Louis Jensen 33 Cent - um ein Leben zu retten

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Inhaltsangabe zu „33 Cent - um ein Leben zu retten“ von Louis Jensen

Kann ein Einzelner mit Idealismus und Engagement die Armut in der Welt bekämpfen? Als der Erzähler dieser Geschichte erfährt, dass man nur 33 Cent täglich braucht, um das Leben eines afrikanischen Kindes zu retten, beschließt er zu handeln. Er jobbt im Supermarkt, sammelt Spenden und verkauft die Hälfte seiner Sachen. Er will Zivilcourage zeigen. Dafür nimmt er sich - wie Robin Hood - auch von denen, die zu viel haben. Er stiehlt und plündert das Konto seines Vaters. Mit seiner Freundin und einem Kühlwagen voller Lebensmittel bricht er schließlich nach Afrika auf. Doch der naive Glaube an ihre gute Tat führt sie direkt ins Unglück. Ein wichtiges Jugendbuch über Gerechtigkeit und den Mut zu helfen.

Guter Grundgedanke, mangelhafte Umsetzung

— Its_only_me_thats_it

Fordert zur Selbstreflexion auf, aber nimmt einem in gewisser Weise die Hoffnung...(?) Spiegelt die Ungerechtigkeit der Welt treffend wider.

— Resiklein

Spannendes und wichtiges Thema, leider absolut nichtssagend umgesetzt. Der Sprachstil war überhaupt nicht mein Fall.

— WordLover

Sehr gutes Buch ! Wirklich Lesenswert !

— RahelHunar

der inhalt ist genial! allerdings hat mich die erzählstimme sehr gestört. besonders? schön und gut, aber das ist doch kein 14-jähriger!

— MissPaulchen

Wieso nur gibt es nicht viel mehr solcher Bücher?

— Daniliesing

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    33 Cent - um ein Leben zu retten

    RahelHunar

    31. August 2014 um 18:00

    Kann ein einziger Mensch gegen die Armut in der Welt kämpfen ? Man benötigt nur 33 Cent täglich um ein Menschenleben in Afrika zu retten. In dem Buch geht es genau darum.Ein 14-Jähriger Junge geht nur noch jeden 2 Tag zur Schule jobbt dafür aber im Supermarkt,geht Spenden sammeln und verkauft die hälfte seiner Sachen. Er will etwas ändern. Dafür nimmt er sich Robbin Hood als vorbild.Er nimmt von den Reichen und gibt es den Armen - auch von denen, die zu viel haben. Er hält sich nicht zurück sogar bei seinem Vater nimmt er sich etwas und plündert sein Konto. Am Ende will er sogar selber nach Afrika und bricht mit einer Freundin auf.Ob er es nach Sfrika schaffen wird oder hält ihn etwas auf ? Meine Meinung: Ich hatte echt hohe Erwartungen an das Buch weil es einen sehr...interesanten Namen hatte.Das Buch macht auf die die armen Verhältnisse in Afrika aufmerksam und was man dagegen tun könnte.Ich fand das Buch sehr gut weil ich zum ersten mal ein Buch lese um den wirklich so etwas wichtiges geht.Das Buch wirft viele Fragen auf zum Beispiel: Warum hefen wir eigenrlich nicht ? Jedenfalls hatte das Buch viele Informationen was ich sehr gut fand das Buch selber war auch Insgesamt sehr gut. Insgesamt sehr gutes Buch das wirklich Lesenswert ist und man wirklich mal gelesen haben sollte !

