minck

    Loretta möchte einen Neuanfang.....und zieht in eine neue Wohnung in ein Haus, in dem es nur "ehrenwerte Mieter" gibt, so jedenfalls die Aussage der Hausverwalterin. Doch als Loretta eines morgens eine leblose Person im Innenhof vorfindet, ist es scheinbar sehr schwer für sie, ihren Vorsatz wirklich einzuhalten - ab jetzt nur noch "mit ohne Morde".

    "3 Zimmer, Küche, Mord" ist der inzwischen zehnte Teil, in dem die Autorin Lotte Minck die Figur Loretta Luchs in einer Ruhrpott-Krimikomödie ermitteln lässt. Bisher hatte ich von dieser Ermittlerin noch kein Buch gelesen, allerdings war es dank einiger Rückblicke gleich zu Beginn der Geschichte nicht schwer, direkt im Buch anzukommen.....ohne das Gefühl zu haben, vielleicht vorher doch lieber erst einige andere Teile zu lesen.

    Der Schreibstil von Lotte Minck lässt sich von der ersten Seite an gut lesen, ich mag diese Art der Kriminalfälle, die ein wenig spannend sind, aber auch ganz viel über die jeweilige Umgebung erzählen, in welcher die Handlung spielt.

    Mir hat dieser zehnte Teile rund um Loretta Luchs gefallen und ich bin gespannt, wie es denn nun weitergeht. Ob ich allerdings die vorher erschienenen Teile noch lesen werde, ist nicht ganz sicher. Vielmehr würde ich mich über das Erscheinen eines elften "Falles" freuen.

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    mamamal3s avatar
    mamamal3vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Wie immer wurde ich nicht enttäuscht- eine tolle Reihe! 💛
    Frank, ich will ein Kind von Dir! ;-)

    Die Geschichte ist schnell erzählt: Loretta zieht um, doch leider nicht ohne Komplikationen... Ihre (ab+zu) ungewollte kriminalistische Ader kann/darf/soll/muss sie einfach wieder nutzen! Doch ohne ihre Freunde wäre es nur halb so schön. Sowohl Erwin, die Küppers als auch (natürlich!) Frank laufen zur Hochform auf. Da darf Loretta diesmal auch gerne wieder in das ein oder andere Fettnäpfchen treten. Hier mein Lieblingssatz des Buchs: „Der Penner packt dat Mädchen an? Dem polier ich die Fresse, aber sowat von!“ (S. 157) :-) Ob und/oder wem bzw. wie/überhaupt hier wer auch immer, wem auch immer was poliert, wird natürlich nicht verraten! ;-) Aber mir hat Frank ganz besonders gut in diesem Band gefallen- ich bin schon seit der ersten Stunde heimlicher Fan... Nun ist’s wieder soweit, ich bin (wie so oft) in trauriger Vorfreude auf den nächsten Teil. Bitte gaaaanz schnell Nachschub, liebe Lotte! *liebguggundfestedrück*

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 10 Tagen
    Typisch Ruhrpott, herrlich ehrlich

    Neue Wohnung, neue Nachbarn, neue Vorsätze. Loretta will ihr Leben ändern, was beim Umzug anfängt und beim „sich nicht mehr in mörderische Angelegenheiten einmischen wollen“ aufhört. Schnell hat sie sich in ihrem neuen Heim eingerichtet, wird von den Mitbewohnern in die Gemeinschaft eingeführt – und findet eine Leiche. Das Schlamassel ist perfekt als ausgerechnet Kommissarin Küpper mit dem Fall betraut wird und Loretta spürt, dass sie weder ihre Neugier im Zaum noch ihre Neigungen bezwingen kann. Die Ermittlungen können beginnen…

    Auch im tiefsten Ruhrpott muss mit unschönen Ereignissen gerechnet werden. Dabei hilft es dem Leser jedoch ungemein, wenn er Loretta Luchs in der Nähe wähnt, schließlich weiß er um ihre Fähigkeiten, die mit deutlich mehr Humor aufwarten als trockene Ermittlungen es könnten. Wer zum ersten Mal dabei ist mag zunächst skeptisch sein, kaum dass er die illustre Rund kennengelernt hat, doch schon bald offenbart sich auch Neulingen Lorettas Potential.

