Louise Welsh

 3.3 Sterne bei 86 Bewertungen
Autorin von V5N6, Das Alphabet der Knochen und weiteren Büchern.

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Louise WelshV5N6
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V5N6
V5N6
 (21)
Erschienen am 17.02.2016
Louise WelshDunkelkammer
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Dunkelkammer
Dunkelkammer
 (19)
Erschienen am 16.01.2006
Louise WelshDas Alphabet der Knochen
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Das Alphabet der Knochen
Das Alphabet der Knochen
 (19)
Erschienen am 01.05.2012
Louise WelshTamburlaine muss sterben
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Tamburlaine muss sterben
Tamburlaine muss sterben
 (8)
Erschienen am 04.03.2005
Louise WelshVerdacht ist ein unheimlicher Nachbar
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Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar
Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar
 (5)
Erschienen am 12.03.2014
Louise WelshDer Kugeltrick
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Der Kugeltrick
Der Kugeltrick
 (4)
Erschienen am 11.09.2008
Louise WelshThe Cutting Room
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The Cutting Room
The Cutting Room
 (3)
Erschienen am 01.10.2011
Louise WelshTamburlaine Must Die
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Tamburlaine Must Die
Tamburlaine Must Die
 (3)
Erschienen am 14.10.2009

Neue Rezensionen zu Louise Welsh

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Schlehenfees avatar

Rezension zu "V5N6" von Louise Welsh

Leider Potenzial verschenkt
Schlehenfeevor 6 Monaten

In London grassiert ein merkwürdiges Fieber, an dem die meisten Menschen sterben. Stevie hat es überlebt und stellt sich eigentlich nur eine Frage: wer hat ihren Freund Simon, einen Arzt, ermordet? In einer Stadt, die zunehmend im Chaos versinkt, macht sie sich auf die Suche nach Antworten.

Ich mag dystopische Romane, die mit einem plausiblem Endzeit-Szenario, wie hier einer Pandemie, spielen. Louise Welch verknüpft ein solches Szenario mit einer Mordermittlung durch die Freundin des Opfers. Klingt eigentlich ganz gut, leider gefiel mir der Roman schlussendlich nicht so gut.

Welcher Erzählstrang eigentlich im Fokus liegt, ist bald klar: Stevies Ermittlung. Die Auswirkungen der Pandemie (wenn es denn eine ist, man erfährt es nicht) bleiben meistens im Hintergrund und dienen nur dazu, eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Mir hätte es besser gefallen, wenn das Ganze noch etwas drastischer beschrieben und die katastrophale Situation von der Autorin besser ausgeschöpft worden wäre. So funktionieren aber leider bis zum Ende Handy- und Stromnetze und Stevie muss sich nicht durch verstopfte Straßen quälen.

Der Todesfall Simon birgt ebenfalls wenige Überraschungen. Ich hatte den Mörder bzw. den Übeltäter bereits schnell entlarvt und dabei blieb es dann auch. Auch das Motiv für Simons Mord bleibt unüberraschend klar.

Somit blieb der Spannungsbogen bei „V5N6“ leider flach und gegen Ende musste ich mich beinahe zum Weiterlesen zwingen. Die Handlung wird aus Stevies Sicht erzählt, dementsprechend bleiben die Nebencharaktere alle eher blass. Stevie als Protagonistin war okay, sie war mir überwigegend sympathisch.

Rätselhaft bleibt, was die drei Amokläufe im Prolog mit der ganzen Story zu tun haben. Eher nichts und sie wurden nur als plumper Aufmacher benutzt.

Insgesamt bietet „V5N6“ leider einiges an verschenktem Potenzial und ich bezweifle, dass mir die Geschichte nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

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YvetteHs avatar

Rezension zu "V5N6" von Louise Welsh

Wem kann Stevie noch trauen?
YvetteHvor einem Jahr

Klappentext:

Oberflächlich betrachtet hatten die drei Amokläufe in London in diesem heißen Sommer nichts mit den späteren Ereignissen zu tun, aber für Stevie Flint waren sie wie ein Menetekel für das, was noch kommen sollte. Als ihr Freund sie versetzt und sie ihre Sachen aus seiner Wohnung holen will, findet sie ihn tot in seinem Bett. Kurz danach wird sie krank. Hohes Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost. Als sie nach Tagen wieder mühsam auf die Beine kommt, hört sie, dass sich in London ein tödliches Virus verbreitet: Am 'Schwitzfieber' sterben die Leute in wenigen Tagen, die Krankenhäuser und Leichenhallen sind bereits überfüllt. Stevie Flint kümmert das nicht, sie hat eine eigene Mission. Auch wenn es in einer Stadt voller Toter nicht nach einem Mord aussieht: Sie ist überzeugt, dass der Tod ihres Freundes Dr. Simon Sharkey weder auf das Virus noch auf Selbstmord zurückzuführen ist und macht sich auf die Suche nach seinem Mörder. Diese wird für sie zu einem Wettlauf gegen den Tod, der mitten ins Herz einer sterbenden Stadt führt. Ein Thriller, der uns an die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation erinnert.

