Louis Auchincloss

 3.8 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von East Side Story, Eine Frau mit Möglichkeiten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Louis Auchincloss

East Side Story

East Side Story

 (7)
Erschienen am 01.10.2010
Eine Frau mit Möglichkeiten

Eine Frau mit Möglichkeiten

 (6)
Erschienen am 08.11.2012
Die Manhattan Monologe

Die Manhattan Monologe

 (4)
Erschienen am 01.09.2007
Die Profitmacher

Die Profitmacher

 (1)
Erschienen am 01.04.1975
El rector de Justin / The Rector of Justin

El rector de Justin / The Rector of Justin

 (1)
Erschienen am 01.11.2011
Woodrow Wilson

Woodrow Wilson

 (0)
Erschienen am 24.11.2009
The Embezzler

The Embezzler

 (0)
Erschienen am 01.05.2010
A Voice from Old New York

A Voice from Old New York

 (0)
Erschienen am 02.12.2010

Neue Rezensionen zu Louis Auchincloss

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bücherelfes avatar

Rezension zu "East Side Story" von Louis Auchincloss

Rezension zu "East Side Story" von Louis Auchincloss
bücherelfevor 7 Jahren

Louis Auchincloss begibt sich mit „Eastside Story“ auf eine eineinhalb Jahrhunderte dauernde Zeitreise durch die eigene familiäre Vergangenheit.

Zehn Kapitel, zehn Figuren, zehn ganz eigene Geschichten, die doch ineinander verzahnt sind. Louis Auchincloss Buch beginnt bei seinem schottischen Vorfahren, David Cornachon, der am Anfang des 19. Jahrhunderts nach New York migrierte. Der Tuchhandel machte ihn reich und bestimmte damit die Richtung, in die seine Nachkommen zu gehen haben. Festhalten an Erfolg und Vermehren von Besitz sind fortan Pflicht. Die Wünsche und Begabungen des Einzelnen zählen nicht. So wundert es nicht, dass auch Louis Auchincloss trotz seiner Leidenschaft zur Schriftstellerei erst einmal Anwalt wurde. Alles dreht sich um den Mammon. Und doch ab und an rebelliert ein Familienmitglied und bricht aus dem System aus.

Präzise und in eleganter Sprache berichtet Louis Auchincloss über das Leben der grossen Fische im kleinen und somit beschränkten Teich der amerikanischen Upperclass. Gewürzt mit einem Hauch Melancholie, Humor und einer Prise Spott schreibt er über die Dynamik in dieser Gesellschaft, die so gerne unter sich bleibt, um dem zu entgehen, was sie am meisten fürchtet: Den Abstieg.

Fazit: Ein wahrer Leckerbissen für Liebhaber von Familiengeschichten

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Buecherkais avatar

Rezension zu "Eine Frau mit Möglichkeiten" von Louis Auchincloss

Rezension zu "Eine Frau mit Möglichkeiten" von Louis Auchincloss
Buecherkaivor 9 Jahren

Louis Auchincloss erzählt gleichsam mit Liebe und gehörigem Respekt vor seiner Protagonistin von deren Aufstieg von der "Frau an seiner Seite" zu einer einflussreichen Person in der Politik ihres Landes. Kopfschüttelnd vor Begeisterung für ihre Courage, ihr unbändiges Durchsetzungsvermögen, aber auch für ihre Kaltschnäuzigkeit auf dem Weg nach Oben verfolgen wir ihren Weg, der von Anbeginn unter dem Leitspruch der Mutter steht: "ein Mädchen, wie ausgeklügelt sein Lebensplan auch sei, [werde] unwiderruflich aus der Bahn geworfen [...], sollte es nur ein einziges unbesonnenes Mal dem falschen männlichen Zauber erliegen."

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lokoschades avatar

Rezension zu "Eine Frau mit Möglichkeiten" von Louis Auchincloss

Rezension zu "Eine Frau mit Möglichkeiten" von Louis Auchincloss
lokoschadevor 9 Jahren

Clara kommt aus guten Verhältnissen, ihr Vater ist Vorsitzender einer Ostküsten-Universität, die Mutter pflegt und kultiviert das gesellschaftliche Leben der Familie.
Die Mutter möchte die Tochter aber in noch besseren Kreisen wissen und setzt der Tochter zu, dass sie ihre bestehende Verbindung zu einem eher langweiligen Studenten abbricht. Sie hat auch schon einen entsprechenden Kandidaten im Visier. Clara besitzt Schönheit, Klasse und einen scharfen Verstand. All diese Attribute setzt sie auch ein um ihre Ziele zu erreichen. Sie heiratet den reichen Bankierssohn Trevor Hoyt und fängt bald eine Stelle bei einer großen Frauenzeitschrift in New York an.
Gewisse Intrigen sind dabei unumgänglich aber alles in allem bleibt sie ihrer Linie immer treu und tut das was sie tut mit großer Überzeugung und Ehrlichkeit.
Hat doch ihr Ehemann, auch unterstützt von einer ehrgeizigen Mutter, ein Familienbild im Sinn das dem der 1940er entspricht, nämlich hohes gesellschaftliches Ansehen, eine zeigbare Familie mit Kindern auf einem gepflegten Anwesen, zeigen Claras Ambitionen in eine andere Richtung.
Sie geht arbeiten, hat Erfolg und will diesen auch weiter ausbauen.
Auch als in Europa der Krieg ausbricht, bleibt sie sich selbst verpflichtet:
"Meine Aufgabe dagegen ist es, dafür zu sorgen dass meine Zeitschrift weiterexistiert. Wenn wir alle unsere Posten verlassen, um Berge von Mullbinden zu wickeln, dann gibt es bald kein normales Leben mehr, zu dem unsere Soldaten heimkehren können."
Louis Auchincloss, selbst Mitglied einer reichen New Yorker Familie, schreibt mit teilweise sehr spitzer Feder über die Borniertheiten einer Gesellschaft für die Geld, Stammbaum, Einfluß und Traditionen immer noch über allem stehen.
Ein kurzweiliger, sehr unterhaltsamer Gesellschaftsroman. (dk)

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