Stalker

von Louise Voss und Mark Edwards
3,7 Sterne bei28 Bewertungen
Stalker
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Positiv (18):
Daniela34s avatar

spannender Thriller mit überraschenden Wendungen

Kritisch (5):
O

Ich habe das Buch zuende gelesen, war aber definitiv nicht begeistert. Zudem ich mich frage, wer ist hier das Opfer?!

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Inhaltsangabe zu "Stalker"

Alex Parkinson ist wie vom Blitz getroffen, als er seine Dozentin aus dem Schreibkurs zum ersten Mal sieht. Siobhan ist wunderschön, intelligent und teilt auch noch seine große Leidenschaft: das Schreiben. Niemals zuvor hat er jemanden so sehr geliebt. Doch wie kann er Siobhan davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Besessen von der Idee, sein Leben mit ihr zu teilen, findet Alex heraus, wo Siobhan wohnt, verliert seinen Job für sie, macht ihr Geschenke, kümmert sich um ihre Katze, liest in ihrem Tagebuch. Alex würde alles für Siobhan tun – bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442745715
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:14.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    MrPolicemans avatar
    MrPolicemanvor 2 Monaten
    Rezension - Stalker

    Inhalt


    In dem Thriller ,,Stalker´´ von Louise Voss & Mark Edwards geht es um Alex, der sich auf den ersten Blick in seine Dozentin eines Schreibkurses verliebt. Er empfindet eine solche Leidenschaft und für ihn ist klar, dass er niemals zuvor jemanden so intensiv und auf diese Art und Weise geliebt hat. Doch teilt Siobhan diese Empfindungen von Alex ? 

    Diese Leidenschaft und Liebe die Alex für Siobhan empfindet verwandelt sich zunehmend in Besessenheit, denn Alex würde alles für seine geliebte Siobhan tun. Er macht ihr Geschenke, verliert seinen Job und beginnt sie zu verfolgen.  
    Nachdem plötzlich eine junge Frau tot vor dem Haus von Siobhan liegt und Alex über dessen Mitbewohner eine andere Frau kennenlernt beginnt sich das Blatt unvorhergesehen zu wenden… 

    Kritik und Fazit 

    Der Thriller ,,Stalker´´ ist so aufgebaut, dass der Leser die Ereignisse und Geschehnisse aus 2 verschiedenen Perspektiven erzählt bekommt.
    Zum einen erzählt Alex Parkinson aus seiner Perspektive und zum anderen erzählt Siobhan, seine Dozentin im Schreibkurs, die Ereignisse aus ihrer Sicht. Dieser Grundgedanke ist sehr reizend, denn so kann der Leser jederzeit nachvollziehen, was die beiden Hauptcharaktere denken, während sie das eine oder andere tun und was sie dabei fühlen und empfinden. 

    So kann sich der Leser direkt in Alex hineinversetzen, nachdem er sich in Siobhan verliebt hat und sich daraufhin fragt, ob sie dasselbe für ihn empfindet, wobei er sich diese Frage selbst mit einem ,,Ja´´ beantwortet und sich mehr und mehr in seine Liebe oder ,,Besessenheit´´ hineinsteigert. Der Leser versucht ein Gespür dafür zu entwickeln, was Alex denkt, wenn er Siobhan diese Geschenke macht oder ihr nachstellt, denn jeder Leser hat es in seinem eigenen Leben wahrscheinlich schon einmal erlebt, dass er jemanden geliebt hat, der diese Gefühle scheinbar nicht erwidert und man sich trotzdem versucht einzureden, dass der Andere einen doch auch lieben muss. 

    So hat der Leser bis zu einem gewissen Punkt durchaus Verständnis dafür, dass Alex alles versucht, um Siobhan davon zu überzeugen, dass sie ihn auch liebt und das die beiden zusammengehören. Dieses Gefühl endet allerdings sehr schnell, denn dem Leser wird durch Alex detailliert geschilderte Denkweise klar, dass dies viel mehr an Besessenheit erinnert.

    Auf der anderen Seite wird in dem Thriller ,,Stalker´´ auch die Gegenseite, sprich die Denkweise und die Gefühle von Siobhan, geschildert. Der Leser bekommt schnell ein Gespür dafür, dass Siobhan verängstigt ist, als sie all diese Geschenke bekommt und merkt, dass sie nicht von ihrem Ex kommen, sondern einer unbekannten Person. Anfangs ist sie geschmeichelt, doch dann fühlt sie sich so, wie sich Stalker-Opfer fühlen.
    Da das Thema Stalking nicht bloß in der fiktiven Welt, sondern vor allem auch im realen Leben, kein unwichtiges Thema oder Phänomen ist, erfährt der Leser, wie es sich für Menschen anfühlt, die einen Stalker haben. Diese Sichtweise ist sehr spannend für den Leser und vor allem fesselnd.

