Luana Lewis Lügenmädchen

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Inhaltsangabe zu „Lügenmädchen“ von Luana Lewis

Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Stella bereut schnell, ihr die Tür geöffnet zu haben denn Blue beginnt Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ...

Eine extrem schwache, dumme und verstörte Protagonistin, konnte ihre Gedankengänge und Handlungen nicht nachvollziehen

— Federzauber
Federzauber

Schwache Figuren, das Ende vorhersehbar.

— BettinaLausen
BettinaLausen

Leider nicht der erhoffte Psychothriller und etappenweise nur schwer nachvollziehbar!

— Wortteufel
Wortteufel

Manchmal sollte man besser darauf hören, was einem die Mutter früher gepredigt hat, und Fremden nicht so einfach die Tür öffnen… Gutes Debüt

— mareike91
mareike91

Das Hörbuch war am Anfang gut, wurde aber irgendwie immer schwächer.

— winterdream
winterdream

Leider langweilig obwohl es spannend war und die Sprecherin toll war

— lisa1997
lisa1997

Öde!!! Hat mich ziemlich enttäuscht

— MellieS
MellieS

Der Stimme und auch der Story konnte man gut folgen, leider aber zu langatmig und abgedroschen.

— Glanzleistung
Glanzleistung

Sehr spannend und fesselnd zu Beginn der Story. Leider läßt die Spannung im Laufe der Geschichte stark nach...

— thoresan
thoresan

Bei so vielen Lügen fällt es sogar dem Leser oder Hörer schwer, die bittere Wahrheit zu erkennen! Einfach unglaublich spannend!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Durchschnittlicher Psychothriller

    Lügenmädchen
    BettinaLausen

    BettinaLausen

    06. September 2016 um 09:37

    Stella verlässt seit einem traumatischen Ereignis nicht mehr das Haus. Eines verschneiten Wintertages steht ein Mädchen vor Ihrer Tür und bittet um Einlass. Stella versucht sie wegzuschicken, doch sie geht nicht. Stella überwindet ihre Angst und lässt das hilflos wirkende Mädchen herein. Doch als Blue anfängt zu erzählen, wird Stella verstört. Sie und das Mädchen sind enger verbunden, als sie zunächst gedacht hat. Erzählt das Mädchen die Wahrheit oder ist es krank und hat Wahnvorstellungen?   In einem anderen Handlungsstrang wird in Rückblenden von Stellas Arbeit als Psychologin erzählt. Ihr heutiger Ehemann Max, ist damals ihr Chef, für den sie schwärmt. Stella muss einen Mann beurteilen, der seine Familie zu terrorisieren scheint. Wenn er nicht mit ihr kooperiert, wird er das Sorgerecht für seine Tochter verlieren.   Die Handlung ist spannend, viele Geheimnisse der Figuren werden im Laufe der Handlung offenbar. Jedoch erscheint Stella oft passiv, naiv und dumm – nicht die typische Heldin, mit der man sich identifizieren möchte. Und ihre Handlungen sind teilweise nicht nachvollziehbar. Das Ende ist leider irgendwann vorhersehbar.   Fazit: Ein solider Psychothriller mit schwachen Figuren. Es gibt bessere.

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  • Lügen über Lügen

    Lügenmädchen
    mareike91

    mareike91

    04. August 2015 um 14:50

    Inhalt: Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... Meine Meinung: Was ist wirklich wahr und wem kann man vertrauen? Diese Frage stellt sich nicht nur Stella, sondern auch der Leser beim Lesen dieses Buches. Blue erzählt abenteuerliche Geschichten, die abstruser kaum sein könnten, doch hat das eigentlich sympathisch und hilflos wirkende Mädchen sich das alles wirklich nur ausgedacht und was bezweckt sie damit? Da ich nicht das Buch gelesen sondern das Hörbuch gehört habe, kann ich zum Schreibstil nicht viel sagen. Aber die Art, wie Sprecherin Nicole Engeln die Geschichte liest, hat mir sehr gefallen. Sie liest toll, mit Betonung und verschiedenen Stimmlagen für die unterschiedlichen Personen. Ihre Stimme ist angenehm und es macht einfach Spaß ihr zuzuhören. Insbesondere die Charaktere Stella, Blue und Max spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Stella ist eine sympathische Protagonistin. Man gewinnt nur leider schnell den Eindruck, dass sie die Realität ausblendet und nur sieht, was sie gerne sehen möchte. Sie pumpt sich mit Medikamenten voll, die ihr ihr eigener Mann verschreibt, obwohl sie genau weiß, dass ihr die Medikamente nicht gut tun und ihren Verstand vernebeln und sie sich eigentlich in ärztliche Obhut begeben sollte. Eigentlich möchte man sie am liebsten schütteln, damit sie endlich mal die Augen aufmacht und in die Realität zurück findet. Blue hingegen kann man nur sehr schwer einschätzen. Sie ist sehr zickig und anstrengend. Zudem weiß man eigentlich nie, wann sie wirklich die Wahrheit sagt und auch was sie mit dem Besuch bei Stella bezweckt ist fragwürdig. Stellas Ehemann und ehemaliger Chef Max ist einem auf Anhieb unsympathisch. Und diese Abneigung nimmt im Laufe des Buches weiter zu. Er und Stella führen eine sehr fragwürdige Ehe. Sie vergöttert ihn, aber andersherum wirkt es nicht so, als würde Max auch nur die geringsten Gefühle für Stella hegen, weshalb man sich ziemlich bald fragt, was er mit seinem Verhalten eigentlich bezweckt und ob es ihm nicht viel mehr darum geht, sich und seine Praxis zu schützen… Aber eins haben die drei Charaktere gemeinsam: Sie müssten definitiv alle mal zum Psychologen… Der Plot und auch die Umsetzung an sich hat mir gefallen. Neben dem eigentlichen Erzählstrang, der die Ereignisse des Abends beschreiben, als Blue unangekündigt bei Stella vor der Tür steht, gibt es Rückblenden, die Stellas Vergangenheit zeigen und erklären, was damals traumatisches passiert ist und woher ihre Panikattacken kommen. Diese Rückblenden haben mir gut gefallen, bekommt man als Leser dank ihnen doch einen guten Eindruck davon, wie Stella einmal gewesen ist und zugleich wie sehr sie sich inzwischen zurückzieht und die Realität ausblendet. Des Weiteren gibt es zwischendurch Therapiesitzungen von Max mit einer seiner Patientinnen. Schon bald verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei der Patientin um Blue handelt. Und was dort bei den Therapiesitzungen passiert ist wirklich ungeheuerlich… Am Ende ergeben der eigentliche Erzählstrang, die Rückblenden und die Therapiesitzungen ein stimmiges, erschütterndes Gesamtbild. Aber ich hätte mir - gerade zum Schluss hin - doch ein wenig mehr Action und Spannung gewünscht. Ich war zwar nie gelangweilt und wollte wissen, wie es weitergeht, aber zu 100% gefesselt, sodass ich nicht mehr auf Pause drücken konnte, hat es mich leider auch nicht. Auch wenn das Buch den Aufdruck „Psychothriller“ trägt, ist es auf jeden Fall mehr „Psycho“ als „Thriller“. Fazit: Spannendes Debüt voller Lügen, sodass man selbst als Leser kaum noch Wahrheit von Unwahrheit unterscheiden kann. Manchmal sollte man besser darauf hören, was einem die Mutter früher gepredigt hat, und Fremden nicht so einfach die Tür öffnen…

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  • Leider sehr schwach

    Lügenmädchen
    winterdream

    winterdream

    Inhalt: Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Stella bereut schnell, ihr die Tür geöffnet zu haben – denn Blue beginnt  Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... Cover: Das Cover hat mir gut gefallen. Es passt zu einem Thriller, ist aber auch nichts Besonderes. Mein Fazit: Leider sehr enttäuschend. Ich habe mich sehr auf das Hörbuch gefreut, vor allem, weil es ein Psychothriller war. Allerdings muss ich sagen, dass ich von Thriller nicht viel gemerkt habe. Mich konnte die Story irgendwie nicht fesseln und auch die Charaktere waren für mich irgendwie nicht greifbar. Das lag aber nicht an der Sprecherin Nicole Engeln. Die hat ihre Sache eigentlich ganz gut gemeistert. Man konnte die verschiedenen Personen unterscheiden. Einzig Blue fand ich nicht so gut gesprochen, da die immer sehr weinerlich klang und ich nicht weiß, ob das immer der richtige Ton war. Denn ich könnte mir vorstellen, dass sie an einigen Stellen eigentlich eher taff klingen wollte. Auch mit der Story bin ich nicht warm geworden. Es führt einen in die Vergangenheit und Gegenwart und an verschiedene Orte. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber da bin ich eigentlich recht schnell reingekommen. Trotzdem hat mich Luana Lewis mit der Story nicht packen können. Ich hatte gehofft, dass das Ende noch einiges rausreißen wird. Dem war aber leider nicht so. Am Anfang war ich wirklich gefesselt und hatte große Hoffnung in das Hörbuch gesetzt, denn man hätte aus der Story viel mehr machen können, was dem Namen Psychothriller gerecht worden wäre. So muss ich leider sagen, dass das Hörbuch am Anfang gut war, aber irgendwie immer schwächer wurde. Ich vergebe hier deshalb leider auch nur 2 von 5 Punkten.

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    • 7
    winterdream

    winterdream

    23. July 2015 um 09:04
    Wortteufel schreibt Mir ging es mit diesem Hörbuch ganz genau so. Leider absolut nicht, was drauf steht und auch noch sehr langweilig - für meinen Geschmack. Ich lasse mich gern überraschen, doch die Überraschung ...

    Ja, du scheinst es ähnlich zu sehen.

  • Hörrunde zu "Lügenmädchen" von Luana Lewis

    Lügenmädchen
    AudioMedia_Verlag

    AudioMedia_Verlag

    Liebe Lovelybook-Freunde, wer von euch hat starke Nerven und Lust, bei einer Hörrunde zu Luana Lewis Thriller-Debüt „Lügenmädchen“ mitzumachen? Nervenkitzel garantiert! Denn nach diesem Psychothriller werdet ihr euch künftig gut überlegen, wem ihr die Tür öffnet …: Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Stella bereut schnell, ihr die Tür geöffnet zu haben – denn Blue beginnt  Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... Eine erste Hörprobe findet ihr hier. Für diese Hörrunde stellen wir euch 15 Hörbücher (je nach Wunsch haptisch oder als Download) zur Verfügung. Wer sich traut, sollte sich bis zum 27. April melden und uns in wenigen Zeilen folgende Frage beantworten: Wenn ihr eine Szenerie für euren persönlichen Psychothriller entwerfen müsstet: Wie würde diese aussehen? Was würde euch so richtig das Gruseln lehren?  Wir warten gespannt auf eure Beiträge! Die Gewinner werden dann direkt am 28. April von uns per PN benachrichtigt!

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    • 284
  • Schade!

    Lügenmädchen
    PascalTheChameleon

    PascalTheChameleon

    Nun, die Beschreibung klang Bombe. Ich hatte lange keinen richtigen Psychothriller mehr gelesen (oder gehört), und dachte daher, Mensch, geil. Der Anfang war auch noch gut. Spannend, viele neue Figuren, auf die sich der Hörer einlassen musste. Blue, Namensgeberin für das Hörbuch, scheint ein sehr prägnanter Charakter zu sein, wie Stella auffallend schwach scheint. Aber je länger es geht, umso mehr verblasst alles. Der Plot wird vorhersehbar. Ich fieberte nicht mehr mit, WAS und OB es enthüllt wird, sondern WIE es enthüllt wird. Blue, die Namensgeberin, verliert immer mehr an Bedeutung. Der Klappentext ist nicht wirklih sinnvoll geschrieben, Blue stößt die Ereignisse an, aber eigentlich dreht sich alles nur um Stella. "Apathisches Mädchen" sollte der Titel lauten. Auch Stella wird immer mehr wischi waschi, Peter wird teilweise einfach nur wie ein bis über beide Ohren verliebter Idiot dargestellt, Max ist von vornherein nicht ganz koscher. Nichts überrascht einen so wirklich, und obwohl es spannend anfing, ist das "Finale" enttäuschend - keine Action, weder in tatsächlicher Actionform noch in irgendeiner Psychoterrorform. Schade. Weil die Idee und der Schreibstil ja eigentlich Potenzial besitzen. Die Sprecherin, Nicole Engeln, finde ich ganz gut. Sie gehört nicht zu meinen Lieblingen, aber sie macht ihre Sache ganz gut und ich konnte ihr gut zuhören.

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    • 2
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    08. June 2015 um 15:21
  • Naja....es war enttäuschend

    Lügenmädchen
    lisa1997

    lisa1997

    06. June 2015 um 10:22

    Meine Meinung: Da das mein 1. Hörbuch war, war ich sehr gespannt, wie es sich von einem gewöhnlichen Buch abhob. Von diesem Hörbuch habe ich mir viel erwartet, da der Klapptext sehr spannend war und mich überzeugt hat. Daher danke ich lovelybooks, diese Hörrunde war echt cool. Schon auf der 1. CD fiel mir auf, wie geeignet Frau Engels, für das Sprechen dieses Hörbuchs war. Sie hat eine angenehme Stimme und weiß wie und wo sie betonen muss, dass man gebannt die CDs hört. Doch das alles hilft nicht, wenn die Geschichte nicht gut ist. Ein großes Problem war die fehlende Spannung. Es war schon angenehm zu hören, doch mir fehlte die Spannung und somit der packende Thrillerteil. Ich verstehe daher nicht, wieso dieses Hörbuch/Buch als Psychothriller angepriesen wird, obwohl da nichts von Thriller oder irgendeiner panischen Situation drinnen ist. Auch beim Ende war Spannung Fehlanzeige. Somit für mich enttäuschend. Als positiven Punkt kann ich die wechselnden Perspektiven und die Zeiten nennen. Man bekommt auch einen Blick in die Vergangenheit. Das war gut. Fazit: Ein Hörbuch, welches eigentlich spannend und Nerven zermürbend sein soll, aber nicht wirklich war. Für mich sehr enttäuschend. Die Sprecherin konnte leider auch nicht mehr helfen und so muss ich dem Hörbuch leider nur 3 von 5 Herzen geben, obwohl die Sprecherin 1 Herz davon bekommt, da sie wirklich gut erzählen kann. Zur Geschichte selber es versteht sich glaube ich von selber, wenn ich sage, dass es ohne der Sprecherin eine Tendenz nach unten gewesen wäre.

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  • sehr angenehme Stimme

    Lügenmädchen
    chrikri

    chrikri

    31. May 2015 um 21:14

    Stella, Phychologin,  wohnt mit ihrem Mann,  ebenfalls Phychologe und ihr ehemaliger Chef, etwas außerhalb von London. Aufgrund eines traumatischen Erlebnisses scheut sie die Öffentlichkeit und verlässt kaum das Haus. Eines Abends steht , während eines Schneesturm ein sehr junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass.  Blue, so ihr Name,  behauptet später die Tochter von Max zu sein. Die kleine erzählt immer mehr und Stella kann fast garnicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden, und bittet einen alten Freund der bei der Polizei arbeitet, um Hilfe. Kommen die beiden der Wahrheit auf die Spur? Es gibt hier 3 Handlungswechsel.  Stella und Blue Stella und ein ehemaliger Patient  (3jahre vorher) Ein Phychologe und eine Patientin  Diese wechseln sorgen dafür, mehr über die jeweiligen Personen zu erfahren. Erst etwas verwirrend aber dann leicht verständlich.  Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und versucht alle Personen mit einer anderen Stimmlage zu beschreiben. Story fängt sehr spannend an flacht aber leider mit jeder weiteren CD etwas ab. Man kann sehr früh das Ende ahnen.

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  • Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Lügenmädchen
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    27. May 2015 um 20:50

    Inhalt: Stella arbeitet eigentlich als Psychologin, nach einem traumatischen Erlebnis lebt sie allerdings völlig zurückgezogen mit Ihrem Mann Max am Stadtrand von London. Eines Tages steht ein junges Mädchen vor der Tür und behauptet Max sei ihr Vater. Stella lässt Blue trotz Vorbehalten in ihr Haus und sieht sich bald einem Alptraum gegenüber. Aber nicht nur Blue sondern auch Max hat schwerwiegende Geheimnisse. Positiv ist auf jeden Fall der Erzählstil und der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Der Zuhörer erhält Stück für Stück Einblick in das Leben der Protagonistin Stella. Ich hab mich jederzeit - auch nach längeren Hörpausen - gut in die Geschichte hineingefunden, was ich wirklich hervorheben kann. Allerdings hat mich das Buch einfach nicht gefesselt. Die Figuren waren klischeehaftet und die geweckten Erwartungen einfach zu hoch gesteckt. Trotzdem eine nette Abwechslung während langweiliger Autofahrten. Fazit: Auch wenn der Anfang vielversprechend scheint, hat das Hörbuch einige Längen und Schwachstellen. Die Stimme von Nicole Engeln macht einiges wett aber insgesamt kann LÜGENMÄDCHEN als spannender Psychothriller mich nicht überzeugen.

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  • Was ist Wahrheit und was Lüge ?

    Lügenmädchen
    thoresan

    thoresan

    27. May 2015 um 11:52

    Die Psychologin Stella, lebt mit ihrem Mann, der eine psychatrische Klinik leitet, in einem großen, luxuriösen und abgelegenen Anwesen in der Nähe von London. Seit dem "Vorfall" hat sie die Villa nicht mehr verlassen. An einem stürmischen und verschneiten Winterabend klingelt es plötzlich an ihrer Haustür. Ein junges, durchgefrorenes, hilflos wirkendes Mädchen. Es bittet um Einlaß. Stella möchte das Mädchen zunächst nicht herein lassen, nachdem dieses jedoch sehr beharrlich immer wieder um Einlaß bittet willigt Stella ein, was sich sehr bald als großer Fehler herausstellen soll. Das Mädchen namens Blue tischt Stella eine Lüge nach der anderen auf. Stella fühlt sich sich schnell unwohl in ihrer Gegenwart. Woher kennt Blue ihren Ehemann ? Und warum erzählt das Mädchen solch unglaubliche Geschichten ? Die Autorin zum Buch, Luana Lewis, ist klinische Psychologin und Autorin zweier Sachbücher. Sie verfasst regelmäßig Artikel für Zeitungen, Magazine und Zeitschriften und hat einen Abschluss in Kreativem Schreiben. "Lügenmädchen" ist ihr erster Roman. Ausgezeichnet ist das Buch/Hörbuch als Psychothriller. Ich bin ein großer Liebhaber von Psychothrillern. Was mich besonders daran reizt sind die Spannungen, die Verwirrungen, das man glaubt zu wissen und zum Schluß doch komplett in die Irre geführt wird. Das Hörbuch ums Lügenmädchen hat sehr spannend begonnen und mich sehr gefesselt, meine Erwartungen waren hoch. Bis zur Mitte etwa wurden meine Erwartungen auch erfüllt und ich konnte nicht erwarten das Ende zu erfahren. Leider läßt das Buch dann sehr stark nach. Die Charaktere, die zunächst recht gut beschrieben werden, stagnieren, es findet keine große Entwicklung mehr statt. Das Ende ist vorhersehbar, was meiner Meinung nach bei einem guten Psychothriller nicht sein darf. Die Sprecherin Nicole Engeln hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hat Spaß gemacht ihr zuzuhören. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und hat es geschafft, jedem Charakter eine eigene Note zu verleihen. Nicole Engeln ist bekannt als Schauspielerin und hat Autoren wie Karen Rose oder James Petterson vertont. Mein Fazit: Es handelt sich um einen soliden Thriller, der einem gut die Zeit vertreibt und durchaus gut unterhält Die Erwartungen an Spannung und Thrill dürfen allerdings nicht zu hoch sein.

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  • Wer einmal lügt......

    Lügenmädchen
    kassandra1010

    kassandra1010

    26. May 2015 um 14:10

    Stella, die von Panikattacken geplagte Therapeutin findet vor ihrer Haustür fernab von London eine junge Patientin ihres Mannes wieder. Trotz ihres inneren Widerwillens lässt Stella das Mächen, welches kurz vor dem Erfrieren steht, hinein in ihre ganz persönliches Reich. Nichstahnend, wer sich hinter dem Mädchen verbirgt sind die nächsten Tage für Stella die Hölle. Sie schwebt zwischen unglaublich vielen Lügen, der scheinbaren Wahrheit und ihrer schlimmen Vergangenheit. Einzig der alte Freund Peter ist eine Hilfe und wäre da nicht noch Max, ihr Mann.... Ein wirklich ausgezeichneter Thriller, der einem unter die Haut geht! Lüge hin oder her, final hofft man auf die ganz große Warheit!

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  • Lügenmädchen

    Lügenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2015 um 08:33

    Inhalt: Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... Meine Meinung: Eins gleich vorweg: Wer hier einen spannenden, fesselnden Psychothriller erwartet, der sollte ganz schnell die Finger davon lassen. Denn in diese Sparte gehört das Buch ganz sicher nicht, auch wenn das Cover etwas anderes vermuten lässt. Die Stimme von Nicole Engeln empfinde ich als angenehm. Sie kann den verschiedenen Charakteren eine passende Stimme geben, die den Hörer auch nicht im Zweifeln lässt, von wem gerade die Rede ist. Auch bei Blue ist ihr das sehr gut gelungen. Dieses leicht nervige passt einfach zu ihrem Wesen. Die Protagonisten sind sehr anschaulich beschrieben, auch wenn mir selbst nur ein Einziger sympathisch war. Aber trotzdem finde ich die Personen und auch die Story selbst sehr gut ausgedacht. Leider ist die Umsetzung nicht gelungen. Spannung Fehlanzeige. Alles wirkt wenig ausgearbeitet und dadurch absolut vorhersehbar. Keine einzige Überraschung wurde eingebaut, bei der der Leser / Hörer einmal etwas zum Nachdenken gehabt hätte. Lediglich die verschiedenen Handlungsstränge und Zeitebenen, in denen das Buch spielt fordern anfangs den Hörer. Aber wenn man das einmal zuordnen kann, plätschert alles nur noch so dahin. Fazit: Ganz nette Unterhaltung, aber ganz sicher kein Psychothriller, wie ich ihn mir erhofft hatte.

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  • Abnehmender Spannungsbogen und sehr viel verschenktes Potenzial

    Lügenmädchen
    Pounce

    Pounce

    Inhalt: Stella ist eine ehemalige Psychotherapeutin, die ihren Job nicht mehr ausüben kann, da sie, nach einem traumatischen Erlebnis, unter Panikattacken leidet und das Haus nicht mehr verlassen kann. So lebt sie nun völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. An einem Winterabend klingelt ein durchgefrorenes und verzweifeltes Mädchen an ihrer Haustür und bittet um Einlass. Stella ringt mit sich und schließlich siegt ihr Mitleid über ihre Angst vor dem unbekannten Mädchen. Doch nachdem Stella die Tür geöffnet hat, beginnt das Mädchen sich in Widersprüche zu verstricken. Wer ist dieses Mädchen namens Blue? Hat sie früher mal in diesem Haus gewohnt? Was will sie von Stella oder ist sie in Wahrheit wegen Stellas Mann gekommen? Blue kommt mit immer wahnwitzigeren Geschichten daher und Stella bereut es inzwischen die Tür geöffnet zu haben. Doch was ist, wenn sie die Wahrheit sagt? Meinung: Der Beginn der Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen. Es gibt drei Handlungsstränge, nämlich zunächst das, was in der Gegenwart passiert. Hier trifft Blue auf die psychisch angeschlagene Stella, von der man nicht genau weiß, wie sie zu ihren Panikattacken kam und warum sie sich in diesem Haus verschanzt. Das Mädchen namens Blue wirft auch einige Fragen auf, sodass man nicht weiß ob sie die Wahrheit sagt oder was sie eigentlich genau im Schilde führt. Schnell wird allerdings klar, dass sie wohl etwas mit Stellas Ehemann Dr. Max Fischer zu tun hat. Doch was hat sie vor und was will sie bei Stella? Zudem ist auch Max ein großes Fragezeichen, da er erst recht spät in der Gegenwart in die Handlung einsteigt und man mehr über ihr erfährt. Der zweite Handlungsstrang besteht aus Rückblenden, die Therapiesitzungen von Dr. Max Fischer und einer Patientin, einem jungen Mädchen, zeigen. Relativ schnell stellt man sich die Frage, ob es sich bei dieser Patientin um Blue handeln könnte, oder ob es ein ganz anderer Fall ist. Soll der Leser/Hörer in die Irre geführt werden oder haben diese Rückblenden wirklich etwas mit der Gegenwart zu tun? Außerdem gibt es noch einen dritten Blickwinkel. Das sind Rückblenden, in denen man ein wenig mehr aus Stellas Vergangenheit erfährt, bevor die ihre Panikattacken bekam. Stella bekommt durch diese Rückblicke etwas mehr Tiefe, doch man fragt sich unweigerlich, inwiefern diese drei Blickwinkel zusammenpassen und ob das Mädchen namens Blue, das sich bei Stella eingeschlichen hat, vielleicht doch das Mädchen aus den Therapiesitzungen ihres Mannes ist. Was haben die Rückblenden mit dem Sorgerechtsstreitfall, den Stella bearbeitete, als sie noch keine Panikattacken hatte, mit der jetzigen Situation zu tun? Der Leser/Hörer bekommt am Anfang nur Bröckchen hingeworfen und darf sich selber ein eigenes Bild daraus puzzeln. Am Anfang schwirren einem noch viele Fragen im Kopf herum, sodass man gewillt ist mitzurätseln: "Wer sagt die Wahrheit, was ist damals passiert und was hat Blue nun eigentlich vor?" Leider lässt diese Spannung im Verlauf des Buches zunehmend nach. Trotz einiger interessanter Szenen, die Fragen beantworten und Klarheit herstellen, wird der Leser wenig überrascht. Die Geschichte zieht sich und kommt nicht wirklich auf den Punkt. Vieles, was man schon vermutet hatte, trifft tatsächlich zu, wird aber nicht besonders spannend verpackt. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen eine unterschwellige Spannung aufzubauen. Dieser gespannte Luftballon verliert aber leider zunehmen an Luft, sodass am Ende wirklich nur noch heiße Luft übrig bleibt. Der große Knall bleibt leider aus. Es wurde am Anfang so viel Wind gemacht, so viele Fragen wurden aufgeworfen - ja eine wirklich gute Basis aufgebaut - und dann war's wirklich nur viel Wind und heiße Luft um nichts. Na ja, "nichts" stimmt nicht ganz, aber immerhin hätte man viel, viel mehr aus dieser Geschichte herausholen können. Auch die Charaktere werden im Verlauf der Geschichte immer blasser. Es fehlte bei allen Charakteren am Ende die Tiefe. Oft stellt man sich die Frage "Das soll es jetzt gewesen sein?". Da wurden Erwartungen geschurrt, die leider nicht erfüllt wurden. Es bleibt alles sehr platt und oberflächlich, sodass einem die Charaktere entgleiten und komplett an Farbe verlieren. Vor allem Stella wirkt am Anfang besonders mysteriös mit ihrem Panikattacken und man fragt sich unweigerlich wie es dazu kam, dass sie nun wie in einem goldenen Käfig in ihrem großen Haus sitzt und dann auch noch mit ihrem ehemaligen Chef verheiratet ist. Wie kam es dazu? Doch hat man dann die Lösung schwarz auf weiß, ist man irgendwie enttäuscht, weil man sich "mehr" erhofft bzw. vorgestellt hat. Blue, die die Namengeberin der Geschichte ist und daher schon mehr Tiefe gebraucht hätte, wird immer Verlauf des Buches immer stiller und blasser. Je mehr Fragen geklärt werden, desto uninteressanter wird sie. Dabei lässt auch die Logik teilweise zu wünschen übrig. Hier macht es sich die Autorin für meinen Geschmack zu einfach. Das gleiche gilt auch für Stellas Ehemann. Er ist von Anfang an das große Fragezeichen in der Geschichte, doch je mehr man über ihn erfährt, desto unspektakulärer wird er. Der einzige Charakter, der Sympathiepunkte bekommt, ist Peter, ein Nebencharakter und Freund von Stella. Leider wird auch er nur oberflächlich und am Rande vorgestellt, was wirklich schade für den Verlauf der Geschichte ist. Viele Fragen, die man sich am Anfang stellte, wurden oft einfach und innerhalb eines Satzes oder einer Szene abgehakt. Hier hätte die Autorin viel mehr aus der Geschichte herausholen können, denn die Basis war vorhanden und hätte einfach besser genutzt werden müssen. Ein Lob gibt es allerdings für die Sprecherin Nicole Engeln. Nicole Engeln hat einen sehr guten Job macht. Vor allem Stella und ihre Gedankenwelt ließt sie wunderbar vor und ich finde auch, dass ihre Interpretation sehr gut passt. Leider muss ich sagen, dass ihr das bei Blue teilweise nicht ganz so gut gelungen ist. Für meinen Geschmack lässt sie Blue am Anfang viel zu bockig und nervig klingen, dabei glaube ich eigentlich, dass Blue an einigen Stellen eher ernst genommen werden wollte und nicht wie ein kleines, quengelndes Mädchen rüberkommen wollte. Ich denke ihr hätte mehr Selbstbewusstsein in der Stimme gut getan, denn das was Blue sagt und möchte, und das weiß sie anscheinend ganz genau, kommt stimmlich leider überhaupt nicht rüber. Bei der Sitzung, in den Rückblenden, empfand ich die Stimme allerdings passender. Auch die Männer wurden angenehm gesprochen, ohne dass Nicole Engeln ihre Stimme allzu sehr verstellen musste. Mein Fazit: Eine Geschichte mit einem abnehmenden Spannungsbogen und sehr viel verschenktem Potenzial.

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    • 4
    Inibini

    Inibini

    21. May 2015 um 15:07
  • Gute Unterhaltung, jedoch ohne Thrill und mit wenig Psycho

    Lügenmädchen
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    Stella lebt in ständiger Angst in einem abgelegen Haus am Rande Londons mit ihrem Mann Max zusammen. Als während eines Schneesturmes plötzlich trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ein junges Mädchen an ihrer Tür klingelt, zögert sie, es hineinzulassen. Doch Blue erregt ihr Mitleid, so dass sie sich erweichen lässt – was sie jedoch ob der verstörenden Geschichten, die der unerwartete Gast erzählt, schnell bereut… Luana Lewis hat mit „Lügenmädchen“ ein Buch erschaffen, welches in die Kategorie „Psychothriller“ eingeordnet wird. Nun, um eines schon einmal vorweg zu nehmen: Nach meinem Empfinden ist es zwar etwas Psycho, aber anders als erwartet. Keineswegs jedoch ist es ein Thriller. Mit Nicole Engeln wurde hier eine absolut passende Sprecherin ausgewählt, die den Protagonisten durch ihre wandelbare Stimme und Intonation das Leben eingehaucht hat, Hut ab für diese gute Wahl. Die story selbst, nun ja, hat mich ein wenig enttäuscht. Zwar konnte ich mich größtenteils in Stella und ihr Verhalten nach ihren Erfahrungen, auf die im Laufe der CDs eingegangen wird, nachvollziehen, jedoch wirkte sie in sich nicht ganz geschlossen in ihrer Rolle. Blue, das besagte Mädchen, ist lange Zeit mysteriös, was mir sehr gut gefällt. Recht lange konnte sich der Hörer nicht sicher sein, ist es die Wahrheit oder Fantasie, die da aus ihrem Kopf sprudelt. Max, Stellas Ehemann, lernt der Leser/Hörer recht spät erst „persönlich“ kennen, doch schnell wusste ich: einen solchen Menschen möchte ich nicht kennen und fragte mich zugleich, was das Geheimnis war, das Stella an ihn fesselt. Peter, ein Polizist und früherer Freund Stellas hingegen kann ich als „den Guten“ hier bezeichnen. Erzählt wird in mehreren Handlungssträngen, die anfangs naturgemäß verwirren (sollen), jedoch kommt dabei leider nie wirklich die große Spannung der der Thrillfaktor auf. Ja, man fragt sich, wie das alles zusammenhängt, wer die Wahrheit sagt und möchte auch wissen, wie es weitergeht, doch habe ich bis zum Schluss auf den großen Knall gewartet – statt dessen verpuffte das bisschen Spannung leider irgendwie im Nirgendwo. Nun kann ich nicht behaupten, ich wäre nicht gut unterhalten worden, doch war es mir ab einem gewissen Punkt zu durchschaubar und vor allem insgesamt zu seicht, um als „Psychothriller“ durchzugehen. Aber dies ist ja bekanntlich Geschmackssache, derzeit bin ich einfach besser durchdachte Bücher und Hörbücher gewöhnt, insbesondere wenn es in Richtung „Spannung“ geht. Gibt es eine Lese- bzw. Hörempfehlung? – Nun ja, man kann es sich anhören, verpasst aber auch nicht gerade den Thriller des Jahres, wenn man es nicht tut. Hat man eher geringe Erwartungen und möchte es als einfachen Zeitvertreib nutzen, dann spricht nichts dagegen. 

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    • 4
  • Alles Lüge?

