Louis Begley Lügen in Zeiten des Krieges

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Inhaltsangabe zu „Lügen in Zeiten des Krieges“ von Louis Begley

Lügen in Zeiten des Krieges erzählt die Geschichte einer Kindheit in Polen. Maciek, Sohn jüdischer Eltern, wächst – in den dreißiger Jahren unseres Jahrhunderts – behütet in einem wohlhabenden Arzthaushalt auf, bis der Herbst 1939 mit einem Schlag das Schicksal seiner Familie verändert. Louis Begley erzählt in seinem ersten Roman die Geschichte unseres Jahrhunderts, eine Geschichte, die hier mit den mal märchenhaft, mal brutal einfachen Worten des jungen Maciek geschildert wird.

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  • kindlich, aber nicht kindisch

    Lügen in Zeiten des Krieges
    dominona

    dominona

    28. March 2015 um 23:23

    Flucht vor dem Krieg ist nie leicht und schon gar nicht als Kind. Was man da alles sehen muss und der Autor gibt hier den Chronisten - persönlich, einfühlsam, aber auch schonungslos und, zu meinem Ärgernis, manchmal geradezu hoffnungslos detailreich. Man sollte aber nicht zu viele Kriegsschilderungen am Stück lesen, sonst wird man irgendwann unempfindlich.

  • Rezension zu "Lügen in Zeiten des Krieges" von Louis Begley

    Lügen in Zeiten des Krieges
    Nele

    Nele

    25. July 2010 um 13:28

    Louis Begley's "Lügen in Zeiten des Krieges" ist ein wunderbares Zeugnis des zweiten Weltkrieges. Wir begleiten den Jungen Maciek durch seine polnische Jugend, die er mit Vater, Großeltern, Tante und verschiedenen Bekannten verbringt. Den Anfang des Krieges verbringt er in seiner Heimat in der er gut behütet mit Kindermädchen aufwächst. Eines Tages tauchen SS-Soldaten in seiner Stadt auf und diskriminieren und deportieren Juden - auch Maciek ist Jude. Es folgt eine ständige Flucht vor den Deutschen / Judenfeinden und das ewige Hin und Her zwischen Hoffnung und Niederschlag. ... Ein wirklich gutes Buch, das dieses Hin und Her sehr gut beschreibt. Man kann förmlich mitfühlen wie der kleine Maciek von einer Stadt in die nächste ziehen muss immer mit der Angst das jemand entdeckt, dass er beschnitten - also Jude ist. Seine ständige Begleitung Tanja gibt ein außerordentlich starkes Frauenbild wieder ohne die der kleine Junge wohl verloren gewesen wäre. Ich fand das Buch wirklich toll und kann es Leuten empfehlen die gerne mehr über Tatsachen während des zweiten Weltkrieges erfahren wollen. Einzigen Abzug bekommt das Buch wegen des abrupten Endes - da hätte ich mir mehr Erklärung gewünscht.

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  • Rezension zu "Lügen in Zeiten des Krieges" von Louis Begley

    Lügen in Zeiten des Krieges
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    14. March 2010 um 18:31

    Ein sehr gutes Buch zu einer Thematik, der ich eigentlich in Romanform mittlerweile überdrüssig bin. Umso verblüffender, daß Begley mich dennoch so begeistern konnte, wie er es auf den wenigen Seiten dieses Buches getan hat. In einer sehr eindrücklichen Sprache gelingt es ihm auf so wenigen Seiten eine unheimlich dichte Szenerie und Charakteristik seiner Figuren und Szenen aufzubauen und zu erhalten. Mitfühlend begleitet man seinen kleinen Maciek, wie er den Wirren des Kriegs trotz, wie er klug von seiner Tante begleitet das Überleben als Jude im Polen der damaligen Zeit meistert. Wie er lernt zu lügen und seine Herkunft zu verleugnen, wie er lernt seine Skrupel auszuschalten und sich so immer wieder selbst zu retten. Ein Einblick ganz anderer Art, ein Einblick vorallem auch in die Welt der Mitläufer, Verräter, Angsthasen, Kriegsgewinnler, Schmuggler und Flüchtlinge. Ein Einblick in menschliche Abgründe, die gerade aufgrund der einfachen und leicht sarkastischen Erzählweise, einen Schrecken und ein Nachempfinden zu wecken weiß, den bisher kaum ein anderes Buch über diese Zeit bei mir wecken konnte. Absolut empfehlenswert.... __________

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