Louis Pergaud Der Krieg der Knöpfe (Anaconda Jugendklassiker) - Neuübersetzung

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Inhaltsangabe zu „Der Krieg der Knöpfe (Anaconda Jugendklassiker) - Neuübersetzung“ von Louis Pergaud

Jedes Jahr wieder zu Schulbeginn herrscht 'Krieg' zwischen den Jungs zweier benachbarter Dörfer: Sie beschimpfen einander, stellen Fallen und prügeln sich, dass die Fetzen fliegen. Wer einen Gegner besiegt, schneidet ihm als Zeichen der Schande die Knöpfe von der Kleidung. Weil das zu Hause jedes Mal mächtig Ärger gibt, kommt einer der ungestümen Kämpfer auf einen tollen Einfall … Im 'Krieg der Knöpfe' geht es heftig zur Sache, derb-witzig, spannend und sehr unterhaltsam.

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  • Frage zu "Der Krieg der Knöpfe" von Louis Pergaud

    Der Krieg der Knöpfe (Anaconda Jugendklassiker) - Neuübersetzung

    Dany

    Hallo, mein Sohn ist 11 Jahr alt und liest leider nicht sehr gerne. Neulich habe ich ihn mit der Reihe Gregs Tagebücher begeistern können, die fand er toll. Jetzt bin ich am überlegen, ob das Buch "Der Krieg der Knöpfe" vielleicht etwas für ihn sein könnte. Könnt Ihr dieses Buch empfehlen? Oder habt ihr vielleicht einen anderen Buchtipp, mit dem ich meinen Sohn weiter zum Lesen bekomme? Vielen Dank für Eure Tipps.

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    • 11

    Jugendbuchkenner der Fantasybücher

    10. March 2011 um 11:43
  • Rezension zu "Der Krieg der Knöpfe" von Louis Pergaud

    Der Krieg der Knöpfe (Anaconda Jugendklassiker) - Neuübersetzung

    Leserrezension_2009

    31. August 2009 um 12:08

    Die folgenden Rezension ist von Iris H.: Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert, hat aber im Grunde nichts von ihrer Aktualität verloren: In zwei französischen Dörfern, Longeverne und Velrans, räumlich getrennt durch ein Stück Brachland, genannt Saute, kämpfen jedes Jahr mit dem Beginn des neuen Schuljahres die Kinder aus beiden Dörfern recht heftige Kleinkriege gegeneinander aus. Früher waren es mal die Erwachsenen, die sich heftig angingen und sich aufgrund einer Lappalie seither spinnefeind sind. Und diese Feindschaft übertrug sich aus banalen Gründen, wie: „War halt schon immer so. Die anderen sind eben schlecht“ mittlerweile auf die Kinder. Wie in richtigen Kriegen eben…siehe Israel oder Nordirland. Während der Zeit, wo alle Angst vor dem schwarzen Tod, der Pest, hatten, war eine völlig fremde Kuh auf der Saute verstorben und die Dörfler hatten buchstäblich eine Heidenangst vor Ansteckung. Daher fand sich niemand, der das Tier aus Angst begrub, sondern man schob sich gegenseitig die Verantwortung zu, bis die Longeverner per Gerichtsbeschluß dazu verdonnert wurden, das Tier zu begraben. Als Gegenleistung wurde ihnen dafür aber auch der Besitz und Nutzungsrecht für das Gebiet zugesprochen, was den Velranern keineswegs in den Kram passte. Es kam immer wieder zu Übergriffen von allen Seiten und der Konflikt wurde nie richtig ad acta gelegt, sondern auf die Kinder übertragen. Eine Beschimpfung als „Weichei“ reicht nun schon aus, um richtig militärisch anmutende Rachefeldzüge auszuarbeiten, die zwar mit viel Witz und Pfiffigkeit unternommen werden – so gehen die Kinder zum Beispiel dazu über, den anderen Knöpfe, Schnallen u. ä. abzuschneiden und kämpfen sogar einmal nackt, was allerdings aufgrund der recht kühlen Witterung schnell wieder sein gelassen wird - und keiner der Kinder ist ernsthaft daran interessiert, den anderen ernsthaft zu schaden oder sie zu verletzen. Denn eigentlich sehen beide Kindergruppen die Lehrer und Erwachsenen allgemein als Hauptgegner an, die ihnen in ihrem Freiheits- und Bewegungsdrang hinderlich sind. Aber auch dieser Konflikt entwickelt mit der Zeit ein recht starkes Eigenleben. Die Kriegsbeute, also die Knöpfe, Schnallen und Bänder muß geschützt, ein Vorrat, natürlich geklaut oder das Geld dafür ebenso nicht ganz rechtmäßig organisiert eingenommen, werden, ein geheimer Versammlungsort gefunden, an dem man auch Strategien für Schlachten und Siegesfeiern ungestört planen und durchführen kann. Dadurch wird selbstredend der ideelle Wert, den es zu schützen und zu verteidigen gilt, ungeheuer erhöht und obwohl dies einerseits dem Zusammenhalt, dem Ideenreichtum und der Kameradschaft dient, gibt es natürlich auch die Schattenseiten des Ganzen: es existiert ein Verräter, der sich zurückgesetzt fühlt und an dem die Eifersucht – auch wegen eines Mädchens – und der Neid knabbern. Mehr sei dem Lesevergnügen nicht vorweggenommen, außer, dass es dem Autor wirklich perfekt gelungen ist, locker, witzig, nachvollziehbar und leicht, ohne erhobenen Zeigefinger darzustellen, wie es zu kriegen kommt und warum manche wohl nie enden werden. Ich würde dieses Buch jedem ans Herz legen und besonders als zeitgemäßere Lektüre Schulen empfehlen. Lernen ist sehr viel effektiver, wenn man dabei schmunzeln kann, denke ich mal.

