Louise Candlish Wunder geschehen morgen

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Inhaltsangabe zu „Wunder geschehen morgen“ von Louise Candlish

Ginnys Ehe ist am Ende. Der Tod ihres Babys hat ihr Leben zerstört. Mit einer Reise in das Piemont versucht ihr Mann, die Beziehung zu retten. In einem kleinen italienischen Ferienort begegnet Ginny der fröhlichen Bea und deren großer Familie. Die beiden Frauen fassen schnell Vertrauen zueinander und werden Freundinnen. Doch der Schein von Beas harmonischem Familienleben trügt. Ginny begreift: Jeder Mensch muss darum kämpfen, glücklich zu sein.

mir gefällt das Buch bis jetzt richtig gut. Ich habe aber noch 100 Seiten :)

— Moonwishes
Moonwishes

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    cybergirll

    cybergirll

    05. July 2012 um 20:53

    Urlaub in Italien In diesem Buch von Louise Candlish geht e um 2 Ehepaare. Da sind zum einen Ginny und Adam, sie haben ihr Baby verloren. Ginny kommt über den Tod ihres Kindes nicht hinweg und verschließt sich. Adam ist der Meinung, dass ein Urlaub Ginny auf andere Gedanken bringt. Dann ist da die Familie Sales, Bea, Martin und die 3 großen Kinder. Nach außen eine glückliche Familie aber der Schein trügt. Beide Paare fahren nach Italien, an den Ortasee. Die Sales haben eine große Villa gemietet, Ginny und Adam das Bootshaus. Schnell kommen sich die beiden Paare näher, die Frauen verstehen sich gut. Bald schütten sie sich gegenseitig das Herz aus und jeder merkt, dass der andere auch Probleme hat. Können sich die beiden Frauen gegenseitig helfen? Das Buch ist ganz nett geschrieben, die schöne Landschaft wird einem schon nahe gebracht. Nur leider ist es manchmal etwas langatmig sodass der Leser etwas gelangweilt ist.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    Honigmond

    Honigmond

    06. May 2012 um 18:55

    Inhalt: Ginnys Ehe ist am Ende. Der Tod ihres Babys hat ihr Leben zerstört. Mit einer Reise in das Piemont versucht ihr Mann, die Beziehung zu retten. In einem kleinen italienischen Ferienort begegnet Ginny der fröhlichen Bea und deren großer Familie. Die beiden Frauen fassen schnell Vertrauen zueinander und werden Freundinnen. Doch der Schein von Beas harmonischem Familienleben trügt. Ginny begreift: Jeder Mensch muss darum kämpfen, glücklich zu sein. Mein Leseeindruck: Das Buch ist gut geschrieben und läßt sich problemlos und flüssig lesen. Die Handlungen sind gut nachvollziehbar und wie im echten Leben nachempfunden. Interessant wird das Ganze, als Zach auftaucht und man irgendwie mitgerissen wird, ob es zu einer Romanze zwischen ihm und der jüngsten Tochter kommt oder nicht und sich das Ganze letztlich doch anders und überraschend entwickelt. Positiv überrascht war ich vom Ausgang des Buches und hätte gern noch weitergelesen und erfahren, was am Ende aus allen Beteiligten wird. Vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung von diesem Buch, die würde ich auf jeden Fall lesen. Alles in allem hat mich diesem Buch zum Nachdenken angeregt und tief berührt. Habe selbst einige Tage nach dem Auslesen noch über die Beteiligten in diesem Buch nachgedacht. Ein eher typischer Frauenroman, ohne Action, aber meiner Meinung nach mit viel Gefühl.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    coffee2go

