Luca Crippa , Maurizio Onnis Wilhelm Brasse - der Fotograf von Auschwitz

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Inhaltsangabe zu „Wilhelm Brasse - der Fotograf von Auschwitz“ von Luca Crippa

Fast alle bekannten Auschwitz-Fotos stammen von Wilhelm Brasse. Wer ist dieser Mann, der für die Lagerleitung das Grauen fotografieren musste? 1940 wird Wilhelm Brasse, Sohn eines Österreichers und einer Polin, nach Auschwitz deportiert. In drei Monaten wird er tot sein, sagt man ihm. Als die Lagerleitung hört, dass er eine Ausbildung als Fotograf absolviert hat, lässt sie ihn im sogenannten Erkennungsdienst in Block 26 arbeiten. Angebote, sich der Wehrmacht anzuschließen, weist er zurück. In den nächsten Jahren muss er etwa 50.000 Fotos von Häftlingen machen. Entgegen den Anordnungen der Lagerleitung versucht Wilhelm Brasse ihnen Respekt und Mitgefühl zu zeigen und retuschiert oft aufwendig die Porträts. Zugleich versucht er sich mit seiner Arbeit, die ihm gewisse Privilegien verschafft, von dem Grauen ringsum abzuschotten. Vergeblich, denn bald muss er auch die barbarischen Versuche der Lagerärzte an Zwillingen und Frauen dokumentieren. Er schmuggelt Fotos hinaus und hat am Ende nur noch ein Ziel: die Vernichtung dieser Aufnahmen durch die fluchtbereiten SS-Männer zu verhindern. Dieses Buch erzählt erstmals ausführlich Wilhelm Brasses Geschichte - die Geschichte eines Mannes, der überleben wollte, ohne sich gänzlich dem Terror anzupassen

Ein erschütterndes Dokument über den Holocaust. Erstaunlich, dass es nach so vielen Jahren noch neue Informationen gibt.

— hexhex
hexhex

Ein wichtiges und ergreifendes Dokument über eine grausame Zeit.

— BonnieParker
BonnieParker

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  • Nicht sehr gut recherchiert

    Wilhelm Brasse - der Fotograf von Auschwitz
    Biankas_Buecherkiste

    Biankas_Buecherkiste

    19. May 2015 um 17:56

    Eine hinreißende und gleichzeitig schockierende Geschichte aus dem Leben von Wilhelm Brasse, welcher im Konzentrationslager und Vernichtungslager Auschwitz um sein Leben gekämpft hat. Zum Überleben haben Häftlinge alles gemacht, so auch Brasse. Um zu Überleben gibt er seine Ausbildung preis, dies rettet ihm zu Beginn seinen Hintern. Als halber Pole droht ihm der Tod jeden Tag. Angebote in die Wehrmacht einzusteigen, lehnt er alle ab. Als Fotograf, hat er hunderte fotografiert und damit Zeitdokumente und Geschichte lebendig gemacht.  Das Buch reißt einen mit in die Ereignisse der damaligen Zeit. Interessierte und neugierige Leser sollten sich das Werk über den Lagerfotograf von Auschwitz nicht entgehen lassen. Brasse hat nicht nur die normalen, neu angekommenen Häftlinge fotografiert, sondern auch die schrecklichen Untersuchungen und Grausamkeiten vom Todesengel, bekannt als Josef Mengele, dokumentiert und fotografiert. Als Fazit kann man nur sagen, dass das Buch einen mitreist und man es gelesen haben muss, meiner Meinung nach. Im hinteren Teil des Buches sind auch noch Fotos von Brasse abgebildet, welcher er rauschmuggeln konnte.

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  • Ein ergreifendes Werk

    Wilhelm Brasse - der Fotograf von Auschwitz
    BonnieParker

    BonnieParker

    15. April 2015 um 18:33

    Für dieses Werk die richtigen Worte zu finden ist gar nicht so einfach. Wilhelm Brasse erlebte und überlebte Auschwitz und mit diesem Buch wird uns ein Augenzeugenbericht vorgelegt, wie ich ihn bisher noch nicht gelesen habe. Wilhelm Brasses Zeit in Auschwitz wird hier detailliert und ergreifend geschildert. Trotz der ausführlichen Schilderung strotzt dieses Buch nicht vor Jahreszahlen oder historischen Fachbegriffen und geht einem daher auch näher. Es liest sich wie ein Roman und da es auf Wahrheit beruht geht es einem direkt ans Herz. Wilhelm Brasse seine Gefühle und sein Handeln werden eindrucksvoll wider gegeben. Sicher ist dies ein Roman, der einen nachdenklich und traurig stimmt. Aber gerade solche Werke sind von großer Bedeutung, denn auch in der heutigen Zeit darf man niemals vergessen, was diesen Menschen damals angetan wurde. Auch wenn wir eine andere Generation sind, sollten wir uns das immer vor Augen halten.  Viele Szenen schockten mich regelrecht, nie hätte ich es für möglich gehalten, dass Menschen wirklich so grausam zueinander sein können.  Besonders die Fotos, die dieses Buch enthält tragen dazu bei, dass es nicht nur gesichtslose Namen sind, die hier erwähnt werden. Die Fotos haben mich oft sehr berührt und bewirkten, dass ich mit dem Lesen innehielt und in meinen Gedanken an diese Menschen versank.  Wilhelm Brasse war eine beeindruckende Persönlichkeit und dieser Roman ist ein wichtiges Dokument für zukünftige Generationen.  Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen wie er in Vergessenheit geraten und dieses Werk trägt dazu bei, das eine grausame und gefährliche Zeit immer in unseren Köpfen bleibt, dank seines Mutes. 

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  • Erschütternder Bericht

    Wilhelm Brasse - der Fotograf von Auschwitz
    Kristine_liest

    Kristine_liest

    28. January 2015 um 17:29

    Da es mir unmöglich erscheint, eine übliche Rezension zu einem Buch mit dieser Thematik zu schreiben, möchte ich mich ausnahmsweise auf eine simple Buchempfehlung beschränken. Wie jedes Buch zum Thema "3. Reich", das ich bisher gelesen habe, geht auch dieses Buch unter die Haut. Das Grauen ist einfach unvorstellbar und wird einem auf eindringlichste Weise durch die Bilder von Wilhelm Brasse nahe gebracht.  Gerade ganz aktuell ist wieder wichtiger denn je, sich mit dieser Zeit zu beschäftigen, mit den Schicksalen der Menschen, mit den verübten Greueltaten, damit wir jetzt alles dafür tun, dass so etwas nie wieder passiert. Etwas anderes als 5 Sterne kann ich gar nicht vergeben.

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