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  • Rezension zu "Der Krieg der Knöpfe" von Louis Pergaud

    Der Krieg der Knöpfe (Anaconda Jugendklassiker) - Neuübersetzung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2009 um 15:37

    Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert, hat aber im Grunde nichts von ihrer Aktualität verloren: In zwei französischen Dörfern, Longeverne und Velrans, räumlich getrennt durch ein Stück Brachland, genannt Saute, kämpfen jedes Jahr mit dem Beginn des neuen Schuljahres die Kinder aus beiden Dörfern recht heftige Kleinkriege gegeneinander aus. Früher waren es mal die Erwachsenen, die sich heftig angingen und sich aufgrund einer Lappalie seither spinnefeind sind. Und diese Feindschaft übertrug sich aus banalen Gründen, wie: „War halt schon immer so. Die anderen sind eben schlecht“ mittlerweile auf die Kinder. Wie in richtigen Kriegen eben…siehe Israel oder Nordirland. Während der Zeit, wo alle Angst vor dem schwarzen Tod, der Pest, hatten, war eine völlig fremde Kuh auf der Saute verstorben und die Dörfler hatten buchstäblich eine Heidenangst vor Ansteckung. Daher fand sich niemand, der das Tier aus Angst begrub, sondern man schob sich gegenseitig die Verantwortung zu, bis die Longeverner per Gerichtsbeschluß dazu verdonnert wurden, das Tier zu begraben. Als Gegenleistung wurde ihnen dafür aber auch der Besitz und Nutzungsrecht für das Gebiet zugesprochen, was den Velranern keineswegs in den Kram passte. Es kam immer wieder zu Übergriffen von allen Seiten und der Konflikt wurde nie richtig ad acta gelegt, sondern auf die Kinder übertragen. Eine Beschimpfung als „Weichei“ reicht nun schon aus, um richtig militärisch anmutende Rachefeldzüge auszuarbeiten, die zwar mit viel Witz und Pfiffigkeit unternommen werden – so gehen die Kinder zum Beispiel dazu über, den anderen Knöpfe, Schnallen u. ä. abzuschneiden und kämpfen sogar einmal nackt, was allerdings aufgrund der recht kühlen Witterung schnell wieder sein gelassen wird - und keiner der Kinder ist ernsthaft daran interessiert, den anderen ernsthaft zu schaden oder sie zu verletzen. Denn eigentlich sehen beide Kindergruppen die Lehrer und Erwachsenen allgemein als Hauptgegner an, die ihnen in ihrem Freiheits- und Bewegungsdrang hinderlich sind. Aber auch dieser Konflikt entwickelt mit der Zeit ein recht starkes Eigenleben. Die Kriegsbeute, also die Knöpfe, Schnallen und Bänder muß geschützt, ein Vorrat, natürlich geklaut oder das Geld dafür ebenso nicht ganz rechtmäßig organisiert eingenommen, werden, ein geheimer Versammlungsort gefunden, an dem man auch Strategien für Schlachten und Siegesfeiern ungestört planen und durchführen kann. Dadurch wird selbstredend der ideelle Wert, den es zu schützen und zu verteidigen gilt, ungeheuer erhöht und obwohl dies einerseits dem Zusammenhalt, dem Ideenreichtum und der Kameradschaft dient, gibt es natürlich auch die Schattenseiten des Ganzen: es existiert ein Verräter, der sich zurückgesetzt fühlt und an dem die Eifersucht – auch wegen eines Mädchens – und der Neid knabbern. Mehr sei dem Lesevergnügen nicht vorweggenommen, außer, dass es dem Autor wirklich perfekt gelungen ist, locker, witzig, nachvollziehbar und leicht, ohne erhobenen Zeigefinger darzustellen, wie es zu kriegen kommt und warum manche wohl nie enden werden. Ich würde dieses Buch jedem ans Herz legen und besonders als zeitgemäßere Lektüre Schulen empfehlen. Lernen ist sehr viel effektiver, wenn man dabei schmunzeln kann, denke ich mal.

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