Dies ist meine persönliche Meinung. Als Allererstes möchte ich sagen, wie schön das Buchcover gestaltet ist. Mich hat es sofort in den Bann gezogen. Der Klappentext klingt vielversprechend. Und machte neugierig auf mehr
ich hatte keinerlei Erwartungen. Allerdings hat mich die Geschichte ziemlich schockiert.
Sie war sehr krass, heftig und schlimm. Nicht wie es geschrieben ist, sondern was in dieser Geschichte alles passiert ist und wie Rebecca damit emotional und seelisch durch die Hölle ging und wie sie das alles verarbeitete.
In dieser Geschichte geht es um Rebecca und Hephzi. Rebecca erzählt, dass sie gezwungen wurde, von ihren Eltern zur Beerdigung ihrer Schwester zu gehen. Es war ein Januartag und sie war am zittern und es war kalt. Hephzi war ihre Zwillingsschwester, sehr hübsch. Man erfährt auch, dass ihre Großmutter verstorben ist und zwei Narben da lässt. Dann erzählt Hephzi. Das liest sich flüssiger als das mit Rebecca. Sie unterhält sich mit Freunden aus ihrer Klasse. Sie finden ihre Schwester komisch, weil sie anders aussieht. Sie hat ein Syndrom. Keiner weiß, was das für ein Syndrom ist. Dies erfährt man auch erst vielspäter.
Hin und wieder wird von ihrer Großmutter erwähnt in der Geschichte, die genau ahnt, was der Vater mit den Kindern alles machte.
Ihr Vater arbeitet in der Kirche als Pfarrer. Alle glauben, dass es eine perfekte Familie ist. Allerdings erleben die Geschwister Missbrauch von ihrem Vater. Ihr Vater ist ein Narzisst, ein Kontrolleur. Alles muss nach seiner Pfeife tanzen. Er trinkt Alkohol und prügelt. Ihre Mutter schweigt nur und macht mit. Aus Angst ebenfalls blaue Flecken zu bekommen.
Keiner kann ihnen helfen.
Sie haben kein Vertrauen zu den Menschen, weil man es ihnen nicht glaubt. Es ist ein Kampf da raus zu kommen. Den Kindern wird keine Liebe, Fürsorge, Harmonie, Freundlichkeit beigebracht.
Die Geschichte ist spannend, schrecklich (weil schreckliche Dinge passieren nicht schrecklich, weil es schrecklich geschrieben ist) es hat mich geschockt, sprachlos gemacht. Und ganz ehrlich, sie ist sehr realitätsnah.
Hephzi Stirbt.
Man erfährt, wie sie stirbt erst am Ende. Es werden zwei Sichten erzählt: Rebecca davor, Rebecca danach und Hephzis davor. Manchmal haben die Geschwister Krach. Das Ende wird aufgelöst und Fragen, die man hat, werden beantwortet. Karma kommt rein.
Die Geschichte erinnerte mich an meine Geschichte. Denn Sie hatten ebenfalls nicht wirklich viele Freunde, die ihnen halfen da raus zu kommen. So erging es mir. Hephi lernte natürlich Menschen kennen, aber sie sagte nie die Wahrheit, wie es im Haus der Familie wirklich zuging. Sie logen die Menschen an. Aus Angst, dass sie ertappt wurden oder weil man Ihnen nicht glaubte.
















