Luc Blanvillain

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen

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Tagebuch eines Möchtegern-Versagers

Tagebuch eines Möchtegern-Versagers

 (4)
Erschienen am 23.03.2017

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Rezension zu "Tagebuch eines Möchtegern-Versagers" von Luc Blanvillain

Tagebuch eines Möchtegern-Versagers
meisterlampevor 4 Monaten

Klappentext:
"Alles läuft bestens: Meine Noten werden immer schlechter. Und auch wenn es keiner zugibt, hat sich unser Familienleben dadurch erheblich verbessert. Meine Mutter kocht mein Lieblingsessen, mein Vater kommt früher von der Arbeit nach Hause, und meine Schwester räumt lächelnd den Tisch ab. Was will man mehr?"
Hochbegabt zu sein klingt cool? Der zwölfjährige Nils wäre lieber ganz normal. Dann dürfte er vielleicht auch mal fernsehen oder Fußball spielen anstatt zu lernen. Da reift ein teuflischer Plan in ihm: Was, wenn er ab sofort einfach zum Versager wird? Doch leider gerät Nils die Lügerei ein bisschen außer Kontrolle...
Amüsant, turbulent und temperamentvoll!

Meine Meinung:
Obwohl das Buch in der Bücherei in der Rubrik "für Ältere" (Kinder, Jugendliche) stand, ist es mir (als Mutter) mit seinem gelben Einband sofort aufgefallen. Man ist schnell durch die 155 Seiten durch und kann zwischendurch mehrmals schmunzeln, wenn man die genialen Einfälle des hochbegabten 12-jährigen Nils liest, wie er gerne anders wäre. Manch einer hat sich früher durch den Mathematik- und anderen Unterricht gequält, ihm fliegt einfach alles zu. Dass seine Eltern ihm mit ihrer Verhaltensweise komplett das Leben eines Kindes nehmen und wie einen kleinen Erwachsenen behandeln, ist für sie völlig normal und fällt ihnen gar nicht weiter auf. Der arme Kerl muß sich erst komplett doof stellen, auf der neuen Schule in allen Arbeiten versagen, damit die Eltern "wach" werden und sich um ihn kümmern. Das Kümmern übertragen sie völlig selbstverständlich einer Psychologin. Wirklich traurig, dass Nils nur Videospiele spielen oder fernsehen darf, wenn er so richtig schlechte Noten hat. Wenn er der Beste ist, darf er gar nichts davon. Ungerecht, finde ich, findet er und behält seine Versager-Schiene bei. Nicht zuletzt, um damit die Nähe von Klassenkameradin und Freundin Mona zu suchen - die würde ihn auch als Genie nehmen, aber das müssen beide erst noch rausfinden.
Sehr süß, dass hier nicht nur Noten und Können eine Rolle spielen, sondern auch die erste Liebe, gemixt mit Rivalität zwischen Klassenkameraden, erst Feinden, dann Freunden und natürlich gibt es auch mehr oder wenige beliebte Lehrer. 
Im Grunde ist das "Tagebuch eines Möchtegern-Versagers" eine Art Hilferuf, der von jedem Kind aus jedem Land stammen könnte, nicht unbedingt nur von Hochbegabten...Man darf nicht alles an der Leistung festmachen, sondern auch auf den Menschen selbst achten. Wie ist er, wie will er sein, was können alle zusammen besser machen, damit alle glücklich sind?
Ich hatte den Eindruck, in der Mitte der Geschichte gibt es einen Knick bzw. Einbruch, danach zog es sich ein wenig, aber die weitere Entwicklung machte diese Lücke wieder wett.
Für diese unterhaltsame, kurzweilige Lektüre gebe ich 4 Sterne.

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Normal-ist-langweiligs avatar

Rezension zu "Tagebuch eines Möchtegern-Versagers" von Luc Blanvillain

herrliches, kurzweiliges Buch
Normal-ist-langweiligvor 2 Jahren

Ein wirklich herrliches Buch, das uns beiden (Tochter und Mutter) sehr gut gefallen hat! 

Warum?

1.) Es ist ein Buch, das mal „nur“ 160 Seiten hat. Man kann es als Einzelband einfach mal zwischendurch lesen.

2.) Das Thema des Buches ist genial! Nils ist hochbegabt und so wird er von seinen Eltern auch behandelt. Er darf nichts, außer in der Schule gut sein! Also: wird er schlecht! Aber so einfach ist das gar nicht! Und wir als Leser hatten unseren Spaß beim Beobachten und Bangen, wie er sich immer weiter in seinen schulischen Lügen verstrickt!

