Lou Andreas-Salomé

 4.2 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Ruth (Roman), Nietzsche in seinen Werken und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Jutta
Erscheint am 01.12.2018 als Taschenbuch bei Welsch, Ursula.

Alle Bücher von Lou Andreas-Salomé

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Lou Andreas-SaloméNietzsche in seinen Werken
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Nietzsche in seinen Werken
Nietzsche in seinen Werken
 (2)
Erschienen am 14.12.1999
Lou Andreas-SaloméRuth (Roman)
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Ruth (Roman)
Ruth (Roman)
 (2)
Erschienen am 31.03.2017
Lou Andreas-SaloméAus fremder Seele
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Aus fremder Seele
Aus fremder Seele
 (1)
Erschienen am 01.09.2007
Lou Andreas-SaloméRodinka
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Rodinka
Rodinka
 (1)
Erschienen am 08.05.2015
Lou Andreas-SaloméIm Kampf um Gott
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Im Kampf um Gott
Im Kampf um Gott
 (1)
Erschienen am 01.01.2007
Lou Andreas-SaloméRainer Maria Rilke
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Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke
 (1)
Erschienen am 14.09.2010
Lou Andreas-SaloméIm Zwischenland
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Im Zwischenland
Im Zwischenland
 (1)
Erschienen am 01.12.2013
Lou Andreas-SaloméHenrik Ibsens Frauen-Gestalten
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Henrik Ibsens Frauen-Gestalten
Henrik Ibsens Frauen-Gestalten
 (1)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu Lou Andreas-Salomé

Neu
L

Rezension zu "Im Zwischenland" von Lou Andreas-Salomé

Gefühl und Geist
Liebes_Buchvor 4 Jahren

"Im Zwischenland" von Lou Andreas-Salomé ist jetzt erstmals seit 1925 wieder aufgelegt. Das Buch beinhaltet 5 Geschichten vom Ende der Kindheit. Da sind Kinder, die davon träumen, Schriftsteller zu werden. Als sie einen bekannten russischen Dichter kennenlernen, werden sie mit der Welt der Erwachsenen konfrontiert... ebenso verstörend das Heiraten und das Eheleben, das beim Blick hinter die Kulissen nicht so schön ist wie im Kindermärchen... Die vielseitigen Geschichten von Andreas-Salome sind melancholisch und teilweise dramatisch- sogar der Tod kommt darin vor, was mich sehr angesprochen hat, weil in der Pubertät tatsächlich etwas stirbt.Das Drama des Erwachsenwerdens wird hier ernst genommen. Aber für Mädchen in der damaligen Zeit, gab noch mehr schicksalhafte Momente im Leben. Etwas Gefährliches schwingt mit in der neuen Welt, die sie sich erobern wollen. Mit ihren Träumen. Andreas-Salomé gelingt es, das Schmerzliche mitfühlend zu schildern, es durch die abgeklärte Sichtweise einer Erwachsenen jedoch zu entwirren. Denn Andreas-Salomé vermag es zwar, sich an diesen Lebensabschnitt zu erinnern und ihn treffend zu beschreiben, sie verfängt sich aber nicht in der Verwirrung, unter der die Kids leiden. Beim Lesen habe ich immer wieder gedacht, ich hätte Lou Andreas-Salome gerne als grosse Schwester gehabt, die mich versteht, tröstet und berät. Die Mischung aus Einfühlsamkeit und Klarheit hat auf mich eine hoffnungsvolle Wirkung. Die Autorin weiss schon, was die Heranwachsenden erst später verstehen können. Sehr magisch, menschlich und melancholisch. Wer sich erinnern möchte, kann hier sehr traurig werden. Und wer Hoffnung schöpfen möchte, bekommt hier eine Ahnung von Weisheit. Die Originalausgabe ist von 1902 und es verdeutlicht, dass die Gesellschaft sich verändert hat, während die Menschen doch irgendwie gleich bleiben. Durch die Pubertät müssen wir alle durch, auch heute noch!

