Louis-Ferdinand Céline

 4.5 Sterne bei 80 Bewertungen
Autor von Reise ans Ende der Nacht, Tod auf Kredit und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Louis-Ferdinand Céline

Louis-Ferdinand Céline (eigentlich Destouches) wurde 1894 geboren. 1932 erschien sein berühmter Roman «Reise ans Ende der Nacht». Nach einer Reise in die Sowjetunion 1936 veröffentlichte er antisemitische Pamphlete. 1944 floh er aus Frankreich. In Abwesenheit zum Tode verurteilt. Nach der Amnestie kehrte er 1952 zurück und ließ sich als Armenarzt in Meudon nieder. Céline starb 1961.

Alle Bücher von Louis-Ferdinand Céline

Sortieren:
Buchformat:
Reise ans Ende der Nacht

Reise ans Ende der Nacht

 (63)
Erschienen am 03.05.2004
Tod auf Kredit

Tod auf Kredit

 (10)
Erschienen am 03.01.2005
Von einem Schloss zum andern

Von einem Schloss zum andern

 (2)
Erschienen am 01.06.1982
Guignol's Band I

Guignol's Band I

 (1)
Erschienen am 01.08.1985
Norden

Norden

 (1)
Erschienen am 01.03.1985
Guignol's Band II

Guignol's Band II

 (0)
Erschienen am 15.01.1997
Die Judenverschwörung in Frankreich

Die Judenverschwörung in Frankreich

 (0)
Erschienen am 03.08.2018

Neue Rezensionen zu Louis-Ferdinand Céline

Neu

Rezension zu "Tod auf Kredit" von Louis-Ferdinand Céline

Ich fühle mich nackt mit diesem Buch
Huebnervor 4 Jahren

Céline (*1984) reflektiert auf nahezu grausame Weise seine (und die Arbeit seines Alter Egos) als Pariser Arzt, die er hasst, und mit der er auf radikale Weise abrechnet. Céline selbst kriegsinvalid, studierte Medizin und erlangt zweifelhafte Bekanntheit durch antisemitische Veröffentlichungen, floh 1844 aus Frankreich und wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Erst 1952 konnte er nach Frankreich zurückkehren und ließ sich als Armenarzt in Meuden nieder. Er starb 1961.
"Alte Erinnerungen sind hartnäckig... aber sie sind spröde... sie sind gebrechlich ...", zieht er, wie er es regelmäßig tun wird, auf S.52 eine Art Fazit, oder absolutiert sich vor seinen Lesern für sein chaotisches, versatzartiges Konglomerat aus erlebter und erzählter Rede, springt in seinen "hartnäckigen" Erinnerungen hin und her, was es dem Leser nicht immer leicht macht, ihm zu folgen. Nicht so sehr die Anekdoten, die er wie trash vor des Lesers Füße wirft, packen denselben, sondern die erbarmungslose Sprache. Er euphemisiert nicht, erzählt nicht durch die Blume. Alles, was ihn abstößt, Menschen im Besonderen, wird beim Worte genommen. Sexualität, Brutalität, das nackte Leben in Armut, ihre Abgründe, Gewalt, davor macht der Autor nicht Halt. Er reißt uns nicht mit in eine abgerundete Geschichte mit Liebeskeplänkel und einem formschönen Spannungsbogen, sondern in seine Abneigung gegenüber allen Menschlichen, wobei der Autor immer wieder in seine unfassbare Kindheit, eine "fast"-Kindheit zurück erinnert und ein wesentlicher Bestandteil seiner wichtigsten Erinnerung nimmt auch dieses Mal die Krankheit ein (seiner Mutter). Der Vater mag Inspiratior der expressiven Sprache gewesen sein. Die verwirrte Psyche des Vaters und die schwache Mutter geben den Anstoß für eine kritische Realitätsbetrachtung auf die Kindheit und Jugend. Céline seziert die gesamte Familie, rechnet ab, scheinber.
Und dennoch scheint Céline nie Ruhe zu finden, so heißt es: "Ich war unerbittlich, ich war rasend, besonders, weil ich mich mit der Phantasie entschädigte..." (301) Und wieder fällt er auf das Körperliche zurück, jede Tragödie scheint im Körperlichen zu münden, sei es eine Prügelei oder die Wollust.
Die Syntax: elypsenhaft, unvollendet, lässt den Leser zuweilen im Stich, nicht selten muss eine Passage wiederholt gelesen werden, um den Sprung von einen in den nächsten Gemützszustand nachvollziehbar zu machen, aber dennoch... Céline fesselt, weckt den düstersten, beschämensten Voyerismus in uns und dabei bekommt man rote Ohren, weil man sich ertappt und entblößt, ja nackt fühlt.

