Louise Erdrich Von Büchern und Inseln

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Inhaltsangabe zu „Von Büchern und Inseln“ von Louise Erdrich

Louise Erdrich, Schriftstellerin aus Minnesota, begibt sich auf eine Reise ins Land der Ojibwe, mit der sich für sie ein Kreis schließen soll. Ihre Großmutter war eine Indianerin aus dieser Gegend. Vor einigen Jahren starb ihr Mann, der Vater ihrer drei Töchter; und vor knapp zwei Jahren bekam Louise noch einmal eine Tochter, diesmal von einem Ojibwe-Medizinmann. Jetzt will sie dieses Land wieder erkunden, für sich selbst, für ihre Tochter, die nach der indianischen Großmutter benannt ist, zusammen mit deren Vater. Die Tausenden von Inseln in der Gegend werden ihr dabei ebenso zur Metapher wie die Bücher - nicht nur, dass der Name Ojibwe sich von einem Wort für "Schreiben" herleitet, Louise Erdrich ist auch auf der Suche nach einer legendären Bibliothek, die der Forscher, Abenteurer und Philanthrop Ernest Oberholtzer auf einer Insel im Rainy Lake aufgebaut hat. Doch Louise Erdrich reist niemals alleine. Stets ist sie umgeben von den Geistern ihrer Ahnen, von ihren Geschichten, von dem, was sie mit ihnen verbindet. Jeder See, den sie mit ihrem Boot durchquert, ist für sie ein lebendiges Wesen, jeder Name hat für sie eine persönliche Bedeutung, jede Insel ist ein Buch und jedes Buch eine Insel. Und nicht zuletzt wird die Anwesenheit von Tobasonakwut, dem Vater ihrer kleinen Tochter, der Beweis dafür, dass diese Landschaft ihr spirituelles Zuhause ist. Die faszinierende Erzählung einer Spurensuche. (Quelle:'Fester Einband')

Buch nach einem Drittel abgebrochen, sorry (bin offenbar nicht die richtige Zielgruppe für das Buch)

— peedee

„Von Büchern und Inseln“ ist eine Reisebeschreibung für eher philosophisch interessierte Leser.

— Frank1

Durch Bücher, Reisen, Ureinwohner und Geschichte(n) verzaubert werden

— grinselamm

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  • Buch nach einem Drittel abgebrochen, sorry

    Von Büchern und Inseln

    peedee

    13. October 2016 um 20:13

    Die indianisch-amerikanische Autorin Louise Erdrich geht mit ihrer anderthalbjährigen Tochter auf eine Reise, und zwar ins Land ihrer Vorfahren, den Ojibwe-Indianer. Es werden ca. tausend Meilen im Auto und einige hundert in Booten zurückgelegt (obwohl sie gar nicht gerne Boot fährt). Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einem stimmungsvollen Bild – gefällt mir. Ein interessanter Titel. Wie der Titel meiner Rezension schon verrät, habe ich das Buch nach einem Drittel abgebrochen. Ich habe ein paar Seiten gelesen, dann für ein paar Tage weggelegt, einen neuen Anlauf genommen und bin schlussendlich bis auf Seite 53 gekommen. Aber dann war Schluss. Warum? Ich habe nicht ganz begriffen, was die Autorin mir eigentlich sagen will. Ihrem blauen Minivan widmet sie ein eigenes Kapitel: „Zu meinem blauen Windstar Minivan, Baujahr 1995, habe ich ein enges Verhältnis. Ich glaube an ihn, und uns verbindet eine lange Geschichte […] ich spüre seine Persönlichkeit […].“ Aha... Der Lesefluss ist für mich sehr stark eingeschränkt, und zwar durch die vielen Wörter in der Sprache der Ojibwe, z.B. ininiwunj, omukikiwidasun, kinnickinnick, makibug, winabojobikuk, winabojo nokomis winizisun, ginebig – all diese Wörter stehen nur schon auf der Seite 29. Sie erzählt, dass sie noch spät eine Tochter gekriegt hat: Nenaa’ikiizhikok, so der vollständige Name der kleinen Tochter. Den aussergewöhnlichen Namen hat sie von ihrer Grossmutter, einer Geisterfrau. Der Vater ist Tobasonawkwut, ein Sonnentänzer, ein traditioneller Heiler, Lehrer, Stammespolitiker, Unterhändler. Die Autorin meint, dass es schwierig sei, ihren Freund und Vater der Tochter zu treffen, da er immer so beschäftigt sei. Für mich macht es den Eindruck, als dass sie ihren Freund ein paar Stufen höher stellt, als sich selbst. Sie schreibt weiter, dass der See und Tobasonawkwut eins sind: „Ich habe gerade beschlossen, dass er und der See ein und dieselbe Person sind.“ !? Damit kann ich leider nicht viel anfangen, tut mir leid. Dies sind nur ein paar meiner Eindrücke, die mich dazu bewogen haben, das Buch abzubrechen. Ich bin wohl nicht die richtige Zielgruppe dafür. Leider nur 1 Stern von mir.