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  • Unbefriedigendes Ende

    33 Cent - um ein Leben zu retten

    Gospelsinger

    10. January 2014 um 23:05

    „Für 33 Cent kann man einem Kind Essen für einen ganzen Tag kaufen, für morgens, mittags und abends“. Als ein (im Buch namenlos bleibender) Junge das erfährt, beschließt er, sein Leben zu ändern, um möglichst viele Kinder zu retten. Er geht nur noch an zwei Tagen in der Woche zur Schule, damit er an den anderen Tagen arbeiten kann und sucht Einsparmöglichkeiten im Leben seiner Familie. Aber das reicht ihm noch nicht, er beginnt zu stehlen und zapft die Konten seines Vaters an. Rechtfertigt der gute Zweck die Mittel? Mit seiner Freundin Anne entführt er einen Laster, mit dem er die gesammelten Dinge auf den afrikanischen Kontinent bringen will. Aber in Marokko passiert eine Katastrophe. Das Buch wirft eine spannende Frage auf und ist auch spannend geschrieben, trotzdem lässt es mich mit zwiespältigen Gefühlen zurück. Erst einmal wegen des Umfelds des Jungen, das ihn offensichtlich nicht aufgefangen hat, ihm keine Alternative zu seinem extremen Verhalten aufgezeigt hat. Vor allem aber fand ich das Ende völlig unbefriedigend und daneben. Ohne es verraten zu wollen – es macht die gute Geschichte völlig kaputt. Schade.

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  • Gute Botschaft, aber merkwürdig erzählt

    33 Cent - um ein Leben zu retten

    fireez

    12. August 2013 um 17:53

    Inhalt: Nur 33 Cent werden benötigt, um ein afrikanisches Kind einen Tag zu sättigen. Warum ist es dann so schwer, zu helfen? Warum schaut niemand hin und warum hilft kaum jemand? Sind wir alle so abgestumpft, dass uns das Leben der anderen nicht interessiert, oder ist es doch nicht so einfach, ein Leben zu retten? Der namenlose Erzähler beschließt, diese Fragen zu beantworten und die Rettung der afrikanischen Kinder selbst in die Hand zu nehmen. Er geht nun nur noch jeden zweiten Tag zu Schule, jobbt dafür im Supermarkt und stiehlt von den Reichen, um den Armen zu geben. Bis irgendwann alles aus dem Ruder läuft ... Meine Meinung: "33 Cent um ein Leben zu retten" ist ein schmales Buch mit großer Schrift und kurzen Kapiteln. Würde man den Wert an der Anzahl der gedruckten Worte messen, müsste man wohl sagen, dass es kaum Inhalt hat. Mit den wenigen Worten trägt der Autor aber viel mehr Gedankengut und Gründe zum Nachdenken an den Leser weiter, als es so manch anderes Buch auf 1000 Seiten schafft. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig und für meinen Geschmack auch nicht gerade schön. Man holpert durch eine wilde Geschichte, weiß nicht so recht ob man ein Kinderbuch, eine Gesellschaftskritik oder doch etwas ganz anderes liest und merkt nach dem Weglegen, dass der Inhalt einen doch noch Tage später beschäftigt. Die einzelnen Kapitel sind sehr, sehr kurz und der Inhalt ist oft recht wirr, da immer wieder scheinbar zusammenhanglose Dinge in einen Topf geworfen werden. Der Erzähler wiederholt sich oft und scheint manchmal nicht fähig, auch nur einen vollständigen Satz zu sagen. Der Protagonist, aus dessen Sicht dich Geschichte geschrieben ist, hat das Alter arbeiten zu gehen und ist teilweise recht selbstständig und doch habe ich sprachlich das Gefühl der Geschichte eines neunjährigen zu folgen. Stilistisch muss ich also für mich das Fazit "Totale Katastrophe" ziehen. Inhaltlich habe ich mir ehrlich gesagt auch etwas mehr erhofft. Der Protagonist verrennt sich gnadenlos, hört auf niemanden, was wohl auch daran liegt, dass er mit niemandem spricht. Die Story wirkt ziemlich an den Haaren herbei gezogen, aber ich mag noch immer den Grundgedanken und den Sinn, der dahinter steckt. Wir verschließen die Augen vor dem Elend, statt einfach zu helfen. Aber ist es denn so einfach? Reicht es wirklich, 33 Cent nach Afrika zu schicken, um ein Leben zu retten, oder bedarf es da noch vieler anderer Dinge? Der Roman regt auf jeden Fall dazu an, über das Ganze nachzudenken und gerade da er so dünn ist, empfehle ich es jedem, ihn als kurze Lektüre dazwischen zu schieben. Trotz der stilistischen und erzählerischen Schwächen hat er es geschafft, mich am Ball zu halten und am Ende vielleicht gerade dadurch genau das getan, was der Autor wohl erreichen wollte: Die Geschichte bleibt im Gedächtnis und die Botschaft damit auch. Da mich der Stil aber einfach zu sehr verwirrt und auch von der eigentlichen Geschichte abgelenkt hat, reicht es leider nicht für die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "33 Cent - um ein Leben zu retten" von Louis Jensen

