Louise Miller Die Zutaten zum Glück

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Inhaltsangabe zu „Die Zutaten zum Glück“ von Louise Miller

Wer rechnet schon damit, dass aus einem Flammeninferno das große Glück erwächst? Am wenigsten die Patissière Olivia, als sie mit ihrem flambierten Dessert einen Bostoner Luxusclub in Brand setzt. Dass genau das ihr ein neues Leben und eine Liebe auf Umwegen beschert, noch dazu in Vermont, kommt für sie genauso unverhofft wie für all diejenigen, denen sie dort in die Quere stolpert … Nachdem sich Olivias Karriereaussichten in Rauch aufgelöst haben, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Wo sie nicht nur Unterschlupf und eine Anstellung wider Willen in einem kleinen Landgasthof findet, sondern auch ein neues Zuhause, nach dem sie bislang gar nicht gesucht hatte. Doch bevor Olivia selbst erkennt, wohin ihr Herz gehört, muss sie sich mit der kauzigen Lokalbevolkerung anfreunden – und das Geheimnis um den besten Apple Pie lüften. Und nicht zuletzt die Gunst einer eigensinnigen alten Dame erobern, unter deren rauer Schale mehr verborgen liegt, als Olivia ahnen kann …

Sehr vorhersehbar!

— frauendielesen
frauendielesen

Wundervolle Geschichte - mit einer Prise zu viel Klischee

— Larissa_Schira
Larissa_Schira

Zauberhaft, berührend, nachdenklich machend und stellenweise unglaublich - über zwischenmenschliche Beziehungen und das Ankommen im Leben.

— hasirasi2
hasirasi2

Starker Anfang, dann folgen Allgemeinplätze

— mysticcat
mysticcat

Eine schöne Geschichte, die einen an die Kleinstadt"Stars Hollow" von den Gilmore Girls denken lässt. Einfach abtauchen und wohlfühlen. :0)

— Bianca75
Bianca75

Ein echtes Wohlfühlbuch - man sollte es aber nicht mit hungrigen Magen essen

— Linker_Mops
Linker_Mops

Kitschiges Ende, aber ansonsten ein angenehm zu lesender Wohlfühlroman zum Abschalten...

— parden
parden

Eigentlich gut gestartet, aber zu viel Zuckerguss am Ende, zu wenig Charakterentwicklung.

— Damarel
Damarel

Eine rührende Geschichte mit viel Süßigkeit und Back Lust.

— Monice
Monice

Behagliche Suche nach dem Glück, die stellenweise zu zuckrig und plakativ gerät. Trotzdem ein Buch für Wohlfühllesemomente.

— SinjeB
SinjeB

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  • Kuchen, Chaos mit einer Prise Liebe

    Die Zutaten zum Glück
    Linny

    Linny

    13. June 2017 um 10:16

    Die Zutaten zum GlückLouise MillerOlivia arbeitet als Patissière im angesagten Emerson Club in Boston – bis sie an einem Abend mit einem flambierten Baked Alaska einen Brand verursacht. Noch in derselben Nacht flieht sie zu ihrer besten Freundin Hannah nach Guthrie in Vermont.Ob diese überstürzte Flucht eine gute Idee war. Das muss jeder Leser für sich selber entscheiden.Oliva ist ein spontaner und nicht groß überlegender Mensch. Aber das Herz hat sie am rechten Fleck.Das Buchcover ist bunt gestaltet. Und der Titel macht einen neugierig auf die Handlung.Manchmal ist ein neuer Anfang gar nicht so schlecht, wenn einen nicht die Vergangenheit einholen würde. Und mit dieser abzuschließen ist gar nicht so einfach, schon gar nicht für Olivia.Ein unterhaltsamer Roman über das Leben, neuen Anfängen und das Backen.

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  • Die Zutaten zum Glück - mit einer Prise zu viel Klischee

    Die Zutaten zum Glück
    Larissa_Schira

    Larissa_Schira

    01. June 2017 um 16:34

    Livvy, die als Patissière in Boston arbeitet, steckt bei einem wichtigen Fest versehentlich einen Club in Brand. Daraufhin flüchtet sie aus der Großstadt aufs Land, zu ihrer besten Freundin. Spontan nimmt sie dort einen Job im Sugar Maple Inn an, das von der unnahbaren Margaret geführt wird. Schnell findet sie heraus, warum die Stelle ausgeschrieben wurde, und versucht sich zu beweisen. Dabei lernt sie das Leben auf dem Dorf immer besser kennen und lieben, nicht zuletzt auch wegen Martin und seiner Familie...doch die Idylle hat auch ihre Schattenseiten.Der Roman beginnt fulminant und actionreich, was nach dem ersten Kaptitel jedoch schnell abflaut und sich eher in eine ruhige, gediegene Grundstimmung wandelt. Diese Stimmung zieht sich durch den größten Teil des Buches und verleiht ihm einen eigenen Charme - der Leser bekommt unentwegt bildliche Vorstellungen geliefert und wird in die dörfliche Atmosphäre hineinversetzt. Trotzdem lässt sich das Buch einfach und schnell lesen.Vor allem Livvy als Protagonistin wird sehr vielseitig und lebendig dargestellt. Ihre Gedanken stehen stets im Vordergrund, was es dem Leser sehr einfach macht, ihre Handungen nachzuvollziehen. Andere Charaktere, wie z.B. Martin oder ihre beste Freundin, wirkten für mich dagegen leider etwas blass, allerdings nicht so, dass es beim Lesen wirklich gestört hätte.Was mich dagegen teilweise mit dem Kopf schütteln ließ, waren die vielen Klischees, die in diesem Buch zu finden sind. Beispiele möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, um nichts vorwegzunehmen. Allerdings war das Buch für mich von vorne bis hinten vorhersehbar und gerade gegen Ende schon fast etwas unrealistisch, da hier nun fast jedes Klischee eines Liebesromans bedient wurde. SSehr schade, da im gesamten Roman eine so tolle Atmosphäre vorherrschte und ich mich wirklich in Livvy und die Szenerie verliebt habe. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen. Deshalb gibt es hier einen Stern Abzug.Eine Empfehlung würde ich aber trotzdem an Freunde von Liebesromanen aussprechen, die sich an ein paar Klischees nicht stören. Das Lesen hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

