Louise Erdrich Der Bingo-Palast

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Inhaltsangabe zu „Der Bingo-Palast“ von Louise Erdrich

Lulu Lamartine steckt eines Tages das Fahndungsfoto ihres Sohnes Gerry in einen Bilderrahmen und schickt es ihrem Enkel Lipsha Morrisey, der sich in Fargo herumtreibt. Er soll nicht enden wie sein Vater, sondern nach Hause zurückkehren, ins Reservat der Chippewas. Dort hat Lipshas Onkel das Sagen. Ein reicher Unternehmer, der nicht davor zurückschreckt, auf heiligem Boden, am Ufer des Sees Matchimanito, ein großes Kasino zu errichten, den Bingo-Palast. In Lipsha findet er einen Partner, der seine Leidenschaft für große Geschäfte teilt - und für Shawnee Ray Toose, deren Hochzeit mit dem Onkel erst verschoben, dann abgesagt wird.

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  • Rezension zu "Der Bingo-Palast" von Louise Erdrich

    Der Bingo-Palast
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    20. May 2010 um 22:56

    "Der Bingo-Palast" ist eine Geschichte von Selbstfindung, Beziehungen, vor allem aber von einer großen Liebe. Das Buch spielt im Indianer-Reservat in North Dakota und beginnt zunächst ziemlich verwirrend. Verschiedenste Familienbeziehugnen, verschiedene Erzählperspektiven, viele Namen, indianische und amerikanische. Doch mit dem Fokus auf den junge Lipsha klärt sich der Blick. Er kehrt ins Reservat zurück, verliebt sich in eine junge Frau, die eigentlich mit einem der Einflussnehmer zusammen ist. Es entspinnt sich eine Geschichte verbotener, unschlüssiger Liebe, Sehnsucht und Verlust deren Ende durchaus tragisch ist. Bis dahin lernt man viel über die indianischen Lebensgewohnheiten, Aberglauben, Spielsucht und Kriminalität im Reservat. Fazit: Es lohnt sich, sich durch die ersten schwierigen Seiten zu kämpfen und es kann auch helfen, einen Blick auf den angehängten Stammbaum zu werfen, der hilft, die komplizierten Beziehungen von Familien und Freunden zu verstehen.

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