Die Sonnenkönigin - Louises Lächeln

von Louise Bourbon 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Die Sonnenkönigin - Louises Lächeln
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Tanasyas avatar

Faszinierend, berührend, niederschmetternd...

Janinezachariaes avatar

Eine tragische Liebesgeschichte, wundervoll umgesetzt

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Inhaltsangabe zu "Die Sonnenkönigin - Louises Lächeln"

1659 ist der junge König Louis XIV auf dem Weg nach Blois. Am Ufer der Loire kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung mit Louise de La Vallière - der Beginn eines steinigen Weges im Namen der Liebe, der das Leben der beiden für immer verändern wird.

Begleiten Sie die Autorin zurück zu den Anfängen - den jungen Jahren des Sonnenkönigs und Louises. Erfahren Sie die ganze Wahrheit über einen der größten Männer der französischen Geschichte und seine zweite Frau Louise de La Vallière. Denn nach dem Tod des Königs beginnt der bis heute schamloseste Betrug in der französischen Geschichte: Louise verschwindet in den Wirren der Geschichtsschreibung. Den Mord, der zu ihren Lebzeiten nicht gelingt, vollzieht die Geschichte an ihr - sie erliegt dem Fluch des Hauses Bourbon.

Geheime Papiere, verfasst durch den Sonnenkönig selbst, liegen versteckt in einer Kassette und erzählen die wahre Geschichte. Und Gemälde zeigen bis heute noch das, was den König vom ersten Augenblick an verzaubert hat. Louises Lächeln.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946376262
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Lysandra Books Verlag
Erscheinungsdatum:15.06.2017

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    Tanasyas avatar
    Tanasyavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Faszinierend, berührend, niederschmetternd...
    Die Sonnenkönigin - Louises Lächeln von Louise Bourbon

    Kurzbeschreibung
    1659 ist der junge König Louis XIV auf dem Weg nach Blois. Am Ufer der Loire kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung mit Louise de La Vallière – der Beginn eines steinigen Weges im Namen der Liebe, der das Leben der beiden für immer verändern wird.
    Begleiten Sie die Autorin zurück zu den Anfängen – den jungen Jahren des Sonnenkönigs und Louises. Erfahren Sie die ganze Wahrheit über einen der größten Männer der französischen Geschichte und seine zweite Frau Louise de La Vallière. Denn nach dem Tod des Königs beginnt der bis heute schamloseste Betrug in der französischen Geschichte: Louise verschwindet in den Wirren der Geschichtsschreibung. Den Mord, der zu ihren Lebzeiten nicht gelingt, vollzieht die Geschichte an ihr – sie erliegt dem Fluch des Hauses Bourbon.
    Geheime Papiere, verfasst durch den Sonnenkönig selbst, liegen versteckt in einer Kassette und erzählen die wahre Geschichte. Und Gemälde zeigen bis heute noch das, was den König vom ersten Augenblick an verzaubert hat. Louises Lächeln.

    Beurteilung:

    Die Geschichte beginnt bereits mit der Aufdeckung des Skandals um Louise de La Vallière.
    In Form von Briefen und persönlichen Notizen (Tagebucheinträgen) verschiedener Personen, verschiedener Generationen erfahren wir von dem ungeheuren Unrecht an Louise de La Vallière. Dabei kommen Louis, Louise, Marie Antoinette und auch Ludwig II. zu Wort. Dadurch wird der Weg gezeigt, den die Wahrheit ging.
    Die Erkenntnisse rund um Louis XIV. und Louise sind in fünf Teile aufgeteilt. Die ersten beiden Teile befassen sich mit der der Lüge und dem Verrat an Louise unter anderem aus der Sicht von Ludwig II. und Marie Antoinette. Dabei zeigt sich der Weg, den die Beweise gegangen sind, bis sie in die falschen Hände gelangten.
    Daraufhin erfahren wir, wie Louise aufwuchs, wie Louis aufwuchs, um die beiden dann im 5. Teil zusammenkommen zu lassen und zu erfahren, wie ihre ersten Begegnungen waren und wie sie zueinander standen.
    Die wohl schönste Liebesgeschichte der Welt.
    Die erste Begegnung, das erste Wiedersehen… einfach magisch.
    Der Kardinal Mazarin und Louis’ Mutter unterschätzten den jungen König gewaltig und waren geblendet von ihrer Machtgier. Louis XIV. wusste immer sehr genau, was vor sich geht und was die beiden bezweckten.
    Um Louis nicht im Weg zu stehen und das Leben zu erschweren, lehnt Louise seinen Heiratsantrag ab.
    Dennoch versucht der Kardinal sie zu töten um seine Pläne außer Gefahr zu wissen. Amor triumphat.
    Dies nur um ein paar Leseeindrücke zu nennen, die mich bewegt haben.
    Die Autorin gab Louise ihre wahre Identität zurück, dem König seine geliebte Gemahlin, den Kindern ihre Mutter.
    Dieses Buch ist das Ergebnis von 25 Jahren Recherche, die belegt, dass in der Geschichtsschreibung ein großer Betrug und Verrat vonstatten ging.
    Es ist unfassbar, was Machthunger aus Menschen macht, wozu er sie treibt.
    Louises und Louis’ Geschichte hat mich zutiefst berührt. Schon wie sie aufwuchsen, hat mir immer wieder einen Stich versetzt. Beide hatten jeweils eine lieblose, machtbessesene Mutter, die ihnen viel Kummer bereitet hat.

