Louise Doughty Ein Roman in einem Jahr

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Inhaltsangabe zu „Ein Roman in einem Jahr“ von Louise Doughty

Louise Doughty veröffentlichte wöchentlich eine Kolumne in der Online-Ausgabe des 'Daily Telegraph' unter dem Titel A Novel in a Year. Die Resonanz der Leser begann unmittelbar am nächsten Tag und war überwältigend.

Ein Roman in einem Jahr ist scharfsichtig, freimütig und witzig, die Kapitel, so geordnet und angelegt, dass der Leser sich jede Woche ein Thema vornehmen kann, um am Ende eines Jahres seinen Roman zu beenden. Denn an jedes zweite Kapitel schließt eine praktische Übung an, die dabei hilft, Ideen zu entwickeln, aus denen ein Buch entstehen kann.

Vor der Buchveröffentlichung wurde jede Woche ein Kapitel auf http://www.ein-roman-in-einem-jahr.de online veröffentlicht und jede zweite Woche eine Aufgabe gestellt, die die Leser direkt auf der Internetseite beantworten und diskutieren konnten. Diese Beiträge sind noch heute online und können ergänzend zum Buch gelesen werden.

Schnell Inhalt für den Roman produzieren

— HerrLyDmann

Auf die Nutzung der Kreativität und eigener Impressionen fokussierte Anleitung zur systematischen Ideenfindung

— bibliophilist1985

Ein irreführender Titel, denn nur mit diesem Buch schreibt man sicher keinen Roman in einem Jahr. Aber viele wichtige Schreibtipps gibt es.

— Stjama

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  • Werkzeuge um die Kreativität fließen zu lassen

    Ein Roman in einem Jahr

    HerrLyDmann

    06. November 2015 um 22:01

    In 52 Kapiteln aka 1 Woche Urlaub für die letzte Woche erläutert Louise Doughty wie man an Inhalt und Plot für seinen Roman entwickelt. Dazu gibt es am Ende eines jeden Kapitels Übungen die (wenn man sie auch wirklich gewissenhaft macht) dabei helfen Unmengen an Stoff für seinen Roman zu produzieren. Ich denke,das ist auch das Beste bzw. das Gute an diesem Buch. Es ist tatsächlich auch ein Werkzeug um seine eigene Kreativität zu öffnen: man muss eben den Schlüssel (das Werkzeug) dafür kennen. Persönlich hat mir das Buch sehr gefallen. Ein Frage die, die Autorin gestellt hat, hat sich mir tief ins Gedächtnis gegraben und ich stelle sie jeden Menschen den ich neu kennenlerne – und das ist nur eine von hochinteressanten Fragen die man über seine Figuren unbedingt wissen sollte. Alleine deswegen lohnt sich dieser Ratgeber. Für Schreibanfänger und Leute der Tat ist es wirklich sehr zu empfehlen, ich denke jedoch nicht, dass sich Profis hiervon auch angesprochen fühlen. Dazu hätte es sicherlich einiger Zeitmanagement-Methoden bedürft. ;)

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  • Rezension zu "Ein Roman in einem Jahr" von Louise Doughty

    Ein Roman in einem Jahr

    bibliophilist1985

    02. January 2015 um 15:06

    Dieses primär auf die Praxis und den kreativen Schaffungsprozess konzentrierte Werk hebt sich von, eher auf den theoretischen Überbau Bedacht nehmende Literatur, angenehm ab. Es geht um die vernünftige Implementierung eigener Erfahrungen, Erinnerungen und Emotionen, um sie für die kreative Arbeit nutzbar zu machen. Grundsätzlich sollte man laut Doughty, von einer rudimentären Planung abgesehen, sich nie zu sehr auf den theoretischen Überbau fokussieren bevor man zu schreiben beginnt, sondern ohne Angst vor späterem kreativem Kahlschlag bis zur Feinjustierung frei und unvoreingenommen einfach drauf los schreiben. Es geht darum, überhaupt zu verbesserndes Material zustande zu bringen, was eine der leider oft hinaus gezögerten Initialzündungen darstellt. Kreativität mit impulsiven, spontanen Schreiben gepaart ist es, zu der der Leser verleitet wird. Ein Kernelement davon ist die Anzapfung des Reservoirs eigener Erfahrungen das, im Gegensatz zu zu erfindenden Personen und Handlungsorten, keiner zusätzlichen Beanspruchung bedarf als des Erinnerns und schriftlichen Festhaltens. Somit fällt die anfängliche Doppelbelastung des realistischen Erzählens und gleichzeitigen Weltenbaus inklusive Protagonistenerschaffung weg. Ein wesentlicher Faktor des Erfolges ist die vermittelte Erkenntnis, wie viel detaillierter, glaubwürdiger und realistischer sich ein autobiografisches Erlebnis im Verhältnis zu einer rein erdachten Situation schildern lässt. Diese Intensität real erlebter Lebensmomente ist es, auf deren Nutzbarmachung die Autorin in ihren, aus einer Zeitungskolumne adaptierten, Kapiteln Schritt für Schritt hin arbeitet. Denn das Ziel ist das Erlernen der Kompetenz, sich in eigene Charaktere hineinversetzen zu können, um Klischees und Zweidimensionalität schon lange vorher präventiv zu umgehen. Dafür werden, von der Komplexität her mit Voranschreiten der Lektüre ansteigende, Aufgaben gestellt, vorgegebene oder selbst zu wählende persönliche Lebensereignisse möglichst detailliert, unter einem bestimmten Rahmen oder in Hinblick auf die weiteren, prägenden Folgen zu erörtern. Anhand des Veranschaulichung dessen, wie viele Details aus prägenden Momenten des eigenen Lebens im Gedächtnis überdauert haben, wird die Wichtigkeit intensiver Auseinandersetzung mit den Protagonisten veranschaulicht. So wie man alltägliche und langweilige Anekdoten selbst weniger intensiv nacherleben und beschreiben kann, so ist eine emotional wenig ansprechende und oberflächliche Skizzierung von Romanfiguren ebenso öd und leblos. Es veranschaulicht auch, wer letzten Endes wirklich schreibt. Die Figuren und nicht der Autor selbst. Ist dieser nicht fähig oder willens, sich intensiv in die Dramatis personae hineinzuversetzen und anhand einer in sich schlüssigen Biografie glaubwürdige Sprechmuster, Verhaltensweisen und Charakterzüge zu erstellen, bricht selbst der ausgefeilteste Plot unweigerlich in sich zusammen. Das Konzept der Übertragung von Eindrücken und Erfahrungen auf die, im besten Fall im eigenen Kopf lebendig werdenden und eine Eigendynamik entwickelnden, Protagonisten wurde selten so nachvollziehbar und realitätsnah gezeichnet. Und gibt es eine schönere Vorstellung, als nach Jahren der Recherche, Konzipierung, Szenenerstellung und Dialogvervollkommnung zu erleben, wie sich aus persönlich liebgewonnenen Homunculi und Umgebungen eine dynamische, von selbst Fahrt aufnehmende Welt auftut, zu deren Feinabstimmung nur mehr die graue Eminenz in Form des Autors im Hintergrund gelegentlich eingreifen muss. Was könnte erhabener und lohnender sein, als die Manifestationen der eigenen Kreativität und beharrlichen Fleißes bei der Verselbstständigung zu beobachten, ein Auge nach all den tollpatschigen und von Rückschlägen geprägten Anfangszeiten erfreut über deren fortschreitende Entwicklung, das andere von Nostalgie verklärt verdächtig feucht werdend. Dann haben die Kinder, geschaffen aus reiner Geisteskraft, gehen gelernt.

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