    Durch die immer wieder wechselnde Sichtweise aus der die Geschehnisse beschrieben werden, kommt bei dem Leser zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, vielmehr wird die Spannung dadurch aufrechterhalten und der Leser versucht beide Seiten zu verstehen.
    Dazu kommt, dass man meint, zu wissen, wie es weiter geht bzw. was passieren wird und wie der Thriller sich entwickelt oder enden wird aber da hat der Leser falsch gedacht. Denn die letztliche Wendung, die der Thriller nimmt, ist womöglich für keinen Leser vorherzusehen gewesen und so muss ich sagen, dass ich letztlich sehr erstaunt war über das Ende des Thrillers, was mir sehr gefallen hat. 

    Denn wie oft liest man Bücher, wo einem schon bei der Hälfte klar ist, wie es enden wird? Richtig, viel zu oft…
    Und so kann ich abschließend sagen, dass der Schreibstil, die Charaktere und auch die Schreibweise (die beiden verschiedenen Perspektiven) sehr gelungen sind und das Buch zu jeder Zeit von seiner Spannung lebt und ich eine absolute Leseempfehlung geben kann. 

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    O
    Onyxvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch zuende gelesen, war aber definitiv nicht begeistert. Zudem ich mich frage, wer ist hier das Opfer?!
    Stalker

    Für mich ist das Thema Stalking immer einen guten Psychothriller wert.


    Hier war es irgendwie gemischt. 

    Beide Protagonisten  Siobhan sowie auch Alex haben einen Hang zum Dramatischen. Beide unzufrieden mit ihrem Leben.

    Siobhan, Schriftstellerin mit mäßigen Erfolg. Recht unzufrieden mit ihrem Leben,  gibt einen Kurs für kreatives Schreiben. Alex, möchtegern Schriftsteller in der Zukunft , arbeitet im Callcenter.

    Darüber lernt Siobhan Alex kennen, oder Alex Siobhan?

    Im ersten Teil war für mich der Titel des Buches noch okay, Alex stalkte Siobhan, auf unheimliche Weise. Fand ich spannend  


    Ab dem zweiten Teil wurde es immer absurder für mich.  Ich hatte das Gefühl die Geschichte drehte sich. Und zwar um Liebe  versteckte Liebe, verkappte Liebe ... 

    Mehr mag ich zum Inhalt nicht schreiben.

    Mein Fazit. 

    Ein trotzdem sehr flüssig geschriebenes Buch, die Erzählweise, immer im Wechsel  Siobhan und Alex fand ich großartig. Es war flüssig zu lesen. 

    Trotzdem fehlte mir hier für einen Thriller die nötige Spannung. 
    Ein schönes Buch , aber für mich eher in der verkappte Liebesgeschichten Ecke beheimatet. Mir fehlte Blut und Spannung zum Thriller! 




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    Buecherdrachees avatar
    Buecherdracheevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Naja die Geschichte ist gut geschrieben und interessant. Jedoch fand ich es unlogisch das Ganze🙈
    Naja sehr fragwürdig

    Ich bekam dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal. Zum Glück denn sonst hätte ich mich wohl verflucht Geld ausgegeben zu haben. 

    Die Geschichte war nicht so wie man es sich anfangs erhofft hatte. Es begann eigentlich recht gut und es war auch relativ spannend. Ich fand toll das man die Sicht von Alex und Siobhan gelesen hat. Siobhan fand ich eine schreckliche Protagonistin. Sehr unsympathisch und ihre Handlungen waren teilweise nicht nachvollziehbar. Darauf kann ich leider nicht näher eingehen weil ich niemanden Spoilern möchte. Wer es gelesen hat weiss vermutlich was ich meine. Gegen Ende wurde es auch immer schlimmer mit ihr. 

    Ich fand eigentlich Alex recht sympathisch. Er meinte es nie böse, er ist es einfach falsch angegangen.

    Kommen wir zum Cover. Meiner Meinung nach sollte das Cover zum Inhalt passen. das war hier nicht der Fall. Aber ich fand es trotzdem schön. 

