Luca D'Andrea Der Tod so kalt

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Inhaltsangabe zu „Der Tod so kalt“ von Luca D'Andrea

Drei grausame Morde. Ein schweigendes Dorf. Ein Fremder, besessen von der Wahrheit.

Südtirol, Dolomiten, 1985. In der Bletterbach-Klamm, einer gigantischen Schlucht, werden drei schrecklich entstellte Leichen gefunden. Wer kann einen solch brutalen Mord begangen haben? Ist ein menschliches Wesen dazu überhaupt fähig? Dreißig Jahre später ist der amerikanische Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger besessen davon, die Wahrheit herauszufinden – allen Warnungen der Einheimischen zum Trotz. Es scheint nämlich, als trügen die Morde einen Fluch in sich. Als sei am Bletterbach etwas Furchtbares wiedererwacht, das längst verschwunden geglaubt war. Etwas, so uralt wie die Erde selbst ...

Gelesen von Matthias Koeberlin.

Mord in Südtirol – leider sehr unrealistisch

— Similaun

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Ein spannendes Buch und vielen Wendungen!

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  • Mord in Südtirol – leider sehr unrealistisch

    Der Tod so kalt

    Similaun

    29. July 2017 um 19:16

    Habe das Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft, aber bin etwas enttäuscht: Der Hauptprotagonist nervt nach dem ersten Drittel des Buches … Selbstmitleid … Habe mich bis zum Schluss etwas quälen müssen. Ich hätte mir wesentlich mehr erwartet.

  • Rezension zu "Der Tod so kalt"

    Der Tod so kalt

    Zsadista

    31. May 2017 um 16:37

    Alles fängt mit einem furchtbaren Unfall 2015 an. Der Scripted Reality Autor Jeremiah Salinger überlebt einen furchtbaren Unfall mit dem Helikopter der Bergrettung. Weil er unbedingt mit abgeseilt werden wollte verunglückt der Helikopter mit all seinen Passagieren an Bord. Salinger wird von Alpträumen geplagt und nimmt sich erst einmal in Südtirol, der Heimat seiner Frau, eine Auszeit. Doch er kann diese Auszeit nicht genießen. Ganz im Gegenteil. Er stößt durch Zufall auf einen Mord an drei Bergsteigern von 1985. Er ist von dem Fall so angezogen, dass er sich durch nichts davon abbringen lässt, diesen Fall zu lösen. Noch weiß er nicht, was er damit alles auslöst. „Der Tod so kalt“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Luca D’Andrea. Ich hatte hier das Vergnügen, das Hörbuch genießen zu dürfen. Der Sprecher Matthias Koeberlin hat seine Arbeit sehr gut gemacht. Ich habe seiner Stimme sehr gerne gelauscht. Das ist auch so ziemlich das Einzige, was mir an diesem Hörbuch gefallen hat. Ich könnte hier wirklich sagen, dass ich eine gekürzte Fassung vorgelesen bekommen habe und nicht das komplette Werk auch noch selbst lesen musste. Die Story hat mich durchweg weder mitgerissen, noch vor Spannung zittern lassen, noch sonst etwas. Manchmal musste ich mich anstrengen, damit ich mit meinen Gedanken nicht weg driftete. Salinger selbst war eine Person, die mir eigentlich von Anfang an auf die Nerven ging. Für meinen Geschmack, hat er es noch zu wenig auf die Nase bekommen. Am liebsten lief er herum und unterstellte jedem, dass er der Mörder der Bergsteiger war. Er belog seine Frau, fällte unschuldige Bäume, anstatt seiner Tochter drei Takte zu sagen, er benahm sich, als wäre er der Herr der Bretterbachschlucht und jeder muss ihm sofort Rede und Antwort stehen. Ganz zu schweigen von dem heldenhaften Tun in der Höhle. Der komplette Inhalt des Buches kam mir völlig unlogisch und an den Haaren herbeigezogen vor. Nach dem Anfang wurde es nur noch gähnend lang und langweilig. Ich frage mich, wie man so ein Buch „Thriller“ nennen kann. Die Inhaltsangabe auf der CD-Hülle hat sich wirklich spannend und interessant angehört. Der Inhalt selbst brachte mich allerdings eher zum Gähnen und ich habe mehrfach die Augen verdreht bei den Taten von Salinger. Ich kann mich für das Hörbuch wirklich nicht begeistern und kann es auch nicht unbedingt weiter empfehlen. Natürlich kann sich gerne jeder selbst ein Urteil darüber bilden und sich das Buch oder Hörbuch kaufen. 