    coffee2go

    27. February 2012 um 10:29

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Zwei völlig unterschiedliche Familien treffen an ihrem gemeinsamen Urlaubsort im idyllischen Italien aufeinander und finden heraus, dass sie mehr gemeinsam haben, als zuerst angenommen. Die wohlhabende Familie Sales (Mutter Bea, Vater Marty und die drei erwachsenen Kinder Dom, Esther und Pippi) verbringt letzten gemeinsamen Ferien bevor alle Kinder aus dem Haus sind und die Eltern ihre auseinandergelebte Ehe beenden wollen. Dort treffen sie auf Ginny und Adam, die nach dem tragischen Tod ihres neugeborenen Babys versuchen ihre Ehe zu retten und in ihr Leben zurückzufinden. Gleichzeitig frischt auch Zach, eine weitere Urlaubsbekanntschaft, ihren Alltag auf unerwartete Weise auf. Meine Meinung zum Buch: Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Louise Candlish beschreibt sehr einfühlsam und detailliert, sie beschreibt die Charaktere sehr authentisch und emotional und sie hat das gewisse Feingefühl um sich den Lebensschicksalen der betroffenen Personen anzunehmen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, gemeinsam mit all diesen Menschen an diesem idyllischen Urlaubsort in Italien zu sein und an ihren Schicksalen und Geheimnissen teilzuhaben. Vor allem die weiblichen Charaktere wie Bea, Ginny oder Pippi wurden sehr authentisch geschildert, mit all ihren Stärken und Schwächen. Ebenfalls sehr gut gelungen fand ich die Mischung aus lockeren Urlaubserlebnissen gefolgt von sehr ernsten Themen. Irgendein Geheimnis scheint fast jeder zu haben und am Ende dieses Urlaubes hat sich die Welt der Familien auf sehr dramatische Weise verändert und für niemanden geht das Leben nachher gleich weiter als vor dem Urlaub. Trotzdem hat die Autorin keine großen Handlungen und Aktionen benötigt und auch keine Klischees bedient. Die Botschaft, sich auf andere Menschen einzulassen, auch wenn sie einen völlig anderen Lebensstil führen und auch, dass es die Reichen der Gesellschaft nicht immer leicht haben, ist gut vermittelt worden. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen und ich würde sehr gerne weitere Romane der Autorin lesen. Titel und Cover: Der Titel „Wunder geschehen morgen“ ist meiner Meinung nach nicht ganz so treffend gewählt wie der englische Originaltitel „Other People’s Secrets“, der den Inhalt des Romans sehr treffend beschreibt. Das Cover ist verträumt romantisch und verleiht den Eindruck eines Liebesromans, doch das bruchstückhafte Bild der abgebildeten Frau lässt vermuten, dass noch mehr zu erwarten ist als ein üblicher Liebesroman. Mein Fazit: Ich habe das Lesen von „Wunder geschehen morgen“ sehr genossen und es war eines jener Bücher, bei denen ich traurig war, als das Buch zu Ende war. Aufgrund der wunderschönen Erzählweise der Autorin und der emotionalen Geschichten, ist es ein Buch, das ich nach ein wenig Abstand auch gerne noch ein weiteres Mal lesen möchte.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    bookgirl

    bookgirl

    08. February 2012 um 14:15

    Nach der Leseprobe habe ich mich sehr darauf gefreut und das Buch regelrecht herbei gesehnt, aber die Geschichte hat einfach nicht gehalten, was die Leseprobe versprochen hat. Auch wenn die Geschichte interessant beginnt, so verliert sie doch an Fahrt sobald beide Familien in ihrem Ferienort in Italien angekommen sind. Irgendwann habe ich dann auch nur noch drüber gelesen, weil ich Bücher in der Regel immer zu Ende lese. Wirklich interessiert hat es mich allerdings nicht. Schön fand ich jedoch die Beschreibung des italienischen Ferienortes, den man sich bildlich gut vorstellen konnte. Und auch das Cover finde ich gelungen. Doch worum geht es? Die Geschichte handelt von Ginny und Bea, die sich im Urlaub kennen lernen und schnell anfreunden. Sie tauschen sich bzgl. ihrer Sorgen aus und haben beide Familienprobleme. Ginny, deren Baby nur ein paar Tage nach der Geburt gestorben ist, hat Angst vor einer erneuten Schwangerschaft und findet nicht ins normale Leben zurück. Bea wird seit Jahren von ihrem Mann betrogen und hat auch Probleme mit ihren drei Kindern. Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, was teilweise anstrengend und verworren zu lesen war. Mir erschließt sich leider auch nicht, was es mit dem im Titel genannten Wunder auf sich hat. Bis zum Ende des Buches habe ich auf eine Erklärung oder einen Bezug dazu gehofft. Auch wenn es mir schwer fällt, kann ich dem Buch nur 2 Sterne geben, möchte mich aber dennoch bei vorablesen bedanken, dass ich aus dem Lostopf gezogen worden bin.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2012 um 12:59