I.Hübner

Kommentieren0
6
Teilen

Rezension zu "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline

Eine düstere Reise in die Nacht der Weltkriege
franzzivor 5 Jahren

Es ist beklemmend...
es ist zutiefst deprimierend...
es ist grauenhaft drastisch...
es ist ekelerregend detailreich...
es ist faszinierend wortgewaltig....
es ist...
...ein beeindruckendes Buch, das Louis-Ferdinand Céline da mit seiner "Reise ans Ende der Nacht" vorgelegt hat. 

Mit einer überbordend fabulierenden Sprache und einem lakonischen wie unkonventionellen Tonfall erzählt Céline darin das Leben seines Protagonisten Ferdinand in der Zeit des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit. Die Geschichte beginnt mit dem jungen, patriotisch-begeisterten Franzosen, der sich überhastet und unüberlegt als Freiwilliger für den Krieg meldet und der kein Kriegsgräuel auslässt. Allzu detailreich fliegen da die Kameraden in die Luft, kriecht den Soldaten die Angst in jede Pore, so dass sie weder tags noch nachts zu anderen Gedanken imstande sind als dem, irgendwie abzuhauen. 

"In diesem Beruf, dem, sich umbringen zu lassen, darf man nicht zimperlich sein, da muss man so tun, als ob das Leben weiter ginge, und diese Lüge, die ist das Härteste." (S. 46) 

Auch der Leser darf nicht zimperlich sein, denn die Kriegsschilderungen sind so beklemmend scharf gezeichnet, dass mehrfach der Drang aufkommt, das Buch wegzulegen und auch nicht wieder aufzuschlagen. 

Doch Ferdinand kommt davon. Er versucht dem Krieg zu entkommen, in dem er sich in die französischen Kolonien absetzt, wo ihn jedoch neues Elend, neue Einsamkeit und neue Existenzängste nur weiter mürbe machen. Nach einem erfolglosen Abstecher in die Vereinigten Staaten kehrt er schließlich zurück ins triste Nachkriegs-Frankfreich und versucht sich als niedergelassener Arzt. Doch auch hier begleiten ihn Tod, Missgunst und Misserfolg. Mit stoischer Lakonie beschreibt er sein Leben im Pariser Vorort, die Unfähigkeit zu leben. Einen Sinn zu sehen. Fertig zu werden. Mit irgendetwas, in irgendeinem Sinne. 

"Übrigens ähneln sich nach ein paar Jahren alle Versager. In den Massengräbern des Scheiterns gilt ein Doktortitel so viel wie der Prix de Rome. Höchstens, dass man nicht genau zur selben Zeit in den Bus steigt. Mehr nicht." (S. 367)

Und wohin er auch geht, stets trifft er auf seinen Bekannten Robinson, den er zwar ebenfalls als niedergeschlagenen Erfolglosen zeichnet, der aber doch ein Gegenentwurf zum Ich-Erzähler Ferdinand zu sein scheint - und der ihm zunehmend zur Last fällt. Erst recht, als eine seiner Gaunereien schrecklich schief geht und die viel beschworene Nacht um die beiden nur noch tiefer wird. 

"Die große Anstrengung im Dasein rührt vielleicht insgesamt von dieser enormen Mühe her, die wir zwanzig, viertig, noch mehr Jahre lang aufwenden, um vernünftig und nicht einfach nur schlicht und zutiefst wir selber zu sein, also schmutzig, widerlich, absurd." (S. 544)

Es ist ein niederschmetterndes wie genau beobachtetes Bild, das Céline in seinem Erfolgsroman zeichnet. Es ist ein Geniestreich, der mit seinem Sprachspiel trotz all der deprimierenden Geschichten fasziniert und mitreißt. Mit gespitztem Bleistift möchte man jede zweite Seite mitschreiben, was ihm da so einfällt, was ihm so auffällt und vor allem, wie er es ausdrückt. 

"Die Sonne, die allzu viel durchdringen muss, hat für die Straße nur noch ein herbstliches Licht voller Sehnsucht und Wolken übrig", schreibt er da mal poetisch (S. 363). Oder er formuliert einen Gedanken, den wohl jeder mal so ähnlich, aber kaum einer so schön hatte, wie folgt: "Überhaupt nicht lustig war das, und dann hat's mich nicht mehr losgelassen. So ein Gehirn, das ist der schlimmste Tyrann, den es gibt." (S. 319)

Und es ist ein schier unbegreifliches Meisterstück vom Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel, der diese Sprachgewalt mit scheinbarer Leichtigkeit ins Deutsche übertragen hat. Chapeau und vielen Dank dafür.

Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Denn eben jener Louis-Ferdinand Céline fällt nach seinem großen literarischen Wurf in den 1930ern vor allem durch ekelhafte antisemitische Pamphlete und Hetztiraden auf, die ihn zurecht diskreditierten. Wer das während der Lektüre ausblendet, wird den Autoren wie seinen Protagonisten kaum sympathischer finden, aber dennoch vor diesem Roman den Hut ziehen. 

Kommentieren0
18
Teilen

Rezension zu "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline

All alone dancing in the Dark
Stefan83vor 6 Jahren

Louis-Ferdinand Célines „Reise ans Ende der Nacht“ ist eins der wenigen Bücher, das sich bis heute einer Bewertung meinerseits entzogen hat, weil dieser Klassiker der Weltliteratur, welcher wohl zweifelsohne zu den einflussreichsten Titeln des vergangenen Jahrhunderts zählt, nicht mit den üblichen Werten zu messen ist. Ob Charles Bukowski oder Bret Easton Ellis – das 1932 veröffentlichte Werk hat mit seiner Sprache ganze Generationen von Schriftstellern geprägt, gilt als Mutter des schmutzigen und wütenden Romans. Viele haben seitdem versucht, Célines Stil zu kopieren, das Vulgäre und Ordinäre zu verwenden, um ein ähnliches Kunststück abzuliefern. Die wenigsten hatten hierbei Erfolg. Célines Sprachmelodie, sein Rhythmus, die schonungslose und drastische Art des Erzählens bleiben bis heute unerreicht und scheinen keinerlei Verfallsdatum unterworfen. „Reise ans Ende der Nacht“ könnte gestern oder heute geschrieben worden sein – zeitlos seine Thematik und die Verpackung, in dem es dem Leser regelrecht um die Ohren gehauen wird. Warum aber findet Céline dann so selten Erwähnung, wenn es um die Wurzeln dieser literarischen Gattung geht? Warum weigern sich viele Kritiker seit Jahren beharrlich, ihm die durchaus verdiente Anerkennung zuteil werden zu lassen?

Um das verstehen zu können, muss man einen Blick auf das Leben nach „Reise ans Ende der Nacht“ werfen, auf Célines Antisemitismus, den er spätestens ab 1937 auch in Pamphleten immer lautstärker und unverhohlen äußerte. Auf einen Judenhass, der dem der Nationalsozialisten in Deutschland zur selben Zeit in nichts nachstand – und von dem er sich auch viele Jahre später nie distanzierte. Ein Grund Céline zu ignorieren? Oder anders gefragt: Kann man einen Roman preisen, dessen Schöpfer in seinem Gedankengut unvereinbar mit den Werten war, die unsere heutige Generation, auch in Frankreich, hochzuhalten versucht? Fakt ist jedenfalls: In „Reise ans Ende der Nacht“ ist davon weder etwas zu spüren noch zu lesen. Lediglich sein unversöhnlicher Hass tritt bereits hier deutlich zutage – allerdings in Bahnen gelenkt, die eher linke und anarchistische Züge haben, als antisemitische Tendenzen. Und dieser Hass, diese unversöhnliche, unverhüllte Wut ist es, die Célines Roman für mich so einzigartig, so beeindruckend, ja, so tiefgreifend und bewegend macht.

Nur knapp zehn Jahre nachdem Proust das literarische Hochfranzösisch auf eine neue Ebene gehoben, die Raffinesse der Sprache in den Augen vieler perfektioniert hat, geht Céline den vollkommen gegensätzlichen Weg. Sein Französisch ist das der Pariser Vororte. Eine dreckige, knarrende, knappe Umgangssprache, welche sich im Vergleich zum ausgeklügelten Satzbau Prousts wie eine fortwährende Pöbelei ausnimmt. Sie will weder verzaubern noch verführen, sondern ist gesprochenes Wort, geäußerter Gedanke, hervorbrechendes Gefühl. Kurzum: Sie ist aus der Seele, ohne Überlegung geschrieben – und gerade darum bis heute so modern. Und in ihr verliert sich fast die eigentliche Geschichte, welche von der Lebensreise eines etwas anderen Helden erzählt, dessen Reise ans Ende der Nacht mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs beginnt und der den Leser von den französischen Kolonien in Afrika, über New York und Detroit bis zurück nach Paris führt.

