Louise Penny

 4.2 Sterne bei 175 Bewertungen
Autorin von Denn alle tragen Schuld, Und die Furcht gebiert den Zorn und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Louise Penny

Gänsehaut garantiert: Louise Penny, geboren am 1. Juli 1958 in Toronto, ist eine kanadische Journalistin und vielfach ausgezeichnete Kriminalschriftstellerin. Nach ihrem Studium an der Ryerson University in Toronto machte sie ihren Master in angewandter Kunst für Radio und Television. Danach arbeitete sie viele Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin bei der Canadian Broadcasting Corporation in Torinto, Thunderbay, Winnipeg, Quebec und Montreal, bevor sie sich dazu entschied Schriftstellerin zu werden. Ihr Debüt wurde 2006 von der Crime Writers´ Association mit dem New Blood Dagger ausgezeichnet. Danach gewann sie noch vier Literaturpreise. Heute lebt die Autorin mit ihrem Ehemann bei Sutton.

Neue Bücher

Lange Schatten

Neu erschienen am 25.03.2020 als Taschenbuch bei Kampa Verlag.

Lange Schatten. Der vierte Fall für Gamache

 (1)
Neu erschienen am 13.03.2020 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Louise Penny

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Cover des Buches Denn alle tragen Schuld9783442368365

Denn alle tragen Schuld

 (33)
Erschienen am 10.12.2007
Cover des Buches Und die Furcht gebiert den Zorn9783442375073

Und die Furcht gebiert den Zorn

 (29)
Erschienen am 11.08.2010
Cover des Buches Hinter den drei Kiefern9783311120025

Hinter den drei Kiefern

 (25)
Erschienen am 06.09.2018
Cover des Buches Das Dorf in den roten Wäldern9783311120063

Das Dorf in den roten Wäldern

 (18)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Der grausame Monat9783442374601

Der grausame Monat

 (17)
Erschienen am 01.02.2011
Cover des Buches Rachefest9783442377374

Rachefest

 (7)
Erschienen am 11.05.2011
Cover des Buches Tief eingeschneit9783311120087

Tief eingeschneit

 (6)
Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches Das verlassene Haus9783311120117

Das verlassene Haus

 (2)
Erschienen am 29.01.2020

Neue Rezensionen zu Louise Penny

Neu

Rezension zu "How The Light Gets In" von Louise Penny

Gamache kämpft ums Überleben
kassandra1010vor 5 Tagen

Der Winter hält Quebec fest im Griff als Armand Gamache Myrna in Three Pines einen Besuch abstattet. Ihr Anruf auf der Wache klang mysteriös.

Im Buchladen angekommen erzählt Myrna den beiden Ermittlern vom Verschwinden ihrer Freundin Constance. Die etwas zurückhaltende alte Bekanntschaft entpuppt sich als eine der letzten Überlebenden der weltberühmten kanadischen Fünflinge.

Als Kinder ihren Eltern von einem dubiosen sensationssüchtigen Arzt beraubt, schaffte dieser mit Hilfe der Regierung eine wahre Inszenierung. In einem lebendigen Museum verbrachten die Fünflinge ihre Kindheit und lebten stets unter Beobachtung einer ganzen Nation und der Presse.

Gamache findet mit Inspector Lacoste Constance ermordet in ihrem eigenen kleinen Haus.

Doch die Tote ist nicht Gamaches einzige Sorge. Die Strippen um ihn ziehen sich immer enger zusammen. Jean-Guy verfällt weiter seinen Drogen. Seine Einheit wird vollständig aufgelöst und er kommt der Verschwörung innerhalb der Polizei gefährlich nahe.

Aber da wäre ja noch Three Pines. Dort verbarrikadiert er sich gemeinsam mit seinem Freunden Jerome und Therese und schafft es mit der Hilfe seiner Freunde, einen gewagten Plan umzusetzen.

Fazit:

Im neunten Teil steht Gamache sich selbst sehr lange im Weg. Die Hoffnung, dass Jean-Guy und auch Isabelle Lacoste lebend aus diesem bedrohlichen Katz- und Mausspiel herauskommen ist wirklich bis zur letzten Seite ungewiss.

Es wird gehackt, alte Wunden aufgerissen und nebenbei noch ein altes Rätsel gelöst.

Atemlos hetzt man durch Montreal, Quebec und durch die verschneiten Gassen von Three Pines nur um dann erneut festzustellen, dass man am Ziel angekommen ist.

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Rezension zu "The Beautiful Mystery" von Louise Penny

in toter Mönch im Privatgarten des Abtes….
kassandra1010vor 14 Tagen

Ein Inspector Gamache, der nicht in Three Pines spielt? Geht das?

Diese wenig komplizierte Frage kann schnell mit „Ja“ beantwortet werden.

Gamache und sein Inspector Beauvoir werden nach einem Anruf per Propellamaschine und Fischerboot zur abgelegenen Abtei des Gilbertinen-Klosters gebracht.

