Eine wunderschöne Schmuckausgabe, die wirklich durch ihr äußeres Erscheinungsbild glänzt und überzeugt. Mit dem Inhalt jedoch bin ich nicht warm geworden. Ich habe zwei Anläufe gestartet und immer sehr schnell den roten Faden verloren bzw. den roten Faden erst gar nicht gefunden. Ich konnte die Schwestern nicht auseinanderhalten und durch die vielen Details habe ich auch immer wieder die Lust am Weiterlesen verloren. Die kleine Schrift und die langen Kapitel haben ein flüssiges Lesen verhindert. Gut ein Drittel des Buches habe ich gelesen, vom Inhalt ist kaum etwas hängengeblieben. Daher erfolgte der Abbruch nach einem Drittel, der zweite Versuch scheiterte bei rund 50 Seiten. Ich kann für die Geschichte keine Empfehlung aussprechen, wenn überhaupt nur für Fans, die bereits die Geschichten der Schwestern kennen und lieben und sich eine Schmuckausgabe wünschen.
Louisa May Alcott
Lebenslauf
Louisa May Alcott war eine US-amerikanische Schriftstellerin und lebte von 1832-1888. Weltweit berühmt wurde sie durch die Jugendbuch-Tetralogie „Little Women“, die auf eigene Erlebnisse in der Kindheit mit ihren drei Schwestern beruht. Alcotts Mutter setzte sich für die Abschaffung der Sklaverei ein und ihr Vater war Pädagoge und bekennender Transzendentalist. Seit frühester Kindheit musste Alcott in Armut leben, da ihr Vater eine antimaterialistische Einstellung vertrat und nicht mit Geld umzugehen wusste. Die Kinder wurden Zuhause unterrichtet und sie lernten viel durch die zahlreichen Freunde der Familie. Die Zeit in Fruitlands, einer transzendentalen Einrichtung, hielt Alcott in „Transcendental Wild Oats“ fest, das 1876 veröffentlicht wurde.
Ihre Leidenschaft zu schreiben, entwickelte die Schriftstellerin sehr früh und ihre Fantasie setzte sie regelmäßig in melodramatische Theaterstücke um, die sie gemeinsam mit ihren Schwestern für Freunde aufführten. Mit 15 Jahren entschloss Louisa Alcott, reich zu werden und da arbeitssuchenden Frauen kaum Möglichkeiten geboten wurden, nahm sie zahlreiche und verschiedene Berufe an. Ihre Erfahrungen hielt sie 1873 in „Work: A story of experience“ fest.
Zunächst veröffentlichte sie Gedichte und Kurzgeschichten in beliebten Magazinen, bis sie 1854 ihr erstes Buch „Flower Fabels“ veröffentlichte. Später begann sie für „The Atlantic Monthly“ zu schreiben und ging 1862 freiwillig als Krankenschwester im Sezessionskrieg nach Georgetown. Ihre beruflichen Bemühungen hatten unter anderem das Ziel, ihre Familie unterstützen zu können. Während der Kriegszeit schrieb sie Briefe, die die Grundlage für das Buch „Hospital Sketches“ bilden, das 1863 veröffentlich wurde und sie vor einem breiteren Publikum bekannt machte.
Unter dem Pseudonym A. M. Barnard schrieb sie Schauer- und Gruselromane. Sie setzte sich, wie ihre Mutter für Frauenrechte und das Frauenwahlreicht ein und für die Befreiung der Sklaven.
Alle Bücher von Louisa May Alcott
Little Women. Vier Schwestern halten zusammen
Little Women. Vier Schwestern finden ihren Weg (Bd. 2)
Die Gefangene von Valrosa
Little Women
Manga-Bibliothek: Eine fröhliche Familie
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Neue Rezensionen zu Louisa May Alcott
Teil I und II des amerikanischen Klassikers in edler Schmuckausgabe mit Goldprägung. Neuengland in den 1860er-Jahren: Die Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy halten eng zusammen, denn ihr Vater ist als Pastor im amerikanischen Bürgerkrieg, und finanziell ist die Familie nicht auf Rosen gebettet. Die vier so ganz verschiedenen Mädchen durchleben ihre Jugend mit allem, was sie ihnen bietet und zumutet – Nachbarjungs und Moralapostel, Theatergänge und Sonntagsschule, Glück und Leid. »Little Women« erzählt von den verschlungenen Wegen, auf denen die vier jungen Frauen ihren Platz in der Welt erobern.
"Little Women" ist ein Klassiker, den ich schon lange mal lesen wollte. Daher habe ich mir irgendwann diese Schmuckausgabe zugelegt und habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Bis ich allerdings richtig in dieser angekommen bin, hat es eine Weile gedauert. Dazu hat auch der stellenweise recht holprige Schreibstil beigetragen.