    Dass ein nach außen bemüht ehrenwertes Haus die ein oder andere Leiche im Keller – oder auf der Bank – hat, ist offensichtlich. Was sich allerdings hinter den geschlossenen Türen wirklich abspielt, dafür reicht die eigene Vorstellungskraft womöglich nicht aus. Wie gut, dass Lotte Minck zur Stelle ist und aufzeigt was sonst nur im Verborgenen stattfindet. Unbedingt konzentrieren muss man sich auf die feinen, eingestreuten Nuancen, die den Unterschied zwischen Ernst und Witz ausmachen.

    Obwohl explizit als „Krimödie“ ausgewiesen ist ein hohes Maß an Spannung enthalten, denn immer wieder kommt es zu unvorhersehbaren Ereignissen, die das gesamte Geschehen ordentlich durchrütteln und vor allem die eigenen Theorien in Wanken bringen. Bis zum Schluss ist daher alles möglich.

    Mit gelungenem Wortwitz schafft es Lotte Minck ein weiteres Mal den Leser für sich einzunehmen und gleichzeitig ein Szenario zu entwickeln, das einerseits wie alltäglich daherkommt, aber andererseits ganz weit weg erscheint. Wie nah würde man sich selbst wohl an eine solche Situation herantrauen? Loretta jedenfalls nimmt die Zügel erneut in die Hand und startet Aktionen, die mitunter gewaltig ins Auge gehen können – aber dennoch extrem zur Erheiterung beitragen.

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    nellsches avatar
    nellschevor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Herrlicher Krimispaß
    Spannung und Humor

    Loretta will nach ihrem Umzug nichts mehr mit Mordfällen zu tun haben. Dumm nur, dass sie schon nach kurzer Zeit einen Toten findet, dessen Ableben keine natürliche Ursache hat. Und weil die Polizei keine richtige Spur hat, bleiben Loretta und Erwin nichts anderes übrig, als der ehrenwerten Hausgemeinschaft selbst auf den Zahn zu fühlen.

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, denn ich wurde prima unterhalten. Obwohl es für mich das erste Buch war, das ich von dieser Reihe gelesen habe, hatte ich absolut keine Probleme, mich schnell in die Personen und die Geschichte einzufinden.
    Der Schreibstil war sehr gut zu lesen und dabei bildhaft und humorvoll. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, die Umgebung genauso wie die unterschiedlichen Personen, die hier präsentiert wurden. Sehr passend fand ich auch den Ruhrpottdialekt, den ich einfach sehr gerne mag und der mir ganz oft ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Auch dass die Geschichte in der Ich-Perspektive von Loretta erzählt wurde, gefiel mir. Dadurch bekommt man als Leser einen super Einblick in ihre Gedanken und Überlegungen.
    Loretta fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Dass sie zukünftig nichts mehr mit Mordfällen zu tun haben will, konnte ja nicht klappen. Und so hat sie sich bald in ihre Rolle als Ermittlerin gefügt. Aber nicht nur Loretta wurde toll beschrieben, sondern auch die anderen Bewohner des Hauses wurden gekonnt zum Leben erweckt, denn die einzelnen Eigenschaften wurden sehr gut herausgearbeitet. Ich war in der Lage, sie mir alle vorzustellen und auseinander zu halten. Und ich war am Rätseln, wer der Mörder sein könnte und weshalb.
    Der Kriminalfall war interessant gestaltet, da ich aufgrund der unterschiedlichen Personen sehr gut Rätseln konnte. Ich muss jedoch gestehen, dass ich auf den wahren Täter nicht selbst gekommen bin. Da musste ich auf die Auflösung warten und mich überraschen lassen. Insofern war die Spannung in einem für eine Krimödie passenden Rahmen wunderbar vorhanden.

    Ein humorvoller Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall für Loretta Luchs. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 13 Tagen
    Krimödie mit einer Auflösung, die mir gar nicht gefällt

    Nach der Trennung von Pascal hält Loretta nach einer neuen Wohnung Ausschau. Sie wird auch bald fündig, die neue Wohnung scheint perfekt – bis Loretta im Hof einen Toten findet. Dabei wollte sie sich doch von jeglichen Mordermittlungen fern halten …

    Dies ist tatsächlich schon der 10. Band der Reihe und Loretta-Fans freuen sich, dass die Protagonistin offenbar doch wieder in Mordermittlungen verwickelt wird, denn man fürchtete nach dem letzten Roman schon, ihre Geschichte sei nun auserzählt. Wie immer darf der Leser sich über ein gelungenes Cover von Ommo Wille freuen – leider zwar mit schwarzen statt weißen Tauben, aber dennoch macht es wieder viel Spaß, es sich genau anzusehen.