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  • Die Bestie

    Der Tod so kalt

    walli007

    29. May 2017 um 21:52

    Für den Dreh einer Serie sind Jeremiah Salinger und seine Familie zurückgekehrt nach Südtirol. Alles läuft bestens bis zu einem Unglück, das Jeremiah nicht mehr loslässt. Schon vor dreißig Jahren ist ein großes Unheil über die Gemeinde hereingebrochen als drei junge Menschen grausam ermordet wurden. Salinger setzt nun alles daran, die noch immer nicht völlig geklärten Umstände der Morde aufzudecken. Um herauszufinden, was vor dreißig Jahren geschah, spielt Jeremiah mit seinem familiären Glück und seiner beruflichen Reputation. Viele Ortsansässige scheinen mehr über die Zusammenhänge zu wissen als vorhersehbar war. Sollte der Täter etwas mit den Opfern zu tun gehabt haben? Steigert sich Jeremiah Salinger da in etwas hinein? Warum lässt er die Toten nicht einfach ruhen? Natürlich ist seine Seelenpein nach dem Unfall, den er selbst erlitten hat, groß. Will er Buße für seine Toten tun? Will er zu sich selbst zurückfinden? Bedeuten seine Frau und seine Tochter ihm nicht genug, um abzulassen? Zu Beginn seiner Nachforschungen wird er von den Dorfbewohnern nicht gerade wohlwollend empfangen, wenn er mit seinen Fragen auftaucht. Die Vergangenheit ist doch vergangen. Die Toten können nicht wieder erweckt werden. Doch die wiederwillig gegebenen Antworten weisen Wiedersprüche auf. Allem Anschein weist die offizielle Version der Geschichte doch einige Lücken auf. Und Salinger sieht es als seine Aufgabe an, diese Lücken zu füllen. So wie manche Bücher ein Herzschlagfinale haben, hat „Der Tod so kalt“ einen Herzschlagbeginn. Man muss erst einmal tief durchatmen, bevor der Autor einen in ein zunächst ruhigeres Fahrwasser entlässt. Doch wieder wird man gepackt, die Wahrheit über die dreißig Jahre alten Morde, scheint wie mit vielen Schleiern verhüllt. Jede eigentlich logische Erklärung erfährt weitere Erklärungen, jeder logische Tathergang wird als nicht so hundertprozentig richtig entlarvt und jeder scheint Details zu wissen, die er eigentlich nicht wissen kann. Mehrfach überrascht man sich bei dem Gedanken, wie vertrackt, das kann doch eigentlich nicht sein. Doch mit seinen Gedankengängen und Schilderungen vermag der Autor zu glänzen. Man nimmt Jeremiah seine Besessenheit ab, seine innere Unruhe, seine Unfähigkeit von der Sache zu lassen, seine Qual um das Wissen, was er aufs Spiel setzt.  Ein ausgesprochen spannender Debütroman, der hervorragend gelesen wird von Matthias Koeberlin, der die Fähigkeit besitzt, die Lesung interessant und lebendig zu gestalten und doch nicht zu sehr ins Schauspielern zu geraten. Ein vielschichtiger Roman, in dem es immer wieder Neuigkeiten zu entdecken gibt, vorgetragen von einem Leser, dessen Stimme und Interpretation perfekt zu Geschehen passen. 4,5 Sterne

