Jeden Tag ein bisschen mehr

von Louisa Reid 
4,3 Sterne bei52 Bewertungen
Jeden Tag ein bisschen mehr
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (43):
Simi_Nats avatar

Ein Buch das sehr nachdenklich stimmt.Man konnte schnell herausfinden wie das Buch endet , sonst aber ein sehr schönes buch .

Kritisch (1):
Julie209s avatar

Anfangs sehr verwirrend, dann zwischenzeitlich sehr schleppend und das Ende ist leider schon zu früh zu erahnen..

Alle 52 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Jeden Tag ein bisschen mehr"

Die fünfzehnjährige Audrey will einfach
nur ein normales Leben, als sie mit
ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder
in ein abgelegenes Haus zieht. Der
Nachbarsjunge Leo nimmt sich der
Neuankömmlinge an, doch mit Audreys
Körper scheint irgendwas nicht zu
stimmen. Audrey ist krank, ohne dass
ihre Krankheit einen Namen hat. Ihre
Mutter und ihr Bruder wollen ihr
Bestes, doch was ist das Beste?
Für sie? Für die Familie?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841422293
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:FISCHER FJB
Erscheinungsdatum:24.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor einem Jahr
    Jeden Tag ein bisschen mehr | Rezension

    "Ich bin dreimal gestorben, bevor ich fünf Jahre alt war."

    Ich verbinde vier Adjektive ganz stark mit dem Buch, werde wohl immer an diese Worte denken, wenn ich den Buchrücken von 'Jeden Tag ein bisschen mehr' irgendwo entdecke. Deswegen möchte ich sie jetzt zu Anfang ganz einfach mal in den Raum werfen.
    gescheit; mitfühlend; aussergewöhnlich; berührend

    Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Einmal haben wir da Audreys Stimme, zerbrechlich und fantasievoll, und einmal haben wir Leos Stimme, sanft und stark.Beide sind unterschiedlich, aber wunderschön zu lesen und eindringlich, wie das ganze Buch. Audrey und Leo haben solch eine reiche, unermüdliche Gedankenwelt und dadurch bringen auch ihre Abschnitte unendliche Gedanken und Meinungen hervor. Was beide noch gemeinsam haben, aber bestimmt aufs Konto der Autorin geht, sind die lebendig erzählten Details und die Kulisse, hauptsächlich die Landschaft, die sich so prächtig vor meinen Augen aufgebaut hat.

    Weiden streckten ihre langen, anmutigen Arme aus, wiegten vergessene Kinder und flüsterten Geschichten von der Vergangenheit. 

    Am meisten fasziniert haben mich aber Audreys Kapitel, die in der Überzahl sind. Ihre innere Stimme und ihre äusseren Beobachtungen verschmelzen, ihre Sprache ist aufrichtig, horchend, vergleichend.  

    "Donner und Blitz, der Tag ist geritzt", flüsterte ich. So leise, dass niemand es hörte, vor allem nicht meine Haut. 

    Sie schreibt kurze Sätze, die einzeln sitzen, aber zusammen ein genaues, einfühlsames Stimmungsbild abgeben. Was und wie sie oder Louisa Reid schreibt wirkte nie bemüht. Und machmal, ganz manchmal, kam es mir vor, als würde ein kleines Kind die Worte zusammensuchen. Dass eine Erwachsene die Stimme so ehrlich, so aufgeregt, so erstaunt, so verrückt und neugierig klingen lassen kann, ohne gewollt zu wirken, ist ein solches Talent, dass ich zwanghaft alles von Louisa Reid lesen muss, was mir in die Finger fällt. Vielleicht, vielleicht nur, ist die Sprache auch so naïv und poetisch wie von einem Kind, und das war der Grund, weshalb ich diesen Vergleich ziehe.

    "Iss", flüsterte er. "Schnell - es schmeckt nach Sonne." 

    Audreys völlig eigene Wahrnehmung von allem und wie genau sie die wiedergibt macht das Buch ganz besonders.Das Buch (die Geschichte? die Sprache? die Charaktere?) steckt voller Gegensätze. Manche Personen handelten kalt wie Stein, andere waren bei der blossen Nennung des Namen herzerwärmend. Oft war die Stimme leise, aber stellenweise brach es laut, gewaltig, voller Kraft aus den Protagonisten raus. Die eigentliche Schwere und Bitterkeit des Buches war nicht immer präsent, rückte immer wieder in den Hintergrund und geriet manchmal ganz in Vergessen. Und wie in jedem Buch es sollte, sind in 'Jeden Tag ein bisschen mehr' Stellen aller Extreme vorhanden. Grausame, herzzerreissende, manche bittertraurig und dann zum Glück auch die, die pure Glücksgefühle ausstrahlen. Und dennoch darf man nicht glauben, man lässt sich auf ein Buch einer Schwarz-Weiss-Denkenden Autorin ein. Nein, Louisa Reid beherrscht alle Nuancen wie keine andere.

    Begriff sie denn nicht dass mein Leben eine spiegelglatte Eisfläche war, über die ich unkontrolliert glitt und schlitterte? 

    Es erinnert mich an das Debüt 'In deinem Licht und Schatten' der Autorin, aber dieses Buch hier empfand ich weit besser. Gebrochene oder zerbrechende Familien scheinen Louisa Reids Gedanken zu besetzen. Und seltsame Krankheiten. Die Recherchearbeit ist gut und sorgfältig gemacht worden, man erkennt sie im Buch aber beim Lesen nicht, wie das halt so sein sollte. Zwei Bücher aus der Feder einer Autorin, beide wahnsinnig packend auf eine andere Weise, was sie von der Masse abhebt.Das Buch kommt mit wenig Personen aus, aber all die vorhandenen Charaktere und so wunderbar bis ins kleinste Details ausgearbeitet. Und doch wird nicht zu viel von ihnen verraten.Die Figuren lösten in mir das Gefühl aus, als ob Louisa Reid zu Audrey, Peter, Leo und allen anderen noch eine ganze Menge zu erzählen hätte. Zu Anfang waren die Charaktere für mich Fragezeichen, als ich das Buch zuklappte, war es, als verliesse ich meine Freunde.
    Ich war an jede Seite gefesselt, bin völlig abgetaucht. Ich wollte die Geschichte, die Geschichten, die selbst in den Mauern der beschriebenen Gebäuden steckten, um keinen Preis loslassen, dass ich nicht begriff, dass ich das gar nicht tun würde. Während dem Lesen war nicht richtig zu greifen. Jetzt ist es zwar vorüber, aber ein Teil von mir. Wie ein Blinzeln. Ich habe alles miterlebt und werde mich noch lange daran erinnern.Das Buch ist ein ungeschliffener Diamant mit Kanten, wo man sie nicht erwartet. Genau deswegen ist es so ergreifend, und genau deswegen kann ich es so sehr ans Herz legen.   
    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/10/jeden-tag-ein-bisschen-mehr-rezension.html

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wirklich gute...aber auch unfassbar schmerzhafte Geschichte
    Jeden Tag ein bisschen mehr / Louisa Reid

    Ich machte den Mund zu und legte mich hin und lauschte dem Wasser.
    Es rauschte und schäumte; und alles, was ich beinahe gehabt hätte, sank tiefer und tiefer.


    Inhalt

    Ich bin schon als Kleinkind dreimal fast gestorben. Vielleicht ist „krank“ mein Gesund?
    Audrey wäre wirklich gern ein normales Mädchen, mit einem normalen Leben…wieso sieht das nur keiner? Alle schauen sie an, als wenn sie so sein wollte, wie es ist. Doch das stimmt nicht, denn das entscheidet nicht so, sondern das Ding.
    Audrey möchte so gern, dass sich etwas ändert, dass sie und ihr Bruder einfach glücklich sind. Vielleicht sogar mit dem neuen Nachbarsjungen Leo.
    Aber irgendwas stimmt mit ihrem Körper nicht, und ihr Leben scheint ihr mehr und mehr zu entgleiten…

    Meinung

    Puh. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Das Buch hat mich einfach ein wenig zerstört…ich kann mich nicht daran erinnern, jemals etwas gelesen zu haben, dass ich so furchtbar fand.
    Ich hatte es mir inhaltlich ein bisschen anders vorgestellt, vielleicht auch ein bisschen…naja, einfach anders halt.
    Ich hatte es nicht so interpretiert, dass ich wieder auf ein Buch stoße, wo es um Verhaltensstörungen geht. Den auch wenn ich das Thema wahnsinnig interessant finde, ist es doch auch ein, das einen ziemlich mitnimmt. Und diese Geschichte ist wohl das genaue Gegenteil zu Mit anderen Worten: ich.
    Sie ist einfach grausam, und zwischenzeitlich habe ich selbst schon daran gezweifelt, dass ich das 560 Seiten lang aushalte.
    Versteht mich nicht falsch, Louisa Reid hat eine unfassbare Geschichte geschrieben, und ihr Talent ist ungemein groß. Es ist einfach der Inhalt, der so herzzerreißend ist.
    Über das Buch heißt es: „Der Insidertipp für alle, die mitreißende, außergewöhnliche Bücher lesen wollen.“
    Ja, das stimmt schon. Doch brauch man für diese Geschichte wirklich starke Nerven.


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Louisa Reid - Jeden Tag ein bisschen mehr

    Kurzbeschreibung: 
    "Ich bin dreimal gestorben, bevor ich das Alter von fünf Jahren erreicht habe. Vielleicht ist 'krank' mein gesund."
    Audrey ist nicht wie andere Mädchen. Sie hat keine großen Träume, sondern wünscht sich einfach nur ein normales Leben. Als sie mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder in ein abgelegenes Haus zieht, nimmt sich der Nachbarsjunge Leo der Neuankömmlinge an. Doch mit Audreys Körper scheint irgendwas nicht zu stimmen. Audrey ist krank, ohne dass ihre Krankheit einen Namen hat. Ihre Mutter und ihr Bruder wollen ihr Bestes, doch was ist das Beste? Für sie? Für die Familie? *Quelle*

    Zur Autorin: 
    Louisa Reid ist glückliche Mutter von zwei Töchtern, die sie jeden Tag zum Lachen bringen. Ihre Texte hingegen waren schon immer ungewöhnlich – so ungewöhnlich, dass ihre kleine Schwester manchmal bei der bloßen Beschreibung der Textideen zu schluchzen anfing. Für ihr Debüt In deinem Licht und Schatten wurde die Autorin mit Lob überschüttet, und der Text rührte – wie könnte es anders sein – viele Leser zu Tränen. Louisa Reid lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Cambridge.

    Meinung: 
    Die 16-jährige Audrey zieht mit ihrer alleinerziehenden Mutter Lorraine, die als Krankenschwester arbeitet, und ihrem 5-jährigen Bruder Peter in das abgelegene Herrenhaus Grange House. Dort freundet sie sich bald mit dem Nachbarsjungen Leo an, der bei seiner Tante Sue lebt. Doch Audrey ist nicht wie andere ihres Alters. Lange schon ist sie krank, hat mit Depressionen zu kämpfen, die sie immer wieder überkommen und die sie "das Ding" nennt.

    Aber auch Leo kann von dieser Krankheit ein Liedchen singen, denn ihn quälten in der Vergangenheit ebensolche Schübe, die er immer noch mit einem Therapeuten aufarbeitet, da er vor allem von seiner Mutter schulisch und leistungstechnisch massiv unter Druck gesetzt wurde. Audrey und Leo verlieben sich ineinander, doch Audreys Krankheit und vor allem Lorraine legen den beiden Steine in den Weg, doch Audrey versucht immer wieder, gegen die Krankheit und auch zunehmend gegen die Mutter aufzubegehren.

    Mit Jeden Tag ein bisschen mehr hat Louisa Reid nach ihrem Debüt In deinem Licht und Schatten wiederum ein außergewöhnliches Jugendbuch geschrieben, das betroffen macht und sich nicht so schnell vergessen lässt.

    Audrey ist eine sympathische Protagonistin, die sich trotz ihrer Krankheit sehr liebevoll um ihren kleinen Bruder Peter kümmert, fast schon als Mutterersatz für ihn wirkt. Ihre aufkeimende Liebe zu dem fast 18-jährigen Leo, der sie als einziger versteht, gibt ihr Halt und eine Neuorientierung in ihrem bisher sehr leidvollen Leben, das von Depressionen geprägt ist und war. Ihre Liebe zu ihrem 5-jährigen Bruder Peter ist bedingungslos, das Verhältnis zur Mutter Lorraine gespalten. Man fühlt als Leser sehr mit Audrey mit, auch wenn anfangs nicht so recht klar ist, wie sich ihre Krankheit begründet.

    Als Nebencharakter ist die Mutter Lorraine wohl der interessanteste. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Tochter, rennt von Arzt zu Arzt, um ihr die besten Heilungschancen zu gewähren. Erst nach und nach kristallisiert sich heraus, dass Lorraine allerdings selbst Probleme hat, auf die ich nicht näher eingehen möchte, da dies Spoiler zur Folge hätte.

    Louisa Reid hat sich einem Grundthema angenommen, von dem ich bisher noch nicht in anderen Jugendbüchern gelesen habe und das beim Leser Betroffenheit auslöst und mit Audrey mitfühlen lässt. Abwechselnd erzählt sie die Geschichte aus Audreys und Leos Sichtweise. Bereits in ihrem Debüt hat mir ihr Schreibstil sehr zugesagt und auch in vorliegendem Roman kann dieser wiederum beeindrucken, denn er löst beim Leser sehr viele verschiedene Emotionen wie Freude, neu entdeckte Lebenslust, aber auch Wut und Unverständnis aus, was einer Achterbahnfahrt gleicht.

    Fazit: 
    Jeden Tag ein bisschen mehr ist ein hochemotionaler Jugendroman, der sich mit einem schwierigen Thema beschäftigt und von Louisa Reid verständlich und durchaus nachvollziehend umgesetzt wurde. Ein gefühlvolles Buch, das eine Krankheit zum Thema hat, die erschreckend ist, gleichzeitig betroffen macht und dessen Geschichte man nicht so schnell vergisst. Unbedingte Leseempfehlung!

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    Strigoias avatar
    Strigoiavor 2 Jahren
    "Ich bin schon als Kleinkind dreimal fast gestorben. Vielleicht ist >krank< mein gesund?"


    Inhalt:

    Audrey wünscht sich nichts mehr als ein normales Leben... Ein Leben mit Freunden, Liebe und Spaß... Doch Audrey ist krank... Niemand weiß, was sie genau hat... Als Leo, der wirklich süße Nachbarsjunge in ihr Leben tritt scheint sich das Blatt jedoch zu wenden... Allerdings ist nicht klar, ob zum Guten oder Schlechten...


    Meine Meinung:
    Louisa Reid lässt einen nur so durch die Seiten fliegen!
    Ihr lockerer Schreibstil und Audreys außergewöhnliche Art lassen uns sofort tief in die Geschichte eintauchen.
    Abwechselnd erzählen Audrey und Leo von ihrem Leben, ihren Problemen und ihren Gefühlen. So bekommen wir in beide Welten einen tiefen Einblick, der uns immer mehr in die komplexe Geschichte blicken lässt.
    Zu Beginn haben beide Jugendliche keine Lust sich mit dem anderen abzugeben, doch schon bald finden sie heraus, das Freundschaft etwas tolles ist und daraus auch schnell mehr werden kann. Die beiden sind wirklich zwei außergewöhnliche Protagonisten.
    In Audreys Leben spielen sonst nur noch zwei Menschen eine große Rolle: ihre Mutter Lorraine und ihr kleiner 5-jähriger Bruder Peter.
    Peter ist für Audrey sowas wie der einzige Freund, den sie je hatte, bedingt durch ihre Krankheit. Lorraine kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Tochter und ist für alle ausstehenden wohl die perfekte Mutter. Doch Audrey stören die ganzen Verbote bald... Da sie für alles zu krank zu sein scheint.
    Als Leser tauchen wir hier wirklich in eine komplexe Gedankenwelt ein und verbringen viel Zeit im Krankenhaus bzw. beim Psychiater.
    So lernen wir viel über Audreys Depressionen und über andere Krankheiten, besonders über eine bei vielen nicht bekannte und auch totgeschwiegene... Aber das würde zu viel vom Buch verraten.

    Ich bin wirklich begeistert von der Geschichte. Ich hatte zwar schnell eine Idee, was hinter dem ganzen Buch stecken könnte, doch Gewissheit bekam ich erst auf den letzten Seiten, wo die ganze Situation um Audrey zu eskalieren drohte. Besonders ans Herz gewachsen ist mir ihr kleiner Bruder Peter. Er versteht viel und doch noch nicht alles, macht sich Sorgen um seine Schwester und fühlt sich einsam ohne sie. Einfach zuckersüß der Kleine!

    Ich lege euch "Jeden Tag ein bisschen mehr" sehr ans Herz. Dieses Buch ist anders als die sonstigen Jugendbücher zu psychischen Problemen und von denen gibt es inzwischen ja so einige. Über 500 Seiten und dennoch kommt das gelesene einem zu kurz vor... Für mich hätten es ruhig noch mehr Seiten sein können.
    Einzig das Cover des Buches gefiel mir nicht so sehr... Irgendwas mit Vögeln... Oder Papierfiguren... Das wäre schöner gewesen... Warum? Tja, da hilft euch wohl nur lesen! ;)

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    S
    Starbucksvor 3 Jahren
    Ein düsteres Krankheitsbild

    Ich habe lange gebraucht, herauszufinden, was mit der Protagonistin Audrey im Jugendroman „Jeden Tag ein bisschen mehr“ von Louisa Reid wirklich los ist. Dabei finde ich den deutschen Titel und auch das sehr hübsche Cover wenig aussagekräftig, der Originaltitel „Lies like Love“ gefällt mir sehr viel besser.