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L

Rezension zu "Henrik Ibsens Frauen-Gestalten" von Lou Andreas-Salomé

Damals über Ibsen
Liebes_Buchvor 5 Jahren

Ich lese leider langsam. Und dieses Buch über die Dramen von Henrik Ibsen habe ich noch langsamer gelesen. "Nora- Ein Puppenheim" gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Aber andere Dramen kannte ich gar nicht bzw. musste mich mühsam erinnern oder im Internet nachsehen. Die Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé hat in diesem erstmals 1891 erschienenen Buch die Seelen der Frauen-Figuren (bzw. teilweise auch der Männer) zu ergründen versucht. In fast schon poetischer Sprache deutet sie die Motivation, die Bedürfnisse, Hoffnungen und Träume der Figuren und hilft so, die Dynamik der Familiendramen zu verstehen. Mich hat es sehr fasziniert, das Geschehen der sichtbaren Welt durch das Unsichtbare, also durch die Psyche, zu erklären. Beim Lesen fiel mir auf, wie selten in unserer Welt der Seele Raum gegeben wird, obwohl sie den Menschen ausmacht. Ich empfand es als erfrischend und erleichternd, ein ganzes Buch lang mich mit dem Innenleben der Figuren zu befassen. Der Druck, sich nach äusseren Zwängen auszurichten, ist immer da- momentan verstärkt durch Politik und Wirtschaft. Aber irgendwo brodelt in jedem Menschen das Innere, das man sich nicht abgewöhnen kann, das auch eine Wahrheit ist, das die eigentliche Triebfeder ist. Welche Dramen entstehen können, wenn Innen und Aussen nicht harmonieren, hat Ibsen beeindruckend geschrieben und Andreas-Salomé in Schönheit gedeutet. Besonders interessant fand ich die in diesem Buch ebenfalls enthaltenen Rezensionen von damals. Ich musste schmunzeln, wenn Kritiker betonten, Andreas-Salomé würde weder weiblich noch weichlich denken und die Emanzipation der Frau beziehe sich ja eigentlich auf die Emanzipation der Frau von ihren eigenen inneren Zwängen. Da wurde also versucht, den Problemfall "Frau" zu entschärfen, damit das Buch nicht gleich abgelehnt wird. Angefügt sind ausserdem Texte über die damaligen Reaktionen auf Ibsen. So fiel ich aus allen Wolken als ich erfuhr, dass er für den deutschen Markt ein geschöntes Ende des Puppenheims schreiben musste. Auch andere Dramen hatten Probleme mit der Zensur bzw verursachten Skandale. Ich erfuhr etwas über die Auflagenzahl und dass der Tarantella-Tanz- man ahnte es immer- wirklich etwas mit dem Biss der Horror-Spinne zu tun hat. Auffallend erschien mir, wie oft die Rede ist vom Kindlichen. Der Begriff der "Kindlichkeit" wurde damals oft verwendet und erklärt sich aus der Philosophie. Die Assoziationen sind heute etwas anders. Besonderes Highlight: ein Brief Ibsens an Andreas-Salomé. Für mich als "Nora"-Fan hat sich diese Lektüre in jedem Fall gelohnt!

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Die_Germanistins avatar

Rezension zu "Rainer Maria Rilke" von Lou Andreas-Salomé

Rezension zu "Rainer Maria Rilke" von Lou Andreas-Salomé
Die_Germanistinvor 7 Jahren

Lou Andreas-Salomé ist selbst ein faszinierender Charakter, doch sie tritt zurück um, ihren Freund und ehemaligen Liebhaber, den deutschsprachigen Dichter und Schriftsteller Rainer Maria Rilke vorzustellen. Es ist ihr gelungen den sehr komplexen Rilke so zu skizzieren, dass man das Gefühl bekommt ihn selbst bei seinen Höhen und Tiefen bis zu seinem Ende beigestanden zu haben. Diese Biografie ist keinesfalls eine Ansammlung von blossen Fakten, sondern eine einfühlsame, wunderschöne und berührende Erzählung von Erinnerungen.

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