    Der Klappentext passt absolut gar nicht zum Inhalt. Man erwartet etwas völlig anderes als dass was es schlussendlich dann ist. Das fand ich schade. Der Schreibstil ist aber sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Geschichte ist interessant und man hätte etwas tolles daraus machen können. 

    Fazit:  Leider war das ein sehr schwacher Thriller. Ich kann dem Buch nur 2.5 Sterne geben weil ich das Ende und die ganze Entwicklung unlogisch fand. Ich denke kein Mensch reagiert so wie Siobhan auf alles reagierte und wie es ausing. 

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    catching_wordss avatar
    catching_wordsvor 6 Monaten
    Leider enttäuschend

    Die ganze Geschichte dreht sich um Alex und Siobhan.
    Auch hier muss ich zugeben, es sind sehr spezielle Charaktere, die nicht jedem zusagen werden. Ich konnte mit keinem von beiden wirklich mitleiden und irgendwelche Sympathiepunkte verteilen.

    Siobhan - eine relativ erfolglose Schriftstellerin, die nun versucht ihr Schreibtalent in einem Schreibkurs an andere weiterzugeebn. 
    Sie war mir einfach zu dramatisch und zu paranoid. Auch wenn sie es immer wieder selber eingesehen hat, hat das ewige wiederholen und vor sich hin jammer und leiden irgendwann nur noch genervt.

    Alex - der nette Stalker von nebenan, der Siobhans Schreibkurs besucht und sich scheinbar Hals über Kopf in sie verliebt.
    Alex war mir schon etwas sympathische, gerade in der zweiten Hälfte des Buchen. Dennoch hatte ich meine Probleme mit ihm. Seine Engstirnigkeit, seine Stimmungsschwankungen. Bei ihm schien es nur extreme Gefühlszustände zu geben, nichts ausgeglichenes, was auch mit der Zeit nur noch anstrengend wirkt.
     
    Meine Meinung

    Ein Thriller, der ein sehr spannendes Thema beinhaltet, aber leider eine weniger spannende Umsetzung.

    Das Buch kann man in 2 Teile einteilen. Im ersten Teil ist Alex der extreme Stalker, Siobhan hat wirklich Angst. Alles scheint sich zuzuspitzen - bis sogar ein Mord geschieht.
    Leider wirkte der eher so wie nebenbei eingebaut, um dem Buch das Genre Thriller verleihen zu können. An dem Mord selber war nichts spannendes. Man wusste wer es war, wie es passiert ist, leider kein Spannungsbogen.

    Nach den ersten 150 Seiten war für mich die Geschichte eigentlich zu Ende erzählt.
    Der zweite Teil wandelt sich dann - aber nicht unbedingt weiter ins Positive.
    Alex und Siobhan beginnen 2 andere Leben zu leben. 
    Alex wird mir ab hier etwas sympathischer, weil er einfach beginnt ein normales Leben zu führen, aber Siobhan hat spätestens ab hier meine ganzen Sympathiepunkte verspielt.
    Ab hier werde ich nicht mehr viel verraten, da sonst der letzte Rest Spannung verloren geht, den das Buch versucht zu erhalten.
    Ich kann nur sagen, dass mich manche Wendungen schon verwundert haben, aber gerade das Ende fand ich dann einfach unpassend.

    Am Ende muss ich leider sagen, dass mir das Buch allgemein nicht zugesagt hat. Unsympathische Charaktere, zu wenig Spannung, anstrengender Schreibstil und eine wirklich langatmige Handlung.

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    L
    Lesebegeistertevor 6 Monaten
    ..ganz spannend...

    Alex hat sich unsterblich in seine Kursleiterin Siobhan verliebt. Er würde viel für sie tun und beginnt alles über sie heraus zu finden.
    Er schreibt ihr Briefe, kauft ihre Kleidung, füttert ihre Katze oder durchstöbert ihre Wohnung.
    Siobhan denkt anfangs noch, dass sich hinter all den Vorkommnissen ihre Exfreund Phil steckt. Doch schnell ist klar, dass es jemand
    anderes ist. Angst ist von nun an Siobhan ständiger Begleiter. Wahrenddessen nimmt Alex Obsession immer mehr zu und er schreckt
    vor nichts mehr zurück. Bis Emily in sein Leben triff und Teil zwei des Buches anfängt.
    Nun wird der Spieß umgedreht und ich war sehr verblüfft über diese Wendungen. Geschrieben wird aus der Sicht von den zwei
    Protagonisten Siobhan und Alex. Täter und Opferrolle werden perfekt beschrieben
    und das Buch ist echt spannend.

