Die azurblaue Insel

von Luanne Rice 
4,1 Sterne bei18 Bewertungen
Die azurblaue Insel
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Leylascraps avatar

Verworrende Familiengeschichte

Michelle1965s avatar

Es hat mich sehr berührt. Liebe über den Tod hinaus.

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Inhaltsangabe zu "Die azurblaue Insel"

Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder
Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri
zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat …

Der neue große Roman von der New-York-Times-Bestsellerautorin!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426513255
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren
    Wer ist meine Mutter wirklich?

    Rund 10 Jahre ist es her, dass die 16-jährige Pell und ihre 2 Jahre jüngere Schwester Lucy ihre Mutter das letzte Mal gesehen haben. Sie verschwand nach angeblich überstandenen Depressionen von einem Tag auf den anderen. In der Zeit fand der Kontakt nur sporadisch mit Telefongesprächen und Briefen statt.
    Die beiden wurden von ihrem Vater erzogen, der damit auch die Mutterrolle übernehmen musste. Obwohl es ihnen all die Jahre an nichts fehlte, vermissten sie ihre Mutter schmerzlich.
    Nun ist der Vater bereits 3 Jahre tot und Pell macht sich auf den Weg nach Capri, wo ihre Mutter lebt und will sie zurück nach Amerika bringen, damit sie wieder eine Familie sein können. Sie ist gespannt und neugierig, wie sie von ihrer Mutter aufgenommen werden wird...

    Pell ist erstaunt, dass ihre Mutter nicht wie erwartet in einer schicki-micky Gegend wohnt und mit Party feiern beschäftigt ist. 
    Sie findet eine bodenständige Frau vor, die ein kleines Häuschen hat und selbst gärtnert. Das auch nicht nur für sich, sondern sie arbeitet für andere.
    Nebenan wohnt der Witwer Max mit seinem Enkel Rafe. 
    Lyra, die Mutter, war gut befreundet mit Max und seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau, die sie wie eine Tochter behandelt haben.

    Als sich Pell und ihre Mutter nach so langer Zeit wiedersehen, fallen sie sich in die Arme, jede für sich glücklich, der anderen nah sein zu dürfen.
    Lange sparen sie sich das Thema aus, warum Lyra damals weggegangen war und niemals wiederkam. Das brachte für Pell einige Erkenntnisse, mit denen sie nun auch leben muss. Erinnerungen von damals kommen hoch und auch ihren über alles geliebten Vater muss sie nun aus einer anderen Sicht akzeptieren.

    Das Cover suggeriert dem Leser eine Geschichte mit Sommer, Sonne und Capri. Aber ganz so einfach ist es denn doch nicht.
    Die Geschichte beinhaltet einige ernsthafte Themen wie Depressionen und deren Folgen, das Verlassen der Familie und Drogensucht.

    Lyra hat genau wie ihre Kinder darunter gelitten, ihre Kinder nicht zu sehen. Nicht zu erleben, wie sie groß werden und eigene Schritte gehen, muss für eine Mutter schlimm sein. Noch schlimmer jedoch ist die Erkenntnis, dass man sich von ihnen fernhält, um ihnen nicht zu schaden.
    Lyra ruht nach all den Jahren in sich. Sie ist eine ausgesprochen sympathische Frau, die man sich als Mutter wünschen könnte. Auch haben ihre Kinder nur gute Erinnerungen an ihre Mutter, die ihnen niemals weh getan hatte.

    Es gibt viele Fragen, die einer Antwort bedürfen. Warum hat Lyra sie verlassen und wird sie mit Pell nach Amerika zurückfliegen zur anderen Tochter Lucy?

    Aber neben der Geschichte um Lyra und ihre Kinder gibt es auch eine um Rafe, dem Enkel von Max. Auch durch dessen Schuld starb damals seine geliebte Großmutter. 
    Lyra konnte es ihm nicht verzeihen, sie ist schlecht auf ihn zu sprechen und versucht zu verhindern, dass Pell ihm näher kommt als unbedingt nötig.
    Max jedoch liebt seinen Enkel, egal, was passiert ist, womit er so ziemlich der Einzige ist, denn selbst sein Vater hat sich von ihm abgewandt.

    Eine ergreifende Geschichte, die an einem traumhaften Ort spielt. Die Schönheiten der Insel werden durch die genauen Beschreibungen der Autorin hervorragend untermalt. Man fühlt sich nach Capri versetzt, auch wenn man noch nie selbst vor Ort war. Dank der genauen Recherche der Örtlichkeiten ist dies jedoch möglich. 

    Es ist eine sehr rührselige Geschichte, in der die Vergangenheit der Protagonisten aufgearbeitet werden muss.
    Die Charaktere sind sehr vielfältig gestaltet und sehr gut herausgearbeitet, wenn auch Pell einige Male wie eine Übermutter für Lucy erscheint. Für eine 16-jährige vielleicht ein wenig zu stark und nicht ganz glaubhaft.
    Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht und den Leser bewegt.

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    Leylascraps avatar
    Leylascrapvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Verworrende Familiengeschichte
    Die azurblaue Insel

    Die Geschichte spielt auf Capri. Ganz untypisch für die Autorin. Als Fan von Luanne Rice war die Umgebung doch etwas ungewohnt. 

    Die Geschichte handelt von Pell, die nach Capri reist zu ihrer Mutter, die sie und ihre Schwester Lucy vor 10 Jahren verlassen hatte. Sie möchte endlich wissen, warum sie die Familie verlassen hatte und erfährt mehr als sie je gedacht hätte.

    Das Buch ist gut geschrieben und wie immer eine Geschichte mit einen Familiendrama.  Da ich alle anderen Bücher von ihr gelesen hatte und eher besser waren, vergebe ich dieses Buch "nur" 4 Punkte von 5.  

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 3 Jahren
    Von Seesternen und Seepferdchen

    Die 16-jährige Pell Davis und ihre 14-jährige Schwester Lucy leben bei Freunden in Newport in Amerika. Schon 10 Jahren haben die beiden Schwestern ihre Mutter nicht mehr gesehen. Sie verschwand eines Tages und kam nicht mehr zurück. Als Vater Travis nach schwerer Krankheit verstirbt, macht sich die 16-jährige Pell in den Sommerferien auf den Weg nach Italien zur Insel Capri, wo ihre Mutter Lyra seit 10 Jahren in einer Künstlerkolonie lebt, um sie zu einer Rückkehr zu Lucy und sich zu überreden, denn die beiden Schwestern wünschen sich nichts sehnlicher, als wieder mit ihrer Mutter vereint zu sein. Die erste Begegnung von Mutter und Tochter nach so langer Zeit ist geprägt von großer Wiedersehensfreude, doch nach und nach erfährt Pell den wahren Grund, warum die Mutter damals ging. Das bricht Pell fast das Herz.

    Luanne Rice hat mit ihrem Buch „Die azurblaue Insel“ einen sehr emotionalen und berührenden Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser abwechselnd in die Gedanken- und Gefühlswelt von Pell, Lucy und Lyra sehen, je nach Kapitel. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft und wunderschön in die Handlung eingeflochten, man kann sich die malerische mediterrane Kulisse sehr gut in Gedanken vorstellen. Die Charaktere sind sehr liebevoll und detailliert angelegt. Pell ist ein mutiges und herzensgutes Mädchen, dass oftmals für ihr Alter viel zu erwachsen wirkt, doch wenn man die Handlung bedenkt, wundert es einen nicht. Sie hat ihre Prinzipien, Offenheit und Wahrheit sind alles für sie. Lyra ist eine zerrissene Seele, die sich aus eigener Kraft und mit Hilfe von Freunden ein neues Leben aufgebaut hat, wo sie endlich sie selbst sein und ihre Träume leben kann. Doch die Vergangenheit ist in ihrem Herzen immer bei ihr und die Liebe zu ihren Töchtern ungebrochen. Lucy ist besonders einfühlsam und schaut hinter die Kulissen. Die Verbindung zu ihrer Schwester Pell ist sehr eng und besonders vertraut.

    „Die azurblaue Insel“ erzählt ein tragisches Familiengeheimnis und über die einsamen und sehnsuchtsvollen Jahre aller Charaktere, die nun endlich aufgedeckt werden. Ein wunderschönes Buch für einen Urlaub, vielleicht sogar im malerischen Capri. Sehr empfehlenswert!

     

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    Nadys avatar
    Nadyvor 3 Jahren
    Ein schöner Sommerroman

    Klappentext:
    Auf Capri sehen wir uns wieder
    Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat…
    Meine Meinung:
    Cover: Ein wunderschönes, romantisches Cover. Ich habe beim Anblick sofort Fernweh bekommen und die Lust, dass Buch zu lesen war groß. Der Umschlag fühlt sich sehr weich an und ist wirklich angenehm zu lesen. Man kann dadurch das Taschenbuch wunderbar aufklappen und es entstehen durch das Material keine Lesenrillen.
    Inhalt:
    Als Pell 6 Jahre alt ist, verschwindet plötzlich ihre Mutter, mit der sie bis dahin ein tolles Verhältnis hatte. Zurück bleiben sie, ihre Schwester Lucy und ihr Vater. Die Sehnsucht nach Ihrer Mutter, hat die beiden Schwestern jedoch nie losgelassen. Pell hat danach so etwas wie die Mutterrolle für ihre kleine Schwester übernommen. Als sie 13 Jahre alt ist, stirbt nun auch ihr Vater und die beiden bleiben mit ihrer Großmutter alleine zurück. Da Pell bald aufs College soll und sie ihre kleine Schwester, die inzwischen angefangen hat zu schlafwandeln, nicht alleine lassen möchte, beschließt sie sich, den weiten Weg über den Atlantik nach Capri auf sich zu nehmen und mit allen Mitteln versuchen möchte, ihre Mutter zurückzuholen.
    Doch Pell, die natürlich voller Vorurteile ist, findet eine Mutter, die sich auch nach ihren beiden Kindern verzehrt hat. Und als Pell den waren Grund für das Verschwinden ihrer Mutter erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen…
    Fazit:
    Ich war unheimlich gespannt auf diesen Roman, den ich vom Knaur Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe.
    Die Geschichte, die im Klappentext beschrieben wurde, hat mich wirklich neugierig gemacht und ich war auch recht bald in der Story gefangen. Was mich jedoch sehr störte, waren die ständigen Wiederholungen der Inhalte. Immer wieder wird darüber geschrieben, oft fast im gleichen Wortlaut, was jede einzelne Protagonistin erlebt hat und da sie oft vieles gemeinsam erlebten, wiederholte es sich ständig. Trotzdem hat mir der Schreibstil von Luanne Rice wieder sehr gut gefallen und das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen. Man hatte nur das Gefühl, dass durch die ständigen Wiederholungen, dass Buch in die Länge gezogen wurde. Auf jeden Fall ist ein wunderbares Sommerbuch.

    Sterne: 3 von 5

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    reading-bookss avatar
    reading-booksvor 4 Jahren
    Ein wundervolles Buch mit viel Gefühl und Emotionen

    Dieses Buch war eine Entdeckung aus einer Information des Knaur Verlag. Das Cover verbreitet ein Gefühl von Urlaub und der Klappentext verspricht kurzweilige Unterhaltung – genau das richtige für ein paar entspannte Lesestunden.


    Klappentext:
    Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu ­haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat …


    Der Klappentext verspricht einen Roman mit Gefühl und einer Prise Schicksal. Gut, die Beziehungen der Hauptpersonen zueinander scheinen alles andere als einfach und doch klingt es zumindest vom Klappentext her nicht allzu schwerwiegend. Der Einstieg ins Buch ist dann auch wie erhofft angenehm leicht.

    ###
    Pells Gesichtsausdruck ließ sein Herz einen Schlag aussetzen. Er fragte sich, ob Lyra durch das Fernglas das volle Ausmaß ihrer Wirkung auf ihre Tochter abschätzen konnte.
    ###Zitat S. 17###

    Die Handlung des Romans setzt direkt mittem im Geschehen ohne beim Leser jedoch das Gefühl zu hinterlassen, dass wichtige Informationen fehlen. Die Personen werden während des Erzählens vorgestellt, ihre Vergangenheit wie auch ihre Eigenschaften scheinen sich so während des Lesens zu entwickeln. Ein sehr angenehmer Stil, der sich wie ich finde gut und flüssig liest.

    ###
    Zusammen mit meiner Mutter mit Lucy sprechen – wie soll ich anfangen?
    Es war wie die beste, seltsamste und beruhigendste und doch wundervollste Wiedervereinigung.
    ###Zitat S. 73###

    Neben den Figuren ist auch das Geschehen des Buches ein wesentlicher Bestandteil. Das Erstaunliche dabei: es passiert nicht einmal etwas sehr Besonderes oder gar Spannendes. Es ist die Entwicklung der Figuren und ihrer Beziehungen zueinander, welche dieses Buch so unterhaltsam macht. Es besitzt Tiefgang ohne dabei den Leser zu erschlagen. Dies liegt nicht zuletzt auch am Schreibstil der Autorin, der über das gesamte Buch hinweg herrlich leicht und flüssig bleibt.

    Was hatte ich erwartet? Einen unterhaltsamen Roman für entspannte Stunden mit guter Handlung ohne zu sehr anzustrengen. Habe ich das bekommen? Ja und noch einiges mehr: ausgewogene Figuren, sympathische Protagonisten, Gefühle und Tiefgang ohne erschlagen zu werden. Insgesamt ist “Die azurblaue Insel” von Luanne Rice ein wirklich tolles Buch, dass ich nicht nur als Urlaubslektüre unbedingt empfehlen würde. Dafür gibt es von mir die vollen 5 Sterne.

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    Michelle1965s avatar
    Michelle1965vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es hat mich sehr berührt. Liebe über den Tod hinaus.
    Mutter und ihre Töchter finden wieder eine Basis miteinander zu reden.



     

    Klappentext:

    AUF CAPRI SEHEN WIR UNS WIEDER

    Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat…

    Pell und Lucy Davis leben in Amerika. Nach dem Tod des Vaters fliegt die Ältere auf die Insel Capri um die Mutter davon zu überzeugen wieder nach Amerika zu ihren Töchtern zu kommen. Mit gemischten Gefühlen hat Pell’s Mutter, Lyra Nicholsen Davis, von diesen Plänen erfahren. Wie kann sie, die Mutter, ihren Töchtern erklären, dass sie nie aus ihrem Herzen verschwunden sind? Jedes Zeugnis wird der Mutter von den Schulen ihrer Töchter zugesandt. Die Mutter weiß wie hochintelligent ihre beiden Lieblinge sind. Und jetzt kommt Pell nach Italien auf ‘ihre’ Insel. Wie kann sie einer 16jährigen verständlich machen, dass die angeblich überstürzte Abreise, einer Planung voraus ging? Dabei hat Lyra ihren Töchtern einen versteckten Hinweis hinterlassen. Doch die damals sechs und vierjährigen Mädchen haben das nicht verstanden. Während der Zeit auf Capri spührt Pell das die Informationen ihrer Großmutter erlogen waren. Ihre Mutter lebt nicht in einem Luxushotel und läßt sich bedienen. Nein Lyra hat ein Haus auf einer Klippe mit einem wunderschönen Garten und viel Natur. Das Haus ist liebevoll mit Erinnerungen eingerichtet. Pell freundet sich mit dem Enkel von Layras Nachbarn an. Dabei wartet in Amerika ihr Freund Travis auf Pell. Es geschiehen Ereignisse, die auch in  Pell’s jüngerer Schwester den Entschluß reifen läßt, ebenfalls nach Italien zu reisen. Das wird Lucy nur erlaubt mit Travis dem Freund von Pell.

    Der original Titel ist 2009 unter’The Deep Blue Sea for Beginners’ erschienen. Die Übersetzung hat Tina Thesenvitz erstellt. Beim Lesen habe ich die Gefühle der Mutter sowie ihrer Töchter sehr intensiv gespührt. Tina Thesenvitz hat Luanne Rice Roman sehr tiefgründig übersetzt. Ich danke dem Knaur Verlag und besonders Frau Patricia Kessler für das Rezensionsexemplar.

    Die Charaktere, die Örtlichkeiten sind so liebevoll gezeichnet worden. Ein wundervoller Roman und wie eine traurige Angelegenheit sich doch sehr positiv entwickeln kann.

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    baronessas avatar
    baronessavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Familiendrama der etwas anderen Art. Eine tolle Beschreibung der Insel, manchmal etwas zäh.
    Stark sein

    Nach vielen Jahren sieht Lyra das erste Mal ihre Tochter Pell wieder. In ihr streiten das schlechte Gewissen und die Vorfreude. Genauso ergeht es ihrer Tochter, denn Pell weiß nicht, wie ihre Mutter reagiert oder was sie erwartet auf Capri, seitdem ihre Mutter sie damals verlassen hatte. Anstatt Jetsetleben arbeitet ihre Mutter als Gärtnerin. Ihre Schwester Lucy verknüpft allerdings mit diesem Besuch hohe Erwartungen, denn sie hofft, dass ihre Mutter wieder nach Newport zurückkehrt. Traumatische Erfahrungen müssen verarbeitet werden, bevor eine vernünftige Basis erreicht werden kann. Eine Hilfe dabei ist Max, der Nachbar ihrer Mutter und sein Enkel Rafe, zudem sich Pell hingezogen fühlt. Immer in Kontakt mit ihrer Schwester Lucy, die in Newport geblieben ist, versucht Pell eine langsame Annäherung. Als sie die Flucht nach Hause ergreifen will, verunglückt Rafe. Ihre Schwester Lucy und ihr Freund Travis spüren, dass Pell emotionale Hilfe braucht und sie fliegen gemeinsam nach Capri. Alle müssen unzählige Komplikationen und Gegensätzlichkeiten verarbeiten, bis sie eine vernünftige Beziehung herstellen können.

     

     

    Eine Geschichte, die sich mit dem Thema der Depression und dem Verlassen der Familie auseinandersetzt. Meistens sind es die Väter, die ihre Familie verlassen. Diesmal geht die Mutter und hinterlässt traumatisierte Kinder. Die Wut, die Trauer und die Erinnerung an verlorene Zeiten werden gut beleuchtet. Die Frage nach dem Warum – kommt erst später auf. Dann kommen Auseinandersetzungen hinzu, wie der Umgang mit Depressionen und wie damit umgegangen wird. Schuldgefühle, tiefe seelische Konflikte, die Erwartungen der Eltern an ihre Kinder und der innere Kampf kommen gut zur Geltung. Als Mutter kann ich es nicht verstehen, warum Lyra nicht wenigstens später die Verbindung zu ihren Kindern aufnimmt, als deren Vater verstirbt. Gerade wenn man selbst ein Trauma erlitten hat, müsste sie doch darüber im Klaren sein, was ihre Kinder durchmachen. Manchmal zieht sich die Geschichte etwas dahin, zum Schluss nimmt sie jedoch Fahrt auf.

     

    Das Cover und der Titel passen hervorragend zur Geschichte. Ein großes Plus bekommt die Beschreibung der Insel von mir. Ich könnte mich so in den Flieger setzen!

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    Blacksallyvor 4 Jahren
    Eine Sommergeschichte

    Das Cover: Es läd ein zum Träumen, das wunderbar Blaue Wasser und die Insel. Ich finde das Cover passt super zu diesem Sommerbuch und hat mich näher an die Geschichte gebracht
    Die Protagonistin: Pell (welch seltsamer Name) ist eine starke junge Frau, sie reißt nach Capri um ihre Mutter zurück zu holen und lässt dafür ihren Freund und ihre kleine Schwester Lucy zurück. Sie ist immer fest entschlossen ihre Ziele zu verwirklichen, auch wenn sie im inneren eher ein trauriges Mädchen ist, dessen Vater tot und ihre Mutter davongelaufen ist.
    Der Schreibstil: Der Schreibstil hat mir leider nicht so gut gefallen, da mir zu viel drum herum passiert ist, das unnötig war. Ich hatte das Gefühl es gab einfach zu viele Lückenfüller um das Buch auf mehr Seiten zu bringen, das fand ich sehr schade. Die Story an sich ist aber wirklich toll
    Die Autorin:  Luanne Rice hat in den USA zahlreiche Romane veröffentlicht und ist dort eine Bestsellerautorin. In Deutschland erschienen von ihr "Wo das Meer den Himmel umarmt", "Wo die Sterne zu Hause sind", "Wolken über dem Meer", "Wenn du mir nur vertraust" etc. Sie stammt aus Connecticut und lebt heute mit ihrem Mann in New York City.
    Mein Fazit: Eine tolle Geschichte mit vielen Familientragödien und einer Reise voller Abenteuer.  Die Story hat mir wirklich gut gefallen, leider muss ich durch den Schreibstil ein paar Punkte abziehen

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    Lesegenussvor 4 Jahren
    Eine nette Lektüre für zwischendurch – trotz teils ergreifender Familiengeschichte.

    Auf Capri sehen wir uns wieder ...

    Pell Davis und ihre jüngere Schwester Lucy sind seit dem Tod ihres Vaters auf sich gestellt. Ihre Mutter hatte sie vor zehn Jahren verlassen und war auf die Insel Capri gezogen. In dem Glaube, dass diese dort ein Jet-Set-Leben führt, macht sich die junge Pell in den Sommerferien auf den Weg zu ihr. Die 14-jährige Schwester verbleibt in der Obhut der Großmutter. Die Familie Davis gehörte zum amerikanischen Geldadel.  Lucy leidet noch immer unter dem Weggang der Mutter. Pell möchte, dass diese nunmehr zurückkommt in die USA zu ihren.

    Doch wider Erwarten verläuft das Wiedersehen ganz anders als Pell es sich vorgestellt hat. Ihre Mutter lebt und arbeitet auf Capri bei Max, einem älteren Herrn, ei dem sie als Gärtnerin ist. Es ist eine kleine Künstlerkolonie und nicht das, was Pell gedacht hatte.

    Warum hatte die Mutter sie damals verlassen? Viele Fragen, deren Antworten Pell überraschen. Doch nicht nur die beiden Schwestern haben eine Familiengeschichte, da ist auch noch Rafe, der Enkel von Max. Er hatte ebenfalls keine leichte Kindheit.

    Die bildhafte Beschreibung der Insel hat mir sehr gut gefallen.

    Doch vieles läuft in der Handlung einfach zu glatt ab.

    Erzählt ist die Story in der Ich-Perspektive der jungen Pell. Diese Charaktere stellt sich nicht als Heranwachsende dar, man hat oft zu sehr den Eindruck, es handele sich um eine erwachsene Frau. Doch andererseits ist sie es irgendwie auch, denn gerade sie musste sich intensiv um Lucy kümmern.

     

    Fazit: „Die azurblaue Insel“ ist eine leicht-lockere Lektüre, die sich mühelos an einem Tag lesen lässt. Allerdings nicht der beste Roman von Luanne Rice.

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    MissRose1989s avatar
    MissRose1989vor 4 Jahren
    Von Ferien und Geheimnissen...

    Das Cover des Buches hat mich gleich angesprochen, es sieht so nach Sonne, Meer und Urlaub aus. Das hat mich gleich angesprochen und ich fand die Inhaltszusammenfassung einfach ansprechend und wollte es gleich lesen. 
    Nachdem der Vater der 16-jährige Pell und ihre 14-jährige Schwester Lucy verstorben ist, haben beide nur noch einen Wunsch. Sie wollen ihre Mutter wiedersehen, die vor 10 Jahren nach Capri gegangen ist. Also nun die Sommerferien beginnen, beschliesst Pell nach Capri zu gehen und ihre Mutter in die Staaten zurück zu holen. 
    Die Familie von Pell und Lucy gehören zu einem alten Adelsgeschlecht und sind demensprechend gut mit Geld versorgt. Doch als die Mutter die Familie verlässt, beginnt für Lucy ein Leidensweg, weil sie nicht über den Verlust der Mutter hinwegkommt. Pell verkrafet das besser und als sie Lyra (ihre Mutter) auf Capri in mitten einer Künstlerkolonie findet, erscheint erst alles schön und liebevoll, jedoch erfährt Pell dann von dem Grund, weswegen die Mutter die Familie verliess und das wirft sie voll aus der Bahn...
    Der Schreibstil von Luanne Rice ist wirklich emotional und sehr warmherzig. Sie scheibt einen grossen Familieroman rund um Familiengeheimnisse und verlorene Zeit. Leider war die Geschichte an manchen Stellen etwas vorherrsehbar, aber das tut dem Gesamtpaket des Buches keinen Abbruch. Zudem wird auch Capri sehr schön beschrieben und zeigt, dass sich eine Reise dahin lohnen würde.
    Die Charaktere sind facettenreich und gehen sehr in die Tiefe. Allerdings fand ich die 16-jähige Prell an manchen Stellen etwas zu "erwachsen", was aber in den Ablauf des Buches passt, immerhin hat sie auch die Mutterrolle für ihre Schwester Lucy übernommen.   Fazit:  Ein Roman über eine Familiengeschichte voller Geheimnisse und verlorene Zeit, der auf der schönen Insel Capri spielt und wirklich eine schöne Sommerlektüre ist. Das Buch ist die perfekte Mischung aus einer Sommerreise und einem Familienroman.  

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