Meine Meinung:

Mit einem flüssigen Schreibstil nimmt die Autorin den Leser mit in ein Szenario, das man sich lieber nicht vorstellen möchte. Die Leute sterben an einem unbekannten Virus und die Chemiker sterben schneller, als sie ein Gegenmittel finden können.

Hauptprotagonistin Stevie überlebt das Virus und wird von einer anderen Wahrheit getrieben. Sie ist gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir gut vorstellen und in sie hineinversetzen. Die Nebencharaktere blieben dagegen ein wenig farblos - mir fehlten einfach Charaktereigenschaften.

Die Handlung ist teilweise verwirrend, aber trotzdem nachvollziehbar. Mit einem Spannungsbogen bis zum Schluss hielt die Autorin mich in ihrem Bann. Es gibt viel Action und wenig Langeweile.

Mein Fazit:

Ein guter Endzeitthriller, den ich gerne weiterempfehle. Von mir gibt es

4 Sterne.

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FrauSchafskis avatar

Rezension zu "V5N6" von Louise Welsh

Mittelmäßiger Kriminalfall vor dem Hintergrund einer weltweiten Pandemie
FrauSchafskivor einem Jahr

Ja, ich habe mir viel von diesem Buch versprochen, nachdem ich über eine sehr wohlwollende Rezension in einem Magazin stolperte. „Klingt nach einer spannenden Dystopie.“, dachte ich mir und freute mich auf die Lektüre. Leider war es dann doch ein eher mittelmäßiges Lesevergnügen.

Schauplatz ist London, in dem die Menschen wie überall auf der Welt von einem meist tödlichen neuen Grippevirus befallen werden. (H5N1 lässt grüßen.) Stevie findet ihren Freund Simon tot in seinem Apartment, bevor sie selbst Opfer des Virus wird. Sie überlebt und begibt sich auf die Suche, denn hinter Simons Tod vermutet sie Mord und nicht das Virus.

Über die ersten 150 Seiten habe ich mich wahrlich gequält. Nicht nur fällt der Einstieg in die Geschichte mit ihrer durchweg düsteren Atmosphäre schwer, die entfernt an den Film Noir erinnert. Das Hauptproblem war für mich jedoch die plastische Darstellung der Krankheit, mit all ihren Symptomen und Auswirkungen. Ja, der menschliche Körper kann furchtbar eklig sein, insbesondere die diversen Körperflüssigkeiten, die er absondert. So musste ich die Lektüre regelmäßig nach wenigen Seiten unterbrechen, weil mir schlichtweg einfach schlecht wurde. Klar kann man jetzt argumentieren, dass das doch für eine authentische Darstellung spricht, und ja, das tut es auch, aber für mich war das einfach zu viel Authentizität. Sieht man einmal davon ab, so gelingt der Autorin tatsächlich eine sehr realitätsnahe Schilderung der Auswirkungen einer solchen Pandemie inklusive des daraus resultierenden Verfalls der Menschheit, deren wahres Gesicht immer dann zum Vorschein kommt, wenn es um das nackte Überleben geht. Das für sich genommen ist ein dicker Pluspunkt des Buches.

Allerdings passte für mein Gefühl dieser Kriminalfall so gar nicht zum Rest des Geschichte und war noch dazu ehrlich gesagt ziemlich lahm. So ganz ist mir letztlich auch nicht klar geworden, warum die Autorin beides miteinander verknüpft hat, wo doch jede Thematik für sich gesehen mit einem klaren Fokus die bessere Geschichte ergeben hätte. In diesem Fall bleibt leider nichts Halbes und nichts Ganzes übrig.

Fazit: Atmosphärisch kann der Thriller überzeugen und hier liegt auch seine eigentliche Stärke. Der Kriminalfall innerhalb der Pandemie war für meine Begriffe einfach fehl am Platz. Die Autorin hätte sich in meinen Augen besser auf die eine oder die andere Thematik konzentrieren sollen, um diese dann konsequent auszuarbeiten. Daher gibt es von mir leider nur mittelmäßige drei Sterne.

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Louise Welsh wurde am 01. Februar 1965 in London (Großbritannien) geboren.

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