Lottie Moggach

 3.2 Sterne bei 88 Bewertungen
Autor von Ich bin Tess, Kiss Me First und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lottie Moggach

Ich bin Tess

Ich bin Tess

 (88)
Erschienen am 17.02.2014
Kiss Me First

Kiss Me First

 (0)
Erschienen am 08.04.2014
Dual Diagnosis

Dual Diagnosis

 (0)
Erschienen am 09.01.2014

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Kallisto92s avatar

Rezension zu "Ich bin Tess" von Lottie Moggach

Wer ist Tess?
Kallisto92vor 2 Jahren

Von kallistomorgenstern92

In dem Buch, Ich bin Tess von Lottie Moggach geht es um Tess und Leila.

Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen? Das ist die Große Frage....

Tess möchte sich das Leben nehmen, da sie eine unheilbare Krankheit hat.
Damit niemand Verdacht schöpft und sie ihre Familie nicht verletzt, soll jemand regelmäßig ihre Mails checken.
Leila ist einsam und hat jedoch viele virtuelle Freunde und spielt online Spiele seit dem ihre Mutter an Multipler Sklerose erkrankt ist. Es wird über den Krankheitsverlauf der Mutter geschrieben. Leila kümmert sich um sie bis zum Tod. Arbeiten tut sie von Zuhause aus.
Schnell findet Leila Anschluss in Onlineforen,dort baut sie eine engere Bindung zu Adrian auf. Als er ihr einen besonderen Vorschlag macht, bei dem sie online die Rolle einer sich nach dem Freitod sehnenden Frau(Tess) übernehmen soll, ist Leila zunächst skeptisch. Jedoch willigt sie ein.Leila hat Tess noch nie getroffen,den siekommt aus Spanien. Jedoch planen beide die Identitätsübernahme per Chat und das mehrere Monate lang. Somit kennt niemand Tess so gut wie Leila.
Irgendwann versetzt sich Leila so in Tess ihr Leben, das sie es übernimmt.


Ich finde das Buch spannend geschrieben und auch erschreckend was man mit dem Internet alles bezwecken kann.Das es zu einer richtigen Onlinesucht kommen kann. Leider war das Buch etwas schwer zu lesen, man musste erstmals in das Geschehen reinkommen. Adrian finde ich auch einen sehr manipulierenden Charakter,der bei Leila nach den Schicksaalsschlack natürlich leichte Karten hat.

Das Buch ist auf alle fälle Lesenswert und ein spannendes Thema wird aufgegriffen, jedoch nicht richtig zum abschalten, da man immer wieder neue Fragen bekommt,sowie musste ich einige passagen mehrfach lesen um sie richtig zu verstehen.

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V

Rezension zu "Ich bin Tess" von Lottie Moggach

Hat mich nicht überzeugt
Verlobtevor 3 Jahren

Ehrlich gesagt, ich konnte mich mit diesem Buch nicht anfreunden. Vielleicht hat es grade deshalb ewig gedauert ehe ich diese Rezension geschrieben hab. Das Cover ist auf jeden Fall ganz toll, passend zum Buch und hat mich sehr angesprochen, Das Thema passt in die heutige Zeit, wo doch viele Menschen ihre Freizeit bei Facebook, in irgendwelchen Internetforen oder mit Spielen im Internet verbringen. Manchmal habe auch ich das Gefühl das halbe Leben unserer Jugendlichen spielt sich darin ab. Vielleicht gefällt mir das Buch deshalb nicht. Ich möchte mir einfach nicht vorstellen, das sich jemand anderes für einen meiner geliebten Freunde ausgibt, aus meinem Leben verschwindet und dafür einen anderen bestimmt. So ist das Buch in etwa angelegt.

