Lottie Moggach Ich bin Tess

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Inhaltsangabe zu „Ich bin Tess“ von Lottie Moggach

Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen?

Leila hat Tess nie zuvor getroffen.
Doch sie weiß mehr über sie als irgendjemand sonst.

Tess hat Leila nie zuvor getroffen.
Doch wenn sie unbemerkt aus der Welt scheiden will,
muss sie Leila ihr Leben anvertrauen.

Zu Beginn ist es leicht für Leila, sich online als Tess auszugeben. Niemand durchschaut ihr Spiel.
Doch wie lange lässt sich eine solche Lüge aufrechterhalten?

Okay, nehmen wir uns einmal dieses hypothetische Dilemma vor: Eine Frau leidet an einer Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt und auch nicht heilbar ist. Nach reiflicher Überlegung kommt sie zu dem Schluss, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Aber sie weiß, dass sie damit ihrer Familie und ihren Freunden großen Kummer bereiten würde und handelt daher nicht. Dennoch wünscht sie sich verzweifelt den Tod und an dieser Einstellung ändert sich auch über die Jahre nichts. Irgendwann kommt sie zu dir und sagt, ihr sei ein Weg eingefallen, wie sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, ohne ihre Familie und ihre Freunde unglücklich zu machen, aber dafür brauche sie deine Hilfe. Was würdest du tun? Würdest du ihr helfen?

Lottie Moggach ist mit ihrem in Großbritannien unter dem Titel Kiss me first erschienen Debütroman für junge Erwachsene für zahlreiche Literaturpreise nominiert. Dieser Roman rund um das Social-Media-Zeitalter verdeutlicht, wie das Internet unsere Vorstellung von Realität und Identität verändert.

Ein katastrophales Buch. Es tut mir leid, aber die Autorin sollte das Schreiben lieber lassen :-(

— Federzauber

Leider ein absoluter Buchflop!

— Tammy1982

"Tess", jenes Mädchen, welches dem Buch seinen Titel gegeben hat, sagt, dass es sterben will und deshalb jemanden dafür braucht, der für sie bloggt und ihre e-mails beantwortet, da sie ihre Familie und Freunde nicht belasten will. Leila schlüpft nach den nötigen Vorbereitungen in ihre Rolle. Sie ist "anders". Und auch rechthaberisch. Jedoch ist sie m. E. nicht bösartig. Sie ist ein einsamer Mensch und deshalb den Umgang mit ihren Mitmenschen nicht gewohnt. Aber im Internet, wo sie ein virtuelles Leben führt, fühlt sie sich sicher und wohl. Es ist sehr bezeichnend, wie sie als Tess entgegen ihrem eigenen festen Vorsatz, dem Original möglichst zu ähneln, Dinge tut, die weder die "wahre Tess" noch die "alte Leila" getan hätten. Und genau dadurch wird es ihr möglich, erstmals wieder ernsthafte Gefühle zu einem anderen Menschen zu entwickeln. So ungeübt, wie sie natürlich darin ist, schiesst sie weit über das Ziel hinaus und zeigt deutliche Symptome einer Stalkerin. Mehr soll aber hier nicht verraten werden. Ein überaus interessantes Buch mit einer erschreckenden Perspektive, was im www. so alles möglich sein könnte.

— RobinBook

Manchmal musste ich das Buch mitten in der Seite zuschlagen um nachzudenken...

— _sternenguckerin_

Lesenswert!

— dowi333

Das Buch war so schlecht, dass ich am Ende richtig wütend auf die Autorin war, weil sie meine kostbare Zeit verschwendet hat

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Eine ganz spezielle und einzigartige Geschichte!

— Sarah_Lin

Ich hatte mehr erwartet.

— JustMe

Interessante Darstellung eines aktuellen Themas

— gesil

Es bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, was der Täter vielleicht mit seinen Opfern anstellt. Das sorgt für echtes Gänsehautfeeling.

— RubyKairo

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Spannende Unterhaltung vom Feinsten und zwar von der ersten bis zur letzten Seite. 5 Sterne!

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  • Wer ist Tess?

