Luana Lewis Lügenmädchen

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Inhaltsangabe zu „Lügenmädchen“ von Luana Lewis

Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, abgelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich doch die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören ...

Titel und Klappentext versprechen leider etwas anderes, aber trotzdem kein schlechtes Buch mit viel Spannung und Überraschungen

— Uschistestwelt
Uschistestwelt

War leider zu knapp und zu wenig Spannung für meinen Geschmack!

— SophieNdm
SophieNdm

Ganz gut für zwischendurch, leider etwas zu dramatisiert und generell wenig Spannung

— annie_apple
annie_apple

Habe etwas anderes erwartet... Kaum Spannung und es zieht sich. Verschenktes Potential.

— Kaktusfeige
Kaktusfeige

Habe etwas anderes erwartet... Ich fand es eher langweilig und schleppend! Und das Ende war auch nicht befriedigend. Null Spannung!

— Naden
Naden

Vorhersehbar, aber dennoch gut geschrieben.

— Sommernachtstrauma
Sommernachtstrauma

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  • Lügenmädchen

    Lügenmädchen
    Leseratte87

    Leseratte87

    03. May 2017 um 21:01

    Die junge Psychologin Stella lebt seit einem traumatischen Erlebnis gemeinsam mit ihrem Mann Max vollkommen zurückgezogen in einem großen Herrenhaus. Sie glaubt, dass ihr Mann ihr helfen will und dass ihr so abgeschieden niemand etwas antun kann. Nach und nach vereinsamt sie immer mehr. Doch dann steht in einer kalten Winternacht plötzlich ein junges Mädchen vor ihr Tür und bittet um Einlass. Sie sei eine  Patientin ihres Mannes und müsse unbedingt mit ihm reden. Doch Stella merkt schon bald, dass mehr hinter diesem Besuch steckt, als das Mädchen ihr weismachen will. Nach und nach spitzt sich die Lage im Haus immer mehr zu und bald stellt sich die Frage, wem Stella überhaupt noch glauben kann.Dieses Buch liegt schon länger auf meinem SuB und nun habe ich mich endlich einmal herangetraut. Ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Der Autorin ist eine äußerst spannende Geschichte gelungen, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Erzählt wird in unterschiedlichen Zeiten. Wir begleiten Stella am Beginn der Geschichte bei ihrer Arbeit in einer Klinik, in der sie ein psychologisches Gutachten eines Mannes anfertigen soll, der um das Sorgerecht seiner Tochter kämpft. Gleichzeitig erfährt man, wie Stella mittlerweile lebt: zurückgezogen, einsam, Tablettenabhängig in einem großen Haus. Diese Zeitsprünge vermitteln ein noch umfassenderes Bild der Geschehnisse. Außerdem sind immer wieder Therapiesitzungen eines Psychologen und seiner Patientin eingeflochten, von denen beim lesen allerdings recht bald klar wird, wer die Personen in diesen Sitzungen sind. Psychologisch spannend aufgebaut erzeugt die Autorin in diesem Thriller einen Sog bis zum Schluss. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin schon auf mehr von ihr gespannt.

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  • Lügenmädchen

    Lügenmädchen
    SophieNdm

    SophieNdm

    27. February 2017 um 09:58

    Inhalt: Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, abgelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich doch die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören ... Meine Meinung: Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, als ich "Psychothriller" gelesen habe, vielleicht hatte das Buch auch einfach zu wenig Spannung, denn richtig packen konnte es mich nicht. Die Idee fand ich gut und auch Stellas Geschichte war interessant gestaltet. Dennoch war "die Nacht" im Haus ziemlich unspektakulär und viel kürzer beschrieben als gedacht. Max fand ich auch sehr durchschaubar und oberflächlich als Charakter, Stellas Naivität hat mich meist etwas genervt. Natürlich weiß ich, dass ihr Verhalten typisch für das skizzierte Krankheitsbild ist, dennoch hatte ich wenig Mitleid mit ihr. Ich habe mir mehr Nervenkitzel und überraschende Wendungen gewünscht! Für mich war auch nach relativ kurzer Zeit klar, wer die Patientin bei der anfangs anonymen Sitzung ist und wer sich hinter dem Psychiater verbirgt. Alles in allem war der Schreibstil gut und man konnte das Buch auch schnell und flüssig lesen. Sicherlich würde ich mir ein weiteres Werk der Autorin anschauen. Fazit: Ein spannender Psychothriller war das für mich nicht. Das Buch ist nicht schlecht, konnte meine Erwartungen aber leider nicht zufrieden stellen.