Die einzelnen Handlungsstränge der vier, teils sehr unterschiedlichen, Töchter haben mir gut gefallen. Am liebsten mochte ich jedoch Jo mit ihrer selbstbewussten und unabhängigen Art, die ihren eigenen Weg geht. Besonders in der damaligen Zeit bemerkenswert. Auch die offene Art der Eltern, jedes ihrer Kinder so sein zu lassen, wie es ist und ihnen nichts aufzuzwingen, war wohl nicht selbstverständlich.
Für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, ist die Geschichte sehr fortschrittlich und auch heute sind die Themen noch aktuell. Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.
Louisa May Alcotts Klassiker Little Women (oft als Betty und ihre Schwestern bekannt) zählt zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Die Ausgabe des Anaconda Verlags präsentiert diesen Roman in einer besonders ansprechenden Form: als hochwertige Schmuckausgabe mit Goldprägung, die sowohl Sammler als auch neue Leser:innen anspricht.
Die Geschichte spielt während und nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg und begleitet die vier March-Schwestern – Meg, Jo, Beth und Amy – beim Erwachsenwerden. Sie leben mit ihrer Mutter in bescheidenen Verhältnissen, während ihr Vater im Krieg dient.
Jede Schwester hat ihre eigene Persönlichkeit:
- Meg ist die Verantwortungsvolle,
- Jo die unabhängige Schriftstellerin,
- Beth die stille und selbstlose Seele,
- Amy die ehrgeizige Künstlerin.
Im Zentrum steht weniger die Handlung als vielmehr das Alltagsleben, das Heranwachsen und die moralischen Entscheidungen der Mädchen. Themen wie Familie, Armut, Selbstverwirklichung und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert werden einfühlsam und lebensnah behandelt.
Alcott gelingt es, die vier Schwestern mit liebevoller Tiefe und realistischer Entwicklung zu zeichnen. Ihre Konflikte, Träume und Verluste sind zeitlos.
Die Geschichte vermittelt Werte wie Nächstenliebe, Selbstdisziplin, Bescheidenheit und familiären Zusammenhalt.
Ich persönlich hatte ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, was vor allem am Schreibstil lag. Es gab einige langatmige Passagen und hin und wieder empfand ich Alcotts Ton als zu belehrend. Mich haben die wiederkehrenden moralischen Lektionen stellenweise ausgebremst.
Insgesamt dennoch ein sehr schöner und feinfühliger Entwicklungsroman über vier junge Frauen, die mit Mut, Herz und Zusammenhalt ihren Weg im Leben suchen. Trotz seines historischen Kontextes bleibt die Geschichte in ihren emotionalen Themen aktuell.
Muss man einfach gelesen haben.
Gespräche aus der Community
Welcome to our English discussion group. We will start reading this book together on 15 February 2022.
I do want to watch this adaption! But I don't have Netflix so I go on waiting to see it on TV or Prime. ;o) Thanks for the recommendation.
In unserer neuen Premiere erwartet euch ein Klassiker der Weltliteratur in hochwertiger Ausstattung. Zusammen mit dem Reclam Verlag stellen wir euch Monika Baarks Neuübersetzung von "Little Women" von Louisa May Alcott vor, grandios illustriert von Kera Till.
Für unsere Premiere suchen wir 20 Leser*innen, die das Buch lesen und auf LovelyBooks sowie drei weiteren Seiten rezensieren möchten.
Natürlich finde ich das Cover schön. Sonst hätte ich mich wohl kaum hier beworben. ;) Schlicht, verspielt, feminin und verträumt sind Wörter die das Cover in meinen Augen beschreibt. Sehr Zeitlos und einfach schön anzusehen.
Ich habe mit für den Jahresabschluss dieses Buch vorgenommen "Little Woman" von Louisa May Alcott zu lesen. Dieses gibt es für das Kindle für nur 0,49 € (klick auf den Link) oder auch als Taschenbuch, Hörbuch oder ähnliches kostengünstig. Dies ist keine Verlosung, sondern nur eine Leserunde, für alle, die Lust haben, mitzumachen. :)
Ich würde den Roman gern auf englisch lesen, ihr könnt ihn hingegen, wenn ihr möchtet, gern auch auf deutsch lesen, da heißt der Roman dann "Betty und ihre Schwestern".Für 2,99 € als Kindle und 4,99 € als gebundene Ausgabe.
Ich würde mich freuen, wenn ihr Lust und Zeit habt, mitzulesen und wir uns gemeinsam über diesen Klassiker austauschen können.
Hier die Kurzbeschreibung, der Einfachheithalber auf deutsch:
Neuengland in den 1860er Jahren: Die Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy halten eng zusammen, denn ihr Vater ist als Pastor im amerikanischen Bürgerkrieg, und finanziell ist die Familie nicht auf Rosen gebettet. Die vier so ganz verschiedenen Mädchen durchleben ihre Jugend mit allem, was sie ihnen bietet und zumutet Nachbarjungs und Moralapostel, Theatergänge und Sonntagsschule, Glück und Leid. Betty und ihre Schwestern erzählt von den verschlungenen Wegen zum Erwachsenwerden.
Zusätzliche Informationen
Louisa May Alcott wurde am 27. November 1832 in Germantown geboren.
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