3.) Die Geschichte enthält viele aktuelle und alltäglich Themen, wie Freundschaft, Mobbing, Schule, nervige Lehrer, Probleme mit Eltern und Geschwistern, erste Liebe…und dadurch fand vor allem meine Tochter schnell einen Zugang zum Buch!

4.) Obwohl einige Szenen auch traurig und nachdenklich machen, überwiegt doch die witzige und mitreißende Seite der Geschichte und konnte uns wirklich vollends begeistern!

(5 / 5) Wir (vor allem meine Tochter) hätten gerne mehr davon! Auch für Jungs geeignet, denn der Protagonist ist ja ein Junge – und die Liebesdinge halten sich wirklich in Grenzen. Die Kids sind ja immerhin auch erst 12 Jahre alt!

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Tagebuch eines Möchtegern-Versagers" von Luc Blanvillain

Lustig, selbstironisch, macht ein wenig nachdenklich – ein perfektes Buch für Jungen
Buchraettinvor 2 Jahren

Kindermeinung anbei   Es ist lustig, selbstironisch, macht ein wenig nachdenklich – ein perfektes Buch für Jungen- ein tolles Geschenk für den neuen Schuleintritt an die weiterführende Schule- voller Lachmomente und auch erster Herzklopfen Gefühle. Vollste Leseempfehlung besonders für Jungen so ab ca. 10 Jahren.

Kindermeinung

Hier geht es um einen Jungen, der will ein Versager werden, aber der ist echt eher ein Versager im Versagen. Der kommt aufs Gymnasium für Hochbegabte und dann verliebt er sich in ein Mädchen. Sie ist aber schlau und nicht in ihn verliebt.

 Die Geschichte ist genial. Es ist witzig geschrieben, wie er sich alles vorstellt. Der hat echt viel Fantasie der Junge, sehr viel. Ich musste lachen, weil der stellt sich seinen Mathelehrer als Alptraum vor.  Der versucht zu versagen, aber das klappt so mehr oder weniger. Das ist echt ein Jugendbuch.

Aber der ist manchmal auch nicht nett. Also die sind auch echt böse und gemein, aber ich musste trotzdem auch lachen.

Das mit dem dauernden Küssen ist ekelhaft, da denkt der auch dauernd dran. Das hätte echt weg bleiben können.

5 Sterne ohne Küssen 7 Sterne.

Meine Meinung

Hochbegabt, super Noten- und was ist der Preis dafür? Kein Fernsehen, keine Computerspiele, keine Freizeitparks, alles durchgeplant und nun ab aufs Gymnasium. Aber es kann auch anders gehen, das bemerkt der Ich- Erzähler, wenn er seine große Schwester betrachtet, die nicht so gut in der Schule ist und der seine Eltern doch einiges an Freiraum einräumen.  Das Wort Versager mag er zwar selbst nicht, aber genau das ist es, was er werden will um auch mal ein wenig mehr das Leben genießen zu können.

Ich mochte die Art des Romans. Nils schreibt als Ich – Erzähler in einem Tagebuch. Jeder Eintrag ist mit einer Datumsanzeige gekennzeichnet und er schreibt frei heraus, was er denkt. Selbstironisch, manchmal selbstgefällig, manchmal zweifelnd, dann voller Pläne.

Der Stil ist witzig. Es nimmt einen gefangen und es spricht auch die angehende jugendliche männliche Leserschaft so ab ca. 5 Klasse, die auch gerade den Wechsel auf die weiterführenden Schulen vorgenommen hat, direkt an.

In der Geschichte, in deren Mittelpunkt schon die Schule und vor allem auch der Mathelehrer steht, geht es auch um die erste zarte Liebe. Es gibt da ja auch Mona in seiner Klasse, die ihm zu seiner Versagensmission, Herzklopfen verursacht.  Es sind kurze Sätze, immer wieder eingeschobene Gedankengänge, skurrile Ideen und es hat uns als Familie richtig Spass gemacht, dieses Buch zusammen zu lesen.

Es ist lustig, selbstironisch, macht ein wenig nachdenklich – ein perfektes Buch für Jungen- ein tolles Geschenk für den neuen Schuleintritt an die weiterführende Schule- voller Lachmomente und auch erster Herzklopfen Gefühle. Vollste Leseempfehlung besonders für Jungen so ab ca. 10 Jahren.

 

 

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