    Lügenmädchen
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    Die Psychologin Stella wohnt nach einem traumatischen Erlebnis mit ihrem Mann, dem Psychologen Max außerhalb von London auf einem einsamen Hügel. Gequält von Panikattacken scheut sie die Öffentlichkeit und fühlt sich nur in ihren eigenen vier Wänden wohl. Eines Tages steht während eines Schneesturms ein junges Mädchen vor der Tür, die beharrlich verlangt, eingelassen zu werden. Nach langem Zögern und vor allem aus Mitleid öffnet Stella schließlich dem schon völlig ausgekühlten Mädchen. Was dann folgt, ist ein Gestrick aus Lügengeschichten. Stella weiß nicht mehr, was sie Blue, so der angebliche Name des Mädchens, glauben soll. Sie sei auf der Suche nach Max, er sei ihr Therapeut, er sei ihr Liebhaber..... In ihrer Verzweiflung ruft Stella einen alten Freund bei der Londoner Polizei an. Zusammen mit ihm versuchen sie, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Sprecherin: Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und kann die unterschiedlichen Charaktere sehr gekonnt lesen. Wegen ihr hat das Buch einen Stern mehr bekommen. Persönlicher Eindruck: Das Buch ist anfangs wirklich spannend. Man weiß nicht, was man glauben soll, ist das Mädchen am Ende tatsächlich eine Psychopathin? Stella hingegen hat mich als Charakter im Laufe des Buches enttäuscht. Zunächst war sie glaubhaft in ihrer Panik, doch vorher als Pschologin hat sie mich durch ihre ständigen Selbstzweifel und ihre Unsicherheit sehr genervt. Auch diese Besessenheit auf Max, da ist sie Blue sehr ähnlich, hat mich gestört. Ich finde, dass das Rätsel um Blue zu schnell aufgelöst wurde, es war dann alles einfach zu offensichtlich und die Spannung konnte nicht mehr recht aufgebaut werden. Der Thrill hat hier eindeutig gefehlt. Deswegen leider auch nur zwei Sterne.

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    • 2
  • Mich konnte es nicht ganz überzeugen, trotzdem 3, 5 Sterne

    Lügenmädchen
    Inibini

    Inibini

    12. May 2015 um 17:27

    Inhalt: Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... (Quelle: randomhouse.de) Meine Meinung: Stella, die Hauptprotagonistin hat mir im großen und ganzem gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Gefühle waren gut nachvollziehbar, obwohl ich diese oft erst im Nachhinein verstehen konnte, da es verschiedene Sichtweisen gab (Gegenwart, Vergangenheit). Blue, das Mädchen welches vor Stellas Haus war, steht mir zwiegespalten gegenüber. Mal verstehe ich sie total, ein anderes mal... naja. Aber ich möchte auch gar nichts weiter verraten :) Die anderen Protagonisten waren genauso super beschrieben, wie auch die Umgebung. Durch den tollen Schreibstil, lief die Geschichte wie ein Film vor meinen Augen ab. Er war flüssig zu hören kann man ja nicht sagen, aber ich hoffe man weiß, was ich damit meine :DDie Kapitel waren relativ lang und wurden in Gegenwart, Vergangenheit und Sitzung (kann man schlecht beschreiben) unterteilt. Wenn das eine kam, wollte man gleichzeitig wissen, wie es bei dem anderen weitergeht aber war auch neugierig auf die anderen Zeiten. Es endete überall immer so fesselnd, sodass man die nächsten Kapitel am liebsten überspringen würde, um in der einen Zeit weiter zu hören. Worauf ich immer am neugierigsten war, war die Gegenwart und auch die Sitzungen :) Luana Lewis hat alles sehr detailliert beschrieben, wobei es in einer Zeit seeeehr genau war :D Ich fand, dass es nicht spannend war... Es war zwar immer fesselnd aber dass ich Angst hatte oder es gruselig war, kann ich nun wirklich nicht behaupten... Das Ende war auch eher befriedigend, da dort auch nicht mehr viel Spannung hinzugekommen ist. Es war nur teilweise überraschend, da man schon kurz vor Ende fast alles wusste und dann für mich nicht noch der Knaller gekommen ist. Schade, daraus hätte man mehr machen können... Aber zur Sprecherin: Nicole Engeln ist die perfekte Sprecherin für dieses Buch! Erst hab ich gedacht, dass sie zum Buch nicht passt aber nach 10 Minuten habe ich meine Meinung schon geändert! Sie kann es sehr gut betonen, vor allem Blue! So kann man sich alles noch mehr vorstellen. Einfach toll! :) Mein Fazit:Ich kann dieses Hörbuch Thrillereinsteigern empfehlen, die es erstmal nicht so spannend angehen wollen aber dennoch ein gutes Hörbuch mit gut ausgearbeiteten Protagonisten mit fesselndem Schreibstil haben wollen. Man konnte sehr gut miträtseln und Spekulationen aufstellen, obwohl es ja doch ziemlich vorhersehbar war. Auch trotz der für mich fehlenden Spannung und dem nicht so überraschendem Ende, habe ich dieses Hörbuch wirklich gerne gehört und hatte es ratzfatz durch :) Deswegen gebe ich 3, 5 von 5 Thrillersternchen !

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