    Leider habe ich mich bei dem Buch sehr gelangweilt. Natürlich nehmen einen die Schicksale mit, aber sie wurden mit so einer Nüchternheit beschrieben, dass ich mich nicht richtig reinfühlen konnte. Ich habe mich durch das Buch geschleppt in der Hoffnung auf, naja, vielleicht kein Happy End, aber irgendwie auf ein Fazit, vielleicht wirklich auf HOFFNUNG, aber vergeblich. Farblose Personen mit wenig Tiefe, ein gelungenes Thema unvollkommen umgesetzt.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    jala68

    jala68

    08. January 2012 um 17:02

    Hmm, ich bin garnicht richtig reingekommen in das Buch bzw. es hat mich überhaupt nicht gepackt.
    Ich habe die ersten 2 Kapitel gelesen und fand die Stimmung einfach nur traurig. Deshalb habe ich es leider abgebrochen.

  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    Queenelyza

    Queenelyza

    13. November 2011 um 00:09

    Ginny und Adam haben ihr Baby nach nur einer Woche Lebenszeit durch einen Herzfehler verloren. Und auf andere Gedanken zu kommen, unternehmen sie eine Reise nach Italien. Sommer, Sonne und Pasta sollen dazu beitragen, ihren Schmerz ein wenig zu lindern und über ihre weitere Zukunft nachzudenken. Auch Bea und Marty machen mit ihren drei bereits erwachsenen Kindern Urlaub im selben Ort wie das unglückliche Ehepaar. Genauer gesagt, sie wohnen sogar auf dem selben Grundstück - sie in der Villa, Ginny und Adam im Bootshaus. Natürlich kommt es recht schnell zu einem Zusammentreffen der beiden Familien. Die beiden Frauen fassen schnell Vertrauen zueinander und erzählen sich ihre Geheimnisse. Denn auch in der Ehe von Bea und Marty steht es nicht zum Besten. Dies ist ein leises Buch, mit Schicksalen, wie sie tagtäglich auf dieser Welt passieren. Nichts Spektakuläres, nichts ins Lustige überzogene, einfach eine Erzählung über die Dinge, die einem im Leben passieren können. Und wie Menschen versuchen, mit Situationen mit Tod, Verlassenwerden, Zurückweisung und Betrug umzugehen und daran zu wachsen. Louise Candlishs Feder passt gut zu dieser leisen Geschichte, die in ruhigen, ausgefeilten Sätzen präsentiert wird. Die Kapitel verlaufen chronologisch, mit einigen Rückblenden, die einem speziell das Schicksal von Ginny und Adam näherbringen. Wie gesagt, es ist kein spektakuläres Buch, aber es ist ein durchaus gut ausgearbeiteter Roman, in dem - und das ist eigentlich der einzige Kritikpunkt - eben keine Wunder geschehen. Naja, da hat wohl mal wieder der deutsche Verlag den Buchtitel allzu frei übersetzt. Mir hat das Buch trotzdem gefallen, für mich muss es nicht immer viel Getöse sein, denn auch die kleinen, unspektakulären Geschichten haben ihre Berechtigung.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. November 2011 um 14:41

