Louise Millar Gefährlich nah

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Inhaltsangabe zu „Gefährlich nah“ von Louise Millar

Kate Parker ist schon viel Schlimmes passiert. Jetzt will sie ihren Sohn und sich obsessiv vor allen Risiken schützen. Viele halten sie für para - noid. Ein neuer Freund will Kate dazu bringen, ihre Ängste abzulegen, sich am Leben zu freuen. Aber was, wenn Kate zu Recht Angst hat und die Gefahr tatsächlich nah ist – zu nah?

Befremdlich, beklemmend und irgendwie hinterhältig...

— Pippo121
Pippo121

Ohne Psychothrill wäre es ein besseres Buch geworden

— FrauSchafski
FrauSchafski

Ein gelungener Psychothriller, der lange mit dem Leser spielt, um dann mit einer äußerst überraschenden Wendung aufzuwarten.

— Ambermoon
Ambermoon

Spannende Unterhaltung mit ungewöhnlichem Aufhänger

— Fornika
Fornika

Beklemmend und letztendlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die krank und beängstigend ist.

— MelE
MelE

Tolles psychologisches Feingefühl, unterschwellige Spannung und ein Showdown der ohne Action auskommt, klasse!

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Fängt etwas lahm an, aber wird zum Ende nochmal richtig spannend.

— Tamaru
Tamaru

Interessanter Spannungsbogen und Wohlfühlatmosphäre ohne Sicherheit.

— leucoryx
leucoryx

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  • Leserunde zu "Wunderschöne Winterzeit" von Max Bolliger

    Wunderschöne Winterzeit
    Vucha

    Vucha

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~ ~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zwischen den Jahren (27.12-30.12.2016)Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Manch einer von uns wird bestimmt zu Weihnachten das ein oder andere Buch unter dem Weihnachtsbaum finden. Hier bekommt ihr die Gelegenheit und Zeit, eure neuen Schätze zu zeigen und sie zu lesen, oder aber auch noch ein bisschen SuB-Abbau zu betreiben.Größtenteils wird es sich thematisch um die Feiertage in den letzten Dezembertagen drehen... lasst euch überraschen! Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal. Wir wollen das Jahr zusammen ausklingen lassen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Was wollt ihr an diesen vier Tagen schaffen?  ♦EURE BELOHNUNG:♦ 2017 steht vor der Tür! Ihr bekommt deshalb für je 50 gelesene Seiten von uns einen Glücksbringer. 🍀🐞🐷 Zudem wird es einige Aufgaben geben, bei denen ihr zusätzliche Glücksbringer sammeln könnt. ♦DIE THEMEN:♦ Wir werden jeden Tag des Lesemarathons ein anderes Thema vorstellen und die Fragen diesem Thema anpassen. Geplant sind: Familien, Geschenke, Essen und Traditionen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel.  ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu den genannten Themen haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser "Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und "Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen.  WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Dienstag, den 27.12.2016 um 10 Uhr und endet am 30.12.2016 um Mitternacht.  Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: Knorke MissSnorkfraeulein SchCh121  oder Vucha ******************************************************* Teilnehmer: Vucha stebec SchCh121 samea MissSnorkfraeulein Mitchel06 melanie1984 pinucchia BUCHimPULSe Tatsu Mysticcat Knorke sternchennagel mabuerele histeriker AnnikaLeu, AberRush, Katha_strophe

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    • 706
  • Wenn dir die Angst im Nacken sitzt

    Gefährlich nah
    FrauSchafski

    FrauSchafski

    28. October 2016 um 21:28

    Kate ist vom Tod ihrer Eltern und ihres Mannes schwer traumatisiert, glaubt, sie sei verflucht, und schafft es kaum, den Alltag für sich und ihren Sohn zu meistern. Doch dann taucht Jago auf, und es scheint endlich wieder aufwärts zu gehen. Schreiben kann sie, die Autorin. Sehr nachvollziehbar und realistisch schildert sie Kates Trauma und die damit verbundenen regelmäßigen Panikattaken. Hinzu kommen Verfolgungswahn und Paranoia. Bildet sich Kate das wirklich nur ein? Als ihre Schwiegereltern ihr damit drohen, ihren Sohn Jack, der nicht minder traumatisiert ist, zu sich zu nehmen, wenn sie sich nicht wieder in den Griff bekommt, scheint die Situation auswegslos. Doch dann lernt Kate Jago kennen und beginnt, neues Vertrauen zu fassen. Ihr Weg, ihre Ängste, ihr Fortschritte sind spannend, der Leser fühlt und hofft mit ihr. Das allein hätte für ein wirklich gutes Buch ausgereicht. Aber nein, die Autorin wollte unbedingt einen Psychothriller schreiben. Und so weben sich in die Geschichte immer mehr merkwürdige Zwischenkapitel, Handlungsstränge, die vermuten lassen, dass es nicht ausreichen wird, Kate auf dem Weg der Besserung zu begleiten. Das Ende mag nicht vorhersehbar sein, erscheint dann aber arg an den Haaren herbeigezogen. Wirklich schade. Fazit: Die Thrillerelemente in diesem Buch haben mich massiv gestört, da es mir so vorkam, als sei deren Notwendigkeit nur ein verkaufssteigerndes Mittel. Dabei hätte die Autorin es auch so geschafft, ein gutes Buch zu schreiben. Denn es ist wirklich sehr interessant und alles andere als langwierig geschildet, wie Kate es nach und nach schafft, ihre Ängste zu besiegen. So reicht es allerdings leider nur zum Mittelmaß.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

    Gefährlich nah
    Ambermoon

    Ambermoon

    17. August 2016 um 10:17

    Kate Parker fühlt sich, als ob ein Fluch auf ihrem Leben liegt. Denn ihr ist schon viel Schlimmes passiert. Jetzt tut sie alles, um ihren Sohn Jack und sich vor Gefahren schützen – aber die Leute sagen, sie sei überängstlich und paranoid. Da lernt sie einen Oxford-Professor kennen, der ihr Hilfe verspricht. Aber seine Methoden sind ungewöhnlich. Wenn sie wieder Lebensfreude empfinden will, muss sie lernen, Risiken einzugehen. Kate versucht es. Als ein Nachbar immer mehr Interesse an ihr und ihrem Alltag zeigt, bleibt Kate cool und ignoriert sein aufdringliches Verhalten. Aber was, wenn in diesem Fall die Gefahr tatsächlich nah ist?...(Klappentext) ----------------------------------------- Kate musste in ihrem Leben schon mehrere heftige Schicksalsschläge erleiden. Zum Einen den tragischen Unfalltod ihrer Eltern an ihrem Hochzeitstag, zum Anderen wurde ihr Mann vor 5 Jahren brutal ermordet. Seither leidet sie an Paranoia, Angstneurosen und ist von Unfall- und Wahrscheinlichkeitsstatistiken besessen. Dies wirkt sich natürlich auch auf ihren 10-jährigen Sohn Jack aus, dem das Getue seiner Mutter vor seinen Freunden peinlich ist und auch ihn selbst einschränkt. Auch deswegen weil auch er Ängste entwickelt. Mit seinen 10 Jahren hat er Angst vor einem Monster in seinem Schrank, da er immer wieder Geräusche darin hört. Zudem verändert sich die Lage verschiedener Gegenstände in seinem Zimmer. Hat sich die Paranoia seiner Mutter schon auf ihn übertragen? Denn auch ihr fallen zunehmend unheimliche Dinge in ihrem Haus auf. Aus dem Kühlschrank fehlt Essen, ein Bild liegt nicht mehr so, wie sie es zuletzt hingelegt hat und auch an ihrem Laptop scheint sich jemand zu schaffen gemacht zu haben. Schnell wird klar, daß diese Ängste nicht unbegründet sind, doch niemand scheint Kate zu glauben. Da tritt jedoch ein renommierter Professor in ihr Leben, der es sich zur Aufgabe macht Kate von ihren Ängsten zu befreien und das auf eine sehr unkonventionelle Art und Weise. Ein Mann der sie nicht auslacht oder für blöd ansieht, sondern ihre Ängste ernst nimmt. Haben sie und Jack endlich eine Chance ins normale Leben wieder zurückzufinden? Hier wird abwechselnd aus der Perspektive von Kate, Jack und einem kleinen unbekannten Jungen erzählt. Die Protagonisten sind durchwegs gut gezeichnet. Man spürt die Ängste und die Hoffnungslosigkeit, aber auch die Verzweiflung und den Wunsch in ein normales Leben zurückzukehren. Der Schreibstil ist angenehm, locker und es liest sich wirklich schnell weg. Spannung kommt jedoch nur stellenweise und nur kurz auf und ich hatte bis gegen Ende das Gefühl, daß es hier nur um die Angstneurosen von Kate und ihrer wachsenden Liebe zu diesem Uni-Professor Jugo geht. Lange wusste ich nicht wohin mich dieses Buch, die Autorin hinführen möchte. Wenn mich die psychologischen Aspekte nicht so interessiert hätten, hätte ich das Buch wohl schon nach der Hälfte in die Ecke geschmissen. Doch da hätte ich das fulminante Ende verpasst, denn dieses ganze Vorspiel der Geschichte hat wirklich einen Sinn und gipfelt in eine überraschende Wendung, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. Am Ende steigert sich das Tempo sowie die Spannung. Man rast durch die Auflösung und kann es wieder und wieder nicht glauben was für Abgründe sich einem hier eröffnen. Fazit: Ein gelungener Psychothriller der lange mit dem Leser spielt, um dann mit einer äußerst überraschenden Wendungen aufzuwarten, mit der man nie und nimmer gerechnet hätte. Zugegeben, diese Story nimmt wirklich nur sehr langsam an Fahrt zu und ich seufzte nicht nur einmal ungeduldig oder überdrehte die Augen, aufgrund der Hauptprotagonistin, aber am Ende hatte alles einen Sinn und ließ mich begeistert zurück. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

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  • Gefahr allerorten?

    Gefährlich nah
    Fornika

    Fornika

    19. June 2016 um 11:33

    Kate lebt seit Jahren in ihrer ganz eigenen Schreckenswelt: nach dem Tod ihrer Eltern, dem Tod ihres Mannes lebt sie in ständiger Angst um sich und um ihren Sohn Jack. Alltägliche Gefahren wie Autos auf der Straße versetzen sie in Panik, sie ist besessen davon Risiken und Gefahren abzuwägen und verbringt Stunden damit diese zu recherchieren. Doch eines Tages tritt ein Mann in ihr Leben, der der ständigen Angst ein Ende zu bereiten scheint.  Millars Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Autorin schreibt flüssig und temporeich, lässt sich aber gleichzeitig genug Zeit für ihre Charaktere. Sie verbringt viel Zeit damit dem Leser die Ängste von Kate nahe zu bringen, man kann sich bald sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Reaktionen besser verstehen. Ihre Besessenheit von Risiken und den entsprechenden Statistiken wird sehr gut wiedergegeben. Gegen Ende des Buches entwickelt sie sich – für meinen Geschmack – etwas unrealistisch, aber insgesamt nehme ich der Autorin diese überängstliche Figur schon ab. Auch der Sohn Jack und die anderen Familienmitglieder sind gut getroffen. Im Endeffekt hat sich die Autorin an einem Punkt selbst die Spannung rausgenommen, sie lässt den Leser nämlich sehr früh wissen, ob Kate mit einer ihrer Ängste nicht vielleicht doch Recht hat. Da wäre weniger mehr gewesen. An sich ist die Spannung aber immer auf einem guten Niveau, den kleinen Dämpfer kann man ganz gut verschmerzen.  Fazit: spannende Unterhaltung.

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  • Beklemmend Realistisch

    Gefährlich nah
    MelE

    MelE

    11. May 2016 um 06:33

    "Gefährlich nah" erzählt die Geschichte der Kate Parker, die mir anfangs sehr paranoid erschien. In ihrem Kopf existieren Statistiken und Zahlen und nichts scheint dagegen zu helfen. Kate fühlt sich beobachtet und verfolgt. Das Cover zeigt eine Frau, die ängstlich nach hinten starrt und genauso ist Kates Charakter zu beschreiben. Eine überängstliche Frau, die Gefahren schon vorher sieht und sie daher umgeht. Ihr Sohn ist daher in seiner Freiheit sehr eingeschränkt. Ist es nun psychotisch oder Realität?Der Einstieg ist eher seicht und es scheint sich eher eine Liebesgeschichte anzubahnen, als ein Psychothriller. Als das Ruder herumgerissen wird, hinterlässt es mich sprachlos und völlig fasziniert. Ich hatte komplett andere Assoziationen zum Titel und war erstaunt, was sich letztendlich offenbart. Das Lesen von "Gefährlich nah" erweist sich als sehr zügig. Auch wenn mir lange die Spannung fehlte, konnte ich mich komplett auf die Handlung einlassen. Die letzten 50 Seiten hauen einiges an Spannung raus und versöhnen mich daher mit dem Thriller. Zuvor empfand ich keinen Thrill, sondern nahm teil an einer Psychose einer Frau, deren Mann ermordet wurde. Es scheint, als müsste sich Kate mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, um innerlich zu heilen. Statistiken bestimmten ihr Leben und gibt nun anderem Raum. Die Beziehung zu ihrem Sohn Jack fängt an zu heilen und gibt ihm ein klein wenig Freiheit zurück, Kate ist sich ihren Ängsten bewusst und will sich ihnen stellen, ob es aber der richtige Weg ist, den sie einschlägt, wagte ich öfter zu bezweifeln. Ein Oxford - Professor, der aus dem Nichts auftaucht und Kates Interesse wecken kann? Kann Kate loslassen? Wird sie ins Ungewisse springen können?"Gefährlich nah" erzählt in ruhiger und angemessener Sprache einen Thriller, der sich irgendwann so dermaßen entlädt, dass ich es als sehr beklemmend empfand. Die Rückblicke in die Vergangenheit gaben mir lange Rätsel auf und doch erscheinen sie am Ende als völlig klar und logisch.Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung, da ich mich letztendlich bestens unterhalten gefühlt habe. Ich hätte mir gerne hier und da mehr Tiefe gewünscht, aber letztendlich klärt sich das Gefühl der Angst und der Verfolgungswahn wie von selbst, auch wenn es ein weiter Weg bis dahin ist. 

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  • Das Monster im Schrank!

    Gefährlich nah
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    08. April 2016 um 23:00

    Ein Psychothriller der leisere Töne anschlägt und mir besonders wegen dem literarischen Feingefühl sehr gut gefallen hat. "Gefährlich nah" von Autorin Louise Millar, erschienen im Fischer Taschenbuchverlag, lässt einem als LeserIn sehr deutlich spüren was es heißt dauerhaft in Angst zu leben. Aber erst einmal zur Story:Angst bestimmt Kates Leben - "ich bin verflucht" sagt sie von sich selbst. Zu viel ist ihr oder besser gesagt, ihren Angehörigen, geschehen. Seit 5 Jahren 'lebt' Kate nach ihrem eigenen selbstbestimmtem Verzicht auf Leben. Paranoia, Angst- und Panikzustände machen ihr und ganz besonders dem 10jährigen Sohn Jack das Leben zur Hölle.Bis Jago in ihr Leben tritt und ihr seit langer Zeit das Gefühl gibt, dass sie kein Opfer sein muss und bewirkt damit eine deutliche Wandlung Kates.Aber irgendwie scheint ihr Gefühl sie nicht zu täuschen, denn da ist noch das Monster im Schrank! Louise Millar hat ein deutliches Feingefühl in die Schilderungen von Kates Aussetzern und Panikattacken gelegt. Hier wurde keine übertrieben hysterische Frau dargestellt oder gar bloßgestellt.Kates Gedanken darum was ihr und besonders Jack geschehen könnten sind durchaus real. Sonnenbaden kann Hautkrebs verursachen, Fahrrad fahren ohne Helm ist gefährlich, Alter und Zustand der Taxis und deren Fahrer sind potentielle Gefahren! Alles Dinge die eigentlich jedem bewusst sind, über die man sich aber nicht anhand von Statistiken den Kopf zerbricht und deswegen auf all diese Dinge verzichtet.Doch genau das tut Kate und eben dass wurde wirklich glaubhaft dargestellt. Sehr nahe gingen mir Jacks dargestellte 'Leiden' durch die Handlungen und Nicht- Handlungen seiner Mutter."Er hatte hinter den gläsernen Bernsteinaugen seine alte Mum hervorblitzen sehen und wollte sie nicht verscheuchen." (Buch Seite 252).Dieser Junge fängt an über sich hinaus zu wachsen und will endlich ein (soweit in dem Alter möglich) selbstbestimmtes Leben führen und nicht geschützt durch einen Stahlkäfig schlafen, mit Angststeinen im Bauch, hervorgerufen durch Kates ständige Sorgen und Ängste die deutlich auf ihn abfärben. Als dieser Jago auftauchte und Kate mittels 'Experimenten' ins Leben zurückführte war es wie ein aufatmen. Allerdings bin ich skeptisch, kann ein so psychologisch angeschlagener Mensch durch eine Art Mutprobe von heute auf Morgen genesen?Jedenfalls tut Jago Kate furchtbar gut und damit auch Jack. Im Buch offenbart sich aber auch dass eben doch ein dunkler Schatten über Kate liegt. Eine indirekte Bedrohung bei der ich mich ständig fragte wohin das führt.Auch diese ganz kurzen, in kursiver Schrift, Abschnitte zu einem Jungen ohne Namen. Hier habe ich sehr lange gebraucht um dahinter zu kommen. Das war gut gemacht und hat letztendlich gezeigt das es diese Monster wirklich gibt. Ein toller Psychothriller mit einer eher unterschwelligen Spannung, die sich aber konstant aufbaute und mich ganz besonders zum Schluß hin so richtig fesselte. Gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen und werde dann doch mal unter dem Bett und im Schrank nachschauen müssen.c) K.B. 04/2016

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  • Wenn Statistiken das Leben bestimmen

    Gefährlich nah
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    Kate Parker ist eine junge Frau deren Leben & Gedanken sich um Statistiken drehen. Jedoch nicht aus beruflichen Gründen, sie beeinflussen nicht nur Kates Leben, sie bestimmen es:"Bei fünfundachtzig Prozent aller tödlichen Unfälle trug der Radfahrer keinen Helm." (S. 153)"Berufsfahrer haben ein vierzig Prozent höheres Unfallrisiko." (S. 197)"Ein Drittel der Kinder berichten keinem Erwachsenen von sexuellen Übergriffen, die sie erlitten haben." (S. 260) Der Einstieg der Geschichte ist eine Kindheitserinnerung, welche der Leser zunächst nicht greifen, nicht einordnen kann. Immer wieder geben kleine Abschnitte einen weiteren Einblick in diese Erinnerung, aber die Bedeutung dahinter erfährt der Leser erst zum Ende des Buches. Zunächst wirkt die Geschichte etwas langatmig, doch rückblickend macht es das Buch in sich stimmig. Es geht um die Gedanken von Kate und ihrem zehnjährigen Sohn Jack, um ihre Beziehung zueinander, wie auch um die Familienverhältnisse der Parkers. Der Leser erfährt das Ausmaß von Kates Paranoia und ihren missglückten Therapieversuch. Doch dann tritt Jargo Martin in ihr Leben und somit sehr unorthodoxe Methoden, um ihre paranoiden Angstzustände  zu bewältigen. Kate will ihrem Sohn ein angstbefreites Leben ermöglichen, ihm die Rolle des Erwachsenen abnehmen und somit lässt sie sich darauf ein. Und es scheint als ob Kate die ersten Schritte zurück ins Leben gelingen.Doch was, wenn wirklich eine Gefahr für ihren Sohn und sich selbst besteht!? Wenn sie nur einfach von keinem ernst genommen, mit psychologischen Fakten abgetan wird!? Wenn die Geräusche ihres Zuhauses, die Angst vor dem Monster im Schrank real sind?! Die Autorin verschafft dem Leser ein Bild über Kate und ihr Leben, wie sich ihre Paranoia bereits auf ihren Sohn auswirkt: "Mit einem Ächzen schwang sich Jack aus dem Bett (...) Er bückte sich, um seine Sportschuhe für die Sportstunde aus dem unteren Regal zu ziehen, und stockte. Sie hatten sich wieder bewegt. Er war ganz sicher. Er hatte sie hineingeworfen, und jetzt standen sie säuberlich nebeneinander da, mit den Schuhspitzen nach außen." (S. 67) Diese beklemmenden Situationen verstärken sich zunehmend und bereits wenige Seiten später muss der Leser das erfahren, was Kate bereits erahnt. Nur bruchstückhaft gibt die Autorin dem Leser Antworten und genau dies lässt einen immer wieder zum Buch greifen, fesselt einen obwohl es kaum Platz einnimmt. Der Leser begleitet Kate auf dem Weg ihrer Angstbewältigung und muss erleben das sie dadurch die Bedrohung, die bereits viel zu nahe ist, ausblendet. Ich denke bei diesem Buch muss sich jeder Leser selbst einen Eindruck verschaffen. Der Beginn war für mich etwas schleppend & auch die Gesamtgeschichte ist kein rasanter Plot, dennoch wollte ich wissen wohin es sich entwickelt. Es ist ein ruhiger Psychothriller, welcher sich Schritt für Schritt aufbaut & das ganze Ausmaß erst zum Ende hin offenbart.Ein Buch das mir gefallen hat, ein Psychothriller in dem sich die Handlungen nicht überschlagen. Jedoch hätte die Autorin auf bestimmte Passagen verzichten & psychologisch mehr in die Tiefe gehen können.

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    • 9
  • Gefährlich nah

    Gefährlich nah
    Tamaru

    Tamaru

    13. March 2016 um 16:38

    Kate Parker ist fest davon überzeugt verflucht zu sein. Am Tag ihrer Hochzeit sterben ihre Eltern bei einem Unfall, ihr Ehemann wird bei einem Einbruch ermordet. Als dann in ihr Haus zweimal eingebrochen wird, ist sie überzeugt davon, dass das nächste Unglück kurz bevorsteht. Sie verrennt sich in Wahrscheinlichkeitsberechnungen, macht das Haus zur Festung und möchte ihren Sohn am liebsten nirgendwohin lassen, aus lauter Angst ihm könnte etwas zustoßen. Das ändert sich als sie Jago kennenlernt, einen Universitätsprofessor, der ihr mit seinen eigenen Methoden die Angst nehmen möchte. Und Kate läßt sich darauf ein, sie beginnt das Leben langsam zu genießen, nichtsahnend dass die größte Gefahr in ihrem direkten Umfeld lauert. Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn es ein wenig lahm beginnt. Kate war mir auf Anhieb sympathisch und ich habe auf jeder Seite gedacht, da muss doch noch was kommen, denn ab der Mitte des Buches wird einem schnell klar, dass Kate nicht so paranoid ist wie es zu Anfang scheint. Die Auflösung war dann recht überraschend und deshalb war es für mich ein guter Thriller den es zu lesen lohnt.

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  • Vertraue deinen Instinkten

    Gefährlich nah
    leucoryx

    leucoryx

    12. March 2016 um 12:47

    In dem Psychothriller "Gefährlich nah" lebt Kate zusammen mit ihrem Sohn Jack in einem Haus. Nachdem sie ihre Eltern und später ihren Mann auf tragische verloren hat, glaubt Kate verflucht zu sein und fühlt sich vom Pech verfolgt. Sie hat vor vielem Angst und überträgt dieses auch auf ihren Sohn. Als sie Jago kennenlernt schöpft sie das erste Mal wieder Hoffnung ihre Ängste überwinden zu können. Doch sind ihre Ängste vielleicht berechtigt? Ich habe das Buch gewonnen und daher gelesen. Alleine vom Cover und dem Klappentext hätte ich es wohl nicht gelesen. Ich war dann doch recht positiv überrascht wie gut es sich weglaß. Man fühlt mit Kartei wunderbar mit. Man spürt ihre Ängste und Sorgen. Man erfährt stückweise welches Unglück sie schon alles erlebt hat. Dann lernt sie Jago kennen, der ihr endlich wieder etwas Sicherheit vermitteln kann und seine ganz eigene Angsttherapie hat. Als Leser verfolgt man eine sich ruhig und harmonisch entwickelten Liebesgeschichte. Aber man die ganze Zeit im Hinterkopf, dass der Schein nur trügt. Und man fragt sich wie die ganze Geschichte ausgehen wird. Das Ende selbst kann sich sehen lassen, war für mich jedoch nicht ganz so überraschend wie erhofft. Es gab zunehmend Hinweise. Die kursiv geschriebene Zwischengeschichte, die immer wieder zwischendurch fortgeführt wurde, konnte ich sehr lange nicht zuordnen, passte dann aber gut. Das Buch laß sich gut weg und man fragte sich die ganze Zeit wie lange Kate ihre neue Sicherheit ausleben dürfe. Ein solider Psychothriller, der aber noch schaurige und überraschende hätte sein können.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Für mich hätte es ein wenig spannender sein dürfen...

    Gefährlich nah
    Ani

    Ani

    11. February 2016 um 21:29

    Das Schicksal meint  es wirklich nicht gut mit Kate Parker. Ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit kommen Kates Eltern bei einem Unfall ums Leben. Einige Jahre später wird ihr Ehemann bei einem Einbruch ermordet und nun scheint sie selbst von einer Einbruchsserie heimgesucht zu werden. Denn innerhalb weniger Wochen wird ihr Haus zweimal zum Ziel der Langfinger, wobei im Rest des Viertels niemand etwas Ähnliches zu melden hat. Kein Wunder also, dass sie nun versucht sämtliche Risiken für sich und ihren Sohn Jack auf ein Minimum zu reduzieren. Ständig hat sie irgendwelche Zahlen im Kopf und berechnet beinahe zwanghaft das geringste Risiko. Als Kate einen Sicherheitskäfig in ihr Haus einbauen lässt, um sich und Jack vor den nächsten Einbrechern zu schützen, greifen ihre Schwiegereltern ein. Denn sie haben Angst, dass ihr Enkel sich in dieser Umgebung nicht altersgemäß entwickeln kann und drohen damit, sich beim Jugendamt dafür einzusetzen, dass Jack zu ihnen kommt, wenn Kate nicht von ihren Zwängen lässt. Kate sieht selbst ein, dass sie sich und ihr Leben ändern muss, damit Jack normal aufwachsen kann. Als plötzlich ein Oxford-Professor in ihr Leben tritt, der sogar ein Buch darüber geschrieben hat, wie man den Wahrscheinlichkeiten ein Schnippchen schlägt  und damit das eigene Leben verändert, versucht Kate sich mit seiner Hilfe von ihren Zwängen zu befreien. Das scheint ihr täglich ein Stückchen besser zu gelingen. Deshalb geht sie auch locker damit um, dass aus Jacks Schrank manchmal merkwürdige Geräusche zu hören sind, Essen aus dem Kühlschrank fehlt und der Student von nebenan ein wenig zu aufdringlich ist..... Der Einstieg in Kates Geschichte gelingt relativ mühelos. Denn Kate ist eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, die man einfach mögen muss. Man erfährt nach und nach, was sie in den letzten Jahren durchmachen musste und kann deshalb im Ansatz nachvollziehen, dass sie nun gerne sicher wäre, dass ihr und ihrem Sohn nichts mehr passieren wird. Dennoch möchte man sie am liebsten schütteln, wenn sie mit ihren Berechnungen beginnt und beinahe zwanghaft das geringste Risiko ausrechnet. Gerade am Anfang plätschert die Geschichte ein wenig vor sich hin. Sie ist zwar interessant, kommt aber ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen daher. Man hat zwar beim Lesen ein leicht mulmiges Gefühl und stellt sich die Frage, was es mit diesem Studenten und den merkwürdigen Geräuschen im Schrank, wohl auf sich haben mag. Doch von Nervenkitzel oder Gänsehautfeeling ist man weit entfernt. Dennoch fliegt man förmlich über die Seiten, da der Schreibstil sehr flüssig und angenehm lesbar ist. Man kann mühelos in die Erzählung eintauchen, auch wenn sie nicht ganz das ist, was man sich vom Klappentext her erhofft hatte. Zum Ende hin zieht die Spannung allerdings deutlich an und eine überraschende Wendung sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag und erst zufrieden ist, wenn man das Ende kennt. Ich habe mich beim Lesen dieses Psychothrillers gut unterhalten. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir deutlich mehr Spannung und Nervenkitzel erhofft hatte. Denn davon war gerade in der ersten Hälfte nicht besonders viel vorhanden. Trotzdem hat mich Kates Geschichte in ihren Bann gezogen, sodass ich mit meiner Bewertung nun  hin- und hergerissen bin. Denn fast bis zum Schluss hätte ich nur drei Bewertungssternchen vergeben. Die überraschende Wendung hat das Ruder dann aber komplett herumgerissen, sodass das Buch nun vier, wenn auch schwache, Bewertungssternchen auf meiner persönlichen Leseskala erhält. 

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  • Gefährlich nah - Rezension

    Gefährlich nah
    TraumTante

    TraumTante

    02. August 2015 um 21:25

    Inhalt: Kate Parker fühlt sich, als ob ein Fluch auf ihrem Leben liegt. Denn ihr ist schon viel Schlimmes passiert. Jetzt tut sie alles, um ihren Sohn Jack und sich vor Gefahren zu schützen - aber die Leute sagen, sie sein überängstlich und paranoid. Da lernt sie einen Oxford-Professor kennen, der ihr Hilfe verspricht. Aber seine Methoden sind ungewöhnlich. Wenn sie wieder Lebensfreude empfinden will, muss sie lernen, Risiken einzugehen. Kate versucht es. Als ein Nachbar, immer mehr Interesse an ihr und ihrem Alltag zeigt, bleibt Kate cool und ignoriert sein aufdringliches Verhalten. Aber was, wenn in diesem Fall die Gefahr tatsächlich nah ist? Meinung: Der Schreibstil ist gut und flüssig. Ich hab mich anfangs etwas schwer in die Geschichte hinein gefunden. Es war verwirrend, das wir zwischendurch "Flashbacks" des Täters haben. Wie sich später feststellt, schreckliche Ereignisse aus seiner Kindheit. Kate als Hauptcharakter war mir anfangs nicht so sympatisch. Sie war ängstlich, paranoid und hat eine Zwangsstörung. Sie googelt Unfall- und Sicherheitsstatistiken. Ihr schwirren ständig zahlen in den Kopf, was passieren könnte, z.B. wenn sie Nachts Fahrrad fährt, in ein Flugzeug steigt usw. Sie macht sich, aber auch ihre Familie, besonders ihren Sohn Jack damit ganz durcheinander. Sie meint damit hilft sie sich und ihm, aber es ist genau das Gegenteil. Sie hört auf zu Leben und ist so in Trance, das sie nicht mitbekommt wie es ihrem Sohn eigentlich geht. Und das Wendet sich die Geschichte und als Kate Jacko kennen lernt, entwickelt sich die Geschichte in etwas positives. Man freut sich mich Kate & ihrem Sohn das sie wieder glücklicher werden. Ihre Beziehung zu Jack wieder intensiver. Ihre Zwangsstörung verbessert sich. In einem kurzem Moment scheint alles fast Perfekt! Aber dann nur fast... Es ist eher ein ruhiger Psychothriller. Etwas mehr Spannung hätte er vertragen können. Aber die Geschichte hat mich trotzdem gefesselt, so das ich unbedingt weiterlesen musste. Und das Ende hat mich total überrascht. Das hätte ich echt nicht erwartet. Ich hatte mir schon eine anders "Happy"-End ausgemalt. ;-) Fazit: Ein interessanter und ruhiger Psychothriller, der etwas mehr Spannung gebraucht hätte. Aber durchaus unterhaltsam & empfehlenswert!

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Steigert sich stetig

    Gefährlich nah
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    25. August 2014 um 11:45

    Steigert sich stetig In Klarer, flüssiger Sprache erzählt Millar ihre neue Geschichte von Kate Parker. Eine Frau, die harte Schläge im Leben hat hinnehmen müssen. Die Eltern bei einem Unfall getötet. Der Mann bei einem Einbruch ermordet. Zwei Einbrüche in ihrem Haus in letzter Zeit (nur in ihrem Haus, der Rest der Straße blieb bis dato völlig verschont). „Ich glaube, ich bin verflucht“. Kein Wunder, dass Kate zur äußersten Vorsicht neigt. Ständig Prozentzahlen von Risiken im Kopf wälzt. Zu welcher Zeit auf welchen Straßen ist das Risiko, mit dem Rad zu fahren, am geringsten? Wie hoch ist das Risiko, dass der LKW auf der Autobahn bei beginnendem Stau nicht mehr rechtzeitig bremsen kann? Ihr Kopf kann gar nicht aufhören, alles und jeden mit Mißtrauen zu „berechnen“. Ständig schwirrt ihr der Kopf, vor allem, um ihren Sohn, Jack, 10 Jahre alt, vor „dem Fluch“ zu beschützen. Und all dies kulminiert gerade in dieser letzten Zeit, in der Kate ständig den Eindruck hat, dass Dinge in ihrem Haus verändert sind. Die Suppe weniger geworden ist, ihre Vanille Seife plötzlich viel zu sehr entleert ist. Las ob jemand unbefugt sich im Haus zu schaffen machen würde. Paranoia oder Gefahrenzeichen? Als sie im obersten Stock des Hauses einen Sicherheitskäfig gegen Einbrecher anbringen lässt, ist für ihre Schwiegereltern und ihre Schwägerin das Maß überschritten. Offen droht man ihr, Jack in die Obhut der Schwiegereltern zu nehmen. Gut dass Kate selber aktiv werden will. Und auch wenn es mit der ersten Therapeutin nicht geklappt hat, immerhin hat sie einen attraktiven Professor kennengelernt, der sich mit Risiken und Wahrscheinlichkeiten auskennt und ein ganz besonderes, privates „Desensibilisierungstraining“ mit Kate angeht. Doch warum hört auch ihr kleiner Sohn Geräusche aus dem Schrank? Zu Beginn des Thrillers entsteht der Eindruck, dass Louise Millar vielfache bereits bekannte Motive benutzt. Selbst der ominöse Schrank ist hier kein originäres Spannungsmittel, sondern aus dem ein oder anderen Zusammenhang anderer Thriller vertraut. Trotz der flüssigen Sprache, des hohen Tempos und der durchaus interessant geschilderten Personen macht sich daher zunächst eine behagliche Vertrautheit beim Leser breit, bereits zu wissen, was geschehen wird und ein wenig Spannung dabei zu genießen, mehr nicht. Bis deutlich wird, dass Louise Millar, vor allem im zweiten Teil des Buches beginnend, hinter all den vertrauten Elementen und der eigentlich klar scheinenden Sachlage (mitsamt dem Eindruck, schon zu wissen, wie es weitergehen wird) noch eine tiefere, verzweigtere, andere verwurzelte Ebene in die Ereignisse einfließen lässt, die all das, was je passiert ist, in einen großen Zusammenhang bis zum Schluss ungeahnten Ausmaßes setzt. Ein Zusammenhang, dessen Mittelpunkt und Dauer erst im knisternden Finale kurz vor dem Einstieg in ein kleines Flugzeug restlos deutlich werden wird. Insgesamt somit ein nicht unbedingt das Genre neu erfindender Thriller mit vielfach vertrauten „Spannungsbietern“, in dem Millar zum Ende hin dennoch mit überraschenden Wendungen aufzuwarten versteht und ein komplexes Ganzes vor Augen führt. Spannung und gute Unterhaltung sind daher gegeben.

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