Luanne Rice Wo Träume im Wind verwehen

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Inhaltsangabe zu „Wo Träume im Wind verwehen“ von Luanne Rice

Tränen erlaubt! Caroline Redwick war immer die gelassene und starke Schwester, auf die sich alle anderen verlassen konnten. Als sie und ihre Geschwister sich in ihrem Sommerhaus an der Küste Neuenglands wieder sehen, hat sie ihre Kindheit schon lange hinter sich gelassen. Doch dann taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der die Vergangenheit zurückbringt. Für die Leserinnen von Nicholas Sparks!

Sehr packende Geschichte.

— Leylascrap
Leylascrap

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  • Rezension zu "Wo Träume im Wind verwehen" von Luanne Rice

    Wo Träume im Wind verwehen
    Ellynyn

    Ellynyn

    24. January 2013 um 10:16

    Das Leben der Schwestern Caroline, Clea, Skye wurde sehr stark von ihrem Vater – dem berühmten Künstler Hugh Renwick – geprägt. Seine Launen und Charakterschwächen waren es auch, die die Familie extrem belastet haben. Während Caroline stark, gelassen und auch etwas unterkühlt wirkt, ist Skye das Problemkind der Familie. Die unglaublich begabte Künstlerin hat ein massives Alkoholproblem und weigert sich der Realität ins Auge zu sehen. Die mittlere Schwester Clea dient als Puffer zwischen den Schwestern und versucht auch der Mutter Augusta, die ein bisweilen exzentrisches und weltfremdes Verhalten an den Tag legt, eine gute Tochter zu sein. Clea ist auch die einzige Schwester, die Familie hat und glücklich ist. Die erste Tragödie im Leben der Schwestern ereignet sich in ihrer frühsten Kindheit, als sich ein Mann vor den Augen der kleinen Mädchen und ihrer schwangeren Mutter erschießt. Jedoch hat er zuvor gedroht Caroline und Clea zu töten. Dieses Ereignis nimmt der exzentrische Hugh zum Anlaß seine Töchter abzuhärten. Viel zu früh bringt er ihnen den Umgang mit Waffen bei, setzt sie in der Wildnis aus um so ihren Überlebenswillen zu stärken. Dabei ereignet sich die nächste Katastrophe. Skye nimmt einem jungen Studenten das Leben. Das Ganze ist natürlich ein Unfall, doch dieses Ereignis zerrüttet die Familie erneut. Während Hugh aufhört zu malen und zu trinken beginnt, flüchtet sich Skye später in eine lieblose Ehe mit dem Künstler Simon. Knapp 30 Jahre, nachdem James Connor sich im Haus der Familie Renwick das Leben genommen hat, taucht sein Sohn Joe auf. Er ist Forscher und will ein gesunkenes Schiff bergen. Er und Caroline waren über viele Jahre Brieffreunde, bis Joe ganze Tragödie erfahren und den Kontakt abgebrochen hat. Carolines Vater und Joes Mutter hatten nämlich eine Affäre und diese trieb den eifersüchtigen und unglücklichen James zu dieser Wahnsinnstat. Joe ist ein harter und zynischer Mann geworden. Doch als er Caroline schliesslich trifft, nehmen sein Groll und seine Wut ab. Jahrelang hat sie ihn über die wahren Umstände getäuscht. Und doch ist da noch immer dieses Band zwischen ihnen. Die Geschichte der drei Schwestern ist sehr flüssig und berührend geschrieben. Fast fassungslos verfolgt man den Verlauf der Geschichte und vermag über die völlig weltfremde und egoistische Mutter nur den Kopf zu schütteln. Augusta Renwick ist eine zutiefst schwache und unfähige Frau, die nur ihrem Mann gefallen wollte und alles getan hat um ihn zu halten. Natürlich liebt sie ihre Töchter, empfand sie aber auch immer als Konkurrenz. Caroline wurde früh in die Rolle der Mutter gedrängt und war immer für ihre Schwestern da. Sie ist ganz eindeutig die Sympathieträgerin dieses Buches. Ihre Schwester Clea bleibt für mich blass und unscheinbar. Unwichtig. Skye hingegen ist genauso schwach und unsympathisch wie ihre Mutter und der tote Vater. Schon lange ist sie Alkoholikerin, lässt sich von ihrem Mann alles gefallen und kommt mit der Tragödie ihrer Jugend nicht klar. In der Familie Renwick wurde offenbar alles tot geschwiegen und die labilen Eltern waren nicht in der Lage den Kindern die nötige Hilfe zu verschaffen um dieses Trauma zu verarbeiten. Caroline hat wirklich die Geduld einer Heiligen, da sie trotz Skyes Launen zu ihr hält und alles versucht ihrer Schwester zu helfen. Erst spät schafft es Augusta sich der Vergangenheit zu stellen und sich ihrer Fehler und Schwächen bewusst zu werden. Dazu bedarf es jedoch einer neuerlichen Tragödie. Dennoch bleibt sie für mich als schwach, rückgradlos und absolut unverständlich in Erinnerung. Insgesamt war es jedoch ein wunderbares Buch. Luanne Rice hat eine wunderbare Art die Menschen, mit all ihren Schwächen und Stärken zu beschreiben. Doch die Beschreibung der Umgebung ist einfach meisterhaft und man fühlt sich sofort nach Neuengland versetzt.

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