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  • Anfangs gut, dann voller Klischees

    Die Zutaten zum Glück
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    26. May 2017 um 17:32

    Olivia flüchtet - vor ihrem alten Leben, vor ihrem alten Job, vor ihrem alten Liebhaber. Raus aus der Großstadt, hinein ins Landleben. Der Anfang ist holprig, nicht zuletzt wegen ihrer neuen, ruppigen Chefin. Man möchte nicht meinen, dass sie irgendwas hier hält. Aber da gibt es einen ganz bestimmten Mann, der ihr den Kopf verdreht..Der Anfang war wundervoll - schlicht und simpel, gleichzeitig aber wundervoll und immer richtig, ähnlich wie der Apfelkuchen um den sich ein Gutteil der Geschichte dreht. Man fühlt sich wohl in der Geschichte, man kann sich zwischen die Seiten kuscheln, alles fühlt sich gut an. Und man bekommt Lust zu backen. Wenn man schon das Gefühl hat, dass der Geruch von Backwaren aus den Seiten strömt bekommt man selbst Lust auf Mehl zwischen den Fingern.Und Olivia, die muss man einfach gern haben.Zu Beginn habe ich mich glaube ich in jede einzelne der Figuren verliebt. In Olivia, mit der man sich so schrecklich gut identifizieren kann und mit ihrer neuen Chefin Margaret, die mich unweigerlich an Maggie Smith in ihrer Rolle in Downton Abbey erinnert hat und damit mein Herz im Sturm erobern konnte.Besser hätte es nicht werden können. Wurde es leider auch nicht. Statt aber das Niveau zu halten ging es ab der Mitte rapide bergab. Miller fängt an sich in Klischees zu wälzen wie Plätzchen in Zucker. Von der ungeplanten Schwangerschaft mitten in der prüden Kleinstadt bis zur zweiten Frau war wirklich alles dabei. Man hätte Schmonzetten Bingo spielen können.Und die ehemals sympathische Olivia entwickelt sich rückwärts - von der starken, unabhängigen Frau zum quengeligen, egoistischen Teenager mitten in der Pubertät. Hey, ich bin mit meinen 23 sicher jünger als die durchschnittliche Zielgruppe, aber dafür fühle sogar ich mich zu alt. Schade, wirklich. Es hätte was großartiges werden können aber die Autorin konnte ihr eigenes Niveau leider nicht halten.

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  • Wohltuend - wie ein Stück warmer Apfelkuchen

    Die Zutaten zum Glück
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    25. May 2017 um 21:39

    Patissiere Olivia flüchtet nach einem beruflichen Missgeschick aus der Großstadt zu ihrer besten Freundin aufs Land. Sie findet Arbeit in einem kleinen Landgasthof und auch wenn die Dorfbewohner ihr das Leben zunächst nicht leicht machen, findet sie doch ein neues Zuhause. Und bald hat sie auch mehr familiären Anschluss als jemals zuvor. Und so langsam versteht sie, was im Leben wirklich wichtig ist. Ein gefühlvoller Roman, der sehr gut zu lesen. Und auch wenn Olivia zunächst wenig in die neue Umgebung passt, so kann man gut verfolgen, wie sich das alles anpasst. Dazu spielt der Roman durch Olivias Beruf auch noch in der Welt von Kuchen und Desserts, was zu weiterem Lesegenuss führt. Für mich insgesamt ein Lesevergnügen.   

