Louise Welsh

 3.3 Sterne bei 87 Bewertungen
Autorin von V5N6, Das Alphabet der Knochen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Louise Welsh

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V5N6

V5N6

 (22)
Erschienen am 17.02.2016
Dunkelkammer

Dunkelkammer

 (19)
Erschienen am 16.01.2006
Das Alphabet der Knochen

Das Alphabet der Knochen

 (19)
Erschienen am 01.05.2012
Tamburlaine muss sterben

Tamburlaine muss sterben

 (8)
Erschienen am 04.03.2005
Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar

Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar

 (5)
Erschienen am 12.03.2014
Der Kugeltrick

Der Kugeltrick

 (4)
Erschienen am 11.09.2008
The Cutting Room

The Cutting Room

 (3)
Erschienen am 01.10.2011
Tamburlaine Must Die

Tamburlaine Must Die

 (3)
Erschienen am 14.10.2009

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Rezension zu "V5N6" von Louise Welsh

Etwas enttäuschend
Belinavor 2 Monaten

Von dem Buch hab ich mir viel erwartet, weil das genau mein Genre ist - Endzeit, eine unbekannte Krankheit die um sich greift. Jedoch hat mich das Buch so enttäuscht, dass ich die letzten 50 Seiten nur überflogen habe um zu sehen wie es ausgeht. 

Die Protagonistin ist recht flach. Ich hab keine wirkliche Beziehung zu ihr aufgebaut, was einmal daran liegt, dass man nciht viel über sie erfährt und auch so distanziert von ihr ist, und weil sie sich ständig wiederholt. Wirklich, sie macht dreimal hinter einander das gleiche, und das ist nicht spannend zu lesen. 
Das Fieber selber ist nur... ein Nebencharakter? Es geht nicht wirklich darum, sondern nur darum dass sie Protagonistin einen Täter finden will. Es geht nicht sonderlich darum, warum das Fieber da ist, wie man Menschen helfen kann. Anstatt die Möglichkeit zu nutzen und das ganze zu einem Thema zu machen, findet das nur so am Rand statt. Die Gleichgültigkeit der Protagonistin hat mich echt genervt. Klar kümmert man sich um seine Lieben in so schwierigen Situationen, aber alles was sie interessiert ist, den Mörder ihres Freundes zu finden, den sie ein paar Minuten gekannt hat. 
ich hab das Gefühl das Buch wäre gut geworden, weil das Thema gut ist, wenn man sich etwas mehr mühe gegeben hätte, die Protagonistin sympatischer und etwas dreidimensionaler zu machen, und wenn die Krankheit das Hauptthema und kein Teil der Umgebung gewesen wäre. 

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Rezension zu "V5N6" von Louise Welsh

Leider Potenzial verschenkt
Schlehenfeevor 9 Monaten

In London grassiert ein merkwürdiges Fieber, an dem die meisten Menschen sterben. Stevie hat es überlebt und stellt sich eigentlich nur eine Frage: wer hat ihren Freund Simon, einen Arzt, ermordet? In einer Stadt, die zunehmend im Chaos versinkt, macht sie sich auf die Suche nach Antworten.

Ich mag dystopische Romane, die mit einem plausiblem Endzeit-Szenario, wie hier einer Pandemie, spielen. Louise Welch verknüpft ein solches Szenario mit einer Mordermittlung durch die Freundin des Opfers. Klingt eigentlich ganz gut, leider gefiel mir der Roman schlussendlich nicht so gut.

Welcher Erzählstrang eigentlich im Fokus liegt, ist bald klar: Stevies Ermittlung. Die Auswirkungen der Pandemie (wenn es denn eine ist, man erfährt es nicht) bleiben meistens im Hintergrund und dienen nur dazu, eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Mir hätte es besser gefallen, wenn das Ganze noch etwas drastischer beschrieben und die katastrophale Situation von der Autorin besser ausgeschöpft worden wäre. So funktionieren aber leider bis zum Ende Handy- und Stromnetze und Stevie muss sich nicht durch verstopfte Straßen quälen.

Der Todesfall Simon birgt ebenfalls wenige Überraschungen. Ich hatte den Mörder bzw. den Übeltäter bereits schnell entlarvt und dabei blieb es dann auch. Auch das Motiv für Simons Mord bleibt unüberraschend klar.

Somit blieb der Spannungsbogen bei „V5N6“ leider flach und gegen Ende musste ich mich beinahe zum Weiterlesen zwingen. Die Handlung wird aus Stevies Sicht erzählt, dementsprechend bleiben die Nebencharaktere alle eher blass. Stevie als Protagonistin war okay, sie war mir überwigegend sympathisch.

Rätselhaft bleibt, was die drei Amokläufe im Prolog mit der ganzen Story zu tun haben. Eher nichts und sie wurden nur als plumper Aufmacher benutzt.

Insgesamt bietet „V5N6“ leider einiges an verschenktem Potenzial und ich bezweifle, dass mir die Geschichte nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

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Rezension zu "V5N6" von Louise Welsh

Wem kann Stevie noch trauen?
YvetteHvor einem Jahr

Klappentext:

Oberflächlich betrachtet hatten die drei Amokläufe in London in diesem heißen Sommer nichts mit den späteren Ereignissen zu tun, aber für Stevie Flint waren sie wie ein Menetekel für das, was noch kommen sollte. Als ihr Freund sie versetzt und sie ihre Sachen aus seiner Wohnung holen will, findet sie ihn tot in seinem Bett. Kurz danach wird sie krank. Hohes Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost. Als sie nach Tagen wieder mühsam auf die Beine kommt, hört sie, dass sich in London ein tödliches Virus verbreitet: Am 'Schwitzfieber' sterben die Leute in wenigen Tagen, die Krankenhäuser und Leichenhallen sind bereits überfüllt. Stevie Flint kümmert das nicht, sie hat eine eigene Mission. Auch wenn es in einer Stadt voller Toter nicht nach einem Mord aussieht: Sie ist überzeugt, dass der Tod ihres Freundes Dr. Simon Sharkey weder auf das Virus noch auf Selbstmord zurückzuführen ist und macht sich auf die Suche nach seinem Mörder. Diese wird für sie zu einem Wettlauf gegen den Tod, der mitten ins Herz einer sterbenden Stadt führt. Ein Thriller, der uns an die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation erinnert.

Meine Meinung:

Mit einem flüssigen Schreibstil nimmt die Autorin den Leser mit in ein Szenario, das man sich lieber nicht vorstellen möchte. Die Leute sterben an einem unbekannten Virus und die Chemiker sterben schneller, als sie ein Gegenmittel finden können.

Hauptprotagonistin Stevie überlebt das Virus und wird von einer anderen Wahrheit getrieben. Sie ist gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir gut vorstellen und in sie hineinversetzen. Die Nebencharaktere blieben dagegen ein wenig farblos - mir fehlten einfach Charaktereigenschaften.

Die Handlung ist teilweise verwirrend, aber trotzdem nachvollziehbar. Mit einem Spannungsbogen bis zum Schluss hielt die Autorin mich in ihrem Bann. Es gibt viel Action und wenig Langeweile.

Mein Fazit:

Ein guter Endzeitthriller, den ich gerne weiterempfehle. Von mir gibt es

4 Sterne.

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Louise Welsh wurde am 01. Februar 1965 in London (Großbritannien) geboren.

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