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  • Vorhersehbar

    Lügenmädchen
    Sommernachtstrauma

    Sommernachtstrauma

    07. October 2016 um 20:27

    Man weiß schon am Anfang, worauf das Ganze hinausläuft und wie die verschiedenen Figuren zusammenhängen, wodurch dann natürlich gar keine Spannung mehr da ist. Und die Fragen, die man sich zum Ende hin dann stellt, bleiben offen. Man erfährt gar nicht, was mit Blue und Max passiert. 

    • 2
  • Unvorhersehbar, spannend und packend

    Lügenmädchen
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    11. April 2016 um 16:50

    Inhalt:Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat …Zum Buch:Die Spannung im Buch steigert sich langsam, aber stetig. Man wird zwar zunächst etwas ins Geschehen geworfen, ohne Hintergrundkenntnisse, das ändert sich jedoch während dem Verlauf. Die Ängste der Frau sind verständlich und gut beschrieben, so das man weiß wie sie sich fühlt, ohne selbst Erfahrung mit dem Thema haben zu müssen. Von Anfang an war eine gewisse Grundstimmung im Buch vorhanden, die man nicht genau in Worte fassen kann, was wahrscheinlich an den detaillierten und sehr realistisch beschriebenen Situationen und Verhaltensweisen der Charaktere lag.Protagonisten:Stella ist von ihren vielen Ängsten beherrscht und lebt in totaler Isolation und Abhängigkeit ihrem Mann gegenüber. Sie ist kaum selbstständig und flüchtet sich in ihre Tabletten und Ausreden, die sie bereitwillig erzählt, um alles zu erklären. Sie lebt zwar in einem für sie tollen Haus, doch wirklich leben kann man das nicht nennen. Eine sehr unsichere Protagonisten, die einen nicht wirklich vertrauenerweckend oder intelligent erscheint, obwohl sie vor ihren Ängsten eine intelligente, selbstbewusste und attraktive Frau war.Das Mädchen Blue, das plötzlich vor der Tür auftaucht, ist ein schwieriger Charakter, man weiss bei ihr nie ob es der Wahrheit entspricht was sie erzählt oder nicht. Ich fand sie schwer einzuschätzen, da sie sehr manipulativ ist und ihr Äußeres einen dazu anregt, das sie einfach nur ein frühreifer Teenager ist, der seine Grenzen austestet. Die Unschuld die sie dadurch ausstrahlt, ist gleichermaßen auch das gefährliche an ihr. Luana Lewis hat auch hier geschafft, das man die Persönlichkeit und die Beweggründe nicht wirklich zu fassen bekommt, als Leser / Leserin.Meinung:Bis zum Schluss blieb das Buch überraschend, spannend und verwirrend. Man konnte nicht erahnen in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Die Autorin hat sich bis zum Schluss nicht in die Karten schauen lassen und gerade so genügend Fragen unbeantwortet gelassen, das man danach noch über das Buch nachdenkt. Es hat mir wirklich gut gefallen, dennoch hat mir eine Kleinigkeit gefehlt bei Stella, es ging meiner Meinung nach zu schnell von einem in das andere Extrem. Und für mich war es nicht verständlich wie sie so gut in ihrem Fach sein kann, aber dann so blind im privaten Leben. Deshalb “nur” 4 Sterne.

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  • Es ging...

    Lügenmädchen
    romanasylvia

    romanasylvia

    10. February 2016 um 16:59

    Hab mir was spannenderes erwartet, aber für zwischendurch ganz ok.Allerdings sind die Hin und Hersprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart teilweise irritierend.