    "Ginnys Ehe ist am Ende. Der Tod ihres Babys hat ihr Leben zerstört. Mit einer Reise in das Piemont versucht ihr Mann, die Beziehung zu retten. In einem kleinen itlaienischen Ferienort begegnet Ginnys der fröhlichen Bea und deren großer Familie. Die beiden Frauen fassen schnell Vertrauen zueinander und werden Freundinnen. Doch der Schein von Beas harmonischen Familienleben trügt. Ginny begreift: Jeder Mensch muss darum kämpfen, glücklich zu sein." (Quelle: Buchrücken) :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Mit großer Vorfreude habe ich mich an "Wunder geschehen morgen" heran gewagt und musste zu feststellen, dass ich mir wesentlich mehr versprochen hatte. Die Geschichte war im Großen und Ganzen ganz nett, aber mehr auch nicht. Von Anfang an wurde angedeutet, dass ein Teil der Protagonisten düstere Geheimnisse hatte und die Spannung wurde bis zu den letzten 40 Seiten immer mehr angefacht, aber als dann alles ans Licht kam, war es irgendwie enttäuschend. Vor allem passierte alles auf einmal, dadurch blieb keine Zeit jedes einzelne Ereignis voll und ganz zu begreifen. Sehr gut gefallen hat mir, wie Ginnys Haltlosigkeit beschrieben wurde. Ich konnte richtig gut mit ihr (mit)fühlen. Sehr ergreifend war auch der Brief, den Adam an den toten Isaac geschrieben hat. Ein paar Tränen konnte ich einfach nicht aufhalten. Alles in allem ist "Wunder geschehen morgen" eine mittelmäßige Geschichte, die einem die Zeit an einem trostlosen Sonntag schon vertreiben kann. Von daher gibt es von mir drei Sterne.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    marreh

    marreh

    08. November 2011 um 21:25

    Sommerroman mit ernstem Hintergrund "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish Zwei Familien treffen sich unverhofft an ihrem Urlaubsort in Italien. Die einen, Adam und Ginny, ziehen in das kleine Bootshaus am See ein, die anderen in die dazugehörige, übergroße Villa, die alles überragt: Bea und Marty Sale, höchst erfolgreiche Modelabelbesitzer mit ihren drei Kindern Pippi, Esther und Dom. Doch beide haben ein Geheimnis, ihre Urlaubsstimmung ist von Anfang an getrübt. Adam und Ginny leiden noch immer unter dem Verlust ihres ersten Babys, das aufgrund schwerer Herzfehler nur 1 Woche überlebte. Schnell kommen sich die Frauen, Ginny und Bea näher und Bea gesteht der von Trauer übermannten Ginny, dass auch ihr so perfektes Leben zu zerbrechen droht. Auch sie kennt Trauer und Verlust. In all ihren Ehejahren an der Seite eines höchst attraktiven und erfolgreichen Geschäftsmannes, nach Außen hin die perfekte Familie spielend, erlebte sie viel Leid und Einsamkeit. Unzählige Liebschaften und Lügen ihres Mannes, die sie nun, da die Kinder groß und aus dem Haus sind, nicht mehr länger ertragen möchte. Die Trennung ist schon vorbereitet. Und dann lernt sie auch noch den attraktiven Zach kennen, einen jungen Engländer, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Ein Roman mit ernstem Hintergrund, dem Verlust eines Babys und der Versuch der zurückbleibenden Eltern, damit klar zu kommen und auf der anderen Seite eine gescheiterte Ehe. Es ist streckenweise sehr bewegend geschrieben und die sich entwickelnde Freundschaft zwischen den beiden Frauen, ihr gegenseitiger vorsichtiger Austausch ist interessant zu verfolgen. Allerdings hat das Buch vor allem im Mittelteil doch recht deutliche Längen. Immer wieder kreist es um die gleichen Themen. Und die Autorin verflechtet noch zwei weitere, in sich höchst komplexe und für alle Agierenden bedeutungsvolle Themen mit ein, sodass der Roman schon etwas überladen wirkt. Er ist einerseits leicht und einfach zu lesen, wird aber letztendlich den recht ernsten Themen, die er aufgreift in seiner fast schon banalen Art nicht gerecht.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    Spatzi79

