Louis Begley Ein Leben für ein Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein Leben für ein Leben“ von Louis Begley

Der New Yorker Kriegsveteran und Bestsellerautor Jack Dana hat sich zum Schreiben auf die Insel Torcello in der venezianischen Lagune zurückgezogen. Und auch, um die dunklen Schatten vergangener Ereignisse, den Mord an seinem Onkel Harry und die Trennung von seiner großen Liebe Kerry, abzuschütteln. Doch just, als er beschließt, nach New York zurückzukehren und um Kerry zu kämpfen, erhält er einen Anruf: Kerry ist tot. Jack ist sich sicher, dass auch sie ermordet wurde. Hat sein alter Widersacher, der mächtige Abner Brown, wieder seine Fährte aufgenommen? Jack sinnt auf Rache – und nimmt den Kampf mit einem gefährlichen Gegner auf. In Ein Leben für ein Leben spinnt Louis Begley ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Long Island und New York. Ein Roman über einen Mann, der alles riskiert, um die Menschen, die er liebt, zu rächen.

Wiederholungen, Belangloses , der Hauptakteur wird immer flacher und klischeehafter, zum Ende Groschenroman-Niveau.

— Alanda_Vera

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    Ein Leben für ein Leben

    michael_lehmann-pape

    24. August 2016 um 12:24

    Rache„Du bist der nächste, Scheisskerl“.Und das, wo sich Jack Dana doch weit, weit vom Ort des letzten, schrecklichen Geschehens abgewendet hat.Er hat Rache genommen für die Ermordung seines Onkels. Er hat den Killer Slobo mit eigener Hand gerichtet. Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt, denn die (damalige) Liebe seines Lebens (das konnte er so sagen, auch wenn erst vier Monate gemeinsamen Erlebens im Raum standen) hat ihn deswegen verlassen. Konnte ihn und das Blut an seinen Händen nicht mehr ertragen.So sitzt Dana nun in Europa, in Italien, in Venedig und betätigt sich nicht körperlich, sondern geistig. Zumindest versucht er, Ideen für ein Buch zu sammeln.Da trifft ihn unverhofft die Nachricht vom Tod seiner geliebten Kerry. Die einer Überdosis an Drogen zum Opfer gefallen sein soll. Die anscheinend eine sehr dunkle Seite in sich getragen hatte, die Dana während ihres Zusammenseins nicht wirklich gefühlt, kennengelernt hatte.Wie wenn der Boden unter den Füßen weggezogen wird, taumelt Jack Dana durch Venedig, versucht, sich zu fassen. Und bekommt dann einen solch merkwürdigen Brief zugesteckt.Wer droht ihm? Warum? Und, viel wichtiger, könnte das mit dem Tod Kerrys zusammenhängen? Könnte s gar sein, dass sich Abner Brown, jener Hintermann hinter der Ermordung seines Onkels, rächen will, rächen muss an Jack? Dafür, dass er Abners Pläne durchkreuzt, dass er seinen Handlanger Slobo aus dem Verkehr gezogen hat?Aber wenn das so sein sollte, warum hatte sich der düstere Geschäftsmann so viel Zeit gelassen? Immerhin ist schon ein gutes Jahr vergangen seit den damaligen Ereignissen. Und steckte Aber Brown auch hinter diesen aktuellen Drohbriefen?Eines wird Jack Dana klar. Zum einen war von jetzt an für ihn äußerste Vorsicht geboten und zum anderen würde er keine Ruhe finden und keine Ruhe geben, bis er die Hintergründe um den Tod Kerry´s aufgeklärt hatte und, falls sein Verdacht sich erhärten sollte, Abner Brown dafür zur Rechenschaft zu ziehen.Blutig.Und genau dabei kann der Leser diesem Jack Dana, Kriegsveteran, hartem Kerl und so gut wie unüberwindbarem Hindernis für das Böse nun folgen. Wobei Begley, wie auch im ersten Roman um Jack Dana, zwar mit Tempo erzählt und seine Hauptfigur so trocken-lakonisch anlegt, dass es beim Leser durchaus Freude bereitet, dennoch aber schon nach den ersten Seiten klar wird, dass Begley mit dem Stereotyp des “Superhelden“ a la James Bond doch zu sehr arbeitet, um echte Spannung und Brüche in den Ereignissen und Personen zu erzeugen.Da ist jene Kerry mit ihren dunklen Seiten und ihrer gebrochenen Vergangenheit noch die interessanteste der auftretenden Personen.Hinzu kommt, vom Stil her, dass Begley grundlegend wörtliche Rede, Dialoge nicht kennzeichnet, sondern ohne Anführungszeichen in den Fluss des Textes mit einlaufen lässt. Das erschwert das Lesen gerade im Blick auf die zu Anfang hohe Zahl an Dialogen und Gesprächen und hinterlässt einen ziemlich gleichförmigen Eindruck der Darstellung, die so manches zunächst überlesen lässt, was eigentlich wichtig für die gesamte Geschichte sein wird.Dennoch, im Lauf der Zeit stellt sich durchaus Spannung ein, zieht Begley den Leser mit hinein in diesen unverstellten Blick seines Protagonisten auf die Welt derer, die hinter allen Kulissen immer und immer wieder die Fäden ziehen, die vor Brutalität, Mord und Intrigen nie zurückschrecken würden und denen nun ein Mann entgegentritt, der ähnlich skrupellos in der Wahl seiner Mittel das „Gute“, die „Liebe“ gegen das Dunkle mit aller Härte verteidigt.

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