Louis Bayard The Pale Blue Eye

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Inhaltsangabe zu „The Pale Blue Eye“ von Louis Bayard

1831 wird Ex-Wachtmeister Gus Landor von einem hohen Tier aus West Point gebeten, diskret den Tod eines Kadetten aufzuklären. Weitere Morde geschehen und Landor gerät zusammen mit einem übermütigen jungen Kadetten namens Edgar Allan Poe in ein satanisches Spiel. Der junge Edgar Allen Poe in einem düsteren Thriller! (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • The Pale Blue Eyey

    The Pale Blue Eye

    TheRavenking

    12. September 2013 um 22:18

    Es ist das Jahr 1830: an der US-Militärakademie West Point wird ein Kadett erhängt aufgefunden. Zunächst geht man von einem Selbstmord aus, doch als dem Opfer nachträglich noch das Herz herausgetrennt wird, ist klar: ein perfider Killer treibt auf dem Gelände sein Unwesen. Gus Landor, ehemaliger Polizeiermittler im Ruhestand, soll auf Wunsch der Obrigkeiten die Sache aufklären. Unterstützung erhält der Detektiv von einem jungen Mann namens Edgar Allan Poe. Von dessen Scharfsinn beeindruckt, macht ihn Landor zu seinem Assistenten, und bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Männern. Der Vater der Detektivgeschichte als Detektiv in einer fiktiven Geschichte, das ist keineswegs neu. Die Idee wurde bereits in diversen Büchern und Filmen verwendet. Vom Autor Harold Schechter gibt es eine ganze Romanreihe mit Poe als Detektiv und zuletzt ermittelte der Dichter in Gestalt von John Cusack im Film The Raven. Die Idee zu diesem Buch ist keineswegs aus der Luft gegriffen, denn Poe besuchte tatsächlich die Akademie West Point. Es geschah auf Wunsch seines Ziehvaters Arthur Allan, doch der empfindsame Dichter fühlte sich unwohl in der kargen militärischen Umgebung und verließ das Institut nach einem kurzen Aufenthalt wieder. Louis Bayard hat sich eingehend mit Poe beschäftigt, und das Ergebnis ist ein äußerst facettenreiches Porträt des legendären Autors, der hier in seiner ganzen Komplexität zum Leben erwacht. Dabei verbindet Bayard geschickt wahre Begebenheiten aus Poes Leben, wie sein angespanntes Verhältnis zu seinem Stiefvater oder den frühen Tod seiner Mutter mit einer fiktiven Kriminalgeschichte. Poe war wie die meisten Genies eine widersprüchliche Persönlichkeit. Das Buch porträtiert ihn als eine Mischung aus romantischem Träumer und brillantem Analytiker. Poe deliriert, in Visionen erscheint ihm seine verstorbene Mutter und diktiert ihm dabei sogar das eine oder andere Gedicht. Gleichzeitig ist er ein scharfsinniger Beobachter seiner Umgebung und versteht sich auf die Entschlüsselung von Geheimbotschaften. Von seinen Kameraden als verschrobener Außenseiter wahrgenommen, findet Poe in Landor eine Art Mentor und Freund. Gemeinsam versuchen sie dem rätselhaften Verbrechen auf den Grund zu gehen und den Täter zu entlarven. Louis Bayard wählt eine klassische Erzählweise, das hyperaktive Tempo mancher moderner Kollegen ist ihm dabei vollkommen fremd. Hier wird gemächlich und langsam ermittelt, die Sprache ist bewusst altmodisch, um dem Leser das Gefühl zu vermitteln, er könnte ein Werk aus damaliger Zeit lesen. Das Verbrechen selbst bleibt verhältnismäßig unspektakulär. Hier werden keine ausgefeilten Todesmaschinen konzipiert, wie etwa zuletzt in dem Film The Raven, auf übermäßig Blut oder besonders unappetitliche Szenen wird ebenfalls verzichtet. Schweißtreibende Spannung wird hier nicht unbedingt geboten, dafür aber altmodische Krimiunterhaltung, auch wenn das Buch am Ende ins straucheln gerät, denn die Auflösung des Rätsels erfolgt zwar auf kompetente Weise, ist aber extrem unoriginell. Hier wird ausnahmsweise nicht Poe, sondern ein weiterer Klassiker der Kriminalliteratur zitiert. In gewisser Weise verdeutlicht das Buch damit aber auch die Probleme moderner Kriminalautoren, die gezwungen sind, neue Möglichkeiten zu finden, den Leser zu überraschen, nachdem bereits jede erdenkliche Handlungsvariation ausprobiert scheint. Als Hommage geht das durchaus in Ordnung, hinterließ bei mir aber trotzdem einen unangenehmen Beigeschmack. Vielleicht hätte sich Louis Bayard doch ein etwas originelleres Finale ausdenken können. Letztendlich ist The Pale Blue Eye ein sehr gutes Buch über E. A. Poe, aber nicht unbedingt ein guter Kriminalroman.

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