Louise Candlish The Swimming Pool

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Inhaltsangabe zu „The Swimming Pool“ von Louise Candlish

In the heady swelter of a suburban summer, the Elm Hill lido opens. For teacher Natalie Steele, the school holidays are always spent with her husband Ed and daughter Molly. But not this year. Despite Molly's extreme phobia of water, Natalie is drawn to the lido and its dazzling social scene, led by glamorous Lara Channing. Soon she's spending long days with Lara at the pool and intimate evenings at her home. Real life begins to feel very far away. But is the new friendship everything it seems? Or, without realising, has Natalie been swept dangerously out of her depth?

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    The Swimming Pool

    Cambridge

    11. February 2017 um 01:43

    „Swimming Pool“ ist ein etwas überkonstruiertes Drama. Eine ganz normale Mittelschichtsfrau, Natalie, lebt zufällig fast in einem neuen In-Viertel in London. Dort eröffnet eine Art Lido, ein Schwimmbad. Dort sieht sie eines Tages eine Frau, die deutlich höher steht auf der Hackordnung als sie selbst. Lara, die Frau, ist schön, schlank, trainiert und reich. Sie hat einen interessanten Mann und eine wunderschöne Tochter. Jeder sonnt sich gerne in ihrer Aufmerksamkeit. Natalie ist beeindruckt und nicht wenig erstaunt, als sie merkt, das Lara sich um ihre Freundschaft bemüht. Schon bald lässt sie ihre Ehe und alte Freundschaften schleifen, nur um im Dunstkreis von Lara zu sein. Doch Natalie drückt ein dunkles Geheimnis aus ihrer Jugend. Einst war sie ein ziemlicher Bully. Zusammen mit einer Urlaubsfreundin im Dorf ihrer Großeltern zeigte sich eine unangenehme Seite an ihr. Bis heute fürchtet sie, dass diese Sache sie einmal einholen wird.   Das Buch ist voller unsympathischer und fehlerhafter Charaktere. Natalie selber ist eine überprotektive Mutter. Ihre Tochter Molly hat eine Aquaphobie. Nach einem traumatischen Erlebnis als Baby hat sie panische Angst vor Wasser. Aus dieser Sache machen Natalie und ihr Mann ein Riesending. Sie haben panische Angst, die 13jährige in die Nähe des Pools zu lassen. Dabei hält ihre Phobie sie davor ganz alleine davon entfernt. Diese Überbesorgtheit und auch ihr Erzkonservatismus empfand ich als sehr anstrengend. Vielleicht fühlt sich Natalie deswegen so von dem etwas unkonventionellen Stil von Lara angezogen. Dabei ertappt sie Natalie bei ihren eigenen Erziehungslügen, z.B. das Schönheit nur oberflächlich ist und keinerlei Verdienst ist. Dabei fühlt sie sich selber von Laras Schönheit und der daraus erfolgenden Aufmerksamkeit angezogen.   Das Buch zeigt vor allem die Unzulänglichkeit seiner Figuren auf. Das ist entlarvend und sehr realistisch. Keine Figur bietet sich wirklich als Sympathieträger an. Das empfand das aber nicht als schlimm. Es liest sich sehr voyeuristisch, da wir dabei sind, wie Natalie sich selber zunehmend blamiert.   Das Buch liest sich recht locker runter. Es ist nicht wirklich ein Krimi, mehr ein Familiendrama. Ich kam mir tatsächlich ein wenig vor wie ein Voyeur, der dabei zusieht, wie Menschen sich zum Affen machen. Dabei geht es auch um Verletzungen, die man sozusagen im Vorbeigehen gedankenlos macht. Das macht es schon zu einem recht tiefgründigen Buch, das an das dunkle in jedem menschlichen Charakter rührt. „Swimming Pool“ ist ein düsteres Buch das zu fesseln weiß und irgendwie angenehm unangenehm berührt.