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  • Back dich glücklich

    Die Zutaten zum Glück
    Bianca75

    Bianca75

    22. May 2017 um 12:54

    Inhaltsangabe zu "Die Zutaten zum Glück“            Wer rechnet schon damit, dass aus einem Flammeninferno das große Glück erwächst? Am wenigsten die Patissière Olivia, als sie mit ihrem flambierten Dessert einen Bostoner Luxusclub in Brand setzt. Dass genau das ihr ein neues Leben und eine Liebe auf Umwegen beschert, noch dazu in Vermont, kommt für sie genauso unverhofft wie für all diejenigen, denen sie dort in die Quere stolpert … Nachdem sich Olivias Karriereaussichten in Rauch aufgelöst haben, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Wo sie nicht nur Unterschlupf und eine Anstellung wider Willen in einem kleinen Landgasthof findet, sondern auch ein neues Zuhause, nach dem sie bislang gar nicht gesucht hatte. Doch bevor Olivia selbst erkennt, wohin ihr Herz gehört, muss sie sich mit der kauzigen Lokalbevolkerung anfreunden – und das Geheimnis um den besten Apple Pie lüften. Und nicht zuletzt die Gunst einer eigensinnigen alten Dame erobern, unter deren rauer Schale mehr verborgen liegt, als Olivia ahnen kann … Produktinformation Broschiert: 408 Seiten, Verlag: Insel Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. April 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3458362649, ISBN-13: 978-3458362647, Originaltitel: The City Baker's Guide to Country Living, Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 2,9 x 21 cm Über die Autorin:Louise Miller lebt und arbeitet als Patissière in Boston. In ihrer Freizeit kümmert sie sich um ihren Blumengarten, spielt hin und wieder Banjo, ist begeisterte Filmenthusiastin und liebt alte Hunde. Die Zutaten zum Glück ist ihr erster Roman und neueste Genusskreation, mit der sie die Leserherzen in den USA im Sturm erobert hat.Meine Meinung/Fazit zu dem Buch:Zu Beginn des Buches hatte ich für einen kleinen Moment ein Problem beim Einstieg... aber das änderte sich schlagartig und ich las das Buch nur so weg.Mir gefiel der Schreibstil der Autorin sehr gut, die den Leser aus der Sicht der Protagonistin Livvy durch das Buch führt. Für mich persönlich ist es ein Buch, was hervorragend in die Herbst- /Winterzeit passt. Ich hätte das Buch gerne auf dem Sofa in eine Decke gekuschelt gelesen. Auf dem Tisch einen Becher Tee und leeeeeeckere Kekse oder sogar Kuchen. Dieses Buch hat so immens Sinn an Kuchen etc. gemacht, dass ich von Glück reden kann. dass lesen keine Pfunde wachsen lässt. Die Backszenen sind so duften lecker beschrieben, dass der Leser Sinn an den Kuchen etc. bekommt, die Livvy gerade zaubert. Zumal ich selber auch große Lust bekam zu backen.Der Flair der Kleinstadt, in der Livvy nach ihrem "Malheur" gelandet ist, erinnerte mich stark an "Stars Hollow" von den Gilmore Girls. Einfach eine Kleinstadt zum Wohlfühlen und sich ZUHAUSE zu fühlen. Auch die "kantige" Margaret, Livvys neue Chefin, gefiel mir sehr gut. Ich habe mich von Anfang an gefragt, was nur ihr "Problem" sei. Im Verlauf der Geschichte wurde aber der Schleier gelüftet.Ein sehr schönes Buch, welches den Leser in eine Kleinstadt abtauchen und sich wohlfühlen lässt.Besonders gefallen hat mir das Rezept vom Apple Pie am Ende des Buches. Den werde ich garantiert nachbacken.

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  • Ein kleines Stück vom (Apfel-)Glück

    Die Zutaten zum Glück
    hasirasi2

    hasirasi2

    21. May 2017 um 15:31

    Was braucht man schon zum Glücklichsein - Familie und Freunde würde ich sagen. Livy (Olivia) hat nichts davon. Ihre Mutter hat sie verlassen, da war sie erst 9 Monate alt und als ihr Vater starb, war sie gerade mal 16. In ihrer Kindheit hat eine alleinstehende Nachbarin mal zu ihr gesagt: "Man sollte tun was man kann, um sich das Leben zu versüßen." (S. 212) und ihre Familienrezepte an sie weiter gegeben. Livy hat sich diese Weisheit zu Herzen genommen und ist Patissiére geworden. Doch nachdem sie bei ihrem Job versehentlich einen Club in Brand steckt, flieht sie zu ihrer Freundin nach Vermont. Dort bekommt sie eine Stelle in einem Landgasthof, findet Freunde und sogar eine Familie - obwohl sie nichts davon gesucht hat ...   Livy ist eine typische Einzelkämpferin. Schon früh auf sich allein gestellt, meistert sie ihr Leben inzwischen mit Bravour – zumindest ihren Berufsalltag. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und kann sich ihre Jobs aussuchen. Privat sieht es da ganz anders aus. Sie haust in einer winzigen, fast leeren Wohnung. Einzig ihr Hund Salty (ein Fundhund) konnte bislang ihr Herz dauerhaft erwärmen, bei Männern geriet sie leider immer an die falschen (verheirateten) Exemplare.   Probleme löst Livy genau wie ich, indem sie geht. Aber während ich nur mit meinem Hund spazieren gehe, verlässt sie gleich die Stadt und fängt ein neues Leben an. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes und sie muss feststellen, dass Weglaufen nicht immer die beste Lösung ist ...   Im Landgasthof ist Livy nicht nur für die Desserts und Backwaren zuständig, sondern auch für die Teilnahme am Apple-Pie-Backwettbewerb. Den hat die Besitzerin nämlich bis zum Tod ihres Mannes jedes Jahr gewonnen und jetzt soll Livy den Preis für sie holen. Und genau wie die Zutaten für den perfekten Apple Pie, findet sie nach und nach auch die Zutaten für ihr persönliches Glück.   Ich habe das Buch zum „NATIONAL APPLE PIE DAY“ auf Facebook beim Insel Verlag mit dem Rezept für meinen Lieblingsapfelkuchen gewonnenund wollte gestern eigentlich nur mal reinschauen, konnte es dann aber nicht mehr aus der Hand legen und hab es bis kurz vor eins heute Nacht ausgelesen. Mit der Ausrede: „nur noch ein paar Seiten“ bzw. „nur noch das Kapitel“ hatte ich es ruckzuck durch.   „Die Zutaten zum Glück“ ist ein zauberhaftes, berührendes, nachdenklich machendes und stellenweise unglaublich trauriges Buch über zwischenmenschliche  Beziehungen und das Ankommen im Leben. Nur das Ende war mir etwas zu süß geraten. Leider „muss“ ich auch davon abraten, es während einer Diät zu lesen – es kommen einfach zu viele leckere Backwerke darin vor und im Anhang gibt es auch noch das Rezept für den perfekten Apple Pie ;-) ...

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  • Ein Buch, das Ruhe ausströmt

    Die Zutaten zum Glück
    FlotterAnton

    FlotterAnton

    19. May 2017 um 10:17

    Die Patissière Olivia - genannt Livvy – setzt mit einem flambierten Dessert ihren Arbeitsplatz in Brand und flüchtet sich zu ihrer Freundin nach Vermont. Sie findet dort schnell eine neue Arbeitsstelle und fühlt sich in Vermont ganz wohl als wieder etwas Unvorhergesehenes ihr Leben durcheinander wirbelt. Bei diesem Buch handelt es sich eher um eine ruhige und unaufgeregte Geschichte. Sie schildert das Leben Olivias. Wie auch im wahren Leben passiert nicht jeden Tag etwas Aufregendes und so ist es auch hier. Trotzdem hat mich die Schilderung der Tagesabläufe nicht gelangweilt, was an den intensiven und detailreichen Beschreibungen gelegen hat. Insbesondere die Backtätigkeiten samt Vorbereitungen und die tollen Landschaftsbeschreibungen haben es mir angetan und ließen wunderbare Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Die Charaktere sind sehr liebevoll und realistisch gezeichnet. Es sind Menschen wie wir sie alltäglich treffen könnten. Etwas enttäuscht hat mich das Ende des Buches, denn hier rutscht die Geschichte in ein altbekanntes Muster ab und wird klischeehaft – alles ist Friede, Freude, Eierkuchen. Schade, dass es keine Rezepte von den beschriebenen Kuchen und Desserts gab. Trotzdem bekommt es von mir noch 4 Sterne.

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  • Starker Anfang, dann folgen Allgemeinplätze

    Die Zutaten zum Glück
    mysticcat

    mysticcat

    17. May 2017 um 16:10

    Olivia (Livvy) ist 32, Konditorin, trägt Konfektionsgröße und liebt ausgefallene Haarfarben. Sie hat ein Verhältnis mit ihrem verheirateten Chef - und verursacht bei einer wichtigen Veranstaltung einen Brand. Daraufhin zieht sie zu ihrer Freundin Hannah aufs Land, um sich neu zu orientieren und beginnt dort in der kleinen Pension vorrübergehend zu arbeiten.Die ersten 30 Seiten fand ich hammermäßg - so habe ich mir das ganze Buch vorgestellt. Livvy war mir vom Fleck weg sympathisch und ich dachte, dass ich mich gut in sie hineinversetzen könnte. Ich habe mich gefreut, dass es endlich mal kein Modepüppchen sondern eine Frau mit Kurven und Charakter als Protagonistin schafft.Neben langatmigen Passagen, in denen die Handlungsdichte dürftig war, driftete die Handlung des Buches in immer mehr Allgemeinplätze ab und war, ab der Mitte des Buches, für mich komplett vorhersehbar. Eine Stelle im Buch empfand ich als sehr emotional, der Rest hat mich leider gar nicht berühren können. Bis auf die Namen der Haarfarben hat mir auch nichts während des Lesens auch nur ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.Mit den weiteren Personen, außer Martin, dessen Vater und Livvys Chefin konnte ich beim Lesen gar nicht in Beziehung treten, da sie für mich flach blieben. Besonders schade finde ich, dass die Beziehung mit ihrer besten Freundin, zu der Livvy schließlich geflüchtet ist, nicht weiter in die Tiefe geht. Im Buch nimmt sie aus meiner Sicht den Stellenwert einer flüchtigen Bekannten ein - best friend Feeling sprang beim Lesen auf mich zu kleinem Zeitpunkt über, genau das hätte ich mir aber erwartet. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und daher fertig gelesen. Ansonsten hätte ich auf Seite 150 abgebrochen. An dieser Stelle habe ich auch eine einwöchige Pause eingelegt und erstmal was anderes gelesen, in der Hoffnung, dass die Distanz mich dem Buch näher bringt. Leider hat sich auch dann das Weiterlesen als Pflichtübung für mich dargestellt. Fazit: Starker Anfang, schade, dass es so nicht weiter ging.

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  • Rezension zu "Die Zutaten zum Glück"

    Die Zutaten zum Glück
    Linker_Mops

    Linker_Mops

    12. May 2017 um 23:48

    Ihr habt Lust auf ein echtes Wohlfühlbuch mit Happy End und viel Emotionen? Dann kann ich dieses Buch empfehlen.Kurz zusammengefasst worum es geht: Livvy, Patissier aus Boston, fackelt aus Versehen ihre Arbeitsstätte ab. Daraufhin flieht sie nach Vermont zu ihrer besten Freundin und landet im Sugar Maple Inn. Die nächsten Monate gibt es viel Auf und Ab, mit Backwettbewerben, Jamsessions und natürlich Liebe und Herzschmerz. Der Schreibstil ist sehr anschaulich, was manchmal auch ein wenig unschön ist. Denn es ist mehr als hinderlich, die tollen Beschreibungen der Koch- und Backorgien zu lesen, wenn man Hunger hat. :) Ein Punkt Anzug gibt es, weil manchmal Dinge aufgemacht wurden, die dann nicht aufgelöst wurden. So wird Livvy am Anfang ein Schuldenproblem angedichtet, wo man nie erfährt weshalb sie angeblich solch hohen Schulden hat. Und das Happy End war mir auch zu abrupt. Länger als eine Seite hätte es schon sein können. Alles in allem ein schönes Buch, wenn man mal wieder leichte Kost mit viel Emotion haben will.

