Louise Penny

 4.2 Sterne bei 117 Bewertungen

Neue Bücher

Das Dorf in den roten Wäldern

Erscheint am 11.02.2019 als Taschenbuch bei Kampa Verlag.

Das Dorf in den roten Wäldern. Der erste Fall für Gamache

Erscheint am 28.02.2019 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

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Denn alle tragen Schuld

Denn alle tragen Schuld

 (31)
Erschienen am 10.12.2007
Und die Furcht gebiert den Zorn

Und die Furcht gebiert den Zorn

 (28)
Erschienen am 11.08.2010
Der grausame Monat

Der grausame Monat

 (16)
Erschienen am 01.02.2011
Hinter den drei Kiefern

Hinter den drei Kiefern

 (13)
Erschienen am 06.09.2018
Rachefest

Rachefest

 (7)
Erschienen am 11.05.2011
Das Dorf in den roten Wäldern

Das Dorf in den roten Wäldern

 (0)
Erschienen am 11.02.2019

Neue Rezensionen zu Louise Penny

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Rezension zu "Hinter den drei Kiefern" von Louise Penny

Hinter den drei Kiefern
ThePassionOfBooksvor 12 Tagen

Als ich mit der Geschichte angefangen habe, hatte ich starke Probleme die Figuren auseinander zu halten und mir zu merken wer wer ist. Eine kurze Recherche im Internet hat mir dann gezeigt, dass es sich hier um den 13. Band einer Reihe handelt. Eine Vorstellung der Figuren bleibt im großen und ganzen aus, da die Autorin wohl davon ausgeht, dass man sie durch die anderen Teile bereits kennt. 

Das Buch beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, bei der Gamache als Zeuge vorgeladen ist und anfängt seine Aussage zu machen. So erfährt man die Anfänge rund um den Mordfall aus seiner ganz persönlichen Sichtweise und erhält einen ersten Eindruck der Gesamtsituation. 

Nach und nach baut die Autorin mehrere Perspektiv- und Zeitwechsel ein, wodurch man die Handlung auch von Anfang an miterlebt. Das hat bei mir sehr viele Fragen aufgeworfen, da man immer nur kleine Häppchen serviert bekommt und erst einmal vor viele Rätsel gestellt wird. 

Der Mordfall, bei dem man zunächst davon ausgeht, dass es der Hauptakt der Geschichte ist, rückt mehr und mehr in den hinter Grund, weil hinter all dem etwas viel größeres steckt. Was genau möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich sonst zu sehr vorweg greifen würde. 

Der Schreibstil selbst ist anspruchsvoll und angenehm zu lesen und es kommt immer wieder zu humorvollen Einlagen. Insgesamt ist mir das Tempo der Geschichte allerdings zu träge. Es dauert ewig bis sich der Plot weiter entwickelt und das Ganze in die Gänge kommt. Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse in einem fulminanten Finale, das es wirklich in sich hat. Leider wirkt es ein wenig übereilt und gehetzt und konnte mich trotz guter Spannungspunkte nicht gänzlich überzeugen.

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Rezension zu "Hinter den drei Kiefern" von Louise Penny

Das Gewissen auf der Jagd
kassandra1010vor 17 Tagen

Direkt an der amerikanischen Grenze zu Vermont wohnt Polizeichef Gamache in dem kleinen Dörfchen Three Pines in Québec. Während der Drogenhandel schon lange den Ton angibt ist sich Gamache klar, das seine Polizei vor langem schon gegen diese Macht verloren hat. Er beschreitet mit einer Idee einen völlig neuen Weg und wählt dabei seine Mitwisser gezielt aus, denn auch unter seinesgleichen ist die Korruption angekommen.

Während Gamache in Montreal versucht, gegen den Strom zu schwimmen taucht in seinem kleinen Heimatstädtchen eine dunkle verhüllte Gestalt auf, die mitten auf dem Dorfanger bewegungslos verharrt. Am nächsten Tag beginnt die Gestalt den Dorfbewohnern Angst zu machen und Gamache zweifelt erst an der Gestalt und dann an sich. Mit der Hilfe seines Schwiegersohnes beschließt er das Rätsel der mysteriösen Figur auf dem Dorfanger zu lösen. Tags darauf ist die Gestalt jedoch verschwunden und die kleine Gemeinde atmet auf. Doch nicht für lange, denn die Leiche des Verhüllten wird ermordet im Kirchenkeller gefunden.

