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Hallorin

vor 2 Jahren

Ich möchte mitlesen

Im Juni wird es in unserer Gruppe Wir lesen Klassiker der Weltliteratur "kindisch" ;) - wir lesen ein, nein wir lesen ZWEI Kinderbücher :)

Hier ist das zweite: "Betty und ihre Schwestern"

Das erste war "Anne auf Green Gables" siehe hier:
http://www.lovelybooks.de/autor/Lucy-Maud-Montgomery/Anne-auf-Green-Gables-46382229-w/leserunde/1158399558/

Wikipedia erzählt folgendes über das 1868/1869 in zwei Teilen veröffentlichte Buch:
Little Women erzählt die Lebensgeschichte der Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy, die gemeinsam mit ihren Eltern in Neuengland aufwachsen. Die kluge, jungenhafte Josephine, die hübsche und fügsame Meg, die selbstlose und friedliche Beth und das Nesthäkchen, die egoistische Amy, werden von ihren kindlichen Luftschlössern bis hin zur Frauwerdung begleitet. Marmee, Mutter der vier kleinen Frauen, wacht aufmerksam über die Entwicklung und den Umgang ihrer Kinder. Der Vater ist im Krieg.

Amazon sagt:
empfohlenes Alter: ab 10 Jahren ;))

Also dann: auch hier rein ins Vergnügen!

Autor: Louisa May Alcott
Buch: Betty und ihre Schwestern

suse9

vor 2 Jahren

Kapitel 1 - 5
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Da sich das Buch sehr schön lesen lässt, bin ich schon ziemlich weit. Deshalb möchte ich gar nicht so viel über den Inhalt schreiben. Es wäre einfach schade, wenn ich mich verplappern würde :). Ich finde die Stimmung des Buches sehr schön. Auch wenn ich einige Passagen ein bisschen zu sentimental (fast schon kitschig) empfinde. Trotzdem gefällt mir die Geschichte wirklich gut. Die Autorin schreibt so bildhaft, dass ich mir wünsche, eine Schwester von Jo zu sein.

Jede der Schwestern hat ihre Stärken, aber auch Schwächen. Das finde ich toll, denn man kann sich in der einen oder anderen wiederfinden. Nichts ist schwarz und weiß, obwohl die Botschaft sehr klar herüberkommt. Ich habe mal ein wenig im Netz geschnökert und gelesen, dass dieses Buch eines der ersten gewesen sein soll, das sich direkt an die Mädchen richtete. Ich könnte mir denken, dass diese den ein oder anderen Rat, Tipp und Hinweis für ihr künftiges Leben aus der Geschichte mitgenommen haben.

Apfelgruen

vor 2 Jahren

Kapitel 1 - 5
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suse9 schreibt:
Da sich das Buch sehr schön lesen lässt, bin ich schon ziemlich weit. Deshalb möchte ich gar nicht so viel über den Inhalt schreiben. Es wäre einfach schade, wenn ich mich verplappern würde :). Ich finde die Stimmung des Buches sehr schön. Auch wenn ich einige Passagen ein bisschen zu sentimental (fast schon kitschig) empfinde. Trotzdem gefällt mir die Geschichte wirklich gut. Die Autorin schreibt so bildhaft, dass ich mir wünsche, eine Schwester von Jo zu sein. Jede der Schwestern hat ihre Stärken, aber auch Schwächen. Das finde ich toll, denn man kann sich in der einen oder anderen wiederfinden. Nichts ist schwarz und weiß, obwohl die Botschaft sehr klar herüberkommt. Ich habe mal ein wenig im Netz geschnökert und gelesen, dass dieses Buch eines der ersten gewesen sein soll, das sich direkt an die Mädchen richtete. Ich könnte mir denken, dass diese den ein oder anderen Rat, Tipp und Hinweis für ihr künftiges Leben aus der Geschichte mitgenommen haben.

Ich finde die Stimmung auch toll! Irgendwie alles so schöne heile Welt. Klar gibt es auch Probleme, aber der Zusammenhalt iund die Liebe zueinander sind einfach sehr groß. (Wobei ich das Buch im Moment nicht lese, aber es ist noch nicht lange her). (PS: du hast vergessen deinen Text einem Abschnitt zuzuordnen, oder war das Absicht?)

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PMelittaM

vor 2 Jahren

Kapitel 1 - 5
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Den Film mit Katie Hepburn (eine meiner Lieblingsschauspielerinnen) habe ich geliebt, ich glaube, es gibt auch eine Neuverfilmung mit Winona Ryder, aber wenn das Original so toll ist, finde ich Neuverfilmungen immer recht sinnlos.

Ich hatte ein bisschen Probleme hineinzukommen, obwohl ich die Geschichte durch den Film ja schon einigermaßen kenne, die altmodische Sprache und vor allem das Fehlen der Anführungszeichen machte es mir etwas schwer und auch der teilweise erzieherische Stil. Spätestens mit der Theateraufführung war aber auch der Humor da, den ich sehr mag. Man muss halt auch sehen, dass die Geschichte schon etwa 150 Jahre alt ist und sie im zeitlichen Kontext betrachten.

Im Film wurde Jo von Katie gespielt und war mir die liebste der Vier. Amy konnte ich nie besonders leiden, sie wirkt sehr oberflächlich und eingebildet, das merkt man auch im Roman. Betty ist lieb und so furchtbar schüchtern, eigentlich zu viel, als dass es normal wäre, womöglich ist sie etwas zurückgeblieben?