Ferdinand Bardamu ist feige, verschlagen, egoistisch – kurzum ein Produkt der finsteren Gesellschaft in der Zwischenkriegszeit, deren Wandel wir dank dem Ich-Erzähler aus der Perspektive des Erniedrigten, des Mannes am Boden wahrnehmen. Wie in einem dauerhaften Trommelfeuer schreit Bardamu uns seine Gefühle entgegen, all die Angst, den Hass, die Verzweiflung – geboren aus der empfundenen Ungerechtigkeit, der er Zeit seines Lebens davonzulaufen versucht und die ihn, der Finsternis einer Nacht gleich, doch immer wieder einholt. Diese ewige Flucht vor den äußeren Umständen diktiert gleichzeitig auch das Tempo des Romans, das von Beginn an unheimlich hoch ist. Céline lässt Bardamu gegen alle Widerstände und Hindernisse anrennen, zertrümmert Hoffnungen bereits direkt in ihrem Keim. In „Reise ans Ende der Nacht“ ist kein Raum für Träumereien oder Illusionen, keine Errungenschaft, Entwicklung oder Idee, welche nicht vom Autor durchleuchtet, zerfetzt und verworfen wird.

Während Bukowski, der sein Vorbild Céline gar als fiktiven Charakter in seinem Roman „Pulp“ einbaute, selbst noch dem miesesten Drecksloch einen Funken Schönheit und etwas Besonderes abgewinnen kann, überwiegt hier das Schlechte – in all seinen Ausprägungen. Hinter jeder ausgesprochenen Wahrheit entdeckt Céline die Lüge, hinter jedem guten Menschen den charakterlichen Abgrund. Mit bitter-zynischer Stimme demaskiert er die so genannten Werte der westlichen Kultur, rechnet er mit Kirche und Staat genauso ab, wie mit arm und reich. Die heilige Heimat Frankreich, der Patriotismus der Grande Nation – genauso eine Zielscheibe für Célines triefenden Hohn und Spott wie Militarismus und Kolonialherrlichkeit. Wie Joseph Conrad in seinem „Herz der Finsternis“, so ist auch dieser Blick ins koloniale Afrika schonungslos und ernüchternd. Bemerkenswert dabei: Céline beschränkt sich in seinen radikalen Angriffen auf keinerlei Seite. Dekadente Kolonialherren werden genauso zerlegt wie die tumben Ureinwohner, die des Mitleids nicht Wert zu sein scheinen. Die Überheblichkeit der Großbürger in den Pariser Vororten wird genauso angeprangert, wie das scheinheilige Streben und letztendliche Scheitern der Kleinbürger, für deren Ängste der Autor nur Verachtung übrig hat.

„Reise ans Ende der Nacht“ ist gedruckte, zügellose Wut – eine urgewaltige Abrechnung, die selbst vor dem „American Way of Life“ nicht halt macht und uns u.a. durch die Fabrikarbeit in der boomenden Autostadt Detroit die Entwertung des menschlichen Lebens in all seinen Facetten vor Augen führt. Für den Leser ist diese Reise genauso schwer erträglich wie fassbar. Célines Worte fahren wie eine Sense durch das Korn, stutzen alles auf den Ursprung zurecht, enthüllen die Verlogenheit selbst da, wo wir sie selbst nicht sehen wollen. Und gerade die Tatsache, dass es ganz normale Leute sind, die im Mittelpunkt der Handlung stehen, macht dabei die Wirkung des Romans aus. Es sind ihre Ängste, ihre Schwächen, die letztlich genauso viel Böses bewirken, wie die großen Diktatoren oder Verbrecher. Die Sünde, die in jedem zu lauern scheint.

Als „Reise ans Ende der Nacht“ erschien, wurde Louis-Ferdinand Céline schlagartig berühmt, aber auch berüchtigt. Die Sprache polemisierte, der revolutionäre Stil brachte ihm Bewunderung und Ablehnung gleichermaßen entgegen. Von der Bewunderung ist heute vor allem in seinem Heimatland aufgrund seiner späteren Haltung gegenüber den Juden nicht mehr so viel geblieben. Die Wirkung seiner Bücher, vor allem dieses Werks, aber bleibt bestehen. Und mit ihm der Grund, warum dieser Roman in das Bücherregal eines jeden Viellesers gehört.

Für mich eins, wenn nicht DAS bis hierhin beeindruckendste Stück Literatur, welches ich gelesen habe. Komisch, traurig, brutal und feinfühlig – eine Reise ans Ende der Nacht eben, die mir aufgrund ihrer Kälte viel abverlangt und mich doch nie kalt gelassen hat.

Kommentare: 4
20
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 142 Bibliotheken

auf 20 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks