Louise Doughty Ein Schritt zu weit

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(6)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Schritt zu weit“ von Louise Doughty

Eine toxische Mischung aus Verführung, Verrat und Schuld Die angesehene Wissenschaftlerin Yvonne Carmichael führt ein wohlsituiertes Leben mit ihrem Mann in der Londoner Vorstadt. Eines Tages begegnet sie einem Fremden, der sie unwiderstehlich anzieht. Sie lässt sich mit ihm auf eine leidenschaft liche Affäre ein, bis ein Verbrechen ihr sorgsam konstruiertes Doppelleben zerstört und sie des Mordes angeklagt wird. Schicht um Schicht entfaltet sich nun die wahre Geschichte um Täuschung und Betrug, um all die kleinen und großen Lügen, mit denen wir uns im Leben einrichten. Und es geht um die Fragen: Was sind wir bereit zu opfern und wie weit geht unsere Loyalität, wenn die eigene Existenz und alles, was wir lieben, auf dem Spiel steht? Louise Doughty zeigt uns meisterhaft eine toxische Mischung aus Verführung, Verrat und Schuld.

Ein leiser, ruhiger Roman über Lügen, Verrat und Selbstbetrug – packend und einfühlsam erzählt.

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Romane

Babydoll

Für meinen Geschmack kam mir die Protagonistin zu schnell und mit zu wenig tiefgehenden Ängsten über die Gefangenschaft hinweg.

Evebi

Underground Railroad

Pflichtlektüre - schnörkellose, eindringliche aber auch hoffnungsvolle Geschichte über die Sklaverei und eine Flucht in die Freiheit

krimielse

Sonntags in Trondheim

Das Auseinanderleben der Familie Neshov

mannomania

Sommer unseres Lebens

Schöne Sommerlektüre

MissB_

Der Sommer der Inselschwestern

...Drei Frauen, die sich wundervoll ergänzen! Gefühlvoll & mitreißend...

Buch_Versum

Und morgen das Glück

Schöne Geschichte über die Achterbahnfahrt einer Frau, die alles verliert und ganz neu anfangen muss!

Fanti2412

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Abwärtsspirale

    Ein Schritt zu weit
    Cambridge

    Cambridge

    14. February 2016 um 14:20

     "Ein Schritt zu weit" ist ein ruhiges und unaufgeregtes Buch über eine Frau, deren Leben nach und nach immer mehr aus den Fugen gerät. Zuerst hat sie eine kurze sexuelle Begegnung mit einem Mann, den sie nur wenige Minuten vorher kennengelernt hat. Die Begegnung lässt sie nicht los. So beginnt eine seltsame Affäre. Man kann als Leser genau sehen, wie gut eingerichtet Yvonne in ihrem Leben ist. Sie ist Wissenschaftlerin mit einem interessanten Beruf, gebildet und erfolgreich. Sie hat neben ihrer Karriere auch noch zwei Kinder großgezogen. Sie hat ein gutes Leben. Und doch ist sie reif für ein wenig Abenteuer und lässt sich auf den etwas mysteriösen Mr X ein (den Namen des Liebhabers erfahren wir erst nach der Hälfte des Buches). Doch dann passiert ein schrecklicher Übergriff und Yvonne versucht verzweifelt, ihr Leben so wie es ist, zu retten. Dabei gerät sie immer mehr in eine Abwärtsspirale die sie letztendlich vor Gericht bringt. Das Buch ist sehr ruhig geschrieben, fast entspannt. Trotzdem hat mich die Geschichte und der Erzählstil schon sehr schnell in seinen Bann gezogen. Von mir gibt es für diese zugleich gewöhnliche und doch ungewöhnliche Geschichte 4 Sterne

    Mehr
  • Emotional und spannend!

    Ein Schritt zu weit
    Kossi

    Kossi

    29. January 2015 um 20:40

    Yvonne Carmichael ist verheiratet und Mutter von zwei bereits erwachsenen Kindern. Eigentlich geht es ihr nicht schlecht in ihrer Ehe, doch als sie "Mister X" kennenlernt, stürzt sie sich Hals über Kopf in eine Affäre, von der sie anfangs denkt, es würde bei einem einzigen Mal bleiben. Doch übt der Mann eine so große Faszination auf sie auf, dass sie immer wieder seine Nähe sucht. Ein bisschen erinnerte mich dieses Verhalten an "Shades of Grey" und ich fand es sehr spannend, zu lesen, in welche Gefühlswelten sich Yvonne begibt. Der Schreibstil ist spannend gehalten, doch die Art und Weise, WIE das Buch aufgebaut ist, ist ein wenig kompliziert. Ganz am Anfang war ich mir nicht mal klar darüber, ob die Story nun aus der Sicht eines Mannes oder einer Frau erzählt wird. Das wird erst nach einigen Seiten erkennbar. Yvonne Carmichael schreibt quasi Briefe an Mister X, in denen sie ihre gemeinsame Geschichte Revue passieren lässt. Teilweise sind die Zeitensprünge ein wenig verworren, aber genau das macht die Story ja dann am Ende auch aus. Ich fand den Vorgänger der Autorin einen Tick spannender ("Was du liebst, gehört dir nicht"), aber auch in dieser Geschichte liebe ich es, dass sie aus der Sicht einer Frau erzählt wird, die dies nicht nur spannend macht, sondern auch so, dass man viele Gedanken und Handlungen absolut nachvollziehen kann.

    Mehr
  • Mr. X und die Apple Tree Yard

    Ein Schritt zu weit
    Bellexr

    Bellexr

    05. October 2014 um 18:42

    Die Genetikerin Yvonne Carmichael sitzt wegen Mordes auf der Anklagebank. Mitangeklagt ist ihr Liebhaber. Doch wie kam es dazu, dass die angesehene Wissenschaftlerin, die glücklich verheiratet in einem Vorort von London lebt, sich auf eine stürmische Affäre eingelassen hat und nun wegen Mordes angeklagt ist?   Als die Anwältin während der Verhandlung beim Kreuzverhör Yvonne Carmichael nach dem kleinen Gässchen Apple Tree Yard befragt, weiß die Genetikerin, dass ihr Lügengerüst einstürzen wird. Mit dieser Szene beginnt Louise Doughty ihren Roman. In der anschließenden Rückblende erlebt man fortan die Geschehnisse, welche von Yvonne selbst erzählt werden, die schlussendlich zur Mordanklage geführt haben.   Yvonne Carmichael ist Anfang 50, mit dem Wissenschaftler Guy glücklich verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Regelmäßig führt ihre Arbeit sie ins Londoner Parlamentsgebäude, wo sie auch eines Tages auf einen charismatischen Mann ihres Alters trifft. Ehe es sich die Genetikerin versieht, beginnt sie mit Mr. X eine leidenschaftliche wie geheime Affäre. Beide kommunizieren mit Prepaid-Handys, Yvonne weiß so gut wie nichts über ihren Liebhaber, auf private Fragen reagiert er ausweichend. Und gerade dieses Verhalten regt bei Yvonne ihre Fantasie an, macht die Affäre umso reizvoller.   Doch irgendetwas muss passiert sein, dass sich beide schlussendlich auf der Anklagebank wiederfinden. Peu á peu offenbart Louise Doughty ihren Lesern die Geschehnisse um Täuschung und Selbstbetrug. In ruhigen, leisen Tönen erzählt die Autorin ihre tiefsinnige, packende, einfühlsame Geschichte, die immer wieder unvorhersehbare Wendungen annimmt. Und nachdem man als Leser dann irgendwann weiß, warum es zur Mordanklage kam, kehrt die Geschichte wieder in den Gerichtssaal zurück. Und auch hier herrschen lange Zeit noch Lügen und Verrat vor, bis sich die ganze Wahrheit dann auf den letzten Seiten präsentiert.   Louise Doughty erzählt ihren neuesten Roman trotz der sehr ruhigen, nachdenklichen, bedrückenden Erzählweise packend und fesselnd. Und auch die Charaktere sind bis in die kleinsten Nuancen ausgefeilt entwickelt und stellenweise wenig durchschaubar. Selbst Yvonne, deren Gefühle und Gedanken man als Leser ständig verfolgt, bleibt oft noch rätselhaft und unvorhersehbar in ihrem Verhalten.   Ein leiser, ruhiger Roman über Lügen, Verrat und Selbstbetrug – packend und einfühlsam erzählt.

    Mehr