Louise Millar Allein die Angst

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Inhaltsangabe zu „Allein die Angst“ von Louise Millar

Callie tut, was wir alle tun: sie lässt ihre kleine Tochter Rae öfter bei ihrer Freundin Suzy. Die hat selbst drei Kinder, das verbindet. Aber nun muss Callie wieder ganztags arbeiten. Wie soll sie das mit Rae schaffen? Gut, dass Debs, ihre neue Nachbarin, als Betreuerin im Kindergarten arbeitet und helfen kann – auch wenn sie etwas nervös und merkwürdig wirkt. Als Rae beim Heimbringen auf die Straße stolpert, will Callie erst nur an ein Missgeschick glauben. Denn ein Unfall wäre bei der zarten, herzkranken Rae fatal. Aber als sich die gefährlichen Vorfälle häufen, wächst in Callie unaufhaltsam das Grauen: was, wenn sie der falschen Person vertraut?

Spannender Psycho ohne Blutvergießen!

— Teddybaer66
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  • Rezension zu "Allein die Angst" von Louise Millar

    Allein die Angst
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    17. September 2012 um 12:20

    Freundinnen Alle drei Frauen, um die es hauptsächlich gehen wird, tragen ihre ganz persönliche Angst in sich. Zumindest in dem, was Louise Millar zunächst dem Leser zugänglich macht. Callie sorgt sich um das Geld. Vor allem, seit ihr Lebensgefährte sie verlassen hat und sie allein mit dem bisschen Unterhalt auskommen muss. Darum, wie sie ihrer herzkranken Tochter Rae gerecht werden kann, darum, warum die anderen Eltern in der gut situierten Londoner Wohngegend sie weitgehend ignorieren und Rae daher auch nur wenig Anschluss an die anderen Kinder erhält. Das dies ganz andre Gründe als die von ihr vermuteten haben könnte, das wird lange dauern, bis Callie darauf kommen wird. Callies beste, eher auch einzige, Freundin Suzy, der Liebe wegen aus Amerika nach London gezogen, sorgt sich um ihre Ehe mit Jez. Der ihr nur noch kühl und abwehrend gegenübertritt und meist gar nicht mehr im Haus anwesend ist. Deb bezieht gerade ein kleines Haus in direkter Nachbarschaft und hat Angst vor Geräuschen. Überdeutlich hört sie jedes Hüsteln, jedes laufende Wasser und ganz besonders scherzt sie die unbedarfte Lautstärke der Kinder in der Nachbarschaft. Und sorgt sich darum, dass ihr Mann Allen ihre inneren Attacken nicht zu sehr mitbekommt. Soweit die Ausgangslage in der Nachbarschaft zu Beginn der Geschichte. Da erhält Callie eine Chance in ihrem alten Beruf. Dafür aber muss sie Rae schweren Herzens in eine Betreuung geben. Was sich bald schon als Fehler erweisen könnte. Denn kleinere Unfälle häufen sich und immer ist Rae die leidtragende. Kann es sein, dass die neue Nachbarin Deb, die zugleich als Kindergärtnerin für Rau mit zuständig ist, nicht nur innere Panik kennt, sondern diese auch an zu lauten Kindern abarbeitet? Oder wer sonst könnte Rae Schaden zufügen wollen? Immer schwieriger wird die Lage, immer hektischer der Versuch Callies, mit Hilfe ihrer Freundin Suzy Beruf, Kind und Gefährdungen zugleich zu balancieren. Zudem wird von Seite zu Seite klarer, dass hinter den Fassaden und offenkundigen Ängsten der Personen noch ganz andere Abgründe, auch in den Beziehungen untereinander, zu finden sein könnten. Geschickt gelingt es Louisa Miller, den Leser auf offenkundige Pfade zu führen, die doch nur die Oberfläche dessen darstellen, was an eigentlichen Ängsten und Verwicklungen im Raume steht. Nur um, mit einer überraschenden Wendung hier und da (bis zur ebenfalls unerwarteten Auflösung ganz zum Schluss), immer wieder für Wendungen zu sorgen. Die eher einfache und simple Sprache, die eher umgangssprachlichen Dialoge zwischen Callie und Suzy werden dieser inne liegenden Spannung nicht ganz gerecht, anders als jene Teile des Buches, die Millar aus der Perspektive Debs erzählt und in denen es ihr gelingt, die Angst und die inneren Zwänge spürbar für den Leser in den Raum zu setzen. „Allein die Angst“ ist eine flüssige Lektüre über Fassaden und Abgründe in Menschen, das zwar sprachlich den inneren Abgründen der Personen nicht immer ganz gerecht wird, aber durchaus bis zum Ende hin zu fesseln und zu überraschen weiß.

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