Die Geschichte an sich ist überragend gut und herrlich unpädagogisch. Vermutlich würde der Autor heute überhaupt keinen Verlag mehr finden (Fluchen, Prügeln, Nacktheit, Rauchen, Alkoholkonsum und innig gepflegte "gruppenbezogene" Feindschaft von Minderjährigen? Das Gezeter der heutigen Tugendwächter und Helikoptereltern wäre ohrenbetäubend... )
Drei Sterne, weil das schlampige Lektorat, das eine Unmenge an Druck-, Zeichensetzungs- und Silbentrennungsfehlern durchgehen ließ, beim Lesen stört. (Wird der Text da einfach eingescannt und dann per OCR an den Drucker übergeben?)
Die gewählte Übersetzung ist auch nicht gerade umwerfend; jedenfalls geht da viel von Pergauds Sprachwitz - Parodie auf "ernste Literatur" - verloren. Im Zweifel das Rotfuchs-Taschenbuch in der Übersetzung von Gerda von Uslar (die klassische Übersetzung) lesen.



