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  • Obsessionen am Swimmingpool

    The Swimming Pool

    JasminM

    12. October 2016 um 20:17

    Wow. The Swimmingpool ist ein Psychothriller vom Feinsten. Es ist ein Roman über Obsessionen, über die zunehmende Besessenheit der Londoner Vorstadt-Lehrerin Natalie Steele mit ihrer neuen, charismatischen Nachbarin Lara Channing und deren elitären Freundeskreis. Und Louise Candlish schildert diese Besessenheit, die immer weiter wächst und schließlich Natalies ganzes Denken und Handeln bestimmt und ihr Leben zunehmend verändert, so großartig, dass ich sie beim Lesen auch in mir spürte. Zumindest war ich quasi besessen von diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, man weiß also schon zu Beginn, dass am Ende des Buches, dass ein schrecklicher Unfall im Swimmingpool passieren wird, auch wenn sich erst nach und nach offenbart, was passiert, wer Opfer und wer Täter waren. Sicher trägt auch dieses Stilmittel dazu bei, dass der Roman durchweg eine hohe Spannung hält.Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist - wie der Titel schon sagt - das Freibad, der neu in der Siedlung Elm Hill eröffnet wird und um den sich Natalies Leben in den beginnenden Sommerferien dreht, obwohl - oder vielleicht auch weil? - ihre Tochter Molly unter einer schweren Wasserphobie leidet. Die Schilderung der Orte ist einer der großen Stärken dieses Romans, sie sind so lebendig wie die Charaktere: Vom Freibad, das das nostalgische, glamouröse Flair vergangener Zeiten verströmt, über die luxuriöse Villa der Channings und die kleine, penibel ordentliche Wohnung der Steeles. Überhaupt gelingt es Candlish wirklich gut, die Stimmung des Sommers und der großen Sommerferien, die Natalie als Lehrerin hat, so zu schildern, wie die meisten von uns es wahrscheinlich nur noch aus der Kindheit kennen: Die Aufregung darüber, was die Ferien wohl bringen werden, die Möglichkeit, für ein paar Wochen mal jemand ganz anderes zu sein als im Schulalltag, die Spannung neuer Freundschaften, die Hitze, die einem manchmal zu Kopf steigt.Die Charaktere sind - auch wenn viele von ihnen geheimnisvoll und bis zum Ende undurchschaubar bleiben - komplex, realistisch und interessant. Ich habe mich völlig in ihrem Leben verloren, vor allem in den komplizierten Beziehungen zwischen ihnen. Natalie ist eine interessante Erzählerin. Eine Frau, die offensichtlich mitten in einer MId-Life-Crisis steckt und zwischen dem Wunsch schwankt, eine perfekte Mutter und Ehefrau zu sein und dem Wunsch, noch einmal auszubrechen und ein ganz anderes Leben zu führen. Diese Schilderung wirkte auf mich ehrlich und immer nachvollziehbar. Natalie ist definitiv nicht immer sympathisch und so manches Mal möchte man sie anschreien angesichts der Entscheidungen, die sie trifft, und der Prioritäten, die sie setzt. Aber gleichzeitig steckte ich so sehr in ihrem Kopf, dass ich ihre Handlungen immer nachvollziehen konnte. Was die Auflösung des Ganzen angeht, muss ich zugeben, dass ich lange Zeit komplett im Dunkeln war, auch wenn sich vieles eigentlich schon lange andeutet. Aber ich war irgendwie so gefesselt von der Geschichte, von Natalies Gedanken und dem Leben der Menschen in Elm Hill, dass ich auf Hinweise gar nicht so sehr achtete. Ich habe das Ende definitiv nicht kommen sehen. Es ist - zugegeben - vielleicht etwas weit hergeholt, aber es passt und ergibt sich quasi organisch aus der Geschichte. Ich glaube, was das beste an The Swimming Pool ist, ist dass es um so viel mehr geht, als um die oberflächliche Geschichte: Es geht um Liebe und Freundschaft, darum, was Schönheit ausmacht, um das Erwachsenwerden und das Altern, um Schuld und Sühne. Ich schwanke zwischen vier und fünf Sternen. Erstmal werden es vier, vielleicht stocke ich später noch auf.

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