Louis Schützenhöfer Vom Charme des Scheiterns

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Inhaltsangabe zu „Vom Charme des Scheiterns“ von Louis Schützenhöfer

Die Angst zu scheitern ist allgegenwärtig: Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Krankheiten – auf die eine oder andere Art wird jeder damit konfrontiert. Der Psychologe Louis Schützenhöfer betrachtet das Scheitern aus neuer Perspektive: Ist es das wofür wir es halten? Gibt es den prototypischen Versager überhaupt? Schützenhöfers ungewöhnliche, oft provokante Ansätze relativieren gängige Sichtweisen. Praktische Tipps und Denkanstöße helfen, die Negativspirale zu stoppen und Belastendes hinter sich zu lassen.

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  • Rezension zu "Vom Charme des Scheiterns" von Louis Schützenhöfer

    Vom Charme des Scheiterns
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    21. October 2011 um 11:32

    Wir leben in einer Zeit, in der der Erfolg, das Glück und das Gelingen angebetet werden wie Götzenstatuen. Der Druck auf den einzelnen Menschen, nicht nur immer leistungsfähig zu sein, sondern auch dabei noch erfolgreich und sogar glücklich, endet für immer mehr Männer und Frauen in einem Zusammenbruch. Waren es früher die Herzkrankheiten, in die der Stress die Menschen trieb, sind es heute mehr und mehr die Depression und der Burn-Out. Vergleiche hierzu das wunderbare Buch des Theologen und Psychologen Holger Schlageter „Nach burn kommt out“ (Adeo Verlag 2011), das jene Zusammenhänge klar aufzeigt, die die Bindungsforscherein Eva Rass gerade in ihrem Buch "Bindung und Sicherheit im Lebenslauf" (Klett-Cotta 2011) so beschrieben hat: "Es kann heute als gesichert gelten, dass sich die Lebenseinstellung und die damit einhergehenden Lebensstimmung im höheren Erwachsenenalter nicht von ungefähr einstellt, sondern ganz wesentlich vom vorherigen Lebensverlauf bestimmt wird. Diese vorangegangene Entwicklung verläuft in aufeinanderfolgenden Phasen und Stufen, und die Bewältigung des jeweiligen Abschnitts ist mit dem Kontinuum des davor Gelebten verbunden." Deshalb ist das Bewusstmachen der eigenen frühkindlichen Entwicklung eine wichtige Schutzmaßnahme gegen das Ausbrennen. Natürlich kommen noch viel weitere Überlegungen zu "der Kraft, die in mir schlummert" hinzu, die Schlageter als Prophylaxe benennt, etwa, die Kunst , sich selbst zu lieben, die richtige Ernährung, das Einüben und die Kunst der Pause und die wichtige Bedeutung von Spiritualität. Insgesamt sieben "Strategien für ein besseres Leben" beschreibt Schlageter unter den Stichworten * Willen * Umdenken * Vertrauen * Glauben * Zeit * Weisheit der anderen * Beharrlichkeit Während Schlageter auch von persönlichen Zusammenbrüchen erzählt, bleibt der Autor des vorliegenden Buches, der Psychologe und Personalberater Louis Schützenhöfer zu diesem Thema zurückhaltend. Ihm geht es darum, für das Scheitern ( was eben nicht immer mit einem Zusammenbruch verbunden sein muss) eine Lanze zu brechen. Er wirbt dafür, „Krisen für einen Neustart (zu) nutzen“ und gibt viele wertvolle und verständliche Informationen zur Psychologie des Scheiterns, und wie Frauen und Männern verschieden mit ihren Niederlagen umgehen, etwa mit Trennung, Scheidung, Studienabbruch, Insolvenz oder dem Verlust des Arbeitsplatzes. Neben dem Schmerz, den ein Scheitern hervorruft, nagt es auch am Selbstwert eines Menschen. Schützenhöfer nimmt das sehr ernst, doch er sieht in einem Scheitern immer auch die Chance für einen Neufang. Ein Scheitern kann Prozesse in Gang setzen, die am Ende zu einem positiveren Ergebnis führen, als das, was durch das Scheitern verloren ging. Dazu führt er viele Beispiele von mehr oder weniger berühmten und bekannten Frauen an um seine These immer wieder zu belegen: „Scheitern hilft uns zu erkennen, wer wir sind und was wir wollen, oder besser: was wir wollen sollen.“ Ein empfehlenswerter Ratgeber, den man lesen und verstehen kann ohne psychologische Vorkenntnisse.

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