  • klasse Atmosphäre

    Lügenmädchen
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    12. January 2016 um 09:04

    Draußen liegt meterhoch Schnee und Stella ist alleine zu Hause in ihrer sicheren Burg. Doch plötzlich klingelt es an der Tür. Nach langem Zögern, gibt sie schließlich nach und öffnet einem jungen Mädchen. Kaum eingetreten beginnt für Stella das Grauen. Das Mädchen fängt, an Geschichten zu erzählen und bald weiß sie nicht mehr was sie glauben soll. Sagt das Mädchen die Wahrheit? Lügt sie? Oder ist sie einfach eine Psychopathin und Stella jetzt mit ihr gefangen? Das Buch ist in drei Erzählstränge unterteilt. Einer spielt 2 Jahre vorher, als Stella noch ein normales Leben geführt hat und macht einem nach und nach klar, wie sie von einer selbstbewussten Frau zu einem so ängstlichen Schatten ihrer selbst werden konnte. Im zweiten Erzählstrang geht es um die Sitzungen eines Psychiaters mit einer seiner Patientinnen. Diese Kapitel sind sehr irritierend, da man hier zu ergründen versucht, um welche Personen es sich wohl handeln mag und wie nah das Geschehen an der Wahrheit ist. Denn erzählt wird aus der Sicht der Patientin und dass an ihrer Glaubwürdigkeit zu zweifeln ist, wird schon in den ersten Kapiteln klar. Der beklemmenste Teil jedoch ist der, der in der Gegenwart spielt. Stellas Anspannung und Angst darüber, wen sie in ihr Haus gelassen hat und was derjenige wohl jetzt alles anstellen kann, sprang beim Lesen sofort auf mich über. Viel hätte nicht mehr gefehlt zum Herzrasen. Blue hat mir sehr gefallen, weil sie so gut ausgearbeitet ist. Von Anfang an war ich ihr gegenüber misstrauisch und hatte ebenso wie Stella Angst vor ihrer nächsten Tat. Max war mir eher unsympathisch, zumal er in der Gegenwart kaum vorkommt. Die Stella von vor 2 Jahren ist eine junge, aufstrebende Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Die Gegenwarts-Stella hat mit ihr überhaupt nichts mehr gemeinsam. Sie ist total gestört und paranoid, ich fand es schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Lügenmädchen ließ sich großartig lesen, vor allem weil es Luana Lewis versteht, eine überaus beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Ich war sofort mitten im Geschehen und konnte die Auflösung gar nicht mehr abwarten. Zum Ende hin kristallisierte sich allerdings schnell heraus, was damals geschehen ist und wer hier die Strippen zieht. Die Auflösung des Ganzen war mir im Hinblick auf die grandiosen Szenen in Stellas Haus zu schnell und oberflächlich. Der Epilog wäre meiner Meinung nach auch nicht mehr nötig gewesen. Trotz allem ist es ein echt gelungener Psychothriller!

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  • Sitzung beim Psychiater

    Lügenmädchen
    VroniMars

    VroniMars

    26. October 2015 um 19:19

    Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Die Handlung des Romans setzt sich aus drei verschiedenen Strängen zusammen. Die Haupthandlung spielt in der Gegenwart und zeigt die erste Begegnung zwischen Stella und dem mysteriösen Mädchen. Ansonsten werden noch zwei verschiedene Rückblenden eingefügt. Dies verwirrt einem zunächst. Doch recht schnell steigt man dahinter, wie die Ereignisse und Personen miteinander zusammenhängen. Sobald man das durchblickt hat, ist der Rest der Geschichte komplett vorhersehbar. Von einem psychologischen Thriller ist dieser Roman weit entfernt. Die Charaktere haben mich nicht wirklich berührt. Stella ist mir zu unsicher und passiv, weshalb ich letztendlich schon genervt von ihr war. Der Schreibstil war in Ordnung, hat mich aber auch nicht mitgerissen. Alles in allem ist „Lügenmädchen“ ein Thriller ohne Thrill! Für mich hat das Buch nicht das eingehalten, was der Klappentext verspricht.

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  • Nicht genug Psycho im Thrill - oder umgekehrt?

    Lügenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2015 um 23:28

    Bei "Lügenmädchen" gehen die Meinungen wirklich weit auseinander. Der eine Leser fand das Buch gut, die Geschichte überzeugend und der andere Leser fand die Geschichte eher langweilig und nicht Psychothrillermäßig genug - Ich liege mit meiner Meinung eher dazwischen. Psychologisch wirklich eine gut durchdachte Geschichte, aber ich fand sie teilweise zu ruhig. Der vielversprechende Klappentext und das Cover sorgten dafür, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte und leider die gesamte Zeit auf einen spannenden Höhepunkt wartete, der aber ausblieb. Schnell habe ich das Interesse daran verloren, wer Blue wirklich ist und warum Stella ans Haus gebunden ist. Zwar ist der Schreibstil von Luana Lewis fließend, aber die einzelnen Textstellen wirken monoton, sodass kaum Lesefreude aufkam und vieles war einfach auch vorhersehbar. Die Autorin bekommt einen Pluspunkt für die Idee des Psychothrillers und dafür das es letztendlich psychologisch gut fundiert ist. Hier und da ein bisschen mehr Spannung und eine Entwicklung im Buch, hätten die Geschichte gut abgerundet.  Wer Thrill auch gerne mal etwas ruhiger mag, sollte es lesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. September 2015 um 16:10
  • Gelungener Psychothriller

    Lügenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2015 um 14:59

    Das Cover finde ich sehr gelungen, es ist schlicht und düster, es verströmt gleich die passende Atmosphäre und hat mich magisch angezogen. Auch den Buchumschlag zum aufklappen mit den Statements fand ich sehr gut, so bekommt man schon einen guten Eindruck von dem Buch. Die Schreibweise ist gradlinig, flüssig und spannend. Die Charakter sind ausreichend beschrieben und es hat mir besonders gut gefallen das man in einigen Kapiteln auch etwas aus der Vergangenheit der Protagonisten erfährt. Stella ist eine verängstigte und unter Psychosen leidende Frau, lebt zurückgezogen in einem riesigen Haus am Ende der Straße auf einem Berg. Sicherer könnte sie angesichts der Sicherheitsmaßnahmen, den Lichtsensoren etc. eigentlich nicht sein. Es liegt jedoch in ihrer Hand Menschen in ihr Haus zu lassen. Blue kommt mir anfangs einfach nur wie ein hilfloses Mädchen vor, das sich in einer kalten Nacht verlaufen hat, aber man merkt ganz schnell das hinter ihrem Besuch mehr steckt. Blue erzählt eine Geschichte nach der anderen, die sich dann als Lüge entpuppt und nach einiger Zeit weiß Stella nicht mehr was sie ihr noch glauben soll oder ob sie ihr überhaupt glauben kann. Viele waren enttäuscht von diesem Buch, weil ihnen die Spannung fehlte, für mich war das Buch genau richtig, die Spannung wurde hier unterschwellig aufgebaut, ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen, weil ich wissen musste wie das alles miteinander zusammenhängt. Gerade in der ersten Hälfte passiert nicht unbedingt viel aber das was passiert reicht völlig aus. Zwischendurch immer einen Rückblick in die Vergangenheit, die einem erklärt warum Stella jetzt da ist, in diesem riesigen und einsamen Haus. Fazit: Für mich ein gelungener Thriller, der so dahin fließt, nicht viel Spannung aber man muss einfach weiter lesen und ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Auch wenn gewisse Dinge vorauszusehen waren so habe ich nicht mit dem Ende gerechnet und hatte dann auch noch einen guten Abschluss des Buches.

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  • Schade ... ...

