Louise Fulton Keats

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Mit Oma in der Küche

Mit Oma in der Küche

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Erschienen am 14.07.2014

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Rezension zu "Mit Oma in der Küche" von Louise Fulton Keats

Mit Oma in der Küche: Macht Lust zum Nachmachen
Simone_Orlikvor 2 Jahren


Das Buch ist schon zwei Jahre auf dem Markt und in der 1. übersetzen Auflage 2014 bei Bassermann-Inspiration erschienen, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House aus München. Das Koch- und Backbuch umfasst 82 Seiten als Hardcover und ist circa DIN A4 groß. Durch den festen Einband lässt es sich auch für kleine Hände gut greifen und kann auch schon einmal einen Wasser- oder Fetttropfen abbekommen, ohne sich direkt zu wellen.

Eigentlich wirkt das Kochbuch wie eine Art Kinderbuch, denn es kommt komplett mit liebevollen Illustrationen daher, die nicht nur kindgerecht sind, sondern die Leser mit durch die Themen der Küche nehmen. Da steht einmal die Oma mit den Enkelinnen am Tisch, um mit einem Rührer eine Torte zu backen, Pflanzen und Kräuter werden gegossen, Muffins gebacken oder Limonade zubereitet. Ein kleines Inhaltsverzeichnis führt den Erwachsenen durch das Buch und teilt sich in den Bereichen "Frühstück", "Leibspeisen", "Zum Naschen" und "Abendessen" auf. Insgesamt 32 Rezepte gibt es hier zu entdecken.

Ich war wirklich überrascht von einem Buch, das eine solch kindgerechte Aufmachung hat. Beim Blick durch die Rezepte hatte ich allerdings zuerst meinen Zweifel, ob die Rezepte tatsächlich so nach Omas Art wären. Also habe ich mir das Buch geschnappt und bei der erstbesten Gelegenheit meiner Mutter und Oma von vier Enkelkindern auf den Esstisch gelegt: Bitte einmal durchsehen und bewerten. Meine Mutter, die sehr viel kocht und backt, gerade auch mit unseren Kindern, war für mich die Person, die tatsächlich sagen könnte, ob man ein solches Kochbuch noch haben müsste oder eben nicht.

Meine Mutter verrichtete dann ihre Aufgabe auch sehr gewissenhaft und ich sah, wie sie das eine oder andere Mal schmunzelte und ein Leuchten in den Augen hatte. "Ja, das habe ich auch schon gemacht" oder "Hach, das könnte ich mit den Kindern ja auch mal wieder machen..." war zu hören. Sie jedenfalls war vollends begeistert. Natürlich merke man dem Buch an, dass es eine Übersetzung aus einem anderen Land - in dem Fall Australien - sei. Denn einige Rezepte wie die Scones seien deutschen Omas eher nicht bekannt. Aber das täte dem Buch nun gar keinen Abbruch. das Buch ist eigentlich mehr als nur ein Backbuch. Denn es ist eine gute Grundlage, um gemeinsame Erinnerungen zwischen Großeltern und Enkelkindern zu schaffen.

Zum Schluss eine kleine Sache, die mich gestört hat: Ich selbst wähle mir meine eigenen Rezepte über die Visualisierung aus. So bin ich zum Beispiel ein großer Fan von Pinterest, wenn es um die Suche nach neuen Ideen geht. Das Koch- und Backbuch hat leider keine Bilder integriert, sondern setzt komplett auf Illustrationen. gerade aber für die Kinder, die im jüngeren Alter noch nicht lesen können, wären Bilder aus meiner Sicht hilfreich gewesen, um Interesse zu wecken.

Mein Fazit: Alles in allem ein schönes und liebevoll gestaltetes Back- und Kochbuch, das großen und kleinen Küchenbegeisterten Lust auf gemeinsame Experimente macht.

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