    Die Autorin lässt Loretta in Ich-Form erzählen, was dem Roman eine gewisse Würze verleiht, der Leser erlebt Lorettas Überlegungen aus erster Hand und kann sich direkt selbst seinen Reim darauf machen. Natürlich werden die eigenen Überlegungen dadurch nicht unwesentlich beeinflusst, man weiß halt selbst immer nur so viel wie Loretta.

    Der Roman lässt sich von Anfang an gut lesen, ich vermisse Pascal keine Sekunde lang, war aber auch nie ein Fan von ihm. Die neue Umgebung tut Loretta gut, mit ihr lernt der Leser ihre Nachbarn kennen, die teilweise ein bisschen skurril, teilweise eher etwas obskur sind, teilweise auch etwas zu übertrieben dargestellt sind, als typisch Ruhrpott kommt ein „Taubenvatta“ ins Spiel. Lorettas Freunde agieren dafür größtenteils eher im Hintergrund, nur Erwin und Frank erhalten etwas größere Rollen, und natürlich ist auch Kommissarin Küpper wieder dabei.

    Schnell wird klar, hier könnte es sich um ein sehr ernstes Thema handeln. Gegen Ende bekam ich dann immer mehr das Gefühl, die Richtung der Geschichte könnte mir gar nicht gefallen – und so war es dann auch, die Auflösung finde ich persönlich gar nicht gut. Schwierig zu begründen, warum, wenn man nicht spoilern will, wer den Roman gelesen hat, versteht vielleicht, warum ich so denke. Für alle anderen: Eine solche Auflösung wünsche ich mir nicht in einer Krimödie, dazu ist das Thema insgesamt zu ernst. Sicher ist die Lösung nicht unrealistisch, aber hier passt es einfach nicht und hätte auch die Geschichte grundsätzlich anders aufgebaut werden müssen. Am Ende ist es nur ein billiger Effekt in meinen Augen.

    Wie oben schon erwähnt, lässt sich der Roman gut lesen, der Ortswechsel tut gut, und die neuen Charaktere sind zum Teil gelungen. Da die Auflösung mir aber so gar nicht behagt, gibt es von mir dieses Mal nur 3 Sterne. Auf den nächsten Roman freue ich mich trotzdem und eine Leseempfehlung für die Loretta-Luchs-Reihe kann ich auch aussprechen.

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    milchkaffeevor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Wie immer lesenswert
    Lustige und spannende Krimikomödie

    Ich liebe die Bücher, wenn Loretta ermittelt. Eigentlich ist Loretta ja keine Dedektivin sondern sondern bietet Telefonsex an, aber  regelmäßig geschieht in ihrer Nähe ein Mord. Zwar wollte sie keinesfalls mehr Dedektivarbeit leisten, doch natürlich kommt es
    wieder anders.
    Auch dieser Band war total gelungen. einerseits lustig aber auch mit einer spannenden Handlung! Mit dem Ende hätte ich bis zuletzt nicht gerechnet.
    Meine absolute Leseempfehlung!

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 17 Tagen
    angenehm überrascht

    Diese Autorin kannte ich bisher noch nicht – aber das wird sich jetzt grundlegend ändern!

    Ich habe mir überhaupt nichts erwartet, denn ich mag imgrunde keine Krimi-Komödien. Oft sind diese einfach nur seicht oder an den Haaren herbeigezogen. Hier aber wurde ich aufs Angenehmste überrascht.

    Es ist wohl schon der 10. Fall für Loretta Luchs, aber auch
    ohne all die Vorkenntnisse war das Buch leicht verständlich.