    Zum Inhalt: Die 16jährige Audrey zieht mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder Peter in Grange House auf dem Land. Was vorher war, wird nur angedeutet, Genaueres erfährt der Leser erst später. Das etwas geheimnisumwobene Mädchen mit der sorgenvollen, überprotektiven Mutter, das eine düstere Krankheit hat, freundet sich mit dem Nachbarsjungen Leo an. Doch immer wieder scheint die Krankheit sie einzuholen, immer wieder sucht die Mutter medizinische und psychologische Hilfe, doch Audrey trifft ihre eigenen Entscheidungen.

    Meine Meinung: Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was wirklich hinter Audreys Krankheitsbild steckt. Daher zogen sich die ersten ca. 280 Seiten für mich sehr, die Handlung wollte nicht so recht in Fahrt kommen. Als ich aber dann verstanden hatte, was wirklich mit dem Mädchen und ihrer Familie los ist, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung im zweiten Teil des Buches habe ich als sehr intensiv und dicht empfunden. Die letzten knapp 300 Seiten muss ich wohl in einer Nacht beendet haben.

    Die Autorin beschäftigt sich hier mit einem düsteren und eher seltenen Krankheitsbild, das ich hier nicht nennen möchte, um den Lesespaß nicht zu verderben. Die Situation, in der sich Audrey hier befindet, ist schockierend. Auch ich habe von dieser Krankheit schon gehört, habe aber erst nur eine Ahnung gehabt, dass es sich hier um diese Krankheit handeln könnte. Ein Familienleben findet hier – wie der englische Titel schon sagt – nur zwischen Liebe und Lügen statt.

    Audrey ist stets hin- und hergerissen zwischen ihrer Freiheit und Unabhängigkeit und der Verantwortung, die sie für den kleinen Bruder übernimmt. Die Protagonistin und ihr Dilemma sind hier so gut ausgearbeitet, das der Leser gut mitleiden kann. Was mich allerdings etwas stört: Ich habe später in Wikipedia die Fakten der Krankheit gelesen. Alles, was dort steht, ist im Buch haargenau so umgesetzt worden. Es kam mir am Ende vor, als hätte die Autorin auch Wikipedia konsultiert und genau aus den Fakten dort ein Buch geschrieben. Das wiederum ist ihr aber gut gelungen. Gern wüsste ich, ob sie einen persönlichen Zugang zu der Krankheit hat, denn ich vermute, dass sie das nicht hat.

    Fazit: Ich habe mich – wie gesagt – am Anfang mit „Jeden Tag ein bisschen mehr“ von Louisa Reid eher schwer getan. Aber am Ende hat mich das Buch sehr gefesselt und überzeugt. Ich kann daher gute 4,5 Sterne vergeben und gebe dem Buch damit die volle Sternzahl.

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    Mone80s avatar
    Mone80vor 3 Jahren
    [Rezension] Jeden Tag ein bisschen mehr

    "Ich bin schon als Kleinkind dreimal fast gestorben. Vielleicht ist >Krank< mein Gesund?" (Klappentext)

    Louisa Reid hat mich mit ihrem Debüt "In deinem Licht und Schatten" damals sehr begeistert und während des Lesens Emotionen hervorgerufen, die sich schier überschlagen haben. So war ich auch gespannt auf das neue Buch dieser, für mich, grandiosen Schriftstellerin. Der Klappentext verrät dabei nicht viel und erst mit dem Lesen kommt man Stück für Stück dem Geheimnis näher.

    Das Cover und der Titel sind perfekt gewählt und auch wenn man erst einmal Zweifel hat, so wird es einem am Ende auf jeden Fall klar.

    "Für alles gab es eine Tablette. Bloß für die Freiheit nicht.!"
    (Seite 187)

    Audrey ist ein 16 jähriges Mädchen, welches nur einen Wunsch hat, "normal" zu sein und in in ihrem neuen zu Hause endlich anzukommen. Sie möchte einen Neubeginn und Freunde. Doch eine Krankheit macht ihr das Leben schwer. Eine Krankheit, die keinen Namen hat, wo keiner weiß, was es ist. Grange House, eine ehemalige Anstalt, ist das besagte neue zu Hause. Ein unheimlicher Ort, verlassen und abgelegen. Dieser Ort macht ihr Angst. In der neuen Schule ist sie auch schnell das Opfer und hat nur ein Mädel, in deren Schatten sie sich stellt und von ihr beschützt wird.

    Ihr Bruder Pete ist ihr Halt zu Hause. Für den 5 jährigen würde sie alles machen und sie sorgt sich um ihn. Es ist eine große Liebe zwischen den Geschwistern, die sehr außergewöhnlich ist. Zu ihrer Mutter hat sie ein gespaltenes Verhältnis. Diese Frau kümmert sich rührend um Audrey, wenn diese erkrankt ist und sonst gibt es oft nur gemeine und fiese Worte. Sie hält Audrey an der kurzen Leine, immer im Vordergrund steht die Krankheit. Dabei rückt sich die Mutter zunehmend in die Rolle des Opfers und leidgeprüften Frau.

    "...Als wäre ich etwas Besonderes." (Seite 253)

    Dann gibt es noch Leo, er wird Audreys Freund und kann sich ein wenig in sie hinein fühlen. Er wohnt bei seiner Tante und bringt seine eigene Geschichte mit. Und obwohl er es nicht immer selber leicht hatte, kümmert er sich um Audrey und Pete. Er gibt Audrey so viel und bei ihm fühlt sie sich wohl.

    Als Leser merkt man eigentlich recht schnell, was in Audreys Familie passiert. Dabei wird die Benennung des Problems erst am Ende präsentiert, doch durch kleinere Hinweise, bekommt man ein gutes Gefühl. Dabei möchte ich nicht zu viel verraten, denn ich würde nur spoilern.

    Man wechselt immer in den Sichtweisen. Audrey spricht dabei für sich selbst und erzählt ihre Geschichte, während Leos Sicht von einem Erzähler übernommen wird. Im Buch sind die beiden Sichtweisen mit Namen kenntlich gemacht. Man weiß also, wo man sich gerade befindet.

    "Jeden Tag ein bisschen mehr" ist ein Buch, welches mich wieder an die Grenzen gebracht hat. Es reißt einen emotional mit und während ich es gelesen habe, ist mir mehrfach die Hutschnur gerissen, ich habe geweint, aber ich habe mich auch von Audreys Freude anstecken lassen. Ich war irgendwie ganz bei Audrey und habe oft mit ihr gelitten, mit ihr gefiebert. Es ist ein Jugendbuch, welches sich durch seine Art von vielen anderen Jugendbüchern abhebt. Hier wird ein Thema behandelt, welches es real gibt. Man muss sich auf das Buch einlassen und wenn man das geschafft hat, dann ist es ein grandioses Buch über ein schwieriges Thema, welches, wie ich finde, auch sehr gut umgesetzt wurde.

    Louisa Reid hat mich ein zweites Mal überzeugt und ich bin schon sehr gespannt darauf, was ich von dieser Autorin noch zu lesen bekomme. Sie schafft es gefühlvolle und emotionsgeladene Romane zu schreiben, die sich aufbauen und den Leser am Ende nachdenklich zurücklassen.

    Und in bei diesem Roman wünscht man Audrey einfach nur:

    "Sei fröhlich." (Seite 546)

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    Buchfee81s avatar
    Buchfee81vor 3 Jahren
    Ein außergewöhnliches Buch

    Audrey wünscht sich nur eins : Ein normales gesundes Leben führen.
    Doch Audrey ist krank, eigentlich schon immer, und die Ärzte tappen im Dunkeln um welche Krankheit es sich handelt.
    Der Umzug in ein neues Haus scheint für Audrey ein Neubeginn zu werden.
    Der Nachbarsjunge Leo kümmert sich um Audrey und ihren Bruder Peter und es entwickelt sich eine enge Freundschaft.

    Schon das Cover von "Jeden Tag ein bisschen mehr" hat mich angesprochen, auch wenn es rückblickend nicht zum Inhalt des Buches passt.
    Louisa Reids Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und wirkt stellenweise fast poetisch.
    Die kurzen Kapitel und die zwei unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichen einen schnellen Lesefluss.

    Ich kann und will gar nicht zuviel vom Geschehen verraten, denn die Gefahr zu Spoilern ist einfach zu groß.
    Nur soviel dazu, das Ende kam für mich unerwartet und hat mich total schockiert.

    Diese Geschichte ist voll mit Emotionen und mitreißenden Gefühlen und der Leser wird in diesen Sog gezogen und leidet und fiebert mit.
    Von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit über tiefe Liebe , nicht nur zu Leo, sondern vor allem zu ihrem Bruder, und natürlich auch Zuversicht ist alles mit dabei.
    Eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle , die mich zwischendurch zum innehalten und durchatmen zwang.

    Besonders die Beziehung zwischen Audrey und Peter hat mich tief beeindruckt.
    Solch eine innige Geschwisterliebe sieht man selten und man konnte herauslesen, dass Audrey viel Kraft daraus gezogen hat.

    Diese außergewöhnliche Geschichte wird nicht jeden Leser überzeugen können, manche werden vielleicht von der Thematik abgeschreckt sein, aber wenn man sich auf das Buch einlässt, ist es ein wirkliches Lesehighlight.

    Fazit

    "Jeden Tag ein bisschen mehr" ist ein außergewöhnliches Buch, das mitreißt und auch schockiert. Ein wahrer Schatz in der Welt der Bücher.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 3 Jahren
    Jeden Tag ein bisschen mehr

    "Jeden Tag ein bisschen mehr" ist ein Roman der Autorin Louisa Reid. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Audrey. Audrey ist sechzehn Jahre alt und sie ist nicht wie andere Mädchen, denn Audrey ist krank, obwohl ihre Krankheit noch nicht einmal einen Namen hat. Ein normales Leben ist alles was Audrey sich wünscht. Als ihre Mutter eines Tages mit ihr und ihrem Bruder, in eine neue Gegend zieht lernt sie den Nachbarsjungen Leo kennen. Er nimmt sich der Neuankömmlinge freundlich an und weckt in Audrey das Gefühl, dass sie zum ersten Mal wie ein ganz normales Mädchen gesehen wird ...

     

    Der Schreibstil von Louisa Reid hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft, flüssig und voller Emotionen. Ich fand es wirklich schön mit wieviel Gefühl und mit Liebe zum Detail sie Audrey's Geschichte hier erzählt. Das Buch ist definitiv nicht leicht zu lesen, es beinhaltet schwere Themen, aber diese werden authentisch rübergebracht. 

     

    Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Besonders Audrey und Leo mag ich sehr. Audrey ist ein starkes Mädchen, was trotz ihrer Belastungen immer versucht auch irgendetwas positives zu finden und Leo unterstützt sie dabei. Auch die Nebencharaktere fand ich gut ausgearbeitet, sie fügen sich toll in die Geschichte ein. 

     

    Was ich manchmal ein bisschen schwer zu ertragen fand, war die fast durchgängige in Richtung des depressiven ausschlagende Thematik. Ich war davon doch sehr mitgenommen und es gab nur sehr, sehr wenige Atempausen davon. Das ist aber auch der einzige kleine Minuspunkt, den ich persönlich, hatte!

     

    "Jeden Tag ein bisschen mehr" ist ein bewegendes Buch zu einem sehr schweren und etwas bedrückenden Thema, welches mir in fast allen Teilen sehr gut gefallen hat! 

     


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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Knapp 4 Stern. Ein sehr bewegendes Thema
    3,5 von 5

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür!
    Ich weiß gar nicht, wo ich jetzt anfangen soll. Dieses Buch hat mich dermaßen aufgewühlt und mitgenommen. Wir haben gerade halb 3 in der Nacht, während ich das hier schreibe. Ich habe das Buch einfach nicht weglegen können und ich muss jetzt einfach sofort meine Gefühle und Gedanken hierzu niederschreiben. 
    Ich habe das wunderhübsche Cover gesehen, welches absolut nicht wiederspiegelt, was alles dahintersteckt. Audrey ist nicht gesund. Schon lange nicht mehr, sie kann sich gar nicht erinnern, ob es jemals anders war. Seit Jahren wird versucht herauszufinden, was ihr fehlt und was sie hat. Immer wieder tauchen neue mysteriöse Symptome und "Spuren" auf.Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem fünfjährigen Bruder zieht Audrey an einen neuen Ort, in ein neues Haus. Sie hofft, endlich glücklich und gesund zu werden. Dann lernt sie den Nachbarsjungen Leo kennen und verliebt sich. Sie verbringt wunderschöne Tage mit ihm und endlich scheint es ihr besser zu gehen. Doch dann kommt alles wieder ganz anders.
    Es ist echt schwer, ein bisschen mehr zu erzählen, ohne zu Spoilern, daher belasse ich es hierbei. Schon relativ früh, um genau zu sein, als es ihr das erste Mal besser ging - an Leos Seite - habe ich vermutet, was wirklich hinter Audreys Krankheit steckt und ich sollte recht behalten. Trotzdem habe ich niemals damit gerechnet, was dann kam!!!
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach, der Einstieg ins Buch lief ebenfalls gut und ich war schnell in der Geschichte drin. Leider wurde es mit der Zeit etwas schwächer. Es gab einige Passagen, die sich wirklich hingezogen haben, ohne dass wirklich etwas wichtiges passiert ist. Die Liebesgeschichte zwischen Audrey und Leo fand ich leider auch ein bisschen farblos. Erst hat es ein bisschen zwischen ihnen gehackt, dann ging es auf einmal viel zu schnell und dann war es auch schon wieder viel zu schnell vorbei. Da hatte ich mir mehr gewünscht. Leider muss ich dafür ein paar Punkte abziehen.
    Die eigentliche Thematik - Audrey und ihre Krankheit - hat mir dafür richtig gut gefallen. Ich muss zugeben, dass ich es ab und zu wirklich krass fand und das Buch auch mal zur Seite legen musste. Da bin ich leider sehr zartbesaitet. Ich fand das Thema wirklich schrecklich, aber auch ein wenig faszinierend und spannend.
    Nachdem es in der Mitte ein paar Stellen gab, die sich wie Kaugummi gezogen haben, konnte ich das Buch dann auf den letzten 180 Seiten gar nicht mehr aus der Hand legen. Zum Ende wurde es nochmal richtig spannend und schockierend. Audrey hat mir so leid getan.
    Zwischendurch habe ich sogar mal ein paar richtige Aggressionen gegen Audreys Mutter bekommen. Ich habe lange nicht mehr so viel Hass und Abneigung gegen einen Buchcharakter verspürt. :DIhr kleiner Bruder Peter hingegen, ist mir dermaßen ans Herz gewachsen. Es war einfach rührend, wie die beiden Geschwister miteinander umgegangen sind.

    Fazit: Eine wirklich harte, aber auch interessante Geschichte. Dieses Buch hat mich wirklich sehr zum Nachdenken angeregt und ich habe extrem mitgefiebert. Ich habe gelacht, geweint, gelitten, gezittert und gebetet, gekämpft und gehasst. Das Ende war zwar passend, aber ich fand es leider unbefriedigend und hätte mir eine andere Lösung gewünscht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Jeden Tag ein bisschen mehr

    Heute habe ich für euch das Buch ''Jeden Tag ein bisschen mehr'' von Louisa Reid im Gepäck.

    Audrey ist nicht wie andere Mädchen. Sie hat keine großen Träume, sondern wünscht sich einfach nur ein normales Leben. Als mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder in ein abgelegenes Haus zieht, nimmt sich der Nachbarsjunge Leo den Neuankömmlingen an. Doch mit Audrey Körper scheint irgendwas nicht zu stimmen. Audrey ist krank, ohne das ihre Krankheit einen Namen hat. Ihre Mutter und ihr Bruder wollen ihr Bestes, doch was ist das Beste? Für sie? Für ihre Familie?

    ''Jeden Tag ein bisschen mehr'' ist das neuste Werk der Autorin Louisa Reid und für mich das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.

    Auf den Klappentext möchte ich diesmal gar nicht weiter eingehen, weil ich ansonsten wahrscheinlich zu viel verraten würde.

    Unter dem Klappentext konnte ich mir selber noch nicht allzu viel vorstellen und war daher sehr neugierig auf das Buch. Letztendlich hat mich das Buch positiv überrascht und auch die ''Auflösung'' der Geschichte hat mich etwas geschockt.

    Audrey war mir eine sehr sympathische Protagonistin, die sich an den einfachen Dingen im Leben erfreuen konnte. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Leo mochte ich ebenfalls sehr gerne, genauso wie der kleine Bruder von Audrey.

    Der Schreibstil der Autorin war im Kontrast zu dem ernsten Thema sehr einfach und flüssig gewesen, aber auch poetisch. 

    Die Geschichte strotzt nur so von Emotionen und jedes einzelne Gefühl wurde von der Autorin greifbar und facettenreich beschrieben. 

    Das Ende hat alle meine Vermutungen über Bord geworfen und mich geschockt und auch ein bisschen traurig zurückgelassen.

    Übrigens finde ich, dass der Originaltitel ''Lies Like Love'' sehr gut zu dem Inhalt des Buches passt.

    ''Jeden Tag ein bisschen mehr'' ist keine leichte Kost und regt zum Nachdenken an. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und auch die Handlung konnte mich überzeugen. 5 Sterne.

    Viel Spaß beim Lesen!




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    ›Jeden Tag ein bisschen mehr‹ ist nichts für schwache Nerven, dafür aber unglaublich ergreifend und stimmt den Leser mehr als nachdenklich.

    Für mich persönlich eines der Lesehighlights des Jahres.

    Vielen Dank, Louisa Reid, für das Schreiben dieses gigantischen Meisterwerks, das einen Ehrenplatz in meinem Regal erhalten wird!

    Louisa Reid lässt einen nur so durch die Seiten fliegen!

    Eine bittersüße Geschichte, die den Leser mitten ins Herz trifft.

    Großartig! Mich hat das Buch sehr beeindruckt.

    es ist eine außergewöhnliche Geschichte die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

    Der Insidertipp für alle, die mitreißende, außergewöhnliche Bücher lesen wollen.

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