    Spatzi79

    31. October 2011 um 11:18

    Zum Inhalt: Ginny und Adam haben ihr Kind verloren. Der kleine Isaac ist wenige Tage nach der Geburt an einem Herzfehler gestorben. Seitdem sind mehrere Monate vergangen, aber vor allem Ginny ist immer noch tief in ihrer Trauer gefangen. Adam hofft, sie mit einem Urlaub in Italien, am Lago d’Orta etwas auf andere Gedanken zu bringen. Zuerst sieht es nicht so aus, als hätte er damit Erfolg, doch dann lernen sie ihre Nachbarn kennen, die Familie Sale, die ebenfalls Urlaub machen. Und obwohl sie eine geradezu unglaublich erfolgreiche und glückliche Familie zu sein scheinen, gibt es auch bei ihnen offensichtlich dunkle Geheimnisse. Bea, die Mutter, vertraut Ginny schon bei ihrer ersten Begegnung an, dass sie plant, ihren Mann Martin zu verlassen, da der sie seit Jahren betrügt und ihre Kinder nun alle erwachsen sind. Dieser Urlaub soll die letzte gemeinsame Zeit sein, die sie alle miteinander verbringen. Meine Meinung: Anfangs hat sich das Buch wirklich interessant gelesen. Die Tragödien und Geheimnisse beider Familien machten mich neugierig, besonders auf das, was Bea und ihr Sohn Dom dem Rest der Familie verheimlichen. Doch dann plätschert der Roman lange Zeit einfach nur so vor sich hin, es passiert nicht wirklich etwas. Die Charaktere blieben mir trotz detaillierter Beschreibungen eher fremd, mit keinem konnte ich so richtig mitfühlen. Ginny ist in ihren Kummer versunken, Bea ist zwar warmherzig und sympathisch, aber spielt letztlich auch nur eine Rolle, die Tochter Pippi ist eher nervig,… Mit dem Auftauchen einer weiteren Person im Verlauf des Buches gab es dann noch eine Wendung, für mich war diese aber eher unglaubwürdig. Die Aufklärung der Geheimnisse am Ende verlief deutlich weniger spektakulär, als ich es nach dem langen Vorlauf erwartet und erhofft hätte. Erinnerungen an den talentierten Mr. Ripley sind offensichtlich beabsichtigt, Buch bzw. Film werden sogar während der Handlung erwähnt. Für mich war es leider nur eine Vermischung von Familienschwierigkeiten und Zufällen vor wunderschöner italienischer Kulisse.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    leserattebremen

    leserattebremen

    30. October 2011 um 12:00

    Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Bea ist verheiratet mit dem Unternehmer Marty, hat drei Kinder, die bereits erwachsen sind und führt ein von Außen betrachtet glückliches unbeschwertes Leben. Ginny hingegen ist zwar auch verheiratet, aber sie und ihr Mann Adam haben gerade ihr Kind verloren. Ihr Sohn starb an einem Herzfehler, als er erst wenige Tage alt war. Das Paar fährt nach Italien, in der Hoffnung, das Geschehene zumindest eine zeitlang hinter sich zu lassen. Dort treffen sie auf Bea und ihre Familie, die einen letzten großen Familienurlaub machen. Danach will Bea ihren Mann verlassen, was aber außer ihr keiner weiß. Als dann plötzlich ein junger Mann auftaucht, der sich mit Beas Tochter Pippi anfreundet, aber eigentlich etwas ganz anderes sucht als diese Freundschaft, ist das Personenchaos perfekt und eine abwechslungsreiche Geschichte nimmt ihren Lauf. Ich war am Anfang sehr skeptisch, ob dieses Buch nicht nur eine seichte Geschichte über eine Frau ist, die ihr Kind verloren hat und dann wieder ins Leben zurück findet. Doch der Derbutroman von Louise Candlish besticht durch die eigenwilligen Personenkonstellationen, die immer wieder neu kombiniert werden. Die Geschichte hat eigentlich nicht viel Handlung, sondern lebt von Gesprächen und Beschreibungen der Gefühle der Charaktere, was der Autorin sehr gut gelingt. In diesem Urlaub sind alle auf der Suche nach irgendetwas, vielleicht auch ohne es zu wissen. Einige fliehen vor ihrer Vergangenheit oder vor ihrer Zukunft, geben sich ihren Illusionen vom unkomplizierten Leben hin oder müssen feststellen, dass alles, was für sie immer selbstverständlich war, plötzlich zerbricht. Über allem hängt ein Geheimnis, das sich nicht richtig in Worte fassen lässt und erst am Ende wird langsam klar, wie stark die Geschichten der Figuren wirklich miteinander verknüpft sind. Louise Candlish ist eine wunderbare Beobachterin menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen, sie lässt einen teilhaben an den komplizierten Entscheidungen, die die Figuren treffen, so dass man am Ende fast ein bisschen traurig ist, sich wieder von Ihnen trennen zu müssen, nachdem man einen entscheidenden Abschnitt ihres Leben so nah miterlebt hat.