    Zum Inhalt nur so viel – Loretta, die wohl bisher immer in Morde verwickelt wurde, zieht um und nimmt sich fest vor: Neue Wohnung, neues Glück..kein Einmischen mehr, keine Morde mehr….dumm nur, dass sie nach wenigen Tagen einen toten Nachbarn im Garten entdeckt. Und es natürlich nicht lassen kann, in dem ehrenwerten Haus, in dem sie nun wohnt, ein bisschen zu schnüffeln.

    Das Ganze ist nicht nur sehr witzig und locker geschrieben, sondern auch tatsächlich noch sehr spannend. 

    Lotte Minck hat einen neuen Fan…nämlich mich…und die nächsten Bücher von ihr habe ich schon auf meiner Wunschliste !



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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Loretta Luchs ist immer wieder für eine Überraschung und diverse Lacher gut! Eine Krimödie mit Herz aus dem Herzen des Potts.
    Von wegen, Wohnung gut, alles gut!

    Dies ist der 10. Fall von Loretta Luchs, der Erotik-Call-Center-Mitarbeiterin, die die dumme Angewohnheit hat, über Leichen zu stolpern und es nicht lassen kann, ihre neugierige Nase in die Ermittlungen zu stecken. Hierbei bringt sie sich und ihre Freunde bisweilen in höchste Gefahr. Mit so viel Gefahr konnte Freund Pascal, nicht leben, weshalb er sich von ihr trennte. Nun ist es daher Zeit für einen Neuanfang und dazu passt am Besten auch gleich eine neue Wohnung. Außerdem schwört sie sich, egal was passiert, nie wieder zu ermitteln, auch wenn ihr Chef ihr eine Detektei innerhalb des Callcenters eingerichtet hat. Versprochen, nie wieder! Doch dann zieht Loretta in ein scheinbar ehrenwertes Haus mit handverlesenen Mietern, die alle nicht ganz ohne Schrullen sind. Damit könnte Loretta eigentlich ganz gut leben, besonders da sie ihren neuen Balkon genießt und ihn nicht mehr missen möchte. Als sie allerdings nach kaum einer Woche früh morgens in den Hof schaut und einen der Nachbarn tot von der Bank kippen sieht, ruft sie zwar sofort die Polizei, aber auch ihre Neugierde erwacht. Ehe es ihr bewußt ist, steckt sie mitten in den Ermittlungen, schon weil die neugierigen Nachbarn sie bedrängen und mit Fragen bestürmen, die ihr auch nicht mehr aus dem Kopf gehen.

    Der Einstieg in diesen 10. Fall von Loretta ist schon sehr originell. Loretta muß nämlich dem „Blockwart“ Frau Schiller des Mietshauses ihrer Wahl Rede und Antwort stehen, während sie auf ihre Eignung als potenzielle Nachbarin auf Herz und Niere geprüft wird. Hierbei legt Loretta eine große sprachliche Fantasie bei der Beschreibung ihres Arbeitsplatzes an den Tag, während Frau Schiller mit ihrem Nebenerwerb selbst Loretta noch zu erstaunen vermag. Richtig gut gefiel mir auch, daß gleich zu Beginn ein Großteil von Lorettas Freunden wieder auftauchte. Klar, so ein Umzug mit Einzugsumtrunk, da kann man ja fast nicht fehlen. Ihre beste Freundin Diana schafft es dann doch nicht von der Nordsee in den Pott, aber sie meldet sich immer wieder telefonisch und als es am Ende was zu Feiern gibt, ist auch ihr der Weg nicht zu weit.

    Da sich die Leiche in einem geschlossenen Innenhof befand, ist der Täterkreis auf die Hausbewohner begrenzt, wobei Lorettas „Lieblingskommissarin“ Küppers, sie gleich mal ausschließt, da sie das Opfer noch nicht kannte. Doch warum eigentlich ausgerechnet der nette Herr Lembeck, der doch stets allen im Haus behilflich war, wenn sie Computerprobleme hatten? Da gäb es doch ganz andere Hausbewohner, die Lorettas Nerven strapazieren. Neben der neugierigen Frau Schiller, die bisweilen recht aufdringlich wird, wären da noch die älteren Eheleute Horst und Mitzi Kabolek mit dem blühenden Balkon, noch blühenderer Fantasie und dem erlesenen Geschmack, den Loretta nicht teilt. Der Geschmack von Arnold Reitmüller, den seine Freunde und somit nicht Loretta, Arnie nennen, gefällt ihr auch nicht. Dieser David Hasselhoff des Ruhrpotts hält sich wohl für unwiderstehlich, sehr zum Missfallen der 13-jährigen Tochter seiner Lebensgefährtin, die ihn zu hassen scheint. Immerhin die Studentinnen aus der WG unterm Dach, scheinen einfach nur das zu sein, was sie vorgeben, während die Zuchttauben von Taubenvatta Anton aus dem Nachbarhaus sich bisweilen für Elstern zu halten scheinen....