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    A
    Almenavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Zu wenig Spannung
    Stalker

    Stalker von Louise Voss&Mark Edwards
    Klappentext:
    Alex Parkinson ist wie vom Blitz getroffen, als er seine Dozentin aus dem Schreibkurs zum ersten Mal sieht. Siobhan ist wunderschön, intelligent und teilt auch noch seine große Leidenschaft: das Schreiben. Niemals zuvor hat er jemanden so sehr geliebt. Doch wie kann er Siobhan davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Besessen von der Idee, sein Leben mit ihr zu teilen, findet Alex heraus, wo Sinobhan wohnt, verliert seinen Job für sie, macht ihr Geschenke, kümmert sich um ihre Katze, liest in ihrem Tagebuch. Alex würde alles für Siobhan tun – bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt …
    Meinung:
    Stalker ist ein mittelmäßiger Thriller, es fesselt einen nicht von Anfang an.  Das Cover besitzt eine Schönheit die jedoch düster ist. 
    Die Geschichte fängt eher schleppend an, wenig Spannung was sich allerdings im Verlauf ändert. Es wird aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben.  Alex und Siobhan. Aus deren Sicht lernen wir in Form von Tagebucheinträgen die beiden kennen.  Das Täter und Opfer Profil ist interessant. Beide Verhalten werden einem offen gelegt. Es ist für mich nicht die übliche Stalker Geschichte. Vorallem durch beide Sichtweisen. Es wird nachvollziehbar. Man fühlt mit dem Täter und mit dem Opfer. Es ist nicht vorhersehbar was passiert.
    Fazit:
    Es ist gut geschrieben. Wer sich für das thema interessiert für den ist es ein tolles Buch. Für andere wird die Spannung fehlen. Man kann es lesen man verpasst aber auch nichts.

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    thisisellas avatar
    thisisellavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Buch mit spannender Wendung im 2. Teil. Der erste Teil war gut aber nicht allzu packend. Erst ab der Mitte war es wirklich mitreißend.
    Spannend ab der Wendung

    Gutes Buch mit spannender Wendung im 2. Teil. Der erste Teil war gut aber nicht allzu packend. Erst ab der Mitte war es wirklich mitreißend.

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr gutes Buch mit einigen Überraschungen!
    Sehr gutes Buch

    Alex beginnt einen Schreibkurs bei der Schriftstellerin Siobhan McGowan. Er verliebt sich direkt in sie und beginnt mehr über sie herauszufinden und stellt ihr nach. Seine Obsession beginnt.

    Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist sehr einnehmend ohne überladen zu sein. Und diese grauen, gedeckten Farben wirken klasse im Kontrast mit den roten Blüten.
    Durch die Wahl der Tagebuchform fühlt man sich einfach direkt angesprochen und so ist man auch direkt mitten drin in der Geschichte.
    Nicht nur die Sicht von Siobhan lernen wir kennen, sondern auch Alex schreibt Tagebuch und erzählt uns alles aus seinem Blickwinkel. Und genau dieser Wechsel ist einfach wahnsinnig gut gelungen. Man lernt auf der einen Seite Siobhan näher kennen, die zuerst nur Kleinigkeiten feststellt und daher denkt, dass sie einfach nur schusselig ist. Sie ist das Opfer, das die Angst verkörpert und nach und nach feststellt was wirklich los ist.
    Aber dann ist da noch Alex. Dessen Tonfall eher an kühle Gelassenheit grenzt und alles nicht als so furchtbar erachtet, denn schließlich liebt er sie und bald wird sie ihn auch lieben in seiner Vorstellung.
    Und genau diese Wechsel sind gelungen und bauen eine gute Spannung im Buch auf.
    Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Siobhan wirkt am Anfang sehr verletzlich, aber vielleicht auch ein wenig naiv. Sie lässt sich sehr stark auf die Stalkergeschichte ein und findet irgendwie keinen Ausweg.
    Alex hingegen ist ja eigentlich der Böse in der Geschichte, aber trotzdem hat man Phasen, wo man einfach nur Mitgefühl mit ihm haben muss. Denn durch die intime Art, das Tagebuch, erfährt man einfach so tiefgehendes über ihn und von ihm, dass das nicht ausbleibt.
    Doch dann in der Mitte des Buches sinkt die Spannungskurve ein wenig und ich habe mich gefragt, worauf die Autoren hinauswollen. Das hatte mich kurzzeitig aus der Geschichte gerissen.
    Jedoch lässt die erste überraschende Wendung nicht lange auf sich warten und man beginnt wieder von vorne atemlos durch die Geschichte zu hetzen.
    Der Schreibstil ist sehr gut, was ich ja immer schwierig finde bei zwei Autoren. Aber er ist gut aufeinander abgestimmt und alles lässt sich flüssig lesen. Man merkt nicht, dass das Buch nicht nur von einem Autor geschrieben wurde.
    Ich habe mich gefragt, ob die beiden sich die Rollen geteilt haben. Denn klar, sind die Schreibstile der Protagonisten anders. Ich hätte gerne etwas mehr über die Entstehung des Buches gewusst. Aber ich könnte mir das wirklich gut vorstellen, dass Louise Voss vielleicht Siobhan und Mark Edwards Alex Sicht geschrieben haben.
    Das Ende wartet dann wieder mit einer sehr überraschenden Wendung auf und ist wirklich klasse. Es geht zwar nicht alles zu 100% gut aus, aber trotzdem ist es stimmig und einfach nur passend zur ganzen Geschichte.

