Der weite Weg der Hoffnung

von Loung Ung 
4,3 Sterne bei23 Bewertungen
Der weite Weg der Hoffnung
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Barbara62s avatar

Tief berührende Schilderung eines verzweifelten Überlebenskampfes während der Rote-Khmer-Diktatur aus der Sicht eines Kindes.

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Grossartig. Berührend. Und verdammt traurig, das dies reale Vergangenheit ist, das Menschen dazu fähig sind.

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Inhaltsangabe zu "Der weite Weg der Hoffnung"

***Ein ergreifendes Buch über eine zerstörte Kindheit in einem zerstörten Land – jetzt auch verfilmt von Angelina Jolie***

Kambodscha im April 1975. Soldaten der Roten Khmer rücken in die Hauptstadt Phnom Penh vor. Das Land versinkt in Hunger, Grauen und Mord. Aus dem umhegten Kind Loung Ung wird ein elternloser Flüchtling, der im kambodschanischen Dschungel verzweifelt ums Überleben kämpft.

Unsagbares Leid bricht über sie herein. Loung muss sich in einem Waisenlager zum Kindersoldaten ausbilden lassen, ihre Brüder und Schwestern kämpfen in Arbeitslagern verzweifelt um ihr Leben. Allein die Hoffnung, ihre Familie am Ende der Schreckensherrschaft wiederzusehen, spendet Loung Ung Trost.

'Reden heißt, meine Familie in große Gefahr zu bringen. Mir fünf Jahren beginne ich zu verstehen, wie es ist, allein zu sein, still und einsam mit der Erwartung, dass mich jeder verletzen könnte.'

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596296996
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.02.2017

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tief berührende Schilderung eines verzweifelten Überlebenskampfes während der Rote-Khmer-Diktatur aus der Sicht eines Kindes.
    Kindheit in der Diktatur der Roten Khmer

    Loung Ung ist gerade 5 Jahre alt, als die kommunistischen Roten Khmer 1975 die Regierung in Kambodscha übernehmen. Ihre behütete Kindheit in einer gutsituierten Mittelstandsfamilie in Phnom Penh endet schlagartig.

    Die folgenden 5 Jahre sind geprägt von immer neuer Vertreibung, Todesangst, Hunger und Gewalt. Die Familie wird auseinandergerissen, Vater, Mutter und zwei Schwestern kommen um.

    Als die Schreckensherrschaft Pol Pots 1979 zu Ende geht, gelingt Luong Ung die Flucht nach Vietnam und von dort weiter in die USA, wo sie heute als Menschenrechtsaktivistin aktiv ist.

    Der weite Weg der Hoffnung ist gleichzeitig die tief berührende Schilderung eines verzweifelten Überlebenskampfes aus der Sicht des Kindes und die Aufarbeitung des erlebten Schreckens der inzwischen erwachsenen Autorin.

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    InFos avatar
    InFovor 5 Jahren
    Schon bewegend

    In meinem diesjährigen Vietnam - Kambodscha Urlaub bin ich immer wieder über das Buch "Der weite Weg der Hoffnung" gestolpert. Von vielen unserer deutschen Reiseleiter haben wir den Tipp erhalten es zu lesen. Und so hab ich es getan.

    "Der weite Weg der Hoffnung" beschreibt das Leben der damals gerade erst 6 jährigen Loung und ihrer Familie als die Roten Khmer Anfang der 70er Jahre die Macht in Kambodscha für lange 5 Jahre an sich gerissen haben. Nachdem ich das S21 Gefängnis in Phnom Penh gesehen habe, einer der schlimmsten dieser Zeit, war ich auf grausige Beschreibungen und detaillierte Folterszenarios eingestellt. Doch dies bliebt bis auf eine Szene zum Ende hin aus.
    Das Märtyrium spielte sich eher psychisch ab und so dauert es eine Weile bis man "mitleidet" - auch wenn dies im Anbetracht der Thematik eher makaber erscheint. Die Roten Khmer haben gewußt, mit Hören-Sagen Angst zu schüren und so berichtet auch Loung "nur" von den Folgen und der Art ihrer Herrschaft. Was jedoch mitreißt und zu tiefst bewegt ist die Sprache eines jungen Mädchens, das bisher nur eine schillernde Welt kannte und dann abruppt und auf schmerzliche Weise der heilen Kinderwelt entrissen wird. Die dann folgenden familiären Schicksale haben mich zum Teil sehr bewegt, ebenso das Verhalten vieler anderer zu dieser Zeit. Eine Zeit in der jeder für sich selbst kämpfte und Freundschaften beinahe den sicheren Tod bedeuteten.

    Da ich zufälliger Weise genau den gleichen Weg Loungs Flucht als Urlaubsweg hatte, waren die Eindrücke ihres Erlebten noch fesselnder. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, ebenso wie einen Besuch in Kambodscha.

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    Sven_Funkvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der weite Weg der Hoffnung" von Loung Ung

    Sehr gutes Buch über die Khmer Rouge.Packend geschrieben aus sicht der Autorin,die das irre Treiben der Khmer Rouge mit erlebt hatte.

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    sumsidievor 9 Jahren
    Rezension zu "Der weite Weg der Hoffnung" von Loung Ung

    Loung Ung schildert Ihre Erinnerungen an die Machtübernahme der Roten Khmer in Kambodscha im Jahr 1975. Sie beschreibt die Ereignisse aus den Augen eines kleinen Kindes. Das macht dieses Buch nicht unbedingt zu einem literarischen Meisterwerk, aber bringt einem die Greultaten und Unmenschlichkeiten, die in dieser Zeit verübt wurden sehr nahe.

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    Jetztkochtsievor 10 Jahren
    Rezension zu "Der weite Weg der Hoffnung" von Loung Ung

    Das Buch hat lange gesubbt, weil mich der Umschlag einfach nicht angesprochen hat und ich Angst vor unheimlich schwerer Lektüre hatte.
    Meine Ängste waren unbegründet. Gute Erzählweise, angenehme Sprache, manchmal ein wenig arg einfach gehalten, aber da es aus der Perspektive der kindlichen Loung geschrieben ist, paßt das durchaus.
    Hochinteressanter Stoff, der mich tief beeindruckt hat.
    Allerdings durchaus nichts für zartbesaitete....die Autorin schreibt ehrlich und schonungslos, dazu hat sie eine gute Gabe Dinge sehr bildlich zu beschreiben....

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    Jim.Bergvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Grossartig. Berührend. Und verdammt traurig, das dies reale Vergangenheit ist, das Menschen dazu fähig sind.
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    Tjana
    krissi6481s avatar
    krissi6481
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    Jade
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    billîvor einem Monat

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