Luc Ferry

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf von Luc Ferry

Luc Ferry, geboren 1951, hat Philosophie und Politische Wissenschaften studiert und als Universitätsprofessor an verschiedenen französischen Universitäten gelehrt. Von 2002 bis 2004 war er Erziehungsminister. Für seine über 20 Publikationen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Prix Médicis und dem Prix Jean-Jacques Rousseau. Luc Ferrys Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. In Deutschland wurde Ferry vor allem mit dem Bestseller "Leben lernen: Eine philosophische Gebrauchsanweisung" (Kunstmann 2007) bekannt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Mythen der Antike: Antigone (Graphic Novel)

Erscheint am 19.02.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Mythen der Antike: Theseus und der Minotaurus (Graphic Novel)

 (1)
Neu erschienen am 18.12.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Mythen der Antike: Die Odyssee (Graphic Novel)

Erscheint am 21.04.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

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Neue Rezensionen zu Luc Ferry

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Rezension zu "Mythen der Antike: Die Ilias (Graphic Novel)" von Luc Ferry

Gut gemachte Umsetzung
Flaventusvor 9 Tagen

“Die Ilias” gehört sicherlich zu bekanntesten Werken von Homer und wurde unzählige Mal neu interpretiert. Wenig verwunderlich, dass auch in der Graphic-Novel-Reihe “Die Mythen der Antike” dieser Epos neu erzählt wird.

Das Buch ist dabei zweigeteilt. Zuerst wird die Ilias als Graphic Novel auf fast 144 Seiten erzählt und anschließend gibt es mehrere (für eine Graphic Novel) umfangreiche Texte zu einzelnen Aspekten der Geschichte. Ich persönlich finde, dass es ungemein hilft, wenn das Epos vor dem Lesen der Graphic Novel bekannt ist. Es ist somit nicht verkehrt, zuerst die Texte am Ende zu lesen.

Ist die Geschichte im Groben und Ganzen bekannt (z.B. durch den Film “Troja”), dann liest sich das Buch deutlich einfacher, denn der Ilias ist relativ komplex, zumal in dieser Interpretation die Götter mitmischen und ihren eigenen Zwist auf dem Rücken der beiden verfeindeten Heere ausfechten, womit die Graphic Novel deutlich näher am Original erzählt wird als andere Interpretationen wie z.B. der schon erwähnte Film.

Grafisch kann sich die Graphic Novel durchaus sehen lassen, wobei man sich durchaus im Klaren sein muss, dass die Geschichte nicht umsonst vom “Trojanischer Krieg” erzählt. Es wird nämlich durchaus blutig und es geht zuweilen “zur Sache”. Eine Graphic Novel, mit der eher nicht Kinder Zugang zur griechischen Mythologie erhalten sollte.

Fazit

Diese umfangreiche Graphic Novel erzählt sehr stimmungsvoll seine Geschichte von der Ilias, wobei sich Luc Ferry meiner Meinung nach dicht an der Vorlage gehalten hat. Mit gut 140 Seiten Graphic Novel und nochmals 20 Seiten Zusatzinformationen zu dem Werk, fällt dieses Buch erfreulich umfangreich aus. Ich finde, die Ilias wurde hier seiner würdig als Graphic Novel in Szene gesetzt.


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Rezension zu "Mythen der Antike: Perseus und Medusa (Graphic Novel)" von Luc Ferry

Durchwachsene Interpretation von Perseus und Medusa
Flaventusvor 13 Tagen

Perseus ist einer der Heroen der griechischen Mythologie. Wie bei vielen mythischen Figuren gibt es nicht die eine richtige Fassung der Geschichte, sondern es gibt derer viele. Die hier erzählte Variante macht da keine Ausnahme und es ist eine Version von vielen. Nämlich die des Autors Luc Ferry.

Wahl des Schwerpunkts

Es ist klar, dass ein Comic einen Mythos nicht mit dem Tiefgang darstellen kann wie ein Buch und der Autor bei der Wahl der dargestellten Szenen seine Schwerpunkte setzen muss. In diesem Comic sind diese meines Erachtens nicht immer gut gewählt worden. Manche Szenen sind etwas zu lang geworden, während andere etwas kurz kamen. Ausgerechnet zentrale Ereignisse wurden in meinen Augen zu knapp dargestellt. Ich muss gestehen, dass der gesamte Mythos ein paar Seiten mehr verdient hätte.