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    Wunder geschehen morgen
    Moonwishes

    Moonwishes

    30. October 2011 um 10:41

    Erster Satz: "Obwohl sie den Satz immer wieder geübt hatte, klang er ganz und gar nicht so, wie er sollte." Inhalt: Dies ist die Geschichte zweier Familien-genauer gesagt zweier Frauen. Ginny´s Leben ist nicht mehr das, was es einmal war. Als sie vor ein paar Monaten einen wunderschönen Sohn bekam und jenen aber nach ein paar Monaten wieder verlor, trübte sich jeder Tag und sie kann Freude nicht mehr empfinden. Ihr Ehemann Adam nimmt sich alle Zeit für sie und möchte ihr helfen dieses Schicksal zu bewältigen. Um auf andere Gedanken zu kommen verreisen die beiden in ein kleines Dorf in Italien. Bea lebt ein Leben wie aus dem Katalog. Doch was keiner weiß ist, dass sie total unglücklich da ihr Mann Martin sie regelmäßig betrügt. Nun möchte sie sich scheiden lassen, doch bevor sie es ihm sagen konnte, kündet Martin seiner Familie mit, dass die ganze Familie in den Urlaub fährt - Bea, Martin und die drei Kinder Pippi, Esther und Dom. Nun treffen sich diese beiden Familien und die beiden Frauen finden sofort zueinander Vertrauen und erzählen sich ihre Leidengeschichten. Meine Meinung: Ein wirklich schöner Roman, der einem zeigt, dass nicht jeder das perfekte Leben führt, auch wenn es so scheint. Ein Roman der einem zeigt, dass man für das Gefühl Glück kämpfen muss und es einem nicht einfach so zufliegt. Mir hat der Roman sehr gefallen. Dies ist kein Roman der vor Spannung trieft, der einen in den Bann zieht und man ihn nicht mehr aus der Hand legen kann. Dieser Roman erzählt Geschichten (und besonders die von Ginny) die man keinem wünscht und man wahres Mitleid empfindet. Diesen Roman kann man nicht einfach zwischen durch lesen oder in einen Schwups durch sondern braucht Zeit. Unteranderem um zu verstehen. Der Schreibstil hat etwas schönes an sich. Er ist perfekt auf die Geschichte abgestimmt und erzählt es nicht total beiläufig - Der Leser fühlt sich immer ganz dicht dabei. Die Aufteilung in die Tage ist eine hüpsche Idee und der Leser hat immer einen perfekten Überblick wo man gerade ist. Schade fand ich aber, dass am Ende des Buches von Mittwoch auf Freitag umgesprungen wurde, wo doch sonst jeder Tag beschrieben wurde. Fazit: Dieser Roman ist wunderschön, sofern man dies zu den bewegenden Geschichten sagen kann. Jedoch muss der Leser sich bewusst sein, dass es keine Abenteuergeschichte ist, sondern ein Buch über Emotionen. Das Cover: Das Cover hat es mir sehr angetan. Eine wunderschöne Blumenwiese mit einer darauf sitzenden Frau in einem schönen blau-weiß gepunkteten Kleid - alles etwas verschwommen als würde man keine Brille tragen. Das Buch strahlt, wie ich finde, Hoffnung aus und passt damit gut zum Buch. Also: großes Lob an den Umschlaggestalter! Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    27. October 2011 um 14:15