    Die Konstellation der Bewohner ist bunt und schräg, das ist äußerst unterhaltsam. Leider zeichnet sich ein möglicher Täter allzu früh ab. Es ist zwar schön, wenn Krimileser die Möglichkeit haben, selbst den Täter zu erraten, aber vielleicht nicht ganz so früh. Dass mir das aber nicht völlig die Lust am Lesen lag, liegt in einem scheinbaren Nebenstrang des Buches. Loretta kann es nicht nur nicht lassen zu ermitteln, sie hat auch das dringende Bedürfnis zu helfen! Das bringt sie letztendlich in ganz schöne Schwierigkeiten, die für die eigentliche Spannung sorgen. Denn so viel darf verraten werden, am Ende kommt es noch knüppeldick und überraschend. Denn nicht der Täter ist das eigentlich Ziel der Ermittlungen, sondern ein Geflecht aus Lügen, Intrigen und geballter Vorurteile, die allzu gerne zu voreiligen Schlüssen verleiten. Da bin ich der Autorin ganz schön auf den Leim gegangen!

    Dieser Fall spielt wieder mitten im Ruhrpott und da dürfen natürlich die üblichen Ruhrpott-Marotten nicht fehlen, ebenso wie der Ruhrpott-Jargon à la Lorettas Freund Frank Kropka, ein echtes Original. Gerade dieses Spiel mit Clichés und überzogenen Stereotypen sorgt für spaßige Unterhaltung, ohne zu nerven (manchmal ist es mir in einigen Romanen, die auf dieses Prinzip bauen, einfach zu viel und zu platt), da es zwischen den gängigen Vorurteilen auch immer wieder überraschende neue Marotten gibt, die liebenswert kombiniert werden.

    Der Stil ist leicht, beschwingt und schwarzhumorig. Eine tolle Lektüre für zwischendurch oder um die Laune zu heben. Auch wenn dies Lorettas 10. Fall ist, kann man ruhig mit diesem Fall beginnen. Die einzelnen Bände bauen zwar aufeinander auf, so daß es lustiger ist, wenn man den Freundeskreis schon kennt, aber ich selbst bin auch erst bei Fall Nr. 5 oder so eingestiegen. Lustig ist es allemal und für alle, die gerne Krimödien ohne viel Blutvergießen oder Autopsie-Details lieben, ein echter Tipp.

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LotteMincks avatar

    Neustart für Loretta: Nichts wünscht sie sich sehnlicher als ein Leben „mit ohne Morde“ – wie Kumpel Frank es formuliert. Um den Neubeginn komplett zu machen, sucht sie sich sogar eine neue Wohnung. Dumm nur, wenn nach kaum einer Woche im neuen Haus ein toter Nachbar im Hof liegt, dessen Ableben augenscheinlich keine natürliche Ursache hat. Da die Polizei schon bald wieder auf den Holzweg gerät, bleibt dem unschlagbaren Ermittlertrio Loretta, Erwin und Frank nichts anderes übrig, als der Mietergemeinschaft in dem nach außen so ehrenwerten Haus selbst mal richtig auf den Zahn zu fühlen – und was kann die kleptomane Brieftaube Jolanthe, die dem Taubenvatta aus dem Nachbarhaus gehört, zur Aufklärung beitragen?

    Der Droste Verlag verlost wieder 50 Print-Exemplare! Wer von den Gewinnern allerdings lieber ein eBook hätte - das ist natürlich auch möglich.
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Steffi30s avatar
    Steffi30vor 3 Monaten
    Endlich neuer Stoff von Loretta 🎉
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    Deana18s avatar
    Deana18vor 3 Monaten
    Habe bisher alle Teile dieser Reihe gelesen und finde diese Bücher einfach spitze!!
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