    Lügenmädchen
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    Inhalt: Plötzlich ist sie da - Blue. Unerwartet steht sie vor Stellas Tür. Stella, traumatisiert und einsam, dennoch lässt sie das junge Mädchen hinein. Aber was will das Mädchen von ihr? Stella wird es erfahren, aber es wird ihr nicht gefallen ... 3 von 5 Sternen: Ich hätte wirklich sehr gerne 4 Sterne vergeben - wirklich! Aber es geht einfach nicht ... Würde "Roman" o.ä. statt "Psychothriller" auf dem Cover stehen, ja, dann wären es 4 Sterne geworden. Aber meine Erwartungen bezüglich des Klappentextes, dem Genre "Psychothriller" wurden leider enttäuscht! Die Grundidee ist wirklich gut, daraus hätte ein Psychothriller entstehen können! Mich hat das Buch zwar nicht von Beginn an mitgerissen, dennoch habe ich natürlich spekuliert. Die Voraussetzungen für guten Thrill, auf psychologischer Ebene, waren vorhanden, wurden aber leider nicht umgesetzt. Nein, ein Psychothriller muss nicht unbedingt mit Blut und Leichen daher kommen, dann aber mit psychologischem Tiefgang - zu mindestens für mich. Und das war nicht gegeben! Ich habe als Leser zwar einen Einblick erhalten, die Schriftstellerin hat versucht mir die Protagonisten nahe zu bringen, es blieb (für mich) aber bei dem Versuch. Wirklich psychologisch, richtig spannend, war dieses Buch leider nicht für mich und ab einer gewissen Stelle auch vorhersehbar. An Stellen an denen es psychologischer, spannender hätte werden können, fehlte dies. Warum?? Zum Ende des Buches möchte ich mich lieber gar nicht äußern ... Psychothriller? Nein! Drama? Hmmm ... Es ist eine Lebensgeschichte, eine schreckliche, welcher der Realität nicht fern ist. Vielleicht wurde dieses Buch deshalb dem Genre zugeteilt!? Ich weiß es nicht ... Ich weiß nur, es ist nicht das was ich erwartet hatte ... Der Schreibstil ist leicht und somit ist auch das Buch schnell zu lesen. Auch fachliche Diagnosen und bestimmte Medikamente werden kurz erläutert, jedoch ohne einem Laien diese Passagen zu erschweren. Fazit: Aus der Grundidee hätte Luana Lewis definitiv mehr machen können!

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    • 7
  • Lügenmädchen

    Lügenmädchen
    Ginger1986

    Ginger1986

    15. August 2015 um 23:11

    nhalt: Stella lebt seit einem traumatischen Ereignis völlig zurückgezogen ausserhalb von London. Ihr Haus hat hohe Sicherheitseinrichtung und Stella geht niemals vor die Tür oder lässt jemanden hinein. Als eines Nachts bei heftigem Schneefall ein Mädchen halb erfroren vor ihrer Tür steht, lässt Stella sie trotz aller inneren Widerstände rein. Doch schnell spürt sie das etwas mit dem Mädchen, dass sich Blue nennt, nicht stimmt. Stella bekommt es mit der Angst zu tun. Ihr Mann Max kann aufgrund des Schneefalls nicht nachhause kommen und so ist Stella zusammen mit Blue und ihrer Angst vollkommen auf sich gestellt.  Meine Meinung: Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeitabschnitten. In der Gegenwart, wo Stella Blue ins Haus lässt. In der Vergangenheit, wo Stella in der Klinik arbeitet und es wird von verschiedenen Therapiesitzungen erzählt.  Blue wirkt meiner Meinung nach nicht wirklich bedrohlich. Sie wirkt eher hilflos und ängstlich. Dass Stella´s Angst durch das Mädchen verstärkt wird ist nur natürlich, doch die Bedrohung scheint eher von ihren inneren Ängsten und den Medikamenten, als von Blue auszugehen. Stella wirkt die ganze Zeit über verwirrt und hilflos. Blue wirkt wie ein aufmüpfiger Teenager, verstört und verstrickt in immer mehr Lügen. Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar und Blue wirkt nicht so bedrohlich wie ich es mir von einem Psychothriller erhofft habe.  Das Buch lässt sich leicht lesen, und die ganze Zeit über ist man gespannt, dass etwas passiert. Zwischendurch wird versucht den Leser zu verwirren. Ist das Geschehene nun Realität oder Einbildung ? Leider ist dies nicht wirklich gelungen und das Ende kam nicht überraschend.  Sympatisch fand ich den Charakter Peter, der die Situation gut einschätzt und es gut meint. Für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, da es sich sehr gut lesen lässt. Aber leider hatte ich mehr erwartet. 3/5 Sterne

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  • Leider zu vorhersehbar und geradlinig für einen Thriller