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  • Leserunde zu "Die Zutaten zum Glück" von Louise Miller

    Die Zutaten zum Glück
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    Lesegenuss mit Gute-Laune-Garantie Nachdem die Patissière Olivia mit ihrem flambierten Dessert einen Bostoner Luxusclub in Brand gesetzt hat, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Dort findet sie nicht nur Unterschlupf und eine Anstellung wider Willen in einem kleinen Landgasthof, sondern auch ein neues Zuhause, nach dem sie bislang gar nicht gesucht hatte. Doch bevor Olivia selbst erkennt, wohin ihr Herz gehört, muss sie sich mit der kauzigen Lokalbevölkerung anfreunden – und das Geheimnis um den besten Apple Pie lüften. Und nicht zuletzt die Gunst einer eigensinnigen alten Dame erobern, unter deren rauer Schale mehr verborgen liegt, als Olivia ahnen kann …»Ein Roman, der wie eine riesige Portion Seelenfutter wirkt. Lassen Sie sich verwöhnen!« Real SimpleDie Zutaten zum Glück von Louise Miller ist ein genussvoller Schmöker mit Wohlfühlatmosphäre.Ihr wollt mal reinlesen? Hier geht’s zur Leseprobe » Begleitet Olivia auf ihrer Suche nach den Zutaten zum Glück. Wir freuen uns schon auf Eure Kommentare und Eindrücke – bewerbt Euch einfach bis zum 12. April über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und beantwortet uns folgende Frage: Welches Backrezept ist Eure persönliche Spezialität? Über die Autorin: Louise Miller lebt in Boston, wo sie als Patissière arbeitet. Wenn sie nicht gerade backt oder schreibt, kümmert sie sich um ihren Blumengarten oder spielt auf ihrem Banjo. Sie ist nicht nur begeisterte Filmenthusiastin, sondern hat auch eine Schwäche für alte Hunde. Mit ihrem ersten Roman Die Zutaten zum Glück hat sie die Leserherzen in den USA im Sturm erobert.PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 542
  • Das Glück der Patissière...

    Die Zutaten zum Glück
    parden

    parden

    12. May 2017 um 22:39

    DAS GLÜCK DER PATISSIÈRE...Olivia hat es als Patissière mit Anfang dreißig schon weit gebracht in der Welt der Kuchen und Desserts. Als sie jedoch mit einer flambierten, zwanzig Kilo schweren Eistorte einen Bostoner Privatclub in Brand setzt und sich ihre weiteren Karriereaussichten damit buchstäblich in Rauch auflösen, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Dort findet Olivia nicht nur einen Unterschlupf, sondern unversehens auch eine Anstellung in einem kleinen Landgsthof. Die Gepflogenheiten des Kleinstadtlebens erscheinen Livvy zunächst befremdlich, doch dann bahnen ihre Backkünste und ihr Banjospiel ihr einen Weg in die Herzen der Einwohner. Nur die reservierte und eigensinnige alte Besitzerin des Landgasthofs scheint unnahbar. Doch unter deren rauer Schale liegt mehr verborgen, als Livvy ahnen kann. Und schließlich spürt die junge Patissière, was es bedeuten kann, 'Zuhause' zu sein...In Louise Millers Debütroman dreht sich alles um die dreißigjährige Patissière Olivia, und vermutlich sind die biografischen Parallelen zwischen der Protagonistin und der Autorin nicht zufällig. Wo 'Wohlfühlatmosphäre' versprochen wird, ist Liebe nicht weit - und tatsächlich spielt diese in dem Roman keine unbedeutende Rolle. Doch in erster Linie geht es darum, dass Olivia endlich irgendwo ankommt, nicht ständig bei Schwierigkeiten davonläuft und ihr bisheriges Leben grußlos hinter sich lässt. Natürlich geschieht dies nicht reibungslos und ebenso natürlich darf eine Portion Kitsch nicht fehlen, aber bis auf das arg weichgespülte Ende hält sich das alles angenehm die Waage.Tatsächlich konnte der Roman bei mir v.a. durch die Atmosphäre punkten. Schnell tauchte ich ein in die Beschreibungen des ländlichen und meist friedlichen Vermont, genoss die Schilderungen der diversen Köstlichkeiten, die da von Olivia und ihrem Küchenschef Alfred kreiert wurden und vermeinte oft genug, etwas von dem köstlichen Duft zu erhaschen, der da dem Ofen entströmte. Das prasselnde Feuer im Kamin, die kuschelige Decke auf dem Sofa, die mitreißende Musik an den Abenden, die langen Spaziergänge durch den unberührten Wald - all diese Beschreibungen ließen mich daran teilhaben und tief in Olivias neue Welt eintauchen.Olivia selbst kam mir dagegen nur zögerlich nahe. Ihre Desserts und Backwerke beeindruckten mich, ihr Charakter allerdings erschloss sich erst allmählich. Witzig waren ihre ständigen Haarfärbe-Aktionen mit überaus originellen Farbprodukten wie beispielsweise 'Manic Panic Electric Tiger Lily' oder 'Manic Panic Atomic Turquoise'. Ansonsten wirkte Olivia in ihren Handlungen trotz ihrer 32 Jahre oft noch recht unreif - allerdings voller Sehnsüchte. Auch im Verlauf des Romans entwickelte sich die Patissière für mein Empfinden nicht wesentlich weiter, so dass ich hier Abstriche in der B-Note machen muss. Allerdings gab es andere Charaktere in dem Roman, die mich mehr für sich einnehmen konnten - wie z.B. Olivias schrullige Chefin Margaret oder auch Henry, ein alter Mann, der sich gleich in mein Herz schleichen konnte.Das Ende war dann - too much. Friede, Freude, Eierkuchen - eine ganze Ladung Weichspüler ergoss sich über den im übrigen viel zu kurzen Schluss, so dass ich am Ende zwiespältig zurückblieb. Mein märchenbegeistertes Ich konnte mit dem natürlich erwarteten Happy End zufrieden sein, und doch konnte ich das Ende nicht wirklich genießen. Alles wurde unter einer dicken Puderzuckerschicht begraben, was den Bereich des Vorstellbaren für mich überstieg. Schade, dass hier das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde.Doch weil das Buch ansonsten ein wirklicher Wohlfühlroman zum Abschalten war und dementsprechend meine Erwartungen erfüllte, runde ich die 3,5 Sterne, die ich hier gerne vergeben würde, auf 4 Sterne auf. Eine angenehme Lektüre z.B. für dunkle Herbsttage oder auch für die kühle Winterzeit. © Parden

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    • 4
  • Als Patissiere hätte sie wissen müssen, dass zu viel Zucker den Geschmack verdirbt...

