Louisa May Alcott Little Women

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Inhaltsangabe zu „Little Women“ von Louisa May Alcott

Mal nicht mehr Zeitgemäß und dann wieder überraschend Zeitlos. Angestaubte, aber immer noch Lesenswerte Frauenliteratur.

— Daninsky

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  • "Little Women" von Louisa May Alcott

    Little Women

    Jacynthe

    23. November 2015 um 20:47

    Inhalt Die March-Mädchen sind glücklich. Obwohl sie arm sind, führen sie ein angenehmes Leben, stets umgeben von ihren Liebsten. Doch dankbar zu sein für alles, was sie haben, ist eine Lektion, an die sie sich Tag für Tag wieder erinnern müssen, denn es nicht leicht, zufrieden zu sein, wenn man um sich herum Wohlstand und Dekadenz sieht. Jedes der vier Mädchen versucht auf seine Weise, mit den Widrigkeiten des Erwachsenwerdens in den USA der 1840er und 1850er Jahre fertig zu werden, und sie werden immer wieder davon überrascht, was das Leben für sie bereit hält. Meine Meinung Dieses Buch habe mir ich als Ebook bei Amazon heruntergeladen, wo es kostenlos angeboten wird. Als ich mit dem Lesen begann, wusste ich noch nicht, dass im Grunde zwei Bücher darin stecken: Little Women I und II, die in England auch unter den Titeln "Lille Women" und "Good Wives" veröffentlicht wurden. Dieser Post behandelt also diese beiden Bücher, doch es ist keine gewöhnliche Rezension. Das hat verschiedene Gründe. Erstens bewerte ich Klassiker nicht, denn sie haben sich ihren Platz auf den Literaturlisten bereits erarbeitet. Zweitens habe ich das Buch in der Originalsprache gelesen und mich dabei sehr schwer getan. Das erste Buch umfasst die Geschehnisse, die großteils auch in der Verfilmung mit Susan Sarandon und Winona Ryder von 1994 vorkommen. Die Handlung und Dialoge aus diesem kenne ich nahezu auswendig, weshalb ich dem Buch sehr gut folgen konnte. Das zweite Buch war eine sprachliche Katastrophe für mich und ich habe sicherlich vieles nicht oder nicht richtig verstanden. Ich habe zwar immer wieder mein Kindle-Wörterbuch konsultiert, viele Begriffe kannte dieses aber gar nicht, und Phrasen, die man wohl damals verwendet hat, wurden eins zu eins übersetzt natürlich nur zu Kauderwelsch. Drittens fand ich das zweite Buch inhaltlich so katastrophal, dass meine Bewertung dementsprechend schlecht ausgefallen wäre. Ich musste mich immer wieder daran erinnern, dass es ich bei diesem Buch nicht nur um Unterhaltung handelt, sondern dass es auch irgendwie ein Zeuge der damaligen Zeit und der Verhältnisse ist, trotzdem musste ich mich durch das letzte Viertel zwingen. Im Folgenden daher nur ein paar Gedanken und Fakten zu den Romanen. "Little Women" spielt in den USA der 1840er und 1850er Jahre und ist stark autobiographisch geprägt, wobei Jo die Autorin verkörpert. Die vier Töchter der Familie March, Meg, Jo, Beth und Amy, stehen im Mittelpunkt und werden von ihrer Jugend bis ins frühe Erwachsenenalter begleitet, wo sie versuchen, ihren Platz im Leben und ind er Gesellschaft zu finden. Erzählt wird auktorial rückblickend, wobei im Film meiner Meinung nach noch stärker hervorgehoben wird, dass Jo selbst die Geschichte ihrer Familie aufschreibt: Während sie lange Mühe damit hat,  ihren eigenen schriftstellerischen Stil zu finden, krönt der Film mit der Familienbiographie ihre Arbeit und stellt sozusagen das Finale dar. Was bei ihr die