    Ich bin Tess

    Kallisto92

    05. April 2017 um 21:00

    Von kallistomorgenstern92 In dem Buch, Ich bin Tess von Lottie Moggach geht es um Tess und Leila. Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen? Das ist die Große Frage.... Tess möchte sich das Leben nehmen, da sie eine unheilbare Krankheit hat. Damit niemand Verdacht schöpft und sie ihre Familie nicht verletzt, soll jemand regelmäßig ihre Mails checken. Leila ist einsam und hat jedoch viele virtuelle Freunde und spielt online Spiele seit dem ihre Mutter an Multipler Sklerose erkrankt ist. Es wird über den Krankheitsverlauf der Mutter geschrieben. Leila kümmert sich um sie bis zum Tod. Arbeiten tut sie von Zuhause aus. Schnell findet Leila Anschluss in Onlineforen,dort baut sie eine engere Bindung zu Adrian auf. Als er ihr einen besonderen Vorschlag macht, bei dem sie online die Rolle einer sich nach dem Freitod sehnenden Frau(Tess) übernehmen soll, ist Leila zunächst skeptisch. Jedoch willigt sie ein.Leila hat Tess noch nie getroffen,den siekommt aus Spanien. Jedoch planen beide die Identitätsübernahme per Chat und das mehrere Monate lang. Somit kennt niemand Tess so gut wie Leila. Irgendwann versetzt sich Leila so in Tess ihr Leben, das sie es übernimmt. Ich finde das Buch spannend geschrieben und auch erschreckend was man mit dem Internet alles bezwecken kann.Das es zu einer richtigen Onlinesucht kommen kann. Leider war das Buch etwas schwer zu lesen, man musste erstmals in das Geschehen reinkommen. Adrian finde ich auch einen sehr manipulierenden Charakter,der bei Leila nach den Schicksaalsschlack natürlich leichte Karten hat. Das Buch ist auf alle fälle Lesenswert und ein spannendes Thema wird aufgegriffen, jedoch nicht richtig zum abschalten, da man immer wieder neue Fragen bekommt,sowie musste ich einige passagen mehrfach lesen um sie richtig zu verstehen.

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  • Hat mich nicht überzeugt

    Ich bin Tess

    Verlobte

    13. March 2016 um 11:42

    Ehrlich gesagt, ich konnte mich mit diesem Buch nicht anfreunden. Vielleicht hat es grade deshalb ewig gedauert ehe ich diese Rezension geschrieben hab. Das Cover ist auf jeden Fall ganz toll, passend zum Buch und hat mich sehr angesprochen, Das Thema passt in die heutige Zeit, wo doch viele Menschen ihre Freizeit bei Facebook, in irgendwelchen Internetforen oder mit Spielen im Internet verbringen. Manchmal habe auch ich das Gefühl das halbe Leben unserer Jugendlichen spielt sich darin ab. Vielleicht gefällt mir das Buch deshalb nicht. Ich möchte mir einfach nicht vorstellen, das sich jemand anderes für einen meiner geliebten Freunde ausgibt, aus meinem Leben verschwindet und dafür einen anderen bestimmt. So ist das Buch in etwa angelegt. Die dreiundzwanzigjährige Leila lebt nach dem Tod ihrer Mutter alleine. Sie arbeitet von Zuhause, hat keine Freunde und Kollegen. Sie verbringt ihre Freizeit im Internet und stößt dabei auf ein Philosophieforum. Der Forumsbetreiber Adrian Devlish macht sie auf Tess aufmerksam, ebenfalls ein Mitglied, das eine Krankheit hat und aus dem Leben verschwinden will. Um ihrer Familie keinen Kummer zu bereiten möchte Tess das jemand ihre Identität annimmt. Leila wird im Internet zu Tess und erfindet ein neues Leben für sie auf einer kanadischen Insel. Die Wahrscheinlichkeit das sie dort jemand besucht wird eher gering sein, so hofft Leila. Doch irgendwann will Tess Mutter mit ihr telefonieren und dann ist da auch noch Tess Exfreund Conner und Adrian wird von der Polizei gesucht. Ihr merkt schon so einfach ist das dann alles doch nicht. Während Leila so gar kein erfülltes Leben hatte, eher einsam und unerfahren ist, war Tess sehr beliebt und aufgeschlossen. Leila lernt ein ganz anderes Leben kennen. Die Idee ist auf jeden Fall nicht schlecht, aber das Buch ist schon speziell, deshalb kann man es nicht einfach so empfehlen, Ich denke jeder Leser wird das anders empfinden. Ich möchte euch das Buch auf keinen Fall mies machen, entscheidet selbst. Von mir gibt es drei gute Sternchen.

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  • die Geschichte eines kleinen Naivchens

    Ich bin Tess

    CoffeeToGo

    08. January 2016 um 08:06

    Wenn dich jemand bittet sein Leben zu übernehmen, um selber Selbstmord zu begehen ohne, dass Familie und Freunde trauern, würdest du es tun? Leila macht genau das für Tess. Nach der Leseprobe wusste ich in etwa, was mich erwartet, dennoch war ich auf die Umsetzung gespannt. Wie soll das gehen, vom Internet aus das Leben eines anderen Menschen zu übernehmen? Leila lebt alleine und zurückgezogen in einer kleinen Wohnung und verbringt ihre Zeit lieber am PC als mit Freunden und ist somit eine perfekte Kandidatin für den Job. Die Geschichte wird von Leila erzählt, somit ist schnell klar, dass sie die Sache durchgezogen hat und es mehr oder weniger gut ausgegangen ist. Trotzdem ist es nicht uninteressant, da man als Leser über die Ausführung immer noch im Dunkeln gelassen wird. Leila erzählt, dass sie in einem Forum an den Drahtzieher der ganzen Sache gelangt ist. Adrian. Er übt auf Leila von Anfang an eine gewisse Faszination aus, was ich leider nicht nachvollziehen konnte, da er ziemlich oberflächlich beschrieben wird und zwischendurch sogar ganz verschwindet. Leila konnte mich auch nicht ganz überzeugen, obwohl ich verstehen kann, dass sie den Job angenommen hat, da Tess ein komplett anderer Mensch als sie selber ist. Hineinversetzen konnte ich mich dennoch nicht in sie vor allem, weil sie mir teilweise ziemlich naiv und unreif rüber kommt. Wer denkt denn, dass es ohne Strafe bleiben wird, wenn man sich als jemand ausgibt, der Selbstmord begangen hat? Das Buch ist sehr philosophisch, was gut passt, da sich Leila bevorzugt auf solchen Foren rumtreibt. Mich hat es jedoch nicht vom Sockel gehauen. Es war eine leichte Spannung in der Geschichte, da man wissen möchte, wie die Übernahme funktioniert, doch die letztendliche Ausführung war eher uninteressant. Gut fand ich dann aber noch den Part, in Leilas Gegenwart, in dem sie schreibt was sie jetzt gerade macht und wie ihr Leben nach Tess weiter gelaufen ist, nachdem sie sich so sehr in ihre Rolle hineingesteigert hat, dass sie fast geglaubt hat, sie sei jetzt Tess. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Man sollte sich im Klaren sein, dass sich Leila ziemlich viele Gedanken macht und dass das Buch unter anderem dadurch einige Längen beinhaltet.

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  • Ich bin Tess

    Ich bin Tess

    Chimiko

    08. November 2015 um 16:53

    Ich bin Tess ist ein Buch, bei dem ich einfach unsicher bin, was ich davon halten soll. Es ist ein Buch, das mich etwas ratlos zurück lässt und ich kann euch nicht mal wirklich sagen, warum. Diese Grundidee, dass Menschen durch das Internet weiterleben, finde ich persönlich faszinierend und beängstigend zugleich. Dadurch, dass Lottie Moggach dies in ihrem Buch als geradezu einfach und sehr leicht darstellt, finde ich den Gedanken noch etwas beklemmender als eh schon. In was für einer Welt leben wir denn heute, in der man tatsächlich eigentlich tot und verschwunden sein kann, im Internet jedoch weiter lebt? Tess ist ein sehr realistischer Charakter, sie hat sehr viele Ecken und Kanten und ich gehe nicht mit jeder ihrer Handlungen konform, manchmal kam auch Unverständnis auf, und dennoch kommt man ihr sehr nahe. Sie zu erleben ist einfach ziemlich intensiv dargestellt, weil man sie eben durch Leilas Fragen auf eine andere Weise kennen lernt. Leila... sie ist ein Charakter, den ich nicht immer ganz verstehen kann, sie ist einer der seltsamsten Charaktere, denen ich bisher begegnet bin: naiv, pragmatisch, nicht unbedingt gefühlsbetont oder empathisch. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ihre Fähigkeit zu Empfinden praktisch gar nicht vorhanden ist. Auch das Problem Tess geht sie sehr pragmatisch an. Durch sie als recht emotionslosen Charakter in Hinblick auf Tess lernt man diese eben auf eine sehr rationale Art und Weise kennen. Im Ernst: Leila analysiert Tess ohne dabei zu werten, wenn man von einer Sache absieht... Doch dann ist da auch noch die philosophische Seite: Leila ist viel in Foren unterwegs und hat ziemlich tiefgründiges philosophisches Wissen, das sie auch gezielt in Diskussionen einbringen kann. Es ist dieser Gegensatz aus philosophisch tiefgründig und fehlender Empathie, der mich bei ihr einfach verwirrt. Der Stil ist Leila angepasst und betont ihren Charakter noch einmal, denn er ist schlicht, ich fand ihn stellenweise fast schon karg. Das Hauptaugenmerk liegt für mich hier auf der sachlichen Analyse Tess', so wie es für Leila sich eben auch darstellt. Bei ihr konzentriert sich alles auf Tess, warum dann nicht auch beim Stil? Wenn man darüber nachdenkt, ist das schon nicht leicht, dieser Gedanke, wie man Internet nutzen kann. Da überdenkt man sein Verhalten doch noch ein bisschen (und ich hatte tatsächlich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, wenn ich so über mein Online-Verhalten nachdenke). Übrigens finde ich den deutschen Titel deutlich schöner als den des Originals. Griffiger, stimmiger und passt einfach perfekt zum Buch. Für mich die optimale Titelwahl! Fazit Ich bin Tess ist ein Buch, das mich hauptsächlich durch diesen Grundgedanken überzeugt hat. Leila als Protagonistin hat mich manchmal wirklich verwirrt, denn da ich ein gefühlsduseliger Mensch bin, konnte ich mich - welch Ironie - nicht immer in ihrer Verhalten einfühlen und eindenken. Dennoch ein faszinierendes Buch.