Zeichnerisch ist der Mythos grundsolide umgesetzt worden. Lediglich bei den Gesichtsausdrücken ist nicht der große Wurf gelungen. Es scheint, als ob Giovanni Lorusso nur ein paar Versionen bestimmter Emotionen in seinem Fundus hat, denn viele Darstellungen ähneln sich zu stark. Es ist eher bezeichnend, wie gleich er diese Zeichnungen hingekriegt hat. Mir ist dieser Mangel an Abwechslung aber eher negativ aufgefallen.

Fazit

Ich bin gern in der griechischen Mythologie unterwegs und mag es, wenn die Sagen und Legenden immer wieder neu interpretiert werden. In dieser Comic-Version von Perseus sind mir allerdings einige Szenen zu kurz gekommen (während andere etwas zu viel Raum erhalten haben). Zusammen mit der zeichnerischen Qualität wird der Comic nur noch bedingt empfehlenswert. Klar, wer die Reihe „Mythen der Antike“ sammelt, kommt an diesem Band nicht vorbei. Ob an der Mythologie Interessierte zugreifen, sollte wohlüberlegt sein.


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Rezension zu "Mythen der Antike: Perseus und Medusa (Graphic Novel)" von Luc Ferry

Steinerner Blick
Buchperlenblogvor 3 Monaten

Inhalt

Einmal mehr bedeutet die Ankunft eines Erben den prophezeiten Tod eines Herrschers. Auch König Akrisios muss dies durch das Orakel von Delphie erfahren, woraufhin er seine einzige Tochter in einem Gefängnis einmauern lässt, um jenem Ereignis vorzubeugen. Doch Zeus, der Allvater der Götter, hat andere Pläne und schenkt Danaë einen Sohn. Sie und Perseus werden den Stürmen der See ausgesetzt, doch das Schicksal meint es gut mit den beiden. Jahre später befindet sich Perseus auf einer gefährlichen Reise, um der Medusa gegenüberzutreten und sie zu besiegen.

Steinerner Blick

Wieder einmal befinden wir uns im antiken Griechenland. König Akrisios fühlt sich durch den nahenden Erben bedroht und meint, sein Schicksal durch schnelles Eingreifen abwenden zu können. Wie so oft in den griechischen Mythen lässt sich eine Legende nicht geradlinig erzählen, zu viele Wege kreuzen sich auf dem Schicksalspfad eines Helden.

Perseus, von Zeus gezeugt und somit Bruder von Hermes und Athene, bekommt mit den beiden zwei starke Freunde unter den Göttern. Um seine Mutter in ihrer neuen Heimat vor der Bedrängnis eines anderen Königs zu schützen, macht er sich auf, um die Medusa zu finden. Sein Weg führt ihn quer durch Griechenland, er trifft auf die Graien, auf Nymphen und die drei Gorgonen, von denen nur die Medusa mit ihrem Schlangenhaar und ihrem versteinernden Blick sterblich ist. Er wird mystische Meeresungeheuer bezwinen müssen, um Gerechtigkeit walten zu lassen und gegen jene vorgehen, die seines Lebens und dem seiner Lieben trachten.

Das alles wird wieder einmal eindrucksvoll und gleichzeitig verständig festgehalten in detailverliebten Bildern, dieses Mal aus der Feder Giovanni Lorussos. Und auch wenn jeder Band der Reihe einen eigenen Zeichner erhält, so lassen sie sich doch alle in ihrem Stil vereinen, und bringen in prägnanter Fassung alte Legenden zu uns zurück.

Fazit

Wieder ein episches Abenteuer, bei dem wir diesmal den äußerst sympathischen Perseus auf seinem Weg begleiten dürfen. Hier vereint sich alles, was man an der Antike schätzen kann: Prophezeiungen, Intrigen, mystische Wesen und göttliches Eingreifen.

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