    Lügenmädchen
    kugelblitz85

    kugelblitz85

    06. August 2015 um 12:59

    Inhalt: Die Psychologin Stella leidet seit einem traumatischen Erlebnis an Panikattacken und Angstzuständen und lebt so völlig zurückgezogen in einem abgelegenen Haus, dass sie nicht in er Lage ist zu verlassen. Kontakt hat sie nur noch zu ihrem Ehemann Max. An einem verschneiten Winterabend, an dem ihr Haus aufgrund der Schneemassen kaum noch zu erreichen ist, klingelt es an Stellas Haustür und sie findet ein durchgefrorenes Mädchen vor ihrem Haus. Zunächst will sie diesem den Zutritt aus Angst verwehren. Aber da sie das Kind nicht draußen erfrieren lassen kann, lässt sie es schließlich doch ins Haus, was sie schon bald darauf bereut. Denn Blue tischt ihr jede Menge Lügen auf, so dass Stella bald gar nicht mehr weiß, was sie dem Mädchen glauben soll und was nicht und sich sehr unwohl in Blues Gegenwart fühlt.   Cover und Gestaltung: Das Cover ist schlicht in dunkelblau mit gelben Schriftzug gestaltet. Die dunkle Farbgebung deutet auf einen Psychothriller hin und der Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift ist sehr gut gelungen. Trotzdem würde das Cover allein im Buchladen aber nicht meine Aufmerksamkeit erregen, da es einfach zu nichtssagend ist. Meine Meinung: Das Buch beginnt sehr atmosphärisch und interessant: Stella, die an einem Trauma leidet, dass es ihr nicht ermöglicht einen Fuß vor die Tür zu setzen, ist allein in ihrem großen Haus in einer abgelegenen Gegend, fast eingeschneit. Es klingelt und ein Mädchen, dass von Anfang an sehr suspekt ist, steht vor der Tür. In den ersten Kapiteln erzeugt das Buch wirklich noch eine sehr beklemmende. bedrohliche Atmosphäre. Auch die Einteilung in 3 verschiedene Handlungsstränge versprach zunächst etwas Spannung und Verwirrung. Die Haupthandlung spielt in der Gegenwart und spielt sich in Stellas Haus zwischen ihr und Blue ab. Ein zweiter Strang beschreibt die Sitzungen einer Patientin bei ihrem Psychiater, während der dritte Erzählstrang 2 Jahre zuvor in der Vergangenheit angesiedelt ist und von den Ereignissen erzählt, die zu Stellas Trauma führten. Nicht alle Beteiligten werden gleich namentlich genannt, aber leider konnte man bereits ab c.a. einem Viertel des Buches erahnen, wie diese drei Ebenen zusammenhängen und hat eigentlich damit schon die meisten Fragen beantwortet. Die noch wenigen offenen Fragen werden auch bald eher unspektakulär und sehr vorhersehbar gelüftet.  Es handelt sich um einen ruhigen und unblutigen Thriller, der eher auf die psychologischen Aspekte abzielt. Diese fand ich durchaus sehr interessant, gerade weil die Autorin selbst Psychologin ist. Aber als Thriller würde ich das Buch eigentlich nicht einordnen, denn dazu fehlte doch einiges. Es fehlte an wirklicher Spannung und Verwirrung, an einer wirklichen Bedrohung und einem Höhepunkt der Handlung und schließlich an den unvorhersehbaren Wendungen. Die Handlung war mir schlicht viel zu geradlinig, so dass sie mich nicht wirklich fesseln konnte. Auch die Charaktere waren mir nicht sympatisch. Stella empfand ich durchweg als viel zu naiv und konnte ihre Handlungen, gerade weil sie Psychologin ist, oft nicht verstehen. Zu den anderen Personen konnte ich ebenfalls keinerlei Verbindung aufbauen, so dass ich das ganze Geschehen eher von außen beobachtet habe und von der Geschichte nicht berührt wurde, worauf die Handlung eigentlich abzielen soll. Auch der Schreibstil spielt da mit hinein, denn dieser war für mich teilweise zu nüchtern, sachlich und eher emotionslos. Schade, denn an sich hätte die Ausgangssituation viel Potential für einen echten Psychothriller gehabt. Fazit: "Lügenmädchen" hat eine gute Grundidee, aus der man mit mehr Spannung, Verwirrung und Atmosphäre viel mehr heraus holen hätte können. Leider ist die Handlung aber sehr vorhersehbar und geradlinig, so dass es nicht hält, was der Klappentext verspricht. Einzig die psychologischen Ansätze in diesem Buch waren interessant und konnten mich überzeugen. Somit kann ich leider insgesamt nur 2 Sterne für das Buch vergeben. Originalität       4 Sterne Umsetzung       1 Sterne Schreibstil         2,5 Sterne Charaktere        2 Sterne Tempo               3 Sterne Tiefe                   2 Sterne Lesespaß           2 Sterne Rezension auch auf scriptoflife-buecherblog.blogspot.de