Die Familie hat ihr Vermögen verloren, aber wirklich arm wirken sie nicht. Sehr gut gefällt mir Laurie und auch sein Großvater.

Apfelgruen

vor 2 Jahren

Kapitel 1 - 5
@PMelittaM

Ich hab die Neuverfilmung am Freitag geguckt und finde sie soo toll, alle Charaktere sind unglaublich stimmig besetzt, vor allem Betty, aber auch Jo oder Amy, die Mama, ach, alle! Kenne aber auch die alte Verfilmung nicht..

suse9

vor 2 Jahren

Plauderecke
@Daninsky

Band 2 würde ich auch mitlesen, müsste ihn mir aber erst besorgen.

PMelittaM

vor 2 Jahren

Kapitel 6 - 10
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Ich überlege gerade, warum mein Exemplar 23 Kapitel hat und nicht 21. Na egal ...

Betty und das Klavier: Das war sehr rührend. Betty ist wirklich total lieb. Mir gefiel, wie der alte Laurence mit ihr umging und wie sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden entwickelte. Auch, wie es erzählt wurde, dass Betty z. B. nicht mitbekam, dass Laurence senior immer mithörte und Laurie die Dienstboten fernhielt. Das sind die wirklich guten Geschichten dieses Romans.

Dagegen dann die Geschichte um Amys und Jos Streit. Mir ist Jo mit ihrem "Temperament" hundert mal lieber als diese furchtbare, zickige Amy (ich bin da vorbelastet, die konnte ich schon im Film überhaupt nicht leiden). Amy macht in meinen Augen eine Menge falsch, aber sie kommt immer damit durch bzw. man lässt ihr viel durchgehen, will mir scheinen. Und Jo soll demütig sein und was weiß ich noch alles ...

Auch Megs "Erlebnis" bei den Moffats fand ich eher grenzwertig.

Wenigstens ist dann beim Pickwick Club wieder der Humor durchgekommen.

Dass regelmäßig christliche Werte durchscheinen, finde ich nicht schlimm, immerhin ist der Vater der Mädchen Pastor und auch hier muss man wieder den zeitlichen Kontext bedenken. Viel schlimmer finde ich eher, dass es teilweise ungeheuer belehrend wirkt und die Rolle der Frau sehr unmodern ist (logischerweise) - es ist zwar ein Kinderbuch, aber heutige Kinder sollte man nicht damit alleine lassen. So gesehen ist es heute eher nicht für Kinder geeignet.

Für mich ist der Roman immer mehr ein Wechselbad der Gefühle, mal schmunzel ich vor mich hin, dann habe ich Tränen in den Augen und dann wieder ärgere ich mich bzw. rege mich auf ...

PMelittaM

vor 2 Jahren

Kapitel 6 - 10
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maggiterrine schreibt:
Naja...es gab aber auch Zeiten, wo sich selbst Eheleute noch mit "Sie" angesprochen haben. Das wirkt zwar aus heutiger Sicht etwas distanziert, muss ja aber nicht zwingenderweise von den Leuten damal so empfunden wurden sein

Sehe ich auch so. Zumal die Übersetzung der Anaconda-Ausgabe von 1902 ist (bzw. an diese angelehnt) ist, also zeitlich dem Original recht nah.

PMelittaM

vor 2 Jahren

Kapitel 11 - 15
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Das Experiment war sehr lehrreich - und könnte heute noch Wirkung haben :-) Ich fand es sehr anschaulich beschrieben. Gleiches gilt für den Ausflug, vor allem die dort erzählte Geschichte. Und auch die Luftschlösser passen gut dazu ... Und so langsam kommen auch romantische Andeutungen.

PMelittaM

vor 2 Jahren

Kapitel 16 - 21
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Ich muss sagen, mit den letzten drei Kapiteln habe ich mich etwas schwer getan, vielleicht, weil es ihnen an Leichtigkeit fehlte? Ich kam öfter in Versuchung, quer zu lesen, z. B. während des ganzen Kapitels, als Laurie den Brief an Meg fälschte.

Ansonsten war dieser Abschnitt recht dramatisch, nicht nur, dass die Mutter abreisen musste, weil der Vater krank war, nein, Betty, die Liebe, war auch totkrank, angesteckt bei der deutschen Familie, um die sie sich vorher noch so aufopferungsvoll gekümmert hatte.

Offenbar hat es nun sogar Amy geschafft, sich positiv zu verändern, mal sehen, ob das anhält ... Gelungen fand ich, wie der Vater nach seiner Heimkehr noch einmal die Veränderungen der Mädchen aufgezählt hat.

Am Ende bahnt sich dann die erste Hochzeit an, ich denke Meg und Brooke passen ganz gut zusammen.

Der Roman hat mir zum Teil wirklich gut gefallen, zum Teil auch wieder nicht, ich mochte den Humor, das Schulmeisterliche weniger, die alte Sprache war nicht immer leicht zu lesen, machte die Geschichte aber authentischer, manche merkwürdige Begriffwahl, Grammatik oder Satzstellung fand ich sehr interessant, wie sich Sprache doch schon innerhalb eines Jahrhunderts ändert.

Ich lasse jetzt alles ein bisschen sacken und lese demnächst weiter, gerne auch in einer LR.

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