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  • Unterwegs im Ojibwe-Land

    Von Büchern und Inseln

    Frank1

    05. August 2016 um 14:36

    Klappentext: Louise Erdrich begibt sich auf eine Reise ins Land der Ojibwe, aus dem ihre indianische Großmutter stammt. Diese Region aus Seen und Wäldern an der Grenze von Minnesota und Ontario durchstreift sie auf der Suche nach dem Geist ihrer Vorfahren – und auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum sie sich von Büchern so unwiderstehlich angezogen fühlt. Ihre Romane, u.a. »Liebeszauber«, »Die Rübenkönigin« oder »Die Antilopenfrau« sind bei namhaften deutschen Verlagen erschienen und wurden allesamt Bestseller. Rezension: Die US-amerikanische Autorin Louise Erdrich, Tochter eines deutschen Einwanderers und einer Indianerin, begibt sich auf Spurensuche ins Land ihrer Vorfahren mütterlicherseits, ins traditionelle Land des Ojibwe-Stammes. Begleitet wird sie nur von ihrer jüngsten Tochter im Babyalter und auf Teilstrecken von deren Vater, einem Ojibwe-Medizinmann. Diese Reisebeschreibung führt den Leser in eine hierzulande und wohl auch in den dichtbevölkerten Regionen Nordamerikas kaum bekannte Gegend an der US-amerikanisch-kanadischen Grenze. Kern des Ojibwe-Landes ist ein großes Seengebiet mit zahlreichen Inseln, auf denen die alten Ojibwe ihre Felszeichnungen hinterlassen haben. Auch die Informationen zur Sprache der Ojibwe sind interessant, hat diese doch einen sehr ungewöhnlichen Aufbau (siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ojibwe_%28Sprache%29). Während die Autorin die landschaftlichen und geographischen Gegebenheiten sehr interessant und bildlich darstellt und dem Leser so die Region nahebringt und Interesse weckt, lässt sie ihre Gedanken zwischendurch leider immer wieder zu Themen abgleiten, die in keinem Zusammenhang zu den Örtlichkeiten oder den Ojibwe stehen. Diese Gedankengänge kann man zwar teilweise fast als philosophisch bezeichnen, doch stören sie den Lesefluss sehr. Deshalb kann man dieses Büchlein auch eher Lesern empfehlen, die Gefallen am Philosophieren finden, als solchen, die sich primär für Land und Leute interessieren. Fazit: „Von Büchern und Inseln“ ist eine Reisebeschreibung für eher philosophisch interessierte Leser. Alle meine Rezensionen jetzt auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

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  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

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  • Rezension zu "Von Büchern und Inseln" von Louise Erdrich

    Von Büchern und Inseln

    Klusi

    24. January 2012 um 23:55

    Lake of the Woods, eine faszinierende Seenlandschaft, im Grenzgebiet zwischen USA und Kanada, ist das erste Ziel der Autorin, auf ihrer Reise zu den Spuren ihrer Vorfahren. Sie trifft sich mit Tobasonakwut , dem Vater ihrer jüngsten Tochter, einem Medizinmann der Ojibwe, und gemeinsam erkunden sie die Insellandschaft, mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Sie besuchen die alten Felsbilder, die von ihren Ahnen geschaffen wurden und heute noch verehrt werden, und sie lassen sich auf die ganz besondere, magische Stimmung der Orte ein, an denen sie Halt machen. Mit ihrem ausführlichen Reisebericht nimmt Louise Erdrich ihre Leser mit in diese geheimnisvolle Welt und gewährt zum Teil sehr private Einblicke in die indianische Kultur und auch in ihr eigenes Leben. Sie plaudert über ihre alltäglichen Sorgen, über ihre Kinder und über Tobasonakwut. Sie erzählt auch über die respektvolle Beziehung der Indianer zur Natur und über die alte Ojibwe-Sprache, die von den jüngeren Angehörigen des Volkes kaum noch verstanden und gesprochen wird. Ein großes Thema sind für die Autorin die Bücher. Ihre zweite Station ist Mallard Island, im Rainy Lake, wo sich das Vermächtnis des amerikanischen Autors, Forschers und Naturschützers Ernest Oberholzer befindet. Es ist die Insel der 11000 Bücher. Sehr lebendig schildert die Autorin die Schauplätze ihrer Reise und schmückt ihre Erzählung mit zahlreichen, liebevollen Illustrationen aus. Ich habe mich von ihrem Bericht verzaubern lassen, mich online auf die Suche nach ergänzenden Erklärungen und nach Fotos der besuchten Orte gemacht und die im Buch erwähnte Musik beim Lesen gehört. Es ist ein bemerkenswertes Buch, kurzweilig und fesselnd geschrieben, und ich finde es schade, dass es so wenig bekannt ist. Für alle, die sich für die indianische Kultur, in Gegenwart und Vergangenheit, interessieren, ist es auf jeden Fall sehr lesens- und empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Von Büchern und Inseln" von Louise Erdrich

    Von Büchern und Inseln

    Maggi

    02. September 2009 um 00:56

    Am Samstag habe ich der Buchhandlung Stern in Düsseldorf einen Schatz gefunden. Dieser Schatz ist ein Buch mit dem Titel "Von Büchern und Inseln". Es berichtet von der Reise einer Frau, die Halb Objibwe-Indianderin, halb Deutsche ist. Gemeinsam mit ihrer eineinhalb-jährigen Tochter Kiizhikok besucht sie Ojibwe-Country im Grenzgebiet der USA und Kanada. Ein wunderbares, stilles, wohltuendes Buch, das einen wirklich mit auf die Reise nimmt, man kann die Seen betrachten, die bemalten Felsen, die die jahrtausende alten Traditionen der Ojibwe festhalten, sehen, die wilden Tiere bestaunen. Man erfährt einiges Über das Wesen und die Sprache dieses Ureinwohnervolkes. Und nebenbei treffen die Beschreibungen das Herz eines jeden Bibliophilen, man fühlt sich an mehreren Stellen stark angesprochen, verstanden und verbrüdert mit den Menschen in einem so weit entfernten Teil der Welt, die in der gleichen Leidenschaft brennen. Auch eine persönliche Erkenntnis konnte ich aus dem Buch ziehen: "Schließlich geht es beim Umgang mit Büchern nur zur Hälfte ums Lesen. Genauso wichtig ist, dass man sich mit anderen über Bücher unterhält - ein endloses Thema- und dass man ihre Gegenwart genießt." (Seite 153) Nun werde ich mich niemals mehr für verrückt halten, wenn ich versonnen meine Regale betrachte, an ihren Reihen entlang streiche oder ähnliches tue... denn es gibt in Amerika wenigstens noch einen anderen Menschen, der dies versteht und nachempfinden kann. Ein Bibliophilen-Seelen-Verschmerzungs-Gefühl! Ein ganz wunderbares Buch zum wieder lesen.

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  • Rezension zu "Von Büchern und Inseln" von Louise Erdrich

    Von Büchern und Inseln

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2008 um 17:45

    Bin durch Zufall auf die Autorin (und das Buch) gestoßen und fand es sehr interessant. Es geht auch um sie selbst, es ist quasi dokumentarisch. Es ist eine Spurensuche mit ihrer kleinen Tochter, deren Vater ein indianischer Medizinmann ist, nach Ahnen, nach Geistern, nach Natur, und nach einer legendären Bibliothek, die der Forscher, Abenteurer und Philanthrop Ernest Oberholtzer auf einer Insel im Rainy Lake aufgebaut hat. Sie sieht, hört und lernt wahnsinnig viel dabei und der Leser mit ihr.

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