Louise Welsh Tamburlaine muss sterben

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Inhaltsangabe zu „Tamburlaine muss sterben“ von Louise Welsh

Die abenteuerliche Geschichte von Christopher Marlowes letzten Tagen, frei erfunden von Louise Welsh. Ein kurzer Roman über Verfolgung, Spionage, Prahlerei und eine schillernde, vieldeutige Sexualität.

Hochspannender atmosphärischer Thriller um Dramatiker und Abenteurer Christopher Marlowe, der ins Visier eines mysteriösen Feindes gerät.

— RosaEmma

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    Tamburlaine muss sterben

    j125

    05. March 2016 um 11:45

    Inhalt: Christopher Marlowe hat ein Problem. Er soll wegen atheistischer Äußerungen und Illoyalität gegenüber der englischen Königin hingerichtet werden. Doch er beharrt auf einer Intrige und so ist seine einzige Chance dem Galgen zu entgehen, den wahren Täter zu finden. Meine Meinung: Ich mag Shakespeare total gern und daher hat mich die Geschichte um Christopher Marlowe sehr angesprochen, der der schärfste Konkurrent Shakespears gewesen sein soll bzw. sogar der Autor einiger seiner Stücke. In diesem Roman wird Shakespeare allerdings mit keiner Silbe erwähnt. Das Buch ist recht dünn, sodass man sehr schnell vorwärts kommt. Ein bisschen ausgebremst wird es durch den Schreibstil, da dieser natürlich an die Zeit angepasst ist. Somit sind die Sätze relativ lang und der Ausdruck ist „geschwollen“. Die Handlung war ganz interessant, da es sich sozusagen um einen historischen Kriminalroman handelt. Allerdings war die Auflösung für mich wenig überraschend, da ich ziemlich schnell wusste, wer Christopher Marlowe an den Kragen will. Das Ende ging mir einerseits zu plötzlich, weil auf einmal richtig Action kommt und dann ist es auch schon vorbei. Andererseits hatte ich das Gefühl es fehlt etwas, weil mir nicht so richtig klar ist, was hinter allem steckt. Außerdem möchte ich positiv erwähnen, dass die Autorin am Ende den Tod des echten Marlowe aufgreift und kurz die Umstände und Theorien schildert. Fazit: Ein Kriminalroman, der von der Umgebung und den Protagonisten mal von dem üblichen Schema abweicht. Jedoch war die Lösung in Teilen zu einfach, in anderen Teilen unklar.

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  • Tamburlaine muss sterben

    Tamburlaine muss sterben

    Amerdale

    05. November 2015 um 22:09

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/03/12/gelesen-louise-welsh-tamburlaine-muss-sterben/

  • Ein kurzes Meisterwerk

    Tamburlaine muss sterben

    RosaEmma

    14. May 2015 um 16:00

    Tamburlaine muss sterben von Louise Welsh ist zugleich das ungewöhnlichste und beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Der Kurzroman lässt sich in kein spezielles Genre packen: Er zeigt viele Facetten eines historischen Romans verknüpft mit politischen und gesellschaftlichen Aspekten, ist aber ebenso ein sehr gelungener atmosphärischer Thriller. Spannung ohne Atempause Während andere Autoren mehrere hundert Seiten benötigen, um Spannung zu generieren, schafft es Louise Welsh auf nicht mal 140 Seiten, den Leser in ein mysteriöses Labyrinth aus Verrat und Rache, Folter, Ketzerei, schwarze Magie und politischen Verstrickungen zu locken und lässt ihm dabei bis zum Ende keine Atempause. Mysteriöse Hetzjagd auf einen umstrittenen Dramatiker Die Geschichte spielt im elisabethanischen London im Jahre 1593. In der Stadt wütet die Pest, und Christopher Marlowe, Enfant Terrible unter den Dramatikern und Dichtern seiner Zeit, flüchtet zum Landsitz seines wohlhabenden Gönners, Thomas Walsingham. Doch sein ungestörtes Schreiben in der ländlichen Idylle findet ein jähes Ende, als er verhaftet und zum Verhör vor den Kronrat nach London gebracht wird. Man beschuldigt ihn, ein Ketzer und Atheist und darüber hinaus Autor eines fremdenfeindlichen Pamphlets zu sein, das an der holländischen Kirche angebracht wurde. Dieses Pamphlet, in dem die Fremden in der Stadt, die unter dem besonderen Schutz der englischen Königin stehen, mit dem Tode bedroht werden, wurde mit Tamburlaine unterzeichnet. Alle Spuren führen zu Marlowe, denn Tamburlaine ist die brutale und skrupellose Hauptfigur seines umstrittenen gleichlautenden Dramas, ein primitiver skythischer Hirte, der zum König aufsteigt und dabei über Leichen geht. Fieberhafte Suche nach Tamburlaine Nachdem der Kronrat Marlowe bis zum Abschluss der Untersuchungen wieder auf freien Fuß gesetzt hat, versucht dieser fieberhaft, dem Initatior der gegen ihn gerichteten Verschwörung und dem geheimnisvollen Verfasser des Pamphlets auf die Spur zu kommen. Marlowe besticht den Kerkermeister und erfährt, dass man seinen Freund, Bühnenautor Thomas Kyd, unter Folter dazu gebracht hat, ihn als Ketzer und Atheisten zu verleugnen. Doch damit ist das Rätsel um Tamburlaine noch lange nicht gelöst, und Marlowe läuft die Zeit davon. Ihm droht die Todestrafe, wenn er nicht herausfindet, wer hinter Tamburlaine steckt und seine Vernichtung will. Zu spät erkennt Marlowe, dass er den Falschen vertraut hat... Schillernder Protagonist: Dramatiker, Abenteurer und Spion Christopher Marlowe Louise Welsh hat den englischen Dramatiker und Dichter Christopher Marlowe (1564 - 1593) zum Protagonisten ihres Romans auserkoren und um die wenigen Fakten, die von diesem schillernden Freigeist, Abenteurer und Spion überliefert sind, eine außergewöhnliche fiktive Geschichte konzipiert, die ihresgleichen sucht. Die schottische Schriftstellerin ist für mich eine Sprachvirtuosin, denn sie beherrscht die Kunst, dem Leser vor allem durch ihre ausgefeilte Sprache das Gefühl zu vermitteln, ins elisabethanische Zeitalter einzutauchen, und dies ist ein wirkliches Erlebnis. Louise Welsh: Sprachvirtuosin ersten Ranges Louise Welsh wurde 1965 in Glasgow/Schottland geboren und studierte Geschichte an der University of Glasgow. Nach ihrem Abschluss eröffnete sie zunächst einen Second-Hand-Buchladen in Glasgow, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie hat bisher sechs Romane veröffentlicht, der Durchbruch gelang ihr 2002 mit "Dunkelkammer" ("The Cutting Room"). Welshs spannenden Thriller Das Alphabet der Knochen werde ich euch zu einem späteren Zeitpunkt auch noch vorstellen. Darüber hinaus hat sie viele Kurzgeschichten und Artikel geschrieben und sogar ein Libretto für eine Oper verfasst. Weitere Informationen über Louise Welsh findet ihr auf ihrer Website www.louisewelsh.com.