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  • Enttäuschender Roman - Thema Sterbehilfe wird viel zu wenig wirklich beleuchtet

    Ich bin Tess

    Tammy1982

    16. September 2015 um 17:55

    Leila ist der typische Nerd, der auch noch alle Vorurteile erfüllt. Sie hat eigentlich keine Freunde, ist lieber mit sich alleine und sitzt am liebsten vor dem Computer. Als sie über ein Forum angefragt wird, ob sie Tess dabei hilft aus dem Leben zu scheiden und dafür so zu tun, als sei sie Tess, stimmt sie ohne groß nachzudenken zu. Leila übernimmt die Rolle von Tess, schreibt in ihrem Namen Emails, pflegt ihr Facebook-Profil und baut sich eine komplette Tess-Welt auf. Aber das Gerüst ist wacklig und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Täuschung auffliegt, oder? Dieses Buch wird aus Sicht von Leila in der Ich-Perspektive geschrieben und ich muss leider sagen, dass ich während des Lesens die ganze Zeit zwischen Abneigung und Mitleid für Leila schwankte. Sie ist eigentlich ein sehr einsamer Mensch, aber gleichzeitig für mich so nicht liebenswert, dass es für mich sehr anstrengend war ihr zu folgen. Die Geschichte an und für sich tröpfelt dann so vor sich hin und zu Beginn war ich noch gefesselt von der Idee, dass Leila sich als Tess ausgeben möchte, damit diese ohne Aufhebens aus dem Leben scheiden kann. Aber im Laufe des Buches wurde es für mich immer zäher und langweiliger Leila zu folgen und einige Kapitel habe ich schließlich überflogen. Die meiste Zeit passiert eigentlich nichts Aufregendes in diesem Buch und wenn es mal spannend werden könnten, wird durch eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse dafür gesorgt, dass es alles in allem dann doch nicht wirklich interessant ist. Das Thema Sterbehilfe und ob es ok ist, jemandem Sterbehilfe zu leisten, finde ich rein prinzipiell sehr wichtig und ich hätte gerne darüber mehr gelesen. Leider wurde dieses Thema, obwohl es eigentlich das zentrale Element dieses Buches hätte sein sollen, kaum beleuchtet. Tess macht sich für mich darüber viel zu wenig Gedanken und handelt insgesamt oft komplett gedankenlos und wird als sozial sehr unfähige Figur dargestellt. Schade, um die gute Idee. Leider muss ich sagen, war dieses Buch für mich eine komplette Enttäuschung. Ich konnte weder mit der Hauptfigur warm werden, noch wurde das Thema wirklich spannend umgesetzt. Auch das Ende bleibt dann für mich sehr unbefriedigend offen und der Leser einfach so in der Ungewissheit gelassen. Offene Enden können sehr wirkungsvoll eingesetzt werden, aber hier fand ich es zu einem so wieso schon nicht so gelungenen Buch nur noch unpassend. Für mich ein absoluter Buchflopp.

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  • Tess - eine Warnung

    Ich bin Tess

    RobinBook

    01. September 2015 um 11:02

    "Tess", jenes Mädchen, welches dem Buch seinen Titel gegeben hat, sagt, dass es sterben will und deshalb jemanden dafür braucht, der für sie bloggt und ihre e-mails beantwortet, da sie ihre Familie und Freunde nicht belasten will. Leila schlüpft nach den nötigen Vorbereitungen in ihre Rolle. Sie ist "anders". Und auch rechthaberisch. Jedoch ist sie m. E. nicht bösartig. Sie ist ein einsamer Mensch und deshalb den Umgang mit ihren Mitmenschen nicht gewohnt. Aber im Internet, wo sie ein virtuelles Leben führt, fühlt sie sich sicher und wohl. Es ist sehr bezeichnend, wie sie als Tess entgegen ihrem eigenen festen Vorsatz, dem Original möglichst zu ähneln, Dinge tut, die weder die "wahre Tess" noch die "alte Leila" getan hätten. Und genau dadurch wird es ihr möglich, erstmals wieder ernsthafte Gefühle zu einem anderen Menschen zu entwickeln. So ungeübt, wie sie natürlich darin ist, schiesst sie weit über das Ziel hinaus und zeigt deutliche Symptome einer Stalkerin. Mehr soll aber hier nicht verraten werden.  Ein überaus interessantes Buch mit einer erschreckenden Perspektive, was im www. so alles möglich sein könnte.