    Mein Fazit: Als ich das Buch begonnen habe, dachte ich an eine spannende (aber normale) Stalkergeschichte, aber die Entwicklungen im Roman haben mich teilweise vollkommen überrascht und waren einfach nur genial. In der Mitte sind zwar einige langatmige Stellen, aber ansonsten war das Buch sehr gut. 

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz überzeugend....
    Nicht ganz überzeugend...

    Auf das Buch bin ich letztens eher zufällig gestoßen und da ich das Thema „Stalking“ recht interessant finde, denn es könnte ja wirklich jeden treffen, wollte ich das Buch unbedingt lesen.

    Ich kann euch sagen, dass der erste Abschnitt der Handlung wirklich sehr interessant und stellenweise auch recht spannend ist, denn man bekommt als Leser beide Hauptcharaktere vorgestellt und erfährt hier mehr über den jeweiligen Hintergrund der beiden. Allerdings gibt es ungefähr in der Mitte der Geschichte eine Wendung, die für mich absolut überraschend war und auch recht unrealistisch wirkt. Ich hatte auch das Gefühl, dass es ab diesem Zeitpunkt auch eher vorhersehbar war und ich empfand es dann eher als fad.

    Der Text ist übrigens in einer Art Tagebucheinträge verfasst, was man aber zuerst nicht gleich merkt. Es zeigt sich erst im Laufe der Handlung, wie ich finde. Ich hätte mir aber generell gewünscht, dass die Sache mit dem Stalking mehr oder intensiver beschrieben wirkt. Es werden zwar einige Vorfälle beschrieben, aber für mich war es zu wenig.

    Die beiden Hauptcharaktere fand ich recht gut beschrieben. Alex war für mich während der ganzen Geschichte ein richtig unsympathischer Mensch. Es war auch nicht so, dass sich das während der Handlung geändert hat.

    Siobhan fand ich sympathisch beschrieben, allerdings hatte ich für manche von ihren Taten kein Verständnis und so konnte ich auch mit ihr nicht unbedingt warm werden.

    Der Schreibstil war sehr locker und flüssig. Allerdings war es mir bei manchen Sätzen zu abgehackt geschrieben, was aber vielleicht auch mit dem Stil der Tagebucheinträge zusammenhängen könnte. Ansonsten hat sich das Buch aber sehr gut lesen lassen.

    Das Cover gefällt mir gut und ich finde es passt sehr gut zur Handlung.

     

    Fazit:

    3 von 5 Sterne. War leider nicht so ganz nach meinem Geschmack.

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    L
    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ...hm....

    Alex hat sich unsterblich in seine Kursleiterin Siobhan verliebt. Er würde viel für sie tun und beginnt alles über sie heraus zu finden.
    Er schreibt ihr Briefe, kauft ihre Kleidung, füttert ihre Katze oder durchstöbert ihre Wohnung.
    Siobhan denkt anfangs noch, dass sich hinter all den Vorkommnissen ihre Exfreund Phil steckt. Doch schnell ist klar, dass es jemand
    anderes ist. Angst ist von nun an Siobhan ständiger Begleiter. Wahrenddessen nimmt Alex Obsession immer mehr zu und er schreckt
    vor nichts mehr zurück. Bis Emily in sein Leben triff und Teil zwei des Buches anfängt.
    Nun wird der Spieß umgedreht und ich war sehr verblüfft über diese Wendungen. Geschrieben wird aus der Sicht von den zwei
    Protagonisten Siobhan und Alex. Täter und Opferrolle werden perfekt beschrieben
    und das Buch ist echt spannend.

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