Louise Hill Teufelskreis

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Inhaltsangabe zu „Teufelskreis“ von Louise Hill

Es gab sie, die guten Zeiten. Die Zeit der Verliebtheit, die Zeit des Respekts füreinander, die Märchenhochzeit. Aber schon kurz nach dem Jawort zeigte sich, dass Louise Hills Mann neben seiner extrem charmanten eine ebenso gewalttätige Seite hatte. Der erfolgreiche Zuckerbäcker schlug sie, er schrie sie an, beschimpfte und demütigte sie. Wegen Nichtigkeiten. Aus heiterhellem Himmel. Meist begleitet von massiven Drohungen. Trotz allem: Louise blieb. In der ersten Zeit noch aus Liebe. Später aus Hoffnung. Schließlich aus purer nackter Angst um die gemeinsamen drei Kinder. Was ihre Situation noch schwieriger machte: Niemand in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld hätte vermutet, dass die Familie hinter ihrer vordergründig schillernden Fassade in einem Teufelskreis gefangen war. Denn so schnell, wie Louises Mann wütend werden konnte, so schnell konnte er sich, wenn es darauf ankam, wieder beruhigen. Erst als Louise ins Frauenhaus flüchtete und ihr Mann daraufhin drei Grabkreuze mit den Namen seiner Kinder bestellte, wurden die Ämter aktiv, was zu einem hoffnungsvollen Neustart der Familie führte. Nicht lange aber, da begann eine erneute Abwärtsspirale, aus welcher sich Louise letztlich nur mit größter Willenskraft und dem Wohl ihrer Kinder vor Augen befreien konnte.

Ein Buch, das sehr betroffen macht

— peedee

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  • Buchverlosung zu "Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld" von Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

    WoertersehVerlag

    Liebe Lovelybookers,Der Wörterseh Verlag ist neu auch auf Lovelybooks unterwegs. Wer wir sind? Mit unserem Programm setzen wir auf Menschen und deren Geschichten. Auf Lebensgeschichten. Auf Geschichten, die berührend und bewegend aufzeigen, dass im Leben vieles möglich ist. Dann, wenn man den Glauben an sich und die Machbarkeit der Dinge nicht verliert.Um unseren Einstand auf dieser tollen Plattform zu feiern, verlosen wir 20 Buchpakete mit 4 unserer Bestseller. »Älterwerden für Anfängerinnen« (#1 d. Schweizer Bestsellerliste)Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. In dreizehn Porträts lässt sie Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« (#2 d. Schweizer Bestsellerliste)Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Das Buch ist eine unterhaltsame wie packende Lektüre. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.»Die Rebellin« (#6 d. Schweizer Bestsellerliste)Ursula Hausers Lebensweg scheint in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua wo sie Antonio Grieco kennen lernt, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. »Giganten« (#20 d. Schweizer Bestsellerliste)Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins der 20 Buchpakete von über den blauen JETZT BEWERBEN Button bewerben.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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  • Ein Buch, das sehr betroffen macht

    Teufelskreis

    peedee

    17. September 2015 um 18:20

    Am Anfang steht eine Liebesgeschichte, die dann aber schnell zu einem Albtraum wird. Louise Hill erzählt von den Jahren der Angst, der Verzweiflung, unterbrochen von Phasen der Hoffnung und Liebe. Aber diese guten Phasen werden immer weniger. Eins ist klar: Wenn ein Mann drei Grabkreuze mit den Namen seiner Kinder bestellt, kann dies kein gutes Ende nehmen. Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem goldenen Ring; Innengravur „Teufelskreis“. „Es gab sie, die guten Zeiten. Die Zeit der Verliebtheit, die Zeit des Respekts für einander, die Märchenhochzeit.“ Mit diesen Worten fängt der Klappentext an und ich bin froh, das dem so ist, denn ohne diese Einleitung wäre das ganze Buch noch viel schwerer zu erfassen. Wie kann eine Frau bei einem Mann bleiben, wenn dieser sich so aufführt und in den schlechten Phasen die Frau verbal und auch körperlich so nieder macht? Sie in Todesangst um die Kinder versetzt? Wahrscheinlich wird sich das jeder Leser fragen – so auch ich. Aber es ist nicht an mir, zu richten, denn leider hört man immer wieder von ähnlichen Fällen, die sich über viele Jahre erstrecken – wirklich traurig. Die Autorin hat sich die gleiche Frage selbst gestellt und wie folgt beantwortet: Sie blieb zuerst aus Liebe, dann aus Hoffnung und zuletzt aus Angst um die Kinder. Hier ein paar für mich sehr bedrückende Textpassagen, die nachdenklich machen: < „Aber es reichte alles nicht. Es reichte nicht, um ihn glücklich zu machen.“ < „Du bist nichts. Du taugst nichts. Du kannst nichts.“ < „Der Fehler musste also bei mir liegen. Ich musste mich nur bemühen.“ < „Ich wollte das nicht. Es tut mir fürchterlich leid!“ Schockierend fand ich zum Beispiel auch die Aussage gegenüber seiner Schwiegermutter, dass man alle über 65-jährigen Menschen einschläfern sollte! Ein Leben unter diesen Verhältnissen muss sehr schwer sein… Erst nach vielen Jahren erhält sie endlich die Hilfe, die nötig ist. Und bei ihrem Mann, der gerne seine Frau als eine psychisch Kranke hinstellt, wird eine bipolare Störung mit narzisstischen Tendenzen diagnostiziert. Dies ist behandelbar, aber der Patient muss auch mitmachen. Natürlich verspricht er alles, aber vergisst seine Zusagen auch schnell wieder. Eine solche Geschichte kann ja leider nur tragisch enden, denn alles andere wäre wahrscheinlich zu naiv, zu märchenhaft. Ich hoffe sehr, dass die Autorin und ihre Kinder nun ohne Angst leben können. Von meiner Seite die besten Wünsche.

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