Louise Millar

 3.5 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Allein die Angst, Gefährlich nah und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Louise Millar

Louise MillarAllein die Angst
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Allein die Angst
Allein die Angst
 (17)
Erschienen am 05.04.2012
Louise MillarGefährlich nah
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Gefährlich nah
Gefährlich nah
 (12)
Erschienen am 21.01.2016
Louise MillarAllein die Angst: Psychothriller
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Allein die Angst: Psychothriller
Allein die Angst: Psychothriller
 (1)
Erschienen am 05.04.2012
Louise MillarAllein die Angst
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Allein die Angst
Allein die Angst
 (1)
Erschienen am 16.04.2012
Louise MillarThe Playdate
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The Playdate
The Playdate
 (1)
Erschienen am 03.07.2012
Louise MillarAccidents Happen
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Accidents Happen
Accidents Happen
 (0)
Erschienen am 11.04.2013
Louise MillarLa cita / The Playdate
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La cita / The Playdate
La cita / The Playdate
 (0)
Erschienen am 30.09.2012
Louise MillarThe Hidden Girl
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The Hidden Girl
The Hidden Girl
 (0)
Erschienen am 09.10.2014

Neue Rezensionen zu Louise Millar

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FrauSchafskis avatar

Rezension zu "Gefährlich nah" von Louise Millar

Wenn dir die Angst im Nacken sitzt
FrauSchafskivor 2 Jahren

Kate ist vom Tod ihrer Eltern und ihres Mannes schwer traumatisiert, glaubt, sie sei verflucht, und schafft es kaum, den Alltag für sich und ihren Sohn zu meistern. Doch dann taucht Jago auf, und es scheint endlich wieder aufwärts zu gehen.

Schreiben kann sie, die Autorin. Sehr nachvollziehbar und realistisch schildert sie Kates Trauma und die damit verbundenen regelmäßigen Panikattaken. Hinzu kommen Verfolgungswahn und Paranoia. Bildet sich Kate das wirklich nur ein? Als ihre Schwiegereltern ihr damit drohen, ihren Sohn Jack, der nicht minder traumatisiert ist, zu sich zu nehmen, wenn sie sich nicht wieder in den Griff bekommt, scheint die Situation auswegslos. Doch dann lernt Kate Jago kennen und beginnt, neues Vertrauen zu fassen. Ihr Weg, ihre Ängste, ihr Fortschritte sind spannend, der Leser fühlt und hofft mit ihr. Das allein hätte für ein wirklich gutes Buch ausgereicht. Aber nein, die Autorin wollte unbedingt einen Psychothriller schreiben. Und so weben sich in die Geschichte immer mehr merkwürdige Zwischenkapitel, Handlungsstränge, die vermuten lassen, dass es nicht ausreichen wird, Kate auf dem Weg der Besserung zu begleiten.

Das Ende mag nicht vorhersehbar sein, erscheint dann aber arg an den Haaren herbeigezogen. Wirklich schade.

Fazit: Die Thrillerelemente in diesem Buch haben mich massiv gestört, da es mir so vorkam, als sei deren Notwendigkeit nur ein verkaufssteigerndes Mittel. Dabei hätte die Autorin es auch so geschafft, ein gutes Buch zu schreiben. Denn es ist wirklich sehr interessant und alles andere als langwierig geschildet, wie Kate es nach und nach schafft, ihre Ängste zu besiegen. So reicht es allerdings leider nur zum Mittelmaß.

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Ambermoons avatar

Rezension zu "Gefährlich nah" von Louise Millar

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Ambermoonvor 2 Jahren

Kate Parker fühlt sich, als ob ein Fluch auf ihrem Leben liegt. Denn ihr ist schon viel Schlimmes passiert. Jetzt tut sie alles, um ihren Sohn Jack und sich vor Gefahren schützen – aber die Leute sagen, sie sei überängstlich und paranoid. Da lernt sie einen Oxford-Professor kennen, der ihr Hilfe verspricht. Aber seine Methoden sind ungewöhnlich. Wenn sie wieder Lebensfreude empfinden will, muss sie lernen, Risiken einzugehen.
Kate versucht es. Als ein Nachbar immer mehr Interesse an ihr und ihrem Alltag zeigt, bleibt Kate cool und ignoriert sein aufdringliches Verhalten. Aber was, wenn in diesem Fall die Gefahr tatsächlich nah ist?..
.(Klappentext)