    Langweilig !!! Ginny und Adam machen nach dem Tod ihres Babys Urlaub in Italien. Ginny ist völlig in Depressionen verfallen, hat an nichts mehr Spaß im Leben und Adam versucht erfolglos,sie etwas aufzumuntern. Adam erhofft sich von dem Urlaub,dass seine Frau wieder neuen Lebensmut bekommt,aber Ginny läßt ohne Freude einfach nur alles über sich ergehen. Zu allem Übel zieht in das Haus nebenan auch noch eine glückliche Familie ,Bea und Marty mit 3 Kindern, ein ; so scheint es zumindestens. Ginny ist neidisch auf die nette Bea, empfindet es als ungerecht, dass jemand anderes so fröhlich sein kann,während sie selbst so unglücklich ist. In all ihrem Selbstmitleid bemerkt sie nicht,dass auch andere Menschen Probleme haben. Doch überraschenderweise vertraut sich Bea ihr beim ersten Treffen schon an.Sie will ihren Mann nach dem Urlaub verlassen,dieses soll der letzte Familienurlaub mit den Kindern sein. Die Familien freunden sich an und man bekommt nun Einblicke in die Geheimnisse und Probleme jedes einzelnen. Das war mir etwas zu viel; es wurden immer wieder Rückblenden eingeschoben, die aber eher verwirren ,als aufzuklären. Zu viele verschiedene Personen, jeder mit seinen eigenen Schwierigkeiten,die ich leicht durcheinander gebracht habe.... Das Buch hat 474 Seiten, bis Seite 100 hab ich mich auch schon schwer getan, aber immer noch hoffnungsvoll gedacht,dass es gleich passiert, das Wunder....Aber nichts passierte..; kein Wunder geschah, nur gähnende Langeweile. Die nächsten 374 Seiten hab ich mich wirklich durchs Buch gekämpft.

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    Wunder geschehen morgen
    Sophia!

    Sophia!

    23. October 2011 um 20:15

    "Jeder Mensch muss darum kämpfen, glücklich zu sein." _ Ist es möglich, nach dem Tod des gemeinsames Kindes eine intakte Beziehung aufrecht zu erhalten? Werden sich die beiden Partner in diesem Fall helfen und ihre Trauer überwinden können? Es scheint schwer, sich in dieser Zeit nicht selbst zu verlieren. _ Grinny scheint jeden Mut und jede Lebensfreude verloren zu haben. In vielen Dingen sieht sie einfach keinen Sinn und auch die Schönheit der Natur kann bei ihr zu keinem noch so kleinen positiven Gedanken führen. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um bei ihrem Mann punkten oder ihn gar unterstützen zu können. Denn auch er leidet unter dem Verlust des Kindes. Werden sie sich gegenseitig Trost spenden können? _ Parallel wird von einer Familie berichtet, deren aktuelle Lebenssituation so ziemlich das Gegenteil von der des trauernden Paares ist. Sie scheinen alles im Leben erreicht zu haben. Es geht ihnen gut. Gemeinsam mit ihren drei Kindern verreisen sie und werden, wie der Leser schnell herausfinden kann, früher oder später auf das trauernde junge Paar treffen. Aber auch hier zeigt sich, dass die Ehefrau Bea nicht so glücklich ist, wie es von Außen vielleicht scheinen mag. Nach der langen Zeit ihrer Partnerschaft beginnt sie nun allmählich zu zweifeln und ihre Ehe in Frage zu stellen. _ Die Autorin greift in diesem Titel Themen auf, mit denen sich gerade ihre Leserinnen gut identifizieren können. Überwältigende Trauer durch den Verlust eines geliebten Menschen oder aber auch einer Beziehung rücken den Menschen an den Rand des emotional Erträglichen. Durch ihren unverwechselbaren Schreibstil zieht die Autorin die Leser direkt in die Wucht dieser Gefühle hinein. Man kann die depressiven Phasen sehr gut nachvollziehen und leidet regelrecht mit. Es ist interessant zu sehen, ob und wie es den Protagonistinnen hier gelingen wird, Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit ihrer jeweiligen Situation klar zu kommen. Möglicherweise entwickeln sie eine Freundschaft und werden sich gegenseitig liebevoll zur Seite stehen. Oder die schicksalhafte Zusammenführung dieser Figuren verfolgt ein, dem Leser an dieser Stelle noch unbekanntes Ziel. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass es sich bei dieser Lektüre um eine ergreifende, bewegende Geschichte handelt. _ Am Schluss bleibt die Hoffnung, dass Wunder morgen geschehen werden. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Wunder geschehen morgen" von Louise Candlish