Schriftstellerei ist, ist bei Amy die Kunst und bei Beth die Musik. Meg als die Älteste hat kein fassbares Hobby, stattdessen versucht sie, ihrer Mutter nachzueifern, die klug und besonnen und der Ruhepol der Familie ist. Gänzlich unbekannt waren mir die "Schwierigkeiten" im Eheleben von Meg und John, und das ist auch der Bereich, der mich am meisten am zweiten Buch störte. Ich habe Schwierigkeiten in Anführungsstrichen geschrieben, da diese veraltet sind und ein derart unemanzipiertes Frauenbild beschreiben, dass sie. mir stellenweise total absurd erschienen. Nach der Geburt ihrer Zwillinge geht Meg voll in der Rolle als Mutter auf und vernachlässigt ihre "häuslichen Pflichten" - weshalb ihr Mann nach der Arbeit lieber zu Nachbarn geht, wo die Frau das Abendessen liebevoll auf den Tisch gebracht hat und beim Essen als unterhaltsames Anhängsel anwesend ist. Meg bemerkt die Frustration ihres Mannes, sieht den Fehler bei sich und beginnt, wieder mehr Zeit in ihr Erscheinungsbild und das Haus zu investieren. Darin sieht John die Erlaubnis, sich auch um die Kinder kümmern zu dürfen (ein Bereich, aus dem er sich zuvor verbannt gefühlt hat) und spielt die Autoritätskarte schließlich aus, um aus seinem Sohn einen Mann zu machen, was Meg mit ihrer antiautoritären Erziehung wohl nicht geschafft hätte. Ende gut, alles gut. Ich hab echt gedacht, ich krieg die Krise und bin froh, dass sich trotz der vielen immer noch bestehenden Defizite doch einiges in der Frauenbewegung getan hat. Es sind gar nicht so sehr die damaligen Umstände, die mich fassungslos gemacht haben, sondern die Art und Weise, wie in diesem Buch darüber erzählt wird. Die Szenen werden nicht nüchtern beschrieben sondern stets von dem Standpunkt aus, dass die Frau etwas falsch gemacht, dann jedoch dazu gelernt hat, weshalb sich alles zum Guten gewendet hat - und das alles richtig so sei. Sehr gefallen haben mir hingegen die Stellen, die Wichtiges aus dem Film vertieft oder näher erklärt haben, zum Beispiel, Jos innere Konflikte hinsichtlich ihrer Geschichten, die sie zur Unterhaltung für Zeitschriften schreibt und wofür sie zwar Geld bekommt, die sie aber selbst nicht befriedigen. Auch die Annäherung zwischen Amy und Laurie fand ich sehr schön, denn sie wird gegen Ende des zweiten Buches sehr ausführlich beschrieben. Amys Europareise, die im Film nur kurz angeschnitten wird, ist in der Romanvorlage sehr anschaulich mit Briefen Amys an ihre Familie dokumentiert, ebenso wie Jos Aufenthalt in New York. Gillian Armstrong hat mit ihrem Film dennoch ganze Arbeit geleistet, denn er wirkt stimmig und hält sich ziemlich genau an die Romanvorlage des ersten Buches. Weggelassen wurde nur, was tatsächlich zu entbehren war, ohne der Geschichte ihren Charme zu nehmen. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir das erste Buch sehr gut gefallen hat. Ich besitze es auch als Printausgabe und es wird auf jeden Fall in meinem Regal stehen bleiben. Der zweite Band hingegen hat mich fast im selben Maße enttäuscht, in dem mich der erste begeistert hat. Die Gründe hierfür habe ich ja bereits erläutert. Die Bücher sind übrigens Teil einer Reihe, die mit "Little Men" und "Jo's Boys" fortgeführt wird. Worum es in den Folgebänden gehen wird, lässt schon der Schluss von "Good Wives" erahnen. Vielleicht habe ich irgenwann wieder Lust dazu, weiterzulesen.

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