                                              -----------------------------------------

Kate musste in ihrem Leben schon mehrere heftige Schicksalsschläge erleiden. Zum Einen den tragischen Unfalltod ihrer Eltern an ihrem Hochzeitstag, zum Anderen wurde ihr Mann vor 5 Jahren brutal ermordet.
Seither leidet sie an Paranoia, Angstneurosen und ist von Unfall- und Wahrscheinlichkeitsstatistiken besessen.
Dies wirkt sich natürlich auch auf ihren 10-jährigen Sohn Jack aus, dem das Getue seiner Mutter vor seinen Freunden peinlich ist und auch ihn selbst einschränkt. Auch deswegen weil auch er Ängste entwickelt.
Mit seinen 10 Jahren hat er Angst vor einem Monster in seinem Schrank, da er immer wieder Geräusche darin hört. Zudem verändert sich die Lage verschiedener Gegenstände in seinem Zimmer. Hat sich die Paranoia seiner Mutter schon auf ihn übertragen? Denn auch ihr fallen zunehmend unheimliche Dinge in ihrem Haus auf. Aus dem Kühlschrank fehlt Essen, ein Bild liegt nicht mehr so, wie sie es zuletzt hingelegt hat und auch an ihrem Laptop scheint sich jemand zu schaffen gemacht zu haben.
Schnell wird klar, daß diese Ängste nicht unbegründet sind, doch niemand scheint Kate zu glauben. Da tritt jedoch ein renommierter Professor in ihr Leben, der es sich zur Aufgabe macht Kate von ihren Ängsten zu befreien und das auf eine sehr unkonventionelle Art und Weise. Ein Mann der sie nicht auslacht oder für blöd ansieht, sondern ihre Ängste ernst nimmt. Haben sie und Jack endlich eine Chance ins normale Leben wieder zurückzufinden?

Hier wird abwechselnd aus der Perspektive von Kate, Jack und einem kleinen unbekannten Jungen erzählt.
Die Protagonisten sind durchwegs gut gezeichnet. Man spürt die Ängste und die Hoffnungslosigkeit, aber auch die Verzweiflung und den Wunsch in ein normales Leben zurückzukehren.

Der Schreibstil ist angenehm, locker und es liest sich wirklich schnell weg. Spannung kommt jedoch nur stellenweise und nur kurz auf und ich hatte bis gegen Ende das Gefühl, daß es hier nur um die Angstneurosen von Kate und ihrer wachsenden Liebe zu diesem Uni-Professor Jugo geht.
Lange wusste ich nicht wohin mich dieses Buch, die Autorin hinführen möchte. Wenn mich die psychologischen Aspekte nicht so interessiert hätten, hätte ich das Buch wohl schon nach der Hälfte in die Ecke geschmissen.
Doch da hätte ich das fulminante Ende verpasst, denn dieses ganze Vorspiel der Geschichte hat wirklich einen Sinn und gipfelt in eine überraschende Wendung, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte.
Am Ende steigert sich das Tempo sowie die Spannung. Man rast durch die Auflösung und kann es wieder und wieder nicht glauben was für Abgründe sich einem hier eröffnen.

Fazit:
Ein gelungener Psychothriller der lange mit dem Leser spielt, um dann mit einer äußerst überraschenden Wendungen aufzuwarten, mit der man nie und nimmer gerechnet hätte.
Zugegeben, diese Story nimmt wirklich nur sehr langsam an Fahrt zu und ich seufzte nicht nur einmal ungeduldig oder überdrehte die Augen, aufgrund der Hauptprotagonistin, aber am Ende hatte alles einen Sinn und ließ mich begeistert zurück.
Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

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Fornikas avatar

Rezension zu "Gefährlich nah" von Louise Millar

Gefahr allerorten?
Fornikavor 2 Jahren

Kate lebt seit Jahren in ihrer ganz eigenen Schreckenswelt: nach dem Tod ihrer Eltern, dem Tod ihres Mannes lebt sie in ständiger Angst um sich und um ihren Sohn Jack. Alltägliche Gefahren wie Autos auf der Straße versetzen sie in Panik, sie ist besessen davon Risiken und Gefahren abzuwägen und verbringt Stunden damit diese zu recherchieren. Doch eines Tages tritt ein Mann in ihr Leben, der der ständigen Angst ein Ende zu bereiten scheint.

 Millars Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Autorin schreibt flüssig und temporeich, lässt sich aber gleichzeitig genug Zeit für ihre Charaktere. Sie verbringt viel Zeit damit dem Leser die Ängste von Kate nahe zu bringen, man kann sich bald sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Reaktionen besser verstehen. Ihre Besessenheit von Risiken und den entsprechenden Statistiken wird sehr gut wiedergegeben. Gegen Ende des Buches entwickelt sie sich – für meinen Geschmack – etwas unrealistisch, aber insgesamt nehme ich der Autorin diese überängstliche Figur schon ab. Auch der Sohn Jack und die anderen Familienmitglieder sind gut getroffen.

Im Endeffekt hat sich die Autorin an einem Punkt selbst die Spannung rausgenommen, sie lässt den Leser nämlich sehr früh wissen, ob Kate mit einer ihrer Ängste nicht vielleicht doch Recht hat. Da wäre weniger mehr gewesen. An sich ist die Spannung aber immer auf einem guten Niveau, den kleinen Dämpfer kann man ganz gut verschmerzen.

 Fazit: spannende Unterhaltung.

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