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  • Bedrückend, aber ohne viel Spannung

    Lügenmädchen
    MiraBerlin

    MiraBerlin

    Stella ist allein Zuhause. Es schneit und sie lebt auf einem gut gesicherten Anwesen. Dennoch schafft es ein jugendliches Mädchen auf ihr Grundstück und bittet um Einlass. Dieses Mädchen, Blue, bleibt hartnäckig, bis sie von Stella rein gelassen wird, weil diese Sorge hat, dass sie erfrieren könnte. Aber schon bald stellt es sich als großer Fehler heraus, einem Fremden so viel Vertrauen entgegenzubringen. Denn Blue scheint nie die Wahrheit zu sagen und Stella, die seit längerer Zeit unter Panikattacken steht, realisiert erst jetzt, in was für eine mögliche Gefahr sie sich selbst gebracht hat. Denn bei einer Sache ist sie sich ganz sicher: diesem Mädchen sollte man lieber nicht trauen... An diesem Buch reizte mich vor allem, dass es von einer Psychologin geschrieben wurde. Das merkt man teils auch, weil immer wieder Diagnosen gestellt werden, auf die aber nicht so viel weiter eingangen wird. Man muss also auf keinen Fall Psychologie studiert haben, um der Handlung folgen zu können. Was mich hingegen gestört hat, ist die Tatsache, dass viele in Stellas Umfeld Psychologen zu sein scheinen, was für mich sehr unrealistisch war. Denn gerade diese handelten immer so, wie es nicht von ihnen erwartet wird, was mich immer wieder aufs Neue irritierte. Es wurde nämlich auch nicht deutlich, dass diese Darstellung irgendeine Botschaft übermitteln sollte, weshalb dadurch das Buch für mich auch ein wenig unauthentischer wurde. Von einer Psychologin hätte ich mir in der Hinsicht echt mehr erhofft. Es gibt in diesem Buch Zeitsprünge. Am Anfang lernt man Stella in der besagten Nacht kennen und dann gibt es immer wieder Flashbacks zu ihrer Vergangenheit, als sie gerade anfing zu arbeiten. Die Zusammenhänge werden erst später klar, aber leider kann man sich schon recht schnell denken, worauf das alles hinaus laufen wird. Das fand ich sehr schade, weil gerade diese Vorhersehbarkeit dafür sorgte, dass mich das Buch nicht sonderlich fesseln konnte. Aber auch aus Blues Perspektive wird berichtet, hauptsächlich aber aus der Vergangenheit, was schon interessanter ist, weil man so näher an sie herankommt. Dennoch muss ich gestehen, dass sie mir bis zum Ende in gewisser Weise ein Rätsel blieb, weil man einfach nicht an sie herankam. Sympathisch war mir in diesem Buch niemand, was für mich auch immer ein Problem ist. Ich möchte einfach gerne einen guten Menschen haben oder zumindest einen, der mich fasziniert und in den Bann zieht, aber das war nicht so. Stattdessen hielt ich Abstand zu der Geschichte, was auch besser so war, weil es hier viele gebrochene Persönlichkeiten gibt. Das Problem ist, dass die Menschen hier alle aneinander vorbei leben und das richtige Kommunizieren verlernt zu scheinen haben, was schon beinahe ironisch ist, wenn man sich überlegt, dass eigentlich alle in beratenden Berufen arbeiten. Der Schreibstil an sich war ganz nett, aber auch nichts Besonderes. Ich muss gestehen, dass ich mich immer wieder dabei erwischte, wie ich mit den Gedanken abschweifte, einfach, weil mich die Autorin nicht sonderlich fesseln konnte. Immer wieder musste ich auch über Stellas Naivität den Kopf schütteln. Ich verstehe einfach nicht, wie man als Psychologin eine solche Persönlichkeit haben kann. Sie hat wirklich jeglichen Verstand über Bord geworfen. Und so muss ich leider sagen, dass dieses Buch nicht spannend war. Es gibt zwar einen Showdown am Ende, aber dieser ist anders. Man hält nicht die Luft an, weil man so eine große Angst hat, was passieren könnte. Stattdessen liest man bedrückt die Seiten und kann es gar nicht erwarten, wenn dieses Buch endlich vorbei ist, um aus Stellas krankem Leben wieder herauszukommen. Als ich dieses Buch ausgelesen hatte, atmete ich tief durch und dachte mir nur: Zum Glück muss ich nicht so ein Leben führen! Aber das ist teils auch selbst verschuldet. Allgemein stellte sich mir beim Lesen immer wieder die Frage: wer ist hier eigentlich Opfer und wer Täter? Die Grenzen verwischen hier immer mehr, bis sie irgendwann nicht mehr erkennbar sind. Aus diesem Grund vergebe ich an dieses Buch gut gemeinte 3,5 von 5 Sternen!