    Wunder geschehen morgen
    DarkReader

    DarkReader

    22. October 2011 um 23:24

    Cover und Gestaltung: Das Coverbild gefällt mir sehr gut, auch wenn es meiner Meinung nach nicht wirklich passt. Frische Sommerfarben bestimmen das Bild und geben ein unbeschwertes Sommerfeeling. Die Unschärfen auf dem Bild sind interessant und machen neugierig auf den Inhalt des Buches. Gern hätte ich es gesehen, wenn die Frau ganz abgebildet gewesen wäre und nicht "kopflos" Auch das Gesicht hätte man unscharf darstellen können, dann hätte mir das Cover noch besser gefallen. Nach Entfernen des Umschlages stößt man auf einen grünen Einband, der für mich ebenfalls Sommer und unbeschwerte Urlaubslaune signalisiert. Das passt allerdings nicht zum Inhalt des Buches, denn unbeschwert und heiter ist es ganz sicher nicht. Gefehlt hat mir ein Lesebändchen, das Format des Buches gefiel mir sehr. Das Buch: Nach der Leseprobe hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Ich freute mich auf eine Geschichte einer Freundschaft. Einer Freundschaft zweier Frauen, gewachsen aus Leid und gegenseitiger Anteilnahme und einem daraus resultierenden Trost und gegenseitiger Hilfe. Doch nichts davon bekam ich in diesem Buch. Was ich bekam war eine Ansammlung von Problemen. Bei Ginny hatte ich diese erwartet nach ihrem schweren Schicksalsschlag. Doch ihr Benehmen ihrem Ehemann gegenüber war für mich nicht nachzuvollziehen und sehr befremdend. Statt sich gegenseitig Hilfe und Stütze zu sein in dieser schweren Zeit ist es nur Adam, der versucht, Ginny zu helfen und alles Erdenkliche für sie zu tun. Sie verletzt ihn nur und weist ihn zurück, für mich nicht nachvollziehbar. Die andere Familie hat auch ihre Probleme, obwohl sie nach außen hin ein Traumleben führen. Intelligenz, gepaart mit Reichtum , drei gesunde Kinder und trotzdem ist vieles nur schöner Schein. Die Autorin findet für mich keinen klaren Weg in ihrem Buch, sie reisst zu viele verschiedene Themen an - Betrug, Kindstod, verschmähte Liebe, junger Mann und ältere Frau, Sohn sucht Vater, der von seiner Existenz nichts weiß, Abtreibung - und kostruiert daraus ihre Geschichte, der der rote Faden fehlt. Alles erscheint wie zufällig, wie gewollt und nicht richtig gekonnt. Ein Sammelsurium von Problemthemen, keines wirklich schlüssig abgehandelt. Am Ende blieb ich als Leser etwas ratlos zurück und fragte mich, wo denn die propagierte Freundschaft war, wo das Verstehen, die Hilfe und die Innigkeit, die dieses Wort für mich beinhaltet. Daher leider nur drei Sterne für eine Idee, aus der die Autorin wesentlich mehr hätte machen können. Der Schreibstil dagegen sprach mich wieder sehr an.

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