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  • Perfekte Lesung

    Der Tod so kalt

    WinfriedStanzick

    20. March 2017 um 13:09

    Der amerikanische Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger, der diesen spannenden Thriller des Südtirolers Luca D`Andrea in der Ich-Form erzählt, lernt in den USA seine aus dem Südtiroler Dorf Siebenhoch stammende Frau Annelise kennen. Eine Tochter Clara kommt zur Welt. Doch bald schon verlässt Salinger mit seiner Familie die USA und zieht nach Siebenhoch, ausgelaugt und ausgebrannt.Dort in Siebenhoch will er neue Kraft auftanken und neue Ideen entwickeln. Doch bald schon beginnt sich der ruhelose Jeremiah für die dortige Bergwacht zu interessieren, plant mit seinem Kompagnon Mike, der aus den USA nach Siebenhoch gekommen ist, eine neue Dokumentarreihe. Bei einem normalen Einsatz der Bergwacht, den Mike filmt, wird die Crew der Bergwacht samt ihrem Hubschrauber von einer Lawine erfasst und alle kommen ums Leben. Salinger, der später aus der Felsschlucht, in die er sich zum dem verunglückten Bergwanderer mit herablassen ließ, geholt werden sollte, überlebt dieses Unglück als Einziger. Er erleidet eine schwere posttraumatische Störung und gibt seine Frau das Versprechen, sich ein ganzes Jahr eine Auszeit zu nehmen. Doch bis zum Ende eines überaus spannenden Buches wird er dieses Versprechen immer wieder brechen.Bei seinen Recherchen erfährt er von einem dreißig Jahre zurückliegenden Verbrechen, dem Bletterbach-Massaker. Damals 1985 waren drei junge Wanderer, die zur Bletterbach-Schlucht aufgebrochen waren, während eines tagelangen gewaltigen Gewitters nicht mehr zurückgelehrt. Als ein Suchtrupp auf ihre grausam entstellte Leichen stößt, vermuten die Helfer schnell einen Töäter im Bekanntenkreis. Doch sehr schnell breitet sich im ganzen Dorf ein eisiges Schweigen darüber aus.Als Salinger auf diese Geschichte stößt, lässt sie ihn nicht mehr los. Er beginnt zu fragen, und bekommt vor allem von seiner Schwiegervater Werner Mair, der die Toten damals gefunden hat, immer wieder den barschen Rat, mit dem Fragen aufzuhören, weil die Konsequenzen nicht abzusehen seien.Salinger indes spornt dies noch mehr an, und er versucht unter Einsatz seines Lebens und die Zukunft seiner Familie aufs Spiel setzend, in den nächsten Monaten dieses Rätsel zu hören, das auf das Engste mit ihm und seiner Familie verbunden zu sein scheint. Viele lokale Bräuche und Sitten, zum Beispiel das Fest des Krampus hat Luca D`Andrea in seinem Buch verarbeitet, viele Mythen (unter anderen von einem urzeitlichen Monster, das in der Schlucht die Zeiten überlebt habe). Er selbst hat vor einiger Zeit mit „Mountain Heroes“ für das italienische Fernsehen die Arbeit der Bergrettung porträtiert.Ich glaube, er hat viel von seiner eigenen Leidenschaft für die Berge und ihre Mythen in seinen Ich-Erzähler Salinger hineingenommen, den er wie besessen einem Geheimnis auf der Spur bleiben lässt, das ein ganzes Dorf über drei Jahrzehnte in den Bann geschlagen hat.Es gelingt ihm hervorragend, seine Leser sofort mit hineinzuziehen in diesen Bann und atemlos in der Lektüre fortzuschreiten, die ihn mit immer neuen ungeahnten Wendungen, völlig gefangen nimmt.Ein wirklich empfehlenswerter Thriller, der für ein Debüt, denn um ein solches handelt es sich, gleich in ungewöhnlichen vielen Ländern in einer Übersetzung erscheint.Matthias Koeberlin, einer der bekanntesten deutschen Schauspieler (er hat unter anderem überzeugend Jan Seghers Kommissar Marthaler verkörpert) leistet mit seiner hier im Hörverlag vorliegenden gekürzten Lesung der den Buch schon innewohnenden Spannung noch Vorschub, weil er sich perfekt in den von der Wahrheit besessenen Salinger hineinversetzt.

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