Dort liegt im privaten Garten des Abtes die Leiche eines toten Mönchs. Nach erster Begutachtung findet Gamache außer einem kleinen Stück uralten Papiers mit seltsamen Zeichen in der Hand des Toten keinerlei Hinweis auf die Mordwaffe.

Die Abtei wurde zuletzt durch ihre Musik-CD mit gesungenen Choralen bekannt und konnten somit erfolgreich die Abtei, die vorher dem Untergang drohte, wieder sanieren.

Die Aufgabe, den Mörder unter genau den übrigen achtzehn Mönchen und dem Abt zu finden, stellt sich als schwieriger heraus, als anfänglich erwartet.

Während Gamache ganz in der Musik des Chorals und in der Geschichte aufgeht, hadert sein Inspector Beauvoir erneut mit seinen privaten Problemen. Die erlittenen Verletzungen des Anschlages sind noch lange nicht überwunden.

Als daraufhin auch noch der Vorgesetzte Francoeur mit fadenscheinigen Gründen in der Abtei auftaucht, wird beiden schnell klar, dass hier ganz andere Strippen gezogen werden.

Musik und Glaube umgeben die ganze Ermittlung. Schweigegelübte, Gebote und der Drang nach Öffentlichkeit trieben die Mönche in unterschiedliche Lager. Die Abtei droht an Misstrauen und Furcht zu zerbrechen, bis eines Abends unverhofft ein Dominikaner-Mönch vor der hölzernen Tür steht und um Einlass bittet.

Im Schatten der Inquisition und aus Furcht vor Rom kommt Gamache schneller zu einem gewünschten Ergebnis als erhofft, löst jedoch damit eine unvorhersehbare Kettenreaktion aus.

Fazit:

Ein Gamache Krimi ohne das besinnliche und beschauliche Three Pines ist also machbar. Die gewohnten Charaktere finden sich in der dunklen und ehrwürdigen Abtei genauso wieder wie in Oliviers Bistro zur Mittagszeit. Vor Klatsch und Tratsch sowie Neid scheinen auch die Männer Gottes nicht gewappnet zu sein. Schnell wird dem Leser klar, dass anerzogene Furcht und jahrhundertelanges Misstrauen schwer zu überwinden sind. Einzig der Glaube an Gott hält dieses abgelegene Kloster am Leben und zaubert diese ehrwürdigen Chorale zu Tage bis jedoch die Moderne auch hier Einzug hält. Dagegen kann sich scheinbar auch kein Mönch, auch nicht mit Gottes Hilfe wehren.

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Rezension zu "Das Dorf in den roten Wäldern" von Louise Penny

Charmante Krimiserie aus Kanada - mal was anderes
Corsicanavor einem Monat

Kanada, Quebec, die Gegend um Montreal. Dort spricht man vorwiegend französisch, es gibt aber auch eher englischsprachige Orte. Ein solcher ist das malerische Tree Pines, ein kleiner Ort in den sogenannten Eastern Townships, der Gegend östlich von Montreal, nahe der US-Grenze. Dorthin wird Inspektor Armand Gamache gerufen. Leiter der Mordkommission in Montreal. Ein Ermittler der ruhigen Art. Er geht mit detektivischem Spürsinn auf Mörderjagd. Und dieser Spürsinn ist in diesem Fall auch notwendig. Denn es ist ein Mord geschehen. In diesem kleinen Ort, wo quasi jeder jeden kennt. Und nachdem klar wird, dass es keiner der üblichen Jagdunfälle war, geht das Ermitteln los. Es wird viele Verdächtige geben, unerwartete Wendungen und eine relative Überraschung zum Schluss. Aber vor allem wird das beschauliche Leben beleuchtet, dass Orte wie Tree Pines kennzeichnet. Und ein Mord wirft alles durcheinander. 

Dieses Buch ist der Auftakt einer Krimireihe um Inspektor Gamache, der wohl noch öfter in Tree Pines und Umgebung ermitteln wird. Und ich habe vor, alle diese Bücher (soweit denn schon übersetzt) zu lesen. Denn mich hat dieses Buch verzaubert. Diese - teils verschrobenen, teils wunderbaren - Einwohner von Tree Pines. Dieses Miteinander, dieses manchmal auch Gegeneinander. So tief menschlich, so verständlich, so liebenswert, so realistisch. Und manchmal auch so tragisch.

Zum Glück hat es sich der Kampa-Verlag zur Aufgabe gemacht, diese Serie nach und nach zu veröffentlichen. Danke dafür! In Kanada sind die Bücher schon lange Bestseller - es wird Zeit, dass wir diese wunderschöne Serie auch in Deutschland entdecken.






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Zusätzliche Informationen

Louise Penny wurde am 01. Juli 1958 in Toronto (Kanada ) geboren.

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