Gamache wird bei der ersten Betrachtung des Opfers klar, das hier noch ein ganz anderes Spiel gespielt wird und setzt dabei seine lange Karriere und die vieler seiner Mitstreiter aufs Spiel und beginnt, seinen schon lange ausgearbeiteten Plan nunmehr in die Tat umzusetzen.

Mit Louise Penny begibt man sich in das kleine beschauliche Dörfchen Three Pines. Hübsch mit Bäckerei, Buchladen und Pension mit Bistro ausgestattet mag man mit der verschrobenen Ruth und ihrer Ente Rosa bei einem leckeren Gin-Tonic und einem Stück Baguette über Gott und ganz besonders über die Welt diskutieren und hofft, dass diese wunderschöne Zeit des Traumes nie vorübergehen mag. Doch mit Penny kehrt auch das Dunkle und die Vergangenheit mit in diesen kleinen Dorfanger und hinterlässt bei den liebgewonnenen Charakteren einen Schauer zurück, der nur gemeinsam bekämpft werden kann.

Mit Gamache hat Penny einen Ermittler erschaffen, der öfter über den Tellerrand hinausschaut und in jedem Menschen etwas Gutes findet, aber auch vor dem Bösen in der Welt die Augen nicht verschließt.

Sehr schade ist allerdings, dass es erst der 13. Teil in die deutsche Übersetzung geschafft hat! Die ersten 12 Bände werde ich mir jetzt im Original besorgen. Dieses kleine Dorf hat eine magische Anziehungskraft, der man kaum entkommt!

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Rezension zu "Hinter den drei Kiefern: Ein Fall für Gamache" von Louise Penny

Schuld und Sühne
Alaisvor 25 Tagen

Dieser kanadische Kriminalroman zeichnet sich durch seinen Québecer Charme und seinen ungewöhnlichen Aufbau aus: Der/der Täter(in) sitzt bereits zu Beginn des Buches auf der Anklagebank, auch wenn der Leser natürlich nicht erfährt, um welche Person es sich handelt, und die Handlung wird im Verlauf des Prozesses in Rückblicken erzählt.
Handlungsort ist das fiktive Dorf Three Pines, das Louise Penny mit gut ausgearbeiteten Charakteren geschmückt hat. In die ältere, etwas verrückte Ruth und ihre (echte) Ente Rosa, die sie so oft es geht auf dem Arm trägt, habe ich mich regelrecht verliebt und ich habe mich immer wieder über ihre skurrilen Wortbeiträge gefreut. Schön fand ich auch, dass sie mit ihren Macken dennoch ihren festen Platz in der Dorfgemeinschaft hat - ein bisschen häkelkrimimäßige Wohlfühlatmosphäre hat dieser Roman also auch zu bieten!
In ihrer Danksagung erzählt die Autorin, dass sie gerade an diesem Buch arbeitete, als ihr demenzkranker Mann verstarb, und dass das Schreiben und die Welt von Three Pines für sie in dieser schweren Zeit zu einem Rückzugsort wurden. Das erklärt vielleicht auch die hohe Sensibilität, die zwischen den Zeilen spürbar ist, für das, was im Leben wichtig ist, und für schwere moralische Entscheidungen, wie der Ermittler Gamache sie in diesem Roman treffen muss.
Auch bei der unheimlichen, verkleideten Figur, die kurz vor dem Mord im Dorf auftauchte, geht es in hohem Maße um Moral. Der Einbau dieses sogenannten "Cobradors", einer etwas speziellen Art von Schuldeneintreiber, verleiht diesem Krimi, der ansonsten eher gemächlich voranschreitet, eine willkommene gruselige Note, die dafür sorgt, dass der Krimi nicht zu behaglich wird ...
An der deutschen Übersetzung hat mich etwas gestört, dass immer wieder französische Wörter wie oui/non/patron stehen gelassen wurden. Zwar werden diese sicher von den meisten deutschsprachigen Lesern verstanden, aber während eine Mischung aus Englisch und Französisch in Kanada sicher nicht unüblich ist, wirkt eine solche Mischung meiner Meinung nach in der deutschen Sprache eher merkwürdig und gekünstelt. Das war aber auch das Einzige, was mich störte, ansonsten fand ich die deutsche Fassung sehr ansprechend und gelungen.
Ein ungewöhnlicher Krimi, den ich gerne gelesen habe!

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