    33 Cent - um ein Leben zu retten

    Daniliesing

    Es gibt selten Bücher, die mich wirklich nachdenklich machen und bei denen auch lange Zeit nach dem Lesen, meine Gedanken förmlich mit der Handlung verworben sind. Ich bekomme das Erzählte einfach nicht aus dem Kopf und sicher war genau das auch das Ziel des Autors dieses Buches. Zuletzt ging es mir so mit Janne Tellers “Nichts. Was im Leben wichtig ist” und nun verwundert es mich nicht, dass es sich erneut um ein Jugendbuch aus dem Hanser Verlag handelt, das dieses Gefühl wieder in mir hervorrufen konnte: “33 Cent – um ein Leben zu retten” von Louis Jensen. Der dänische Autor schreibt hier über ein Thema, das sicher vielen von uns bewusst ist und dennoch gerät es viel zu oft in Vergessenheit. Doch nicht so beim jugendlichen Erzähler dieses Buches, in dessen Gedanken und Gefühle wir für etwas mehr als 100 Seiten schlüpfen dürfen. Dieser findet nämlich heraus, dass nur 33 Cent pro Tag nötig sind, um einem afrikanischen Kind das Leben zu retten. Doch wenn nur so ein kleiner Beitrag gebraucht wird, weshalb sterben dann immer noch Millionen von Kindern? Immerhin sehen wir sie regelmäßig in den Nachrichten: größe Köpfe, dünne Körper, Fliegen in der Nase… Und wieso tun wir so wenig dagegen, außer ab und zu mal etwas in eine Sammelbüchse zu werfen oder zu spenden? Das allein scheint ja nicht zu reichen! Mit diesen Gedanken völlig allein, beschließt er also, dass er etwas tun muss, wenn es doch sonst niemand tut. Und so geht der Erzähler höchstens noch jeden zweiten Tag zur Schule, um an den anderen Tagen in einem Supermarkt zu jobben und nebenbei noch regelmäßig Dinge zu ‘stehlen’, die er dann weiterverkauft und das Geld in seine KHK (=Kasse der hungrigen Kinder) legt – häufig wird er deshalb auch mit Robin Hood verglichen. Doch ist es wirklich stehlen, wenn man den ‘Reichen’ etwas wegnimmt und sich damit nicht selbst bereichert, sondern Leben retten will? Diese Frage tritt im Buch sehr häufig auf, denn der Vater unseres Erzählers ist Richter und lässt nichts auf die Gesetze kommen. Doch zugleich wird mehrfach Paragraph 276 aus dem Gesetzbuch wiederholt und macht dem Leser im Laufe des Buches klarer, dass es nicht immer einfach zu entscheiden ist, was richtig und was falsch ist. Vielleicht ist ja nicht jedes Gesetz in jeder Situation auch wirklich sinnvoll, selbst wenn es für uns zunächst vollkommen logisch erscheint. “Stehlen ist falsch. Sehr falsch. Ich tue es nur, weil es nötig ist. Wenn etwas sehr nötig ist, dann darf man auch das Falsche tun. Dann ist das gerecht!” Der Autor regt hier ganz deutlich ein Nachdenken darüber an, wie viel wert ein Gesetz und das Wohlbefinden eines Teils der Menschen haben, wenn zugleich in anderen Ländern Millionen von Menschen sterben müssen und es gar nicht viel bräuchte, um ihnen zu helfen. Bei seiner Arbeit im Supermarkt wird es für den Erzähler nur immer schwerer, all das zu begreifen. Wieso importieren wir riesige Mengen an Obst aus afrikanischen Ländern, nur um einen großen Teil davon einfach wegzuwerfen, weil er äußerlich nicht mehr gut genug für die Geschäfte ist? Gleichzeitig können sich viele Menschen in Afrika nicht mal Obst leisten. All das erfährt man als Leser in Form eines außergewöhnlichen Schreibstils, der fesselt und ganz tief in die Gedankenwelt des Erzählers eintauchen lässt. Ich hatte das Gefühl wirklich in den Kopf des Jungen zu schlüpfen, der sich hier so außergewöhnlich viele Gedanken macht. Dabei entsteht unweigerlich die Frage, wieso er so mutig, umsichtig und voller Ideen- und Tatendrang ist und die meisten anderen (mich eingeschlossen) nicht? Das hat mich sehr bewegt und mir vor Augen geführt, dass jeder Einzelne etwas tun kann. Natürlich kann man als einzelne Person nicht alle Kinder in Afrika retten, aber wenn man gar nichts tut, dann erreicht man auch nichts! Und ist nicht auch ein kleiner Beitrag schon etwas? “33 Cent – um ein Leben zu retten” ist ein Buch, dem ich viele Leser wünsche; gerade in Schulen sollte es unbedingt gelesen werden! Denn es spricht ein für uns unangenehmes, aber eben auch extrem wichtiges Thema an! Ich werde mir jetzt auf jeden Fall Gedanken machen, was ich eventuell ändern kann, um selbst einen Beitrag für eine Verbesserung dieser schrecklichen Situation zu leisten!