    Die Zutaten zum Glück
    Damarel

    Damarel

    10. May 2017 um 13:43

    Olivia Rawlings sitzt tief in der Klemme. Nachdem sie mit einem ihrer preisgekrönten Desserts den Nobelclub ihres verheirateten Geliebten in Brand gesteckt, will sie nur noch eines. Raus aus Boston! Ihre überstürzte Flucht endet bei ihrer besten Freundin Hannah in der Kleinstadt Guthrie in Vermont. Und bevor Olivia weiß, wie ihr so recht geschieht, hat sie plötzlich einen Job als Patissiere in einem gemütlichen Inn mit einer schrulligen Chefin, sie wohnt in einer romantischen Blockhütte und scheint endlich all das zu finden, was ihr bisher immer gefehlt hat. Aber was wäre das Leben, wenn es einem nicht stets und ständig ein paar Stöckchen zwischen die Beine werfen würde?"Die Zutaten zum Glück" ist das Erstlingswerk der amerikanischen Schriftstellerin Louise Miller. Und auch wenn man dem Buch hier und da anmerkt, dass es der 1. Versuch ist, hat mich der Roman auf den ersten Seiten sofort in die sympathische Kleinstadtwelt von Neuengland versetzt.Bis auf einige Holperer im zeitlichen Ablauf am Anfang des Buches hat Louise Miller einen glatten und sympathischen Schreibstil, der viele Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt und dabei gleichzeitig die Hauptfigur vertiefen und dem Leser ihre Welt nahebringt. Die ständigen Backmetaphern charakterisieren die Heldin und ihre Leidenschaft so ganz nebenbei, auch wenn man auf die Länge des Buches auf die ein oder andere allzu lange Ausschweifung über den Duft von Apfelkuchen hätte verzichten können.Auch die Charakterisierung der Figuren ist der Autorin gut gelungen. Gerade bei Livvy, der Heldin, kommt sehr gut rüber, dass sie ein recht eigener Charakter ist. Allerdings ohne die ständigen und plakativen Betonungen wie anders, wie besonders sie doch ist.Ich persönlich habe auch die ruhige Art, mit der die Geschichte geschrieben ist, sehr genossen. Sie verdeutlicht das gemütliche Kleinstadtfeeling und auch wenn mal nicht viel passiert, fühlt man sich doch ganz wohl in den alltäglichen und sympathischen Belanglosigkeiten des Landlebens.So ging es mir bis etwa 60% der Geschichte, das für mich bis dahin ein gutes 4-Sterne-Buch war. Hier und da ein paar kleine Schönheitsfehler, aber alles in allem eine nette, unterhaltsame Geschichte.Doch plötzlich kippte das Ganze in eine Art Schweinsgalopp um. Vielleicht hat Miss Miller Druck vom Verlag gehabt, vielleicht hatte sie sich auch übernommen und wollte nur noch mit der Geschichte fertig werden. Das Ende des Buches hat mir so ziemlich den schönen Anfang verdorben. All die über 250 Seiten  aufgebauten Probleme lösen sich plötzlich mit einem Wimpernschlag in Wohlgefallen auf. Was zum einen dafür sorgt, dass die Story am Ende in zuckersüßen Kitsch versinkt. Mir kam immer wieder in den Sinn, dass da aus einem luftig-leichten Dessert durch zu viel Zucker eine unerträglich süße Pampe geworden ist.Zum anderen steht es auch der Heldin nicht gut zu Gesicht  und kostet sie so einige Sympathiepunkte. Anstatt sich von ihrem Ausgangspunkt weiterzuentwickeln, scheint die Figur sich immer mehr zu einem Teenager zurückzuentwickeln. Olivia ist 32 Jahre alt, aber auch am Ende des Buches läuft sie vor jedem Problem davon, verhält sich (wenn auch vielleicht ungewollt) egoistisch und verantwortungslos, scheint nicht zu bedenken, was sie ihren Mitmenschen mit ihren unüberlegten Handlungen zumutet und ohne eine Entschuldigung, ohne ein Bemühen ihrerseits sind auch immer alle bereit ihr zu verzeihen. Olivia muss keines der selbstverschuldeten Probleme ausbügeln. Sie scheint darauf zu vertrauen, dass irgendwer sie schon aus dem Dreck ziehen wird und das passiert auch. Es ist immer irgendjemand anders bereit, die Verantwortung für sie zu übernehmen.Ich glaube nicht, dass das die Intention der Autorin war und es eben eher an Zeitmangel oder Ausdauer lag, aber der schale Nebengeschmack dieser mangelnden Ausarbeitung des letzten Teils ist, dass ich mich plötzlich mit einer hochgradig unsympathischen, verantwortungslosen Hauptfigur konfrontiert sah,  bei der ich mich immer wieder daran erinnern musste, dass sie 32 ist und nicht Anfang 20.Und so kommen leider auch einige Storyplots, die gut anfingen, schließlich viel zu kurz (die Freundschaft zu Hannah, die durch die mangelnden gemeinsamen Szenen nur noch wie ein Mittel zum Zweck für Olivia wirkt), Geheimnisse werden so im Vorbeigehen aufgeklärt (Margerts Fehde mit Jane) und durch mangelnde Erklärung entsteht auch so die ein oder andere Logiklücke (wie zB Olivas ständiger Geldmangel trotz festen Jobs mit gutem Gehalt. Es wird nie erklärt, wofür das ganze Geld eigentlich drauf geht, es wird nur darauf herumgeritten, dass sie chronisch pleite ist.).Meiner Meinung nach wurde bei "Die Zutaten zum Glück" ordentlich Potential verschenkt, vor allem zum Ende hin. Ein Großteil des Buches liest sich wirklich nett weg, aber man sollte sich vorher schon auf ordentlich Zuckerguss und Stagnation in Plot- und Charakterentwicklung gefasst machen. Leider hat mir das Ende so aufs Gemüt geschlagen, dass mir das Buch nicht mehr als 2,5 Sterne wert ist. Da der Großteil allerdings solide gemacht ist, runde ich mal auf.

