Louis de Bernières

 4.3 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Birds without Wings, Corellis Mandoline und weiteren Büchern.

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Corellis Mandoline

Corellis Mandoline

 (45)
Erschienen am 01.01.2006
Señor Vivo und die Kokabriefe

Señor Vivo und die Kokabriefe

 (6)
Erschienen am 01.03.2005
Der zufällige Krieg des Don Emmanuel

Der zufällige Krieg des Don Emmanuel

 (5)
Erschienen am 01.03.2005
Die Partisanin

Die Partisanin

 (1)
Erschienen am 23.05.2012
Der rote Hund

Der rote Hund

 (1)
Erschienen am 01.09.2003
Das Kind des Kardinals

Das Kind des Kardinals

 (1)
Erschienen am 01.03.2005
Traum aus Stein und Feder

Traum aus Stein und Feder

 (0)
Erschienen am 01.01.2005
Birds without Wings

Birds without Wings

 (46)
Erschienen am 29.06.2011

Neue Rezensionen zu Louis de Bernières

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Siko71s avatar

Rezension zu "Corellis Mandoline." von Louis de Bernières

Konnte mich nicht ganz überzeugen
Siko71vor einem Monat

Corellis Mandolinen spielt auf der griechischen Insel Kephallonia. Es geht um die Liebe der beiden Pelagia und Mandras, welche durch den Krieg einen heftigen Sprung bekommt. Als dann auch noch Hauptmann Antonio Corelli im Dorf auftaucht wird die ganze Sache für Pelagia zum Problem und sie muß sich zwischen beiden Männern entscheiden.

Ich habe den Roman drei mal begonnen, da ich immer nicht in die Handlung reingekommen bin. Auch beim vierten mal konnt ich keinen Bezug zu den Protagonistn aufbaun. Ich denke hier hat auch der Schreibstil viel damitzu tun. Er ist mit humor und etwas sarkstische geschrieben, aber mir fehlte wirklich der Bezug mich komplett in den Roman zu versetzen. Schade, ich hatte mir mehr versprochen.

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Cibo95s avatar

Rezension zu "Corellis Mandoline" von Louis de Bernières

Rezension zu "Corellis Mandoline" von Louis de Bernières
Cibo95vor 7 Jahren

Ich würde am liebsten noch mehr Sterne vergeben ... was für eine Geschichte. Eine Liebesgeschichte in einer bösen, dunklen Zeit ... am Ende konnte ich nicht aufhören zu weinen. Dieses Buch hat mich tief berührt und mir Fakten geliefert, die mir in dieser Tiefe noch nicht so bekannt waren. Mein Gott, was haben sich die Menschen im zweiten Weltkrieg nur angetan. Man hat schon so viel darüber gelesen und in Filmen und Dokus gesehen. Aber diese Katastrophe auf den griechischen Inseln war mir mit diesen Details nicht so bekannt. Ich ziehe den Hut vor dem Autoren, der es geschafft hat eine rührende Liebesgeschichte mit geschichtlichen Details zu verbinden, so dass ich am Ende völlig fertig war von dem Buch ...

Kommentare: 1
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Archibald Pynchon-Lights avatar

Rezension zu "Señor Vivo und die Kokabriefe" von Louis de Bernières

Rezension zu "Señor Vivo und die Kokabriefe" von Louis de Bernières
Archibald Pynchon-Lightvor 8 Jahren

Louis de Bernières wurde 1954 in London geboren, wuchs im Nahen Osten auf und lebte viele Jahre in Lateinamerika. Der Mann ist rumgekommen und hat viel zu erzählen. Wer „Corellis Mandoline“ kennt (das Buch, nicht den Film, der nur die Liebesgeschichte herausgefiltert hat), kann erahnen, was ihn erwartet. Ein überbordendes Panoptikum schillernder Figuren in einer phantastischen, oft brutalen, aber auch vor Lebensfreude sprühenden Welt. Die drei Romane spielen in einem fiktiven südamerikanischen Land oder besser einer Mischung aus allen südamerikanischen Ländern, ihren Legenden, Mythen und ihrer Geschichte. Magischer Realismus auf der einen Seite und brutale, verstörend-realistische Gewalt auf der anderen. Das erinnert an die Bücher von Gabriel Garcia Marquez und die Filme von Emir Kusturica. Eben das pralle Leben.

Eindrücklich wird das Leben in südamerikanischen Diktaturen beschrieben. Militär, Kirche, Regierung, Terroristen und Kommunisten versuchen ihre Interessen durchzusetzen und meist geschieht dies auf dem Rücken der Landbevölkerung, die einer unvorstellbaren Gewalt und Willkür ausgesetzt sind. Menschen werden zu Hunderten verschleppt, es gibt Folterungen und Massenvergewaltigungen, die absolut schockierend sind. Weniger wegen der detailierten Schilderungen, sondern wegen der Beiläufigkeit, mit der sie ausgeführt werden. Die Atmosphäre der ständigen Bedrohung, die Beliebigkeit, mit der die Täter ihre Auswahl treffen und die völlige Missachtung des Wertes eines Menschenlebens. Die Ereignisse werden vom Autor nicht bewertet, sondern sachlich bis lakonisch geschildert, aber trotzdem wirken sie nachhaltig. Und vor allem ist vorstellbar, dass sich solche Ereignisse wirklich zugetragen haben.

Die drei Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da sie ineinander abgeschlossen sind, wobei ein Großteil der Protagonisten des ersten Bandes auch im dritten Teil wieder die Hauptrolle spielt.

Im ersten Band „Der zufällige Krieg des Don Emmanuel“ ist es Dona Constanza, die einen Fluss, dem die Bauern ihr Trinkwasser entnehmen, umleiten lässt, um ihren Swimmingpool zu füllen. Vergleiche mit der New-Mexiko-Trilogie von John Nichols („Milagro“) sind hier berechtigt und so wie das Umleiten des Baches in „Milagro“ nur eine von unzähligen Episoden ist, kann man auch die Handlung dieses Buches kaum nacherzählen. Vielleicht so viel: Es handelt sich um ein Dorf voller mehr oder weniger liebenswerter Exzentriker, die sich mit List auf aberwitzige Weise gegen korrupte Politiker und mordlüsterne Militärs wehren müssen und in der abgelegenen Wildnis einen neuen Ort gründen.

„Senior Vivo und die Kokabriefe“ handelt von einem Philosophiestudenten, der mit Briefen den Kampf gegen die Drogenkartelle aufnimmt und die große Liebe findet. Es folgen eine Reihe von Attentaten auf den Briefeschreiber, die so grandios scheitern, dass man vor Schadenfreude applaudieren möchte. Der kürzeste, kompakteste und meiner Meinung nach beste Band der Trilogie. Auch als Einstieg geeignet.

In „Das Kind des Kardinals“ wird das Land von einer neuen Inquisition heimgesucht, die mordend durchs Land zieht, um die Sünde zu vertreiben. Der dritte Band enthält alle Zutaten, die die ersten beiden Bände so herausragend gemacht haben, aber er kann im direkten Vergleich nicht völlig überzeugen. Trotzdem wird niemand, der die Abenteuer dieses Dorfes bis hierhin verfolgt hat, auf diese Lektüre verzichten wollen. Ich würde es auch nicht tun.

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Louis de Bernières wurde am 08. Dezember 1954 in London (Vereinigtes Königreich) geboren.

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