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  • Sterbehilfe

    Ich bin Tess

    _sternenguckerin_

    20. August 2015 um 19:32

    Die grösste Frage die "Ich bin Tess" bei mir aufgeworfen hat ist: Würde ich Tess Sterbehilfe leisten? Ganz ehrlich: Ich konnte mir die Frage bis heute nicht beantworten. Ich finde das Thema, welches Lottie Moggach damit anspricht, sehr interessant und fesselnd. Das Buch bringt einem automatisch zum Nachdenken und Hinterfragen.Trotzdem wurde es mit der Zeit etwas langatmig und hat mich nicht wirklich so gepackt, dass ich es nicht mehr weglegen konnte. Etwas überrascht hat mich auch, dass Leila es so lange ausgehalten hat "Tess zu spielen" und quasi ihr eigenes Leben komplett dafür aufgeopfert hat.  Alles in Allem aber wirklich lesenswert!

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  • Würdest du?

    Ich bin Tess

    dowi333

    10. August 2015 um 20:17

    Der Umschlagtext erwähnt es bereits: Tess leidet an einer unheilbaren Krankheit, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität erheblich beeinflusst; sie leidet unter einer bipolaren Störung. In den manischen Phasen ist sie rastlos, voller Tatendrang, kreativ und konsumiert nahezu alles, was ihr in die Hände fällt; während sie es in den depressiven Phasen kaum schafft, die Wohnung oder auch nur das Bett zu verlassen. Entsprechende Medikamente führen nur dazu, dass Tess sich wie betäubt fühlt, sie kann weder Traurigkeit noch Freude noch Glück spüren – ein Zustand der Apathie. Tess lebt nicht mehr, sie existiert nur noch. Sie erkennt, dass die Depression ebenso ein Teil ihres Wesens ist, wie die Manie. Damit muss sie leben. Aus diesem Grund will Tess sich umbringen. Um das unbemerkt tun zu können und um ihrer Familie und ihren Freunden möglichst wenig Kummer zu bereiten, benötigt sie jemanden, der ihr Leben übernimmt – zumindest im Internet. Leila hingegen führt ein zurückgezogenes Leben. Besonders nach dem Tod ihrer Mutter verbringt sie den überwiegenden Teil ihrer Zeit im Internet. Seit Neustem beteiligt sie sich rege an philosophischen Debatten auf der Diskussionsplattform „Red Pill“. Hierüber lernt sie auch den Gründer Adrian Dervish kennen, von dessen Persönlichkeit Leila geradezu fasziniert ist. Adrian vermittelt zwischen ihr und Tess. Leila willigt nach kurzem Überlegen schließlich ein, sich nach dem „Auschecken“ als Tess auszugeben und ihre Internetpräsenz fortzuführen. Bedenken hat Leila zunächst keine. Sie vertritt die Auffassung, ein Mensch habe das Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Doch ist das zum Wohle der Beteiligten? Schnell wird klar, das die Angelegenheit nicht reibungslos verlaufen ist. Die Polizei tritt auf den Plan. Leila kommen Zweifel daran, dass Tess sich wirklich umgebracht hat. Bereits zu Beginn des Buches wird eröffnet, dass Leila sich nach Spanien begeben hat, auf der Suche nach Spuren, die Tess' Tod belegen. Die Erzählweise wechselt zwischen Ereignissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit; trotzdem ist der Stil flüssig. Während des Lesens stellten sich mir Fragen über Fragen, deren Beantwortung die Autorin bis zum Letzten Augenblick hinauszögert. Die Geschiche ist spannend, aber nicht nervenaufreibend. Als Thriller würde ich dieses Buch daher nicht bezeichnen. Die Story hinter diesem Buch hat Potenzial, das die Autorin auch genutzt hat.

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  • Zeitverschwendung

    Ich bin Tess

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. May 2015 um 14:10

    Dieses Buch verspricht laut dem Klappentext ein spannender Lesegenuss voller Nervenkitzel zu sein und dabei noch kontroverse Themen wie Sterbehilfe und Identitätsbetrug im Internet abzuhandeln. Ich konnte es kaum erwarten, mit dem Buch zu beginnen. Schon das Cover zog mich magisch an. Die Kurzbeschreibung versprach spannende Lesestunden: Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen? Leila hat Tess nie zuvor getroffen. Doch sie weiß mehr über sie als irgendjemand sonst. Tess hat Leila nie zuvor getroffen. Doch wenn sie unbemerkt aus der Welt scheiden will, muss sie Leila ihr Leben anvertrauen. Zu Beginn ist es leicht für Leila, sich online als Tess auszugeben. Niemand durchschaut ihr Spiel. Doch wie lange lässt sich eine solche Lüge aufrechterhalten? Okay, nehmen wir uns einmal dieses hypothetische Dilemma vor: Eine Frau leidet an einer Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt und auch nicht heilbar ist. Nach reiflicher Überlegung kommt sie zu dem Schluss, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Aber sie weiß, dass sie damit ihrer Familie und ihren Freunden großen Kummer bereiten würde und handelt daher nicht. Dennoch wünscht sie sich verzweifelt den Tod und an dieser Einstellung ändert sich auch über die Jahre nichts. Irgendwann kommt sie zu dir und sagt, ihr sei ein Weg eingefallen, wie sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, ohne ihre Familie und ihre Freunde unglücklich zu machen, aber dafür brauche sie deine Hilfe. Was würdest du tun? Würdest du ihr helfen? Lottie Moggach ist mit ihrem in Großbritannien unter dem Titel Kiss me first erschienen Debütroman für junge Erwachsene für zahlreiche Literaturpreise nominiert. Dieser Roman rund um das Social-Media-Zeitalter verdeutlicht, wie das Internet unsere Vorstellung von Realität und Identität verändert. Klingt gut, oder? Ist es aber nicht! Ich habe unfassbar viele Bücher gelesen und noch nie, wirklich nie, habe ich ein Buch so dermaßen gehasst wie das vorliegende. Die Handlung ist langweilig, die ganze Zeit dachte ich mir, am Schluss würde die Bombe platzen. Aber nichts passierte. Probleme werden dämlich einfach gelöst, meiner Meinung nach hat das Buch auch nicht wirklich etwas mit Sterbehilfe zu tun. "Ich bin Tess" ist pure Zeitverschwendung und ich war, nachdem ich es ausgelesen hatte, so dermaßen sauer auf die Autorin, weil sie meine Zeit verschwendet hat. Ich kann mir nicht erklären, wie ein Verlag so etwas veröffentlichen kann.

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  • Das soll ein Thriller sein?

    Ich bin Tess

    scarlett_ohara

    30. March 2015 um 15:03

    Als Leilas Mutter stirbt, ist sie ganz allein und flüchtet sich in die Welt des Internets. Sie entdeckt ein Philosophie-Forum namens Red Pill. Über dieses lernt sie den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, der von allen Mitgliedern verehrt wird. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu Tess, einer jungen Frau mit einer unheilbaren Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt. Deshalb hat Tess den Wunsch hat zu sterben. Weil sie aber ihren Freunden und ihrer Familie keinen Kummer bereiten will, hat sie einen Plan entwickelt, wie sie sich das Leben nehmen kann, ohne diese unglücklich zu machen. Sie will untertauchen und sich in aller Stille umbringen, während Leila virtuell ihre Identität übernehmen soll. Die Grundidee dieses Romans fand ich eigentlich sehr interessant, aber leider wurde diese nicht gut umgesetzt. Ich habe mich wirklich bemüht, dieses Buch komplett durchzulesen. Immer wieder habe ich neuen Anlauf genommen, doch es hat alles nichts genutzt. Das Buch hat mich derart gelangweilt und teilweise eingeschläfert, dass ich es letztendlich doch aufgegeben habe. Die Autorin versteht es leider überhaupt nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen. Die Protagonistin Leila bleibt total farblos. Sie ist mir durchweg unsympathisch geblieben. Sie kommt ziemlich hochnäsig daher und nervt mit ihrer "Allwissenheit". Zudem wird so viel herumgeschwafelt in diesem Buch, dass man es einfach irgendwann nicht mehr ertragen kann. Und irgendwie passiert auch nichts wirklich Interessantes. Es fehlt komplett an Spannung und Dramatik. Das Ganze erinnert eher an einen nüchternen Bericht als an einen Roman mit Emotionen und Charakteren mit Tiefgang. Warum dieses Buch auf vielen Plattformen als Thriller kategorisiert wurde, ist mir ein absolutes Rätsel. Für Krimi- und Thrillerfans ist dieses Buch m.E. in keiner Weise geeignet. Da dieses Buch viel mehr verspricht als es hält, gibt es leider nur einen mickrigen Stern.

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  • außergewöhnlich und sehr spannend

    Ich bin Tess

    Aleena

    04. March 2015 um 16:27

    außergewöhnliche Idee,sehr spannend umgesetzt.Ich weiß nicht ob ich bei diesen Projekt mitgemacht hätte.Das Thema fand ich an sich schon gruslig.Wer will schon eine Person weiterspielen,wo diejenige sich umbringt?muss man lesen..

  • Nicht so gut wie erwartet

    Ich bin Tess

    JustMe

    23. February 2015 um 13:34

    In „Ich bin Tess“ von Lottie Moggach geht es um Leila, die ein ganz normales Leben führte, bis sie auf Adrian trifft. Leila lebt, nachdem ihre Mutter an einer schweren Krankheit gestorben ist, alleine und verdient ihr Geld als Softwaretesterin bequem von zu Hause aus. Durch die viele freie Zeit verbringt sie auch viel Zeit im Internet. Mit dm Klatsch und Tratsch ihrer alten Schul-“freunde“ auf facebook kann sie nicht viel anfangen, so zieht sie das Forum red pill, das sich mit philosophischen Fragen beschäftigt, stärker an. Dort wird sie bald zur fleißigen Schreiberin und erregt die Aufmerksamkeit des Gründers der Seite: Adrian. Dieser macht ihr ein ungewöhnliches Jobangebot, was aber scheinbar ihre Pflicht ist anzunehmen, da sie philosophisch für das Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen steht. So erklärt sie sich bereit Tess' Leben online zu übernehmen, nachdem diese Suizid begeht. Tess möchte ihrer Familie und ihrern Freunden nicht wehtun, möchte aber auch nicht länger mit ihren Depressionen leben. Darum braucht sie Leila, die dann ihre Profile online für eine Weile pflegen wird und vorspielt Tess sei ausgewandert. So lernt Leila für eine Weile Tess' Lebensgeschichte kennen, bevor diese dann schließlich auscheckt und für Leila die wirkliche Arbeit beginnt. Doch dann kommt heraus, dass Adrian dieses Prinzip kommerziell betreibt und Leila geht selbst auf die Suche nach der Wahrheit, als die Ermittlungen der Polizei im Sand verlaufen. Zu Anfang viel es mir schwer in die Geschichte hinein zu finden, da sich durch die zwei parallel laufenden Erzählstränge, wie Leila in die Sache hineingeriet und wie sie jetzt nach Tess letzten Spuren suchr, immer wieder der Handlungsort änderte und erst einmal eine Vielzahl von Charakteren eingeführt wurde. Doch nach einer Weile blieben die Handlungsorte länger konstant und man war in der Handlung. Allerdings hat mich das Buch nie wirklich total gepackt. Dadurch das man mit Leila gemeinsam durch den Prozess geführt wird, war es zumindest für mich am Ende nicht ganz klar, ob Leila nun einer Gehirnwäsche unterzogen wurde oder komplett aus eigener Überzeugung handelte. Das Buch lässt aber viele verschiedene Meinungen zu Wort kommen, so dass es zum Nachdenken über verschiedene Formen von Sterbehilfe und Verantwortung anregt. Darum war ein solches Ende wohl auch die richtige Wahl. Eine Sache hat mich an der Übersetzung und nicht der eigentlichen Geschichte gestört. In Tess' Biographie schreibt sie über ihre Abschlussprüfungen in der Schule. Sie schreibt das sie in zwei Fächern durchgefallen ist und nur durch ihre Leistungen in Kunst an einem College aufgenommen wurde. Soweit so gut, aber nun wurde der Schulabschluß mit Abitur übersetzt. Während das ja wirklich der in Deutschland äquivalente Abschluß ist, kann man ihn nicht mit dem des englischen Schulsystems vergleichen. So kann man das Abitur ja gar nicht bestehen, wenn man in zwei der Fächer durchfällt. Danke für die kostenlose zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • virtuelle Identität

    Ich bin Tess

    gesil

    18. January 2015 um 13:25

    Nach dem Tod der Mutter zieht die junge Leila in eine neue Wohnung in einem fremden Stadtteil. Da ihre Arbeit als Softwaretesterin ihr viel freie Zeit lässt, verbringt Leila die Stunden in Internetforen und Chats. Über eines dieser Foren bekommt sie Kontakt zu Tess, die ihr Leben beenden möchte, ohne ihrer Familie und ihren Freunden Kummer zu bereiten. Leila erklärt sich einverstanden, online Tess‘ Leben zu übernehmen. Der Gedanke, der hinter dem Roman „Ich bin Tess“ steht, fand ich äußerst faszinierend: Inwieweit ist es möglich, sich online für eine andere Person auszugeben, ohne dass diejenigen, die diese Person tatsächlich kennen, irgendetwas davon merken? Die Umsetzung gefiel mir dagegen schon weniger und ich glaube, unter anderen Umständen hätte ich das Buch nicht zu Ende gelesen. Zu viel Zeit wird z. B. darauf verwendet, zu erläutern, wie Leila ihre Informationen über Tess sammelt und wie schwierig sich die Zusammenarbeit mit Tess selbst gestaltet. Über Leilas Aktivitäten als Tess im Internet erfährt man im Verhältnis dazu relativ wenig, höchstens dass sie Tess‘ Status bei facebook aktualisiert oder einer von Tess‘ Freundinnen eine erfundene Geschichte über ihren angeblichen Aufenthaltsort via email erzählt. Das alles wirkt, als wäre es in der Tat ein Kinderspiel, sich als eine andere Person auszugeben. Durch ihren eher isolierten Lebensstil, Leila hat sich jahrelang um ihre kranke Mutter gekümmert und daher keinerlei sozialen Kontakte, wirkt Leila zudem äußerst naiv auf mich. Das zeigt sich z. B. an der Geschichte, als sie die Strafzettel für den Bauarbeiter verschwinden lässt, gerade so, als ob er sie deshalb nicht bezahlen müsste. An anderer Stelle wirkt sie wiederum sehr arrogant und man merkt, dass ihr das zwischenmenschliche Fingerspitzengefühl fehlt. Doch auch bei Tess ging es mir oft genauso. Wer kündigt z. B. einer Freundin die Freundschaft, nur weil sie einen Hund nicht streichelt? Weder in Leila noch in Tess konnte ich mich also wirklich hineinversetzen. Auch habe ich mich gefragt, warum Tess den Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden nicht selbst langsam ausklingen lässt, so wie es für Leila vorgesehen ist, anstatt auf jemanden zu warten, der diese Arbeit für sie „erledigt“. Das eher offene Ende hatte dann schon wieder etwas für sich und jeder kann nun selbst entscheiden, wie es mit Tess nach ihrem „Auschecken“ weitergegangen ist. Fazit: Frau Moggach hat ein interessantes, aktuelles Thema aufgegriffen, aber nicht wirklich zielführend dargestellt.

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  • Aktuell, fesselnd und spannend!

    Ich bin Tess

    RubyKairo

    03. September 2014 um 21:43

    Das Buch wirkt aus meiner Sicht deshalb so fesselnd, da es sich aktueller Probleme annimmt, die im Informationszeitalter leider zum täglichen online-Umgang dazugehören. Wie schnell ist so mancher bereit, in Foren, Chats und anderen Social Networks persönliche Informationen wie reale Namen, persönliche Details und Fotos preiszugeben? Die Anonymität der Teilnehmer wird schnell zur Gefahr, kann man doch selbst nie wissen, wer sich hinter irgendwelchen Pseudonymen verbirgt. Wie auch hier im Focus, sind sicherlich viele Jugendliche heute der Gefahr ausgeliefert, durch Naivität und Leichtsinn im Internet in Kontakt mit Verbrechern wie bspw. Pädophilen zu kommen. Die Anonymität bietet diesen Personenkreisen einen guten Schutz, sich unbehelligt das Vertrauen ihrer Zielgruppe zu erschleichen, oftmals ungestraft. Das Buch würde ich selbst als gelungene Warnung an so manchen Elternteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verstehen, den eigenen Kindern intensiv die möglichen Gefahren zu großen Vertrauens im Internet aufzuzeigen. Ich würde den Kreis sogar bis zu den immer wieder auftauchenden Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche ziehen. Auch hier lässt sich in der Anonymität der Glaubensschaft der Mantel des Schweigens wunderbar über die Taten legen. Die persönliche Verstrickung des Agenten macht die Geschichte besonders glaubwürdig, räumt sie doch so mit entsprechenden Vorurteilen über andere Gesellschaftsschichten auf. Das Böse kann jeden treffen, ungeachtet von Herkunft und Hautfarbe. Cover und Titel: Der Titel des Buches umschreibt meiner Meinung nach perfekt, womit wir es hier zu tun haben. Denn man kann sicherlich durchaus von Jagd sprechen, wenn jemand im Internet durch gezielte falsche Benutzerprofile Böses im Schilde führt. Für mich eine perfekte Beschreibung des Buchthemas. Das Cover, wenn auch schlicht, gefällt mir. Es nimmt Bezug auf die im Buch geschilderten Kunstwerke, die der Täter von seinen Opfern malt. Fazit:  Mit aktuellem Bezug liest sich das Werk spannend und leichtfüßig. Der Spannungsbogen wird mit den unterschiedlichen, mit einander verwobenen Handlungssträngen, stetig gehalten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    01. August 2014 um 15:06
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