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    • 3
  • Glück, Kuchen, Familie

    Die Zutaten zum Glück
    Monice

    Monice

    10. May 2017 um 10:47

    "Die Zutaten zum Glück" von Louise Miller, ist ein sehr Backfreudiges und Hunger bringendes Buch. Der Schreibstil ist locker und nur aus Sicht einer Protagonistin gehalten, was hier auch gut gepasst hat. Alles in allem hat sich das Buch sehr gut lesen lassen, auch wenn die Geschichte über viele Seiten ins Stocken gekommen ist. Hier hat mir teilweise die Bewegung gefehlt, Langweile kam trotzdem nicht auf. Die Autorin hat uns aus einer Großstadt auf das Land mit genommen, die unterschiede wurden sehr deutlich und ehrlich dargestellt, denn so ist es nun mal, auf dem Dorf kennt jeder jeden und jeder weiß alles. Die Einblicke in die Vergangenheit von einigen Protagonisten fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Ein Geheimnis begleitet uns durch das ganze Buch und wir dürfen nur spekulieren, erst am Ende bekommen wir eine Auflösung und selbst Protagonisten mit Distanz sind plötzlich nah. Auch wenn das Buch besser in den Herbst oder Winter passt kann ich es sehr empfehlen, es hat viel Gefühl und inspieriert für das eigene Leben. Und nicht vergessen, Dorf muss man wollen und Stadt kann jeder.   Zum Inhalt:Livvy flieht aus Boston nachdem sie ihren Arbeitsplatz hat in Flammen aufgehen lassen durch ein Missgeschick. Bei ihrer Freundin Hannah findet sie Zuflucht und ganz überraschend im Sugar Marple einen neuen Job. Die Chefin Margarete ist schroff und Distanziert, aber schnell findet Livvy heraus das hinter dieser Art viele Geheimnisse und Verletzlichkeit liegen. In dem kleinen Dorf lernt sie auch Martin kennen und langsam kommen sich die beiden näher. Seine Familie nimmt Livvy herzlich auf. Doch dann kommt alles etwas anders und Livvy flüchtet wieder, sie findet sich allerdings einsam und mit wichtigen Entscheidungen wieder. Jetzt heißt es den Weg bestimmen für die Zukunft.

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  • Die Suche nach dem perfekten Apfelkuchen

    Die Zutaten zum Glück
    Lrvtcb

    Lrvtcb

    06. May 2017 um 21:29

    Wie für einen Apfelkuchen benötigt man auch im wahren Leben die richtigen Zutaten für ein glückliches Ende. Die richtigen Menschen im Leben, ein Zuhause und einen Job, der einen begeistert. Olivia sucht in dieser Geschichte die richtigen Zutaten. Die Zutaten zum Glück muss der Leser selber zwischen den Zeilen finden, aber die Zutaten für Vermonts besten Apfelkuchen bekommt er beinahe in jedem Kapitel präsentiert.Das Buch lebt vom Backen, von den Beschreibungen von Desserts und Plätzchen sowie von der Vorstellung von warmen, duftenden Apfelkuchen frisch aus dem Ofen. Man kann sich die Torten bildlich vorstellen und bildet sich vielleicht manchmal sogar ein einen leichten Duft von Zimt und Kardamom zu riechen. Diese Ausführungen waren für mich mein Highlight in dem Buch. Ich hatte die ganze Woche Appetit auf Apfelkuchen und kam nicht drum herum mir heute einen zu backen.Neben den Beschreibungen des Backens bekommt der Leser einen guten Eindruck vom Kleinstadtleben. In Vermont leben so viele nette Menschen. Einige davon sind der Autorin sehr gut gelungen und mir direkt ans Herz gewachsen. Da ist es sehr schade, dass die Hauptperson selber ziemlich schwach ist. Olivia ist eigentlich Anfang dreißig, aber wirkt eher wie ein Teenager. Sie übernimmt für ihre Handlungen keine Verantwortung und hofft darauf, dass andere sie unterstützen. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass sie in den Tag hineinlebt, und sich im Verlauf der Geschichte nicht weiterentwickelt.Wie sollte es anders sein, enthält das Buch natürlich auch eine Liebesgeschichte. Für mich war sie nur leider nicht sonderlich nachvollziehbar. Es gibt kaum Romantik oder Spannung, die in der Luft liegt. Kein Funke, der überspringt. Somit war für mich die Handlung auch etwas dürftig.Insgesamt war das Buch ganz nett zu lesen, aber es hatte leider einige Schwächen. Die Idee war gut, aber die Umsetzung war ziemlich dürftig. Ich hätte mir etwas mehr erhofft. Wer das Buch liest, sollte auch jeden Fall etwas Süßes griffbereit haben.