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    • 6
  • Eher ein Drama als ein Thriller, mit viel Luft nach oben

    Lügenmädchen
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Eines Abends steht sie einfach vor der Tür. Und sie wird so lange bleiben, bis sie alles zerstört hat. Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... Meine Meinung: Im Grunde, hat mich die Story schon recht gut unterhalten. Spannung war da, denn man wollte natürlich wissen, was es mit dem "Lügenmädchen" so auf sich hat. Vor allem wollte man herausfinden, ob sie denn überhaupt lügt... Doch ein Thriller war das in meinen Augen nicht. Psychothriller, so eie es auf dem Cover steht, schon gar nicht. Es gab einige Protagonisten, die erhebliche psychische Krankheiten aufwiesen, aber darauf wurde - leider- nicht näher eingegangen. Es fehlten diesbezüglich Erklärungen und Antworten. Aber wie gesagt, der Lesefluss war da, die Story interessant, aber man hätte viel mehr daraus machen können. Es war ein gutes Drama, allerdings blieben mir die Personen die ganze Zeit über eher fremd und waren für mich viel zu blass beschrieben. Mit keiner Figur konnte ich so richtig mitfühlen oder fiebern, das fand ich recht schade. Stella ging mir sogar teilweise etwas auf die Nerven oder wurde sogar recht unglaubwürdig. Einerseits leidet sie seit Jahren unter Panikattacken und Angstzuständen, andererseits lässt sie abends ein wildfremdes Mädchen ins Haus und betüttelt sie, für mein Empfinden, viel zu viel. Die Kapitel sind in verschiedenen Zeitebenen aufgeteilt. Man begleitet ein Mädchen bei Sitzungen beim Psychiater - ohne zu wissen, wer es ist, aber das bekommt man selbst schnell heraus. Man ist in der Vergangenheit und erlebt, welche schrecklichen Dinge Stella zugestoßen sind. Die Gründe ihrer Attacken. Und natürlich ist man im "Heute". Stella und Blue, in dem riesigen Haus..... Als Leser konnte man bis zum Ende gut mit rätseln, wer denn nun lügt und wer die Wahrheit spricht. Und gelogen wird sehr viel! Dieses Verwirrspiel war sehr gelungen und hielt die Spannung und das Interesse an der Geschichte. Fazit: Für mich ein interessantes Drama, jedoch kein Thriller. Man hätte einiges mehr aus der Story machen können, das Potential war da. Flüssig und gut erzählt war es jedoch und so kam ich trotz der Minus punkte auch zu meinem Lesegenuss.

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