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  • Rezension zu "33 Cent - um ein Leben zu retten" von Louis Jensen

    33 Cent - um ein Leben zu retten

    dieFlo

    17. March 2013 um 18:49

    Ein Einzelner kann keine Tausende Kinder vor dem sicheren Hungertod tetten, das stimmt und trotzdem ist es nicht dass, was der Autor erreichen will. Wenn wir alle ein wenig mehr tun, ein wenig mehr auf den anderen neben uns achten, ein wenig weniger Verschwenden, ein wenig mehr kämpfen - dann, erst dann hat unsere Welt eine Chance ... Ein wunderbares Buch, dass mehr als nur zum Nachdenken anregen sollte!

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  • Rezension zu "33 Cent - um ein Leben zu retten" von Louis Jensen

    33 Cent - um ein Leben zu retten

    WinfriedStanzick

    18. February 2013 um 16:11

    Wie kann man das Unrecht und den Hunger in der Welt wahrnehmen, ohne es zu verdrängen? Wie kann man mit Nachrichten leben, die so erschütternd sind, dass man sie kaum ertragen kann? Was kann ein einzelner Mensch tun, um hier ein Zeichen zu setzen? Geht das überhaupt? Den Erzähler dieser Geschichte für ältere Kinder und Jugendliche quälen diese Fragen, seit er in der Schule von einem engagierten Lehrer gehört hat, dass man für 33 Cent das Leben eines afrikanischen Kindes retten kann. Er versucht mit seiner Mutter, einer etwas verhuschten Lehrerin und vor allen Dingen seinem gesetzestreuen Vater, der als Richter arbeitet, über diese Dinge zu reden. Doch sie nehmen ihn nicht ernst. Das einzige, was dem namenlosen Jungen klar wird, ist die Scheinheiligkeit und die Verlogenheit hinter all den Prinzipien seines Vaters, vor allem, als er herausfindet, dass es ihm neben all seiner Gesetztestreue vor allem und hauptsächlich darum geht, seine Aktien und Anlagen zu vermehren, völlig unabhängig davon, ob er damit jemand anderem, etwa den hungernden Kindern in Afrika schadet. Irgendwann ist er das Diskutieren leid, und er beschließt zu handeln. Er verkauft die Hälfte seiner Sache (das hat er in der Bibel gelesen) , jobbt im Supermarkt und geht deshalb nur noch 2 Tage in der Woche in die Schule. Einige Zeit decken die Lehrer dieses verhalten de ansonsten sehr guten Schülers, doch irgendwann erfährt es sein Vater, der mit einem riesigen Donnerwetter antwortet. Doch unterstützt von seiner Freundin Anne, die einzige, die seine Gedanken und sein Handeln wirklich versteht, macht er unbeirrbar weiter. Er will Verantwortung übernehmen und nimmt sich ein Beispiel an seinem großen Vorbild Robin Hood. Er beginnt in Läden Sachen zu stehlen und sie zu verkaufen, um das Geld dann nach Afrika zu bringen. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, einen kleinen Kühllaster zu entwenden, ist er schon bald zusammen mit Anne auf dem Weg nach Süden. Doch die Aktion nimmt einen verhängnisvollen Verlauf…. Ein Buch, das in vielem an die Bücher von Janne Teller erinnert, und einen literarischen Impuls setzt in einer von der Welt der Erwachsenen weitgehend verdrängten Frage, an dem man nicht mehr vorbei kann.

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