Dieser Thriller erzählt von den beiden Figuren Alex und Siobhan und wie zwischen ihnen eine toxische Beziehung entsteht, ein Stalking, wie der Titel schon verrät. Dabei erfahren wir abwechselnd aus beiden Perspektiven (beide schreiben eine Art Tagebuch), wie sich die Beziehung entwickelt und wie unterschiedlich die beiden bestimmte Situationen wahrnehmen. Eher schleichend entwickelt sich Alex‘ Besessenheit auf Siobhan, was ich umso beeindruckender und erschreckender fand, da er eigentlich eine relativ nachvollziehbare Sympathiefigur ist. Mehr will ich über den Inhalt gar nicht sagen, nur dass er ein paar überraschende Wendungen auf Lager hat und weniger blutig ist, als man zunächst denkt.
Die über 400 Seiten sind wie im Flug verflogen, was nicht nur am spannenden Inhalt, sondern auch am flüssigen Schreibstil lag. Die Abwechslung der beiden Perspektiven und die kurzen Kapitel haben die Geschichte rasant gemacht. In relativ wenigen Wochen inhaltlichem Zeitraum und eigentlich wenig weiteren Figuren und Orten hat die Geschichte trotzdem einen Sog entwickelt. Das Setting ist eine klassische englische Kleinstadt, das ein bisschen amerikanisches Flair versprüht.
Zusammenfassend hat mich dieser unblutige Thriller mit dem aussagekräftigen Titel wirklich gut amüsiert und teilweise sogar überrascht. Ein guter Thriller für Zwischendurch, der sicher den Geschmack vieler Leser*innen trifft. Ein Thriller, mit dem man nicht s falsch machen kann.
Ein Thriller für viele Geschmäcker