Die dreiundzwanzigjährige Leila lebt nach dem Tod ihrer Mutter alleine. Sie arbeitet von Zuhause, hat keine Freunde und Kollegen. Sie verbringt ihre Freizeit im Internet und stößt dabei auf ein Philosophieforum. Der Forumsbetreiber Adrian Devlish macht sie auf Tess aufmerksam, ebenfalls ein Mitglied, das eine Krankheit hat und aus dem Leben verschwinden will. Um ihrer Familie keinen Kummer zu bereiten möchte Tess das jemand ihre Identität annimmt. Leila wird im Internet zu Tess und erfindet ein neues Leben für sie auf einer kanadischen Insel. Die Wahrscheinlichkeit das sie dort jemand besucht wird eher gering sein, so hofft Leila. Doch irgendwann will Tess Mutter mit ihr telefonieren und dann ist da auch noch Tess Exfreund Conner und Adrian wird von der Polizei gesucht. Ihr merkt schon so einfach ist das dann alles doch nicht. Während Leila so gar kein erfülltes Leben hatte, eher einsam und unerfahren ist, war Tess sehr beliebt und aufgeschlossen. Leila lernt ein ganz anderes Leben kennen.

Die Idee ist auf jeden Fall nicht schlecht, aber das Buch ist schon speziell, deshalb kann man es nicht einfach so empfehlen, Ich denke jeder Leser wird das anders empfinden. Ich möchte euch das Buch auf keinen Fall mies machen, entscheidet selbst. Von mir gibt es drei gute Sternchen.

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CoffeeToGos avatar

Rezension zu "Ich bin Tess" von Lottie Moggach

die Geschichte eines kleinen Naivchens
CoffeeToGovor 3 Jahren

Wenn dich jemand bittet sein Leben zu übernehmen, um selber Selbstmord zu begehen ohne, dass Familie und Freunde trauern, würdest du es tun?
Leila macht genau das für Tess.

Nach der Leseprobe wusste ich in etwa, was mich erwartet, dennoch war ich auf die Umsetzung gespannt. Wie soll das gehen, vom Internet aus das Leben eines anderen Menschen zu übernehmen?

Leila lebt alleine und zurückgezogen in einer kleinen Wohnung und verbringt ihre Zeit lieber am PC als mit Freunden und ist somit eine perfekte Kandidatin für den Job.
Die Geschichte wird von Leila erzählt, somit ist schnell klar, dass sie die Sache durchgezogen hat und es mehr oder weniger gut ausgegangen ist. Trotzdem ist es nicht uninteressant, da man als Leser über die Ausführung immer noch im Dunkeln gelassen wird. Leila erzählt, dass sie in einem Forum an den Drahtzieher der ganzen Sache gelangt ist. Adrian. Er übt auf Leila von Anfang an eine gewisse Faszination aus, was ich leider nicht nachvollziehen konnte, da er ziemlich oberflächlich beschrieben wird und zwischendurch sogar ganz verschwindet.
Leila konnte mich auch nicht ganz überzeugen, obwohl ich verstehen kann, dass sie den Job angenommen hat, da Tess ein komplett anderer Mensch als sie selber ist. Hineinversetzen konnte ich mich dennoch nicht in sie vor allem, weil sie mir teilweise ziemlich naiv und unreif rüber kommt. Wer denkt denn, dass es ohne Strafe bleiben wird, wenn man sich als jemand ausgibt, der Selbstmord begangen hat?

Das Buch ist sehr philosophisch, was gut passt, da sich Leila bevorzugt auf solchen Foren rumtreibt. Mich hat es jedoch nicht vom Sockel gehauen. Es war eine leichte Spannung in der Geschichte, da man wissen möchte, wie die Übernahme funktioniert, doch die letztendliche Ausführung war eher uninteressant. Gut fand ich dann aber noch den Part, in Leilas Gegenwart, in dem sie schreibt was sie jetzt gerade macht und wie ihr Leben nach Tess weiter gelaufen ist, nachdem sie sich so sehr in ihre Rolle hineingesteigert hat, dass sie fast geglaubt hat, sie sei jetzt Tess.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Man sollte sich im Klaren sein, dass sich Leila ziemlich viele Gedanken macht und dass das Buch unter anderem dadurch einige Längen beinhaltet.

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