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  • Rezension zu "Tamburlaine muss sterben" von Louise Welsh

    Tamburlaine muss sterben

    metalmel

    15. November 2007 um 23:04

    Ein kleines, dünnes Buch bloß – aber was für eines! Auf nur 142 Seiten entfacht Louise Welsh ein fulminantes Feuerwerk. Ich habe wahrlich viel gelesen und gesehen über das elisabethanische Zeitalter, doch hier wird auf den wenigen Seiten eine Ära lebendiger, als viele farbenprächtige Filme es je geschafft haben. Und dann natürlich die Handlung, die Figuren, die Orte... Überhaupt Christopher Marlowe. Welch unterschätzter Dichter – zumindest hierzulande. Shakespeares Zeitgenosse wird zwei Monate vor ihm geboren, am 06. Februar 1564, doch dessen Status wird er nie erreichen. Marlowe ist ein Sprachvirtuose, ein Freidenker, Atheist, Revoluzzer und Regierungsspion. Er lebt schnell und rastlos. Sein Leben endet am 30. Mai 1593 mit nur 29 Jahren tragisch. Ein Messer ist die Mordwaffe. Der Mörder wird nie gefunden. Louise Welshs Roman setzt einen Tag vor Marlowes Tod ein. In einer Nacht und bei vier Kerzen rekapituliert er die letzten 10 Tage: Wie er sich betrunken hinreißen ließ gotteslästerliche und politisch unkorrekte Ansichten öffentlich zu äußern. Und doch ist es ihm bisher immer geglückt sich mit viel Geschick der Vernichtung zu entziehen. Doch die Zeit der Gönner ist vorbei, ein mörderischer Neider ist ihm auf den Fersen. Er hängt ketzerische Pamphlete an Londons Tore, unterzeichnet mit „Tamburlaine“. So heißt das Stück, das ihn einst berühmt machte. Darin preist er Tamburlaine, den Herrscher von Samarkand als Exzentriker und Ketzer. Entsetzt muss Marlowe feststellen, dass er nur ein Faustpfand in einer von vielen Verschwörungen ist, obwohl selbst tief verstrickt in Intrigen, Machtspiele und viele sexuelle Ausschweifungen. Für seinen Tod hält Louise Welsh die denkbar sensationellste Erklärung parat: Sir Walter Raleigh tritt auf! Einer der verwegensten Intriganten seiner Zeit – Entdecker, Verschwörer und Günstling der Königin. Er verspricht Marlowe, seine Stücke berühmt zu machen, wenn er sich für ihn opfert. In einer Stadt voller Dreck, bedroht von der Pest, in einem Labyrinth aus Verschwörung und Verfolgung stirbt Christopher Marlowe für die Unsterblichkeit! „Tamburlaine muss sterben“ ist ein furioses kleines Buch! Schon nach wenigen Sätzen findet man sich wieder in einer lauten, derben, stinkenden, gefährlichen Stadt, Seite an Seite mit einem genialen Dichter, mittendrin in Intrigen und Verschwörungen. Die Schlinge um Marlowes Hals zieht sich immer enger und manchmal blieb auch mir Die Luft weg. Es gibt kein Entrinnen mehr! Die atmosphärische, dichte Sprache von Louise Welsh macht dieses Buch zu einem kleinen, feinen Meisterwerk. Bitte lesen!

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