    Als besonders beklemmend empfand ich die ständige Präsenz des Kardinal Mazarin, Louis’ leiblichem Vater.
    Wie für Louis’ Mutter ist Louis auch für den Kardinal (ich mag ihm die Bezeichnung „Vater“ gar nicht zugestehen) nicht mehr als eine Schachfigur in einem skrupellosen Spiel um Macht.

    Die Geschichtsschreibung degradiert eine Königin zu einer Mätresse.

    Wenn bekannt würde, dass Louis „nur“ der Sohn eines ehemaligen Kaufmannes ist, wäre seiner und auch der Thronanspruch aller folgenden Könige hinfällig. Daher hängt immer mehr davon ab, das Geheimnis der Bourbonen zu wahren.
    Dieses Wissen in den falschen Köpfen macht den König erpressbar und legt den Grundstein für eine gigantische Lüge in der Geschichte Frankreichs. Einer dieser falschen Köpfe ruhte auf den Schultern der Marquise de Montespan, die bei ihrem Verrat vor allem Louise im Blick hatte.


    Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass mich dieses Buch so treffen würde. Dass mich das Leben, die Liebe und insbesondere der Verrat von und an Louis XIV. und Louise de La Vallière so stark berühren würde.
    Ich hatte erwartet, dass es ungeheuer interessant sein würde. Aber nach der Lektüre (und auch schon währenddessen) bin ich immer noch fassungslos über die Lüge in der französischen Geschichte, die Louise Bourbon mit diesem Buch offenlegt.
    Ich maße es mir nicht an, zu sagen, was wahr und was gelogen ist. Aber ich habe nach „Die Sonnenkönigin – Louises Lächeln“ eine klare Meinung und kann und will mich nicht gegen die Logik und die Belege, die Louise Bourbon aufzeigt, wehren.

    Auch wenn dieses Buch nach "Die Sonnenkönigin - Frankreichs vergessene Königin" der zweite Teil der Geschichte um Louis und Louise ist, kann man beide unabhängig voneinander lesen. Ich habe den ersten Teil (noch) nicht gelesen, hatte aber keinerlei Verständnisschwierigkeiten und auch keine Lücken zu beanstanden.

    5 von 5 Kronen für dieses Werk

    Alles Liebe!
    Eure Melo

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    Janinezachariaes avatar
    Janinezachariaevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tragische Liebesgeschichte, wundervoll umgesetzt
    Um eine Geschichte zu kennen, muss man von vorne beginnen



    Zwischen dem Lesen vom ersten Teil im April und dem zweiten liegen nicht nur drei Monate, sondern auch etliche Bücher, die ich gelesen habe und doch kam die Erinnerung an das, was ich beim ersten Band empfunden habe nur allzu deutlich zum Vorschein.

    Es ist eigentlich keine Fortsetzung, denn das würde bedeuten, wir würden erfahren, was nach dem Ende von Teil 1 passiert ist, nein, es ist eine Vorgeschichte. In dieser erfahren wir mehr über die Beweggründe und den Grund dessen, was alles in “Frankreichs vergessene Königin” geschehen ist. Es ist nur richtig gewesen, genau diese Reihenfolge zu machen, denn in “Louise Lächeln” lernen wir Louise de La Vallière näher kennen, nicht nur, was verschleiert worden ist, sondern über ihr eigenes Leben und wie es überhaupt zu dieser Begegnung mit dem König Louis XIV gekommen ist. Wir spüren die Strenge, mit der das Kind, was später König wurde, aufgewachsen ist und stellen fest, dass sogar Louises Mutter nicht die Schönheit ihrer Tochter gesehen hatte.

    Es geht um eine sehr tragische Liebesgeschichte, weshalb mich dieses Buch auch so mitnimmt. Sie ist nicht das, was man glaubt. Aber wie der Name es bereits verrät, geht es um “Frankreichs vergessene Königin” und demnach ist es interessant, wie all das überhaupt passieren konnte.

    Um eine Geschichte zu kennen, muss man von vorne beginnen.

    Und das geht nur, wenn man gräbt und buddelt. Bis die Finger wund sind, die Gedanken sich überschlagen und die Emotionen mit einen durchgehen. Wenn der Autor mit sich ringen muss und kämpft, auch gegen alle Widrigkeiten und Steine, dann kann daraus etwas entstehen, was man nicht für möglich gehalten hat.

    Ich weiß, wie lange Louise an all das schon gedacht hat und auch, was in ihr vorgegangen ist. Es ist ein dünnes Eis, denn es gibt immer wieder diese Personen, die meinen, dass alles nur Humbug ist und die Geschichte niemals verschleiert worden ist. Ein Narr, der annimmt, in einem Königshaus gebe es keine Intrigen und Geheimnisse.

    Aber ich bin nicht in der Position zu entscheiden, was der Wirklichkeit entspricht, denn dazu kenne ich mich zu wenig mit der Geschichte Frankreichs aus. Doch eins weiß ich mit Sicherheit: Ich glaube das, was ich gelesen habe. Weil ich mich so intensiv mit Louise unterhalten habe und sie nie davon abweicht. Weil sie mit ihrem Herzen dabei ist und alles riskiert, nur um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sie ist eine mutige Autorin, die auf ihr Inneres gehört hat und diesen einen Gedanken nicht loswerden konnte. Dieser Funken, der in einem tobt und den man niemals löschen kann, egal wie sehr man sich auch anstrengen mag.

    Dieses Buch wird aufgelockert durch diverse Briefe und natürlich hat auch Marie Antoinette eine Rolle in dieser Geschichte, was ich wirklich sehr gut finde – denn ich kann mir gut vorstellen, dass die Wahrheit, um diese Frau, ebenfalls ans Licht gebracht werden sollte.

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