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  • Süß duftendes Wohlfühlbuch mit kitschigen Abstrichen

    Die Zutaten zum Glück
    SinjeB

    SinjeB

    05. May 2017 um 15:57

    Zum Inhalt:Patissière Olivia Rawlings passiert ein gewaltiges Missgeschick: Bei einer Veranstaltung in einem Bostoner Club entgleitet ihr eine spektakuläre flambierte Eistorte und verursacht einen Brand. Der ist zwar nicht ganz so folgenschwer, veranlasst die blamierte Anfangdreißigerin aber zur Flucht nach Vermont aufs Land zu ihrer alten Freundin Hannah. Die verschafft ihr prompt einen Job in einem Landgasthof, der so gar nicht zu Olivias bisherigen Arbeitsplätzen passen will. Genauso wenig wie das Leben in einem Ort, in dem jeder jeden kennt und jeder über jeden tratscht und mit jedem wetteifert. So ist Olivia bald mittendrin im großen Wettbewerb um den besten Apfelkuchen und fremden und eigenen Herzensangelegenheiten ...Meine Meinung:Auf dem Umschlag wird das RealSimple Magazine zitiert: "Ein Roman, der wie eine riesige Portion Seelenfutter wirkt! [...]". Eine durchaus treffende Zusammenfassung, denn Patissière Louise Miller gelingt es in ihrem Debüt, für heimeliges Ambiente zu sorgen. Im Herbst beginnend, entführt sie den Leser in das Indian-Summer-Flair Vermonts, das mit Backofenwärme und Dessert- und Kuchendüften zu Leseabenden vor dem Kamin einlädt und, auch wenn sich die Geschichte bis zum darauffolgenden Sommer erstreckt, sich nur bedingt als Strandlektüre eignet. Dies sei jedoch lediglich angesichts des Erscheinungstermins des Romans im Frühjahrsprogramm erwähnt und soll dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun.Mit Olivia stellt die Autorin eine recht zwiespältige Figur vor. Mit 32 Jahren hat sie keine Modelmaße und gibt sich mit interessanten Haarfarben eine stark individuelle Note. Obwohl sie in Backstube bzw. Küche brilliert, läuft es in ihrem Leben nicht unbedingt rund. Affäre, Schulden, außerhalb des Jobs keine Sozialkontakte ... Im Laufe der Geschichte zeigt sich jedoch, dass diese Hauptfigur alles andere als gut durchdacht ist. Ihre Hintergründe bleiben angedeutet und Olivia verhält sich immer wieder kaum altersgerecht, was sich nicht immer mit ihrer Vergangenheit entschuldigen lässt. Schade, dass die äußerlich so bunt dargestellte Protagonistin schlussendlich blass bleibt und sich einer aufgesetzten, kitschigen Liebesgeschichte beugen muss und nicht zuletzt auch damit an Sympathiepunkten verliert. Auch die Beziehungsgefüge zwischen den Figuren sind so manches Mal konstruiert, weil sie sich "richtig anfühlen". Dabei bieten die Figuren Potenzial. Allen voran Hannah, aber auch ihre Freundin Hannah, die im Zuge der Geschichte leider zu Beiwerk verkommt. Und da sind noch Love Interest Martin, seine Familie, in deren Arme man sich mit einem Schrei nach Adoption werfen möchte, und natürlich Margaret, die ruppige, unnahbare, fordernde Gastwirtin, die als Nebenfigur fast schon mehr punkten kann als die Hauptfigur des Romans. Hätte Louise Miller ihren Figuren ebenso viel Beachtung geschenkt wie den unzähligen Köstlichkeiten, mit denen Olivia dem Leser imaginäres Hüftgold beschert, wäre ihr Debütroman eine wirklich runde Sache.Wem Frauenunterhaltung mit sehr traditionellen - minunter klischeehaften - Denkweisen nichts ausmacht, wird sich mit "Die Zutaten zum Glück" jedoch wohlfühlen. Zwar bietet die Geschichte nichts Neues, aber gerade das Flair und die emotionalen Momente, die uns aus unzähligen US-amerikanischen Unterhaltungsromanen und Fernsehfilmen/-serien oder Herzkino so vertraut sind - man denke da an Nora Roberts' oder Danielle Steels Werke der 1990er -, sorgen für ein wunderbar wohliges Lesegefühl, das lange über die Schwächen des Romans hinwegtäuschen kann. Gehe ich kritisch mit mir ins Gericht, stelle ich allerdings fest, dass es aber eben solche Vertrautheiten sind, die beim Lesen zu unverhohlenem Schnäuzen und Seufzern führen. Und dann hat ein Roman sein Unterhaltungsziel gewiss nicht verfehlt. "Die Zutaten zum Glück" ist trotz aller Kritikpunkte keineswegs ein krude zusammengestümpertes Debüt, wenn auch nicht in so hohem Maße anspruchsvoll wie sein schlichter Umschlag und die hochtrabend angekündigte Suche nach einem Zuhause andeuten mögen. Trotzdem zieht er in seinen Bann und sorgt für behagliche Lesemomente - das Seelenfutter wird lesbar. Zwar schwirren viele Personen in dieser Geschichte herum, dass einem schon mal ganz schwindelig werden kann, doch es sind jene kleinen menschelnden Szenen - sei es voller Zuneigung oder Abneigung -, die den Leser zurückholen und genauso ankommen lassen wie Olivia. Trotz konstruierter Liebesgeschichte, die nach Teenagerfantasie riecht. Trotz merkwürdiger Verhaltensweisen. Und auch trotz des kitschigen Endes, das ich der Autorin wirklich übel nehme. Beim nächsten Mal macht sie es hoffentlich besser. Leseempfehlung? Na klar. Wer kann schon duftendem Apfelkuchen und hausgemachter Musik vorm Kamin widerstehen?

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