Louis Bromfield , E. von Känel Nacht in Bombay

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Inhaltsangabe zu „Nacht in Bombay“ von Louis Bromfield

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  • Rezension zu "Nacht in Bombay" von Louis Bromfield

    Nacht in Bombay
    Xandrin

    Xandrin

    08. March 2013 um 15:59

    Die Nachtseite Indiens- das mondäne Leben der Maharadschas und Millionäre, der britischen Gouverneure und amerikanischen Geschäftsleute, der Militärs und der arabischen Pferdehändler, der Maharanis, der indischen Tanzmädchen un der halbseidenen Abenteurerinnen; das mondäne Leben einer morbiden Gesellschaft und ihrer Parasiten die Tag und Nacht die Bar des Tadsch-Mahal-Hotels in Bombay ebenso frequentieren wie die Rennplätze von Spsom und Longchamps, die Spieltische von Deauville und Nizza. Es ist nicht mehr das romantische Indien aus Tausendundeiner Nacht, das uns Bromfield hier schildert, vielmehr dsa koloniale Indien vor dem großen Weltkrieg- geprägt von der Macht der englischen Krone, dem Geld der amerikanischen Trusts und dem Fanatismus der christlichen Missionare.............................................................................................. Man braucht eine Weile bis man sich in den Schreibstil einfindet, der ja doch vom heute üblichen abweicht. Was erst wie eine fast banale Geschichte mit Liebe und Happy End erscheint, entwickelt sich zu einer wie ich meine genauen Betrachtung der Gesellschaft. Ihren Mechanismen der Einschätzung und Einteilung der einzelen Charaktere in ein gewisses Standardschema aufgrund von Äußerlichkeiten, Verhalten und Aussehen. Man kann sich die Charaktere direkt bildlich vorstellen wie sie agieren. Bromfield beschreibt neben der eigentlichen Handlung her aber auch das andere Gesicht seiner Hauptcharaktere, wie sie hinter der Fasade wirklich sind, die sie ja von sich selbst auch zeigen. Eingebettet ist diese Gesellschafsstudie in einen Handlungsrahmen der uns Einblicke in die Welt vor dem Krieg, im immer noch von den Engländeren beherrschten Indien gibt,vorwiegend den Lebensstil der Oberschicht der Inder und Europäer. Die Liebesgeschichte ist nicht so dominant das sie dadurch die gesamte Handlung beherrscht, sondern nur Teil der Handlung ist. Gegen Ende des Buches steigt die Spannung durch die entstanden Verwicklungen mit denen man so eigentlich nicht gerechnet hat . So das der Ausgang des Buches bis zum Ende hin seine Spannung behält, bis sich die entstandenen Verwicklungen aufklären. Für mich persönlich ein sehr gutes Buch das auch in die heutige Zeit gut paßt, vorallem durch die Beschreibung der Gesellschaftsstrukturen und ihrer Mechanismen.

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