Lou Allori

 3,3 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf

Lou Allori ist Autorin und Lektorin mit scharfzüngigem Humor. Sie liest viel und ist extreme Bingewatcherin. Manchmal schreibt sie für die Kleinen, manchmal für die Großen – aber immer auf dem Rücken eines Einhorns!

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Lou Allori

Rotes Licht, grünes Licht 🙈🙊🙉

Ich fange mal mit dem Positiven an: Das Buch ist spannend, der Schreibstil ist gut und wer die Serie kennt, wird hier definitiv seinen Spaß haben. Aber - und jetzt kommt das große Aber - es hätte einfach mehr sein können.

Das Buch bleibt leider insgesamt hinter seinen Möglichkeiten zurück.


Mehr Beschreibungen, mehr Hintergrundwissen, mehr Spiele! Die Beschreibungen sind oft zu knapp gehalten und auch an Hintergrundwissen mangelt es. Dadurch bleibt die Geschichte manchmal oberflächlich, was gerade für Leser, die mehr über die Hintergründe erfahren möchten, enttäuschend sein könnte. Gerade die Spiele, die ja das Herzstück sind, hätten ruhig zahlreicher und ausführlicher sein dürfen.

Wer sich also auf eine Vielzahl kreativer Herausforderungen gefreut hat, wird hier nicht ganz auf seine Kosten kommen. Ein paar zusätzliche Spiele hätten der Spannung und Dynamik gutgetan.


Und dann die Länge – oder besser gesagt: die Kürze. Kaum ist man drin, ist es auch schon vorbei. Das fand ich richtig schade.


Trotz dieser Schwächen bleibt das Buch unterhaltsam und spannend. Besonders für diejenigen, die die Serie kennen und mögen, dürfte „Rotes Licht, grünes Licht“ eine interessante Ergänzung sein. 

Man wird unterhalten, die Charaktere sind teils recht sympathisch und man fiebert mit ihnen mit.

Wer jedoch auf eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik oder eine ausführlichere Erzählweise hofft, könnte etwas enttäuscht werden.


Mir fällt es tatsächlich schwer, zu bewerten. Das, was man bekommen hat, ist definitiv nicht schlecht. Aber es war einfach zu wenig. Deshalb 3,5 Sterne.

Für Fans der Serie sicherlich empfehlenswert

Ohne die Serie Squid Game je gesehen zu haben, habe ich dieses Buch gelesen, weil mich der Klappentext ansprechen konnte. In weniger als einem Tag habe ich es dann fertiggestellt, weil es eine relativ geringe Seitenzahl besitzt und man schließlich schnell die Aufklärung erfahren möchte. Diese konnte mich allerdings nicht so wirklich zufriedenstellen, da das Ende nur sehr kurz gehalten wurde und somit einige Sachen offen bleiben. 

Dennoch gefällt mir der Schreibstil, durch den dieses kurzweilige Buch an Spannung gewinnt. Man fiebert bis zum Ende mit und vielleicht können Fans der Serie noch mehr Gefallen an diesem Buch finden. 


Die Netflix Serie überzeugt mehr als das Buch

Inhalt:

Fast jeder Student arbeitet neben seinem Studium, um sich irgendwie über Wasser zu halten. So auch Will, er kann sich trotz seines Nebenjob nichts leisten. Selbst seine Mutter hat sich jahrelang für ihn überarbeitet, damit er überhaupt die Möglichkeit bekommt studieren gehen zu können. Diese Chance nutzt Will auch und arbeitet sich fast zu Tode und das gleiche gilt seinem Studium. Er lernt in jeder freien Minute, wenn er gerade nicht arbeiten muss. Natürlich hat das irgendwann seine Grenzen, doch passend erhält Will auf einer Party eine Telefonnummer, welche angeblich all seine Geldsorgen lösen soll. Eigentlich hält er die Nummer für einen schlechten Scherz, doch da die Studiengebühren ihn drohen zu ersticken, wählt er schließlich die Nummer. Was danach passiert gleicht einer Hölle. Viele anderen spielen mit ihm um eine große Geldsumme. Der einzige Haken: Wer verliert, stirbt nicht nur im Spiel…

Cover:

Da ich vorher noch nie solch ein Pinkes Buch im Laden gesehen habe, bin ich direkt darauf aufmerksam geworden. Sprich der Eyecatcher war da und das war schon fast Grund genug zum Kauf. Letztlich da es eine Adaption zur bekannten Netflix Serie Squid Game ist, hatte ich auch direkt Lust bekommen, dass Buch zu lesen.

Kritik/Verbesserungsvorschläge:

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, da es zwar andere Spiele im Game hatte als die Netflix Serie, aber die Geschichte wurde dennoch sehr schnell abgewickelt und alles war recht vorhersehbar für mich. Vielleicht liegt dies daran, dass ich die Netflix Serie kenne. Ohne diesen Hintergrund ist die Geschichte vermutlich spannender. Zudem hätte ich mir mehr Wendungen gewünscht, womit nicht zu rechnen war. Blieb jedoch leider aus.

Meinung:

Ein solides 3 Sterne Buch, einfach eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch. Leider hat sie auch wenig Eindruck hinterlassen. Handlung zu vorhersehbar und kaum was Überraschendes. Die Spannung wurde ebenfalls kaum aufgebaut, lag wohl daran, dass es eine Adaption der Netflix Serie ist und ich vieles kannte. Der Schreibstil war sehr einfach gehalten und die Schrift selbst ist eher groß gehalten, sodass die knapp 200 Seiten schnell verfliegen.

Fazit:

Sicher für Fans der Serie ein Blick wert, jedoch erwartet nicht etwas gänzlich Neues. Ich denke gerade für Neulinge, die die Serie noch nicht kennen, sollten erst zum Buch greifen und sich dann die Serie im Nachgang anschauen. Ich denke das würde mehr Sinn ergeben. Hätte ich nämlich das Buch vorab gelesen, ohne die Serie zu kennen, würde es mir sicherlich besser gefallen. So waren meine Ansprüche einfach